Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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DerOlf schrieb:
Ich liege bei ca. 1.500 Brutto
Da würde ich an deiner Stelle mal geschwind den Mindestlohn fordern oder einfach den Job wechseln, auch wenn du nur die nehmen magsdt die per Fahrrad/Öffi zu erreichen sind.

Corto schrieb:
leasing für 270€+ wirklich eine option ist, ich weiß es ja nicht.
Das kann man dann ja immer noch die Personen selbst entscheiden lassen. Grundproblem ist ja noch, dass die BEV einfach zu teurer sind, ändert sich aber. Heute will aber jeder sofort auch alles haben wollen. Früher wurden in den Oberklassen Technologien eingeführt die in den günstigen Modellen nicht bezahlbar waren. So ist es hier. Ich denke in den nächsten 5 Jahren wird es günstigere Modelle geben und dann auch im Leasing/Finanzierung preiswerter dastehen.

JMP $FCE2 schrieb:
15-18 Uhr auf dem Rückweg von der Arbeit schnell laden wollen
Warum schnell laden. Wenn ich das Auto über Nacht abstelle, kann es genüsslich vor sich hinladen. Und da braucht es keine Schnelllader.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das funktioniert aber nicht mehr, wenn Millionen Pendler ohne Wallbox alle um 15-18 Uhr auf dem Rückweg von der Arbeit schnell laden wollen. "Halbschnell-Lader" mit Blockiergebühr sind dann völlig nutzlos.
An das Problem glaube ich nicht. Die Arbeitgeber werden Ihren Pendlern die Möglichkeit bieten (müssen) während der Arbeitszeit kostengünstig zu laden, wenn sie als Arbeitsgeber attraktiv bleiben möchten. Ich sehe hier heute schon auf den Parkplätzen grosser Firmen Dutzende Ladepunkte für Mitarbeiter. Ich gehe davon aus das sich die Ladezeiten ganz gut über den Tag verteilen werden und es kaum zum Spitzenlasten kommt.
JMP $FCE2 schrieb:
...um Dunkelflauten zu überbrücken. Mehrere Monate im Jahr ist die Sonne zu üblichen Feierabendzeiten schon weg.
Der Wind aber nicht. "Nur zweimal im Jahr sinken Wind- und Solarproduktion im Durchschnitt gleichzeitig für mindestens 48 Stunden unter eine kritische Schwelle." (Bundesnetzagentur)
Hier helfen nicht nur Speicher, vor allem das europäische Verbundnetz. Irgendwo ist immer zuviel Strom vorhanden.

Was helfen würde wäre so eine Art Bev Käfer, nochmal ein richtiger "Volkswagen". Zuverlässig und mit den vorgeschriebenen Assistenzsystemen aber ohne sonstigen Schnickschnack.
 
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Thorle schrieb:
Da würde ich an deiner Stelle mal geschwind den Mindestlohn fordern oder einfach den Job wechseln, auch wenn du nur die nehmen magsdt die per Fahrrad/Öffi zu erreichen sind.
Ich arbeite nicht Vollzeit, daher passt es nicht, die 1.500 einfach durch 160 zu teilen.
Mit 90 passt es besser ... aber es ist auch nicht nur Arbeitseinkommen.

Ganz so einfach, wie bei jemandem, der "nur" Vollzeit in einem Angestelltenverhältnis arbeitet, ist es bei mir nicht, von Bruttoeinkünften auf meinen Stundenlohn zu schließen.
Ich habe nichtmal in jedem Monat das selbe Einkommen und die 1.500 sind nur eine ungefähre Schätzung. In den meisten Monaten werde ich ungefähr in der Ecke landen ... manchmal drüber, manchmal drunter (je nach Überstunden und einmaligen Nebeneinkünften).

Die €1.500 sind mein ungefähres Haushaltsbruttoeinkommen.

Mir ging es auch eher um die mMn ziemlich krude Behauptung, zum Energiesparen müsse man Geld haben.
 
Ich glaube nicht, dass es nochmal ein ähnliches Erfolgsmodell ähnlich zum VW Käfer geben wird. Schaue dir doch mal die heutige Produktpalette bei den Autos an. VW hat ja in der Gruppe der SUV schon selbst mehr Modellvarianten im Angebot als es damals Konkurenzmodelle zum Käfer gab. Wenn es eine so große Auswahl gibt, entscheidet man sich doch viel eher für ein Modell dass zu den eigenen Bedürfnissen passt. Und nicht zum Standardmodell mit vielen Kompromissen. Dann könnte man heute ja schon zu einem Dacia greifen.
 
Knecht_Ruprecht schrieb:
Ich glaube nicht, dass es nochmal ein ähnliches Erfolgsmodell ähnlich zum VW Käfer geben wird.
Selbst wenn, das würde der Haupteigentümer der großen Zeitschrift mit 4 Buchstaben, wieder mit einer weiteren Hetz-Kampagne in Grund und Boden fahren versuchen. Völlig egal, wie Abstrus die Argumente wären. Der "E-Käfer" könnte 10.000€ kosten und 1500 km Reichweite haben und in 3 Minuten "betankt" werden können. Es würde trotzdem eine mediale Kampagne geben und viele der geneigten Leser, werden es, wie sonst auch, fressen.
 
Ohne Geld Energiesparen ist aber nur sehr eingeschränkt möglich, ohne von der Lebensqualität auf einen Standard zurückzufallen der hier im Land als nicht mehr Menschenwürdig angesehen wird. Mit anderen Worten, sparen ohne Verzicht geht nicht. Und wer bei Heizung zu viel spart, für den kann es langfristig richtig teuer werden.

Habe ich dagegen Geld und die Möglichkeit zur eigenen PV dann knalle ich mir das Dach damit voll, lade mein Auto mit Sonnenstrom und die Wärmepumpe heizt relativ günstig, ich muss aber keine Abstriche bei Komfort machen.

Beim Niedriglöhner in der Mietwohnung sieht es da anders aus. Da ist ein Balkonkraftwerk das höchste der Gefühle, sofern ein Balkon vorhanden ist...
Der muss eher Angst haben, dass der Vermieter für ein Schweinegeld eine viel zu teure Wärmepumpe einbaut, von deren Kosten 8% auf die Jahresmiete umgelegt werden. Soviel günstiger heizt die Wärmepumpe nicht, dass sich das für den Mieter irgendwann rechnet - er zahlt die Wärmepumpe ja weiter, selbst wenn diese für den Vermieter längst abgezahlt ist.
 
Buttkiss schrieb:
Was helfen würde wäre so eine Art Bev Käfer, nochmal ein richtiger "Volkswagen". Zuverlässig und mit den vorgeschriebenen Assistenzsystemen aber ohne sonstigen Schnickschnack.
Ich hatte in den letzten Jahren zwischendurch immer wieder die Idee eines vollverkleideten Lastenfahrrads mit e-Antrieb. Bauform wäre Trike oder Quad (eKettcar) mit fester Fahrgastkabine und einer Zuladekapazität, die für einen Single-Wocheneinkauf ausreicht. Der(die) eMotor(en) solllte(n) auch nicht rein unterstützend sein, da ein solches Gefährt mMn wenig auf Radwegen zu suchen hätte (da haben auch eBikes mMn nichts zu suchen).
Die Reifen müssten etwas dicker sein, damit das Ding nicht in Straßenbahnschienen hängen bleibt.
Einfach eine Art "Fahrrad" mit dem man auch bei Regen gerne einkaufen fährt, weil man selbst und der Einkauf trocken bleibt (mit Papiertüten durch den Regen macht keinen Spass).

Ein BEV-Käfer fände ich gut. Aber wer baut's?
Die großen deutschen Autohersteller haben daran ganz offensichtlich kaum Interesse. Die Entwickeln lieber den nächsten "Chelsea-Tractor". Noch größer, noch schwerer, noch teurer. Da kann man sich auch schön drüber beschweren, dass man Luxusautos in Krisenzeiten ja so schlecht los wird.
Knecht_Ruprecht schrieb:
Dann könnte man heute ja schon zu einem Dacia greifen.
Die werden tatsächlich immer häufiger. Ein Zeichen, dass doch immer wieder Autokäufer zu Komporomissen gezwungen sind.


Zum Thema "BEV-Kleinwagen" habe ich noch was gefunden.
Da hat doch tatsächlich jemand die alte "Isetta" als eMobil neu aufgelegt.
Die e-Isetta nennt sich "Microlino" und liegt preislich zwischen 15k und 20k (je nach Ausstattung und Händler).

Die Reichweite wird mit 177km angegeben ... aber das wird man wohl nur mit "sehr sparsamer" Fahrweise schaffen. Spitze schafft er nur 90km/h, aber es ist eben auch kein Auto für die Bahn, sondern eher für die Stadt. Und da ist der größte Vorteil zum Beispiel, dass man fast immer eine Parklücke findet, in die der Microlino noch hineinpasst.
Der Microlino ist kürzer, als ein normales Auto breit ist. Also können davon ganz locker zwei dort stehen, wo sonst nur ein normales Auto parken kann. Microlino kann genau wie die Isetta "quer" parken (das muss doch auch für Leute interessant sein, die nicht rückwärts einparken können).
Laut Hersteller passen da "2 Personen und 3 Kisten Bier" rein ... mir würde das locker ausreichen.

Es war sicherlich einiges an Nostalgie dabei, aber ich war begeistert, als ich zum ersten mal so ein Ding gesehen habe. Eine süße Knutschkugel und endlich mal wieder ein "kleines" Auto.
Das KO-Argument ist allerdings das gleiche, wie bei der Isetta ... die Sicherheit ... ohne Knautschzonen fällt das Urteil hier wohl vernichtend aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thorle schrieb:
Grundproblem ist ja noch, dass die BEV einfach zu teurer sind, ändert sich aber.
Anfang des Jahres konnte man einen VW id.3 für ~200€/Monat leasen. Einen Skoda Tavascan für ~270€.
In den von dir gewünschten Leasingpreisregionen sind wir schon längst, aber 200€/Monat sind für viele noch sehr viel.
 
Die Preise sind, sofern da nicht noch große Rabatte kommen lächerlich.
18.000 Netto für ein aufgepumptes Rad mit 1,4 KwH Batterie, lachhaft.
 
DerOlf schrieb:
Ein BEV-Käfer fände ich gut. Aber wer baut's?
Ich glaube das so etwas durchaus ein weiteres Erfolgsmodell von VW werden könnte. Von der Art her wie der Amerikanische Slate Truck, in modularer Bauweise, für den europäischen und chinesischen Markt. Ich denke ein entschlacktes Grundmodell kann man durchaus für 15k vor Steuern realisieren, wer mehr Ausstattung kann oder will kauft weitere Pakete dazu.
VW hat in der Welt immer noch einen sehr guten Ruf was die Qualität und Langliebigkeit seiner Autos angeht. Leute vom adac werden das evtl. anders sehen. Es macht schon was aus ob auf dem Billigauto VW oder Dacia draufsteht.
 
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Buttkiss schrieb:
Ich glaube das so etwas durchaus ein weiteres Erfolgsmodell von VW werden könnte.
Sowas wie "Erfolgsmodelle" gibt es heutzutage einfach nicht mehr, zu verschieden sind die Vorstellungen der einzelnen Käufer an ein solches Fahrzeug. Da müsste ein Auto schon genau den Nerv vieler Käufer treffen, wie der Tesla Model 3 seinerzeit und der hat es hierzulande auch nicht geschafft.

Sowas ist ein "Erfolgsauto"...
1748348216661.png

https://en.wikipedia.org/wiki/Wuling_Hongguang_Mini_EV

Wäre nur in der EU heutzutage gar nicht machbar, hier will der Gesetzgeber unbedingt ein riesiges Sicherheits- und Ausstattungspaket sehen, sonst dürfen die Autos nicht auf die Straße. Wir sehen doch schon am Untergang von Smart, wie wenig Interesse solche Fahrzeuge hierzulande bekommen, trotz spezieller Parkplätze, trotz reduzierter Parkkosten, verkauften sich die Autos schlichtweg schlecht.

In China oder Indien kann man "Erfolgsmodelle" auf den Markt werfen, der westliche Markt ist schlichtweg zu verwöhnt und wählerisch und falsche Förderprogramme haben die Autos nur noch größer gemacht.
1748348830533.png
 
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sedot schrieb:
Bisschen teuer, finde ich.
Das finde ich aber auch ... ein wirklich unattracktives Angebot.
Buttkiss schrieb:
Ich glaube das so etwas durchaus ein weiteres Erfolgsmodell von VW werden könnte.
Das dachte man beim "3-Liter-Auto" auch ... und hat die Produktion trotz recht vieler Vorbestellungen nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Die meisten, die eines bestellt hatten, haben nie ein "3-Liter-Auto" bekommen.
Ich denke, dass diese Entwicklung wohl einfach zu einem Modell geführt hat, welches der Konzernspitze dann nicht profitabel genug war.
Bei kleinen erschwinglichen BEVs sehe ich das gleiche Risiko ... da wird VW einfach nicht genug dran verdienen können ... und allen anderen wird es da wohl ganz ähnlich gehen.

Was kleine erschwingliche BEV-Modelle angeht, geht der hoffnungsvolle Blick eher nach Asien.
Die deutschen Autobauer werden sicher weiterhin auf "Premium" setzen ... und letztlich primär "Kleinserie" produzieren.
Ich freue mich schon drauf, denn dieses Nischendasein haben die sich dann auch wirklich redlich verdient.
 
Lost_Byte schrieb:
Wie sollte eurer Meinung nach der E Auto Absatz angekurbelt werden?
ich hab da viele Gedanken zu. Aber das Thema ist sehr komplex und ich persönlich glaube, dass so eine Transformation sehr lange dauert und das ist auch ok so.

Benziner und Diesel werden hoffentlich bald eher die Ausnahme auf den Straßen sein.
Endliche Ressourcen ineffizient zu verbrennen um damit ein Auto zu bewegen...das geht besser.

Der Elektromotor ist der goldene Mittelweg für die private Mobilität.

Was also tun?

Was viele schon sagten und ich glaube wirklich der wichtigste Punkt: die breite Masse muss das Gefühl bekommen, dass es unkompliziert ist das eigene Auto zu laden.

Die Menschen sind es gewohnt ihr Handy, Kopfhörer, ihre Zahnbürsten usw. ständig aufzuladen.
Das Auto ist eben auch nur ein weiterer Gegenstand, der aufgeladen werden muss.

Das ist auch eigtl. relativ einfach. Man kann das Auto theoretisch überall aufladen. Auch an der eigenen Steckdose (bitte nicht als Dauerlösung privat durchführen!).

Faire und transparente Preise und Abomodelle müssen her. Wie auch schon beim eigenen Handyvertrag usw. muss es in Zukunft super einfach sein für sein privates BEV einen Ladetarif abzuschließen und im gesamten Ladenetz und Raoming Netz der EU zu gleichbleibenden Preisen abzuschließen.

Das S Paket für wenigfaher bis 5.000 KM im Jahr. M bis 15.000 und L und XL usw.

Wenn das + bezahlbarere Modelle da ist, wird die breite Masse umsteigen können.
Dazu kommt dann ein gut ausgebautes Ladenetz.

Fitnessstudios, Supermärkte usw. sollten Schnelllader anbieten. Zu Hause kann fast jeder 2.te Bürger laden wenn man die EIgenheimqoute betrachtet. Nicht jeder Bürger muss jeden Tag laden.

Der Schnitt fährt 30-40 km am Tag, Also reicht im Schnitt 1x mal die Woche aufladen locker aus. Dafür sollte es ausreichend Lademöglichkeiten geben.

Ob an Laternen, an Straßen, in großen Wohngebieten.

Das wird alles Zeit benötigen, aber das ist alles schon heute machbar und wird kontinuierlich ausgebaut.

Die Modelle für jeden Wunsch und jedes Bedürfnis kommen. Die Vielfalt an Modellen nimmt stark zu. Preise gleichen sich an.

Ich denke, dass 10 Jahre viel Zeit ist für diese Transformation. Auch danach können gebrauchte Benziner noch zugelassen werden. Keine neuen mehr. Alle die dann einen Neuwagen kaufen wollten, sollten wirklich in der Lage sein ein passendes und bezahlbares BEV zu ergattern und dann auch die Möglichkeit haben es unkompliziert aufzuladen.

Schon heute geht das mit etwas Recherche und Eigeninitiative. Viele Leute werden erst dann umschwenken wenn sie müssen. auch das ist ok.

Sie werden spätestens dann merken, wie toll es ist, ein Elektroauto zu fahren.

Fazit: Ich glaube es benötigt eine klare Strategie, die man auch dann durchzieht, wenn man von ihr überzeugt ist. Das fehlt unseren Politikern leider komplett.

Ansonsten braucht es keine staatlichen Anreize.
Einfach gute Autos, zu guten Preisen. Der Markt sollte und muss das selber schaffen. Die Politik gibt die Schranken vor.

Verbrenner-Aus 2035. Das weiß jeder und da sollte hingearbeitet werden. Ohne Steuergeschenke.
 
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xexex schrieb:
In China oder Indien kann man "Erfolgsmodelle" auf den Markt werfen,
würde Apple so ein mini Auto auf den Markt bringen, wäre es zwar nicht mehr günstig, aber die Leute würden es trotzdem kaufen.
Da müsste ein Auto schon genau den Nerv vieler Käufer treffen, wie der Tesla Model 3 seinerzeit und der hat es hierzulande auch nicht geschafft.
Der Model3 wurde auch zig mal verschoben und immer teurer. Musk ist halt ein Labersack.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Einfach eine Art "Fahrrad" mit dem man auch bei Regen gerne einkaufen fährt, weil man selbst und der Einkauf trocken bleibt (mit Papiertüten durch den Regen macht keinen Spass).
ist vielleicht etwas zu stark auf einen Zweck zugeschnitten, da halte ich Einkäufe nach Hause liefern lassen für deutlich sinnvoller.
Bekannte aus der Schweiz bestellen seit knapp 20 Jahren >95% ihres Lebensmittel- und Kleinkrambedarf über le shop / migros online.
 
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h00bi schrieb:
Der Model3 wurde auch zig mal verschoben und immer teurer.
das Model 3 wurde 2016 vorgestellt und wurde ab 2017 produziert. Es wurde damals als "30.000$" Auto angekündigt.
Das kam nicht ganz hin. Dennoch muss man sagen, dass man das aktuelle Model 3 in Deutschland neu ab 39.000€ kaufen kann.
Das ist ein verdammt guter Preis für so viel Auto. Da kannste dir nicht mal einen einigermaßen gut ausgestatteten Golf mit 130 PS von kaufen.

Was Tesla hier anbietet für die Masse und das schon heute ist einfach gut. Aber die Leute wollen es ja trotzdem nicht anscheinend.
 
getexact schrieb:
und wurde ab 2017 produziert
in besch..... Stückzahlen, sodass man sich bloß nicht die teureren Modelle kannibalisiert.
Europastart war übrigens generell erst 2019, was schon mal 3 Jahre nach Vorstellung ist.
Ein 40.000€ Modell war zum Europastart übrigens auch nicht bestellbar. Einstieg war der Long Range für 58k.

Und selbst dann wollte man Vorbestellern günstiger Modellvarianten ständig teurere Modelle anderen (teurere Model3 Varianten und Wechsel auf Model S), was man durch immer wieder nach hintern verschobene Liefertermine für das bestellte Modell 3 schmackhaft machen wollte.

Und nicht zu vergessen: Die Free Super Charger Kontroverse, als man am Anfang der Auslieferungen plötzlich nichts mehr davon wissen wollte, was der CEO verkündet hatte.

Das ist ein verdammt guter Preis für so viel Auto. Da kannste dir nicht mal einen einigermaßen gut ausgestatteten Golf mit 130 PS von kaufen.
Für 40k UVP kaufe ich einen verdammt gut ausgestatteten >=150PS Ford Focus.

Den fahre ich übrigens genau wegen diesen genannten Model3-Fails.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thorle schrieb:
Warum schnell laden. Wenn ich das Auto über Nacht abstelle, kann es genüsslich vor sich hinladen. Und da braucht es keine Schnelllader.

Geht nur schlecht, wenn kein privater Parkplatz da ist. Hier in der Innenstadt werden Anwohnerparkausweise für Straßenparkplätze verkauft, und weil die ohnehin knapp sind, kann man auch nicht einfach die Hälfte davon für E-Fahrzeuge reservieren und mit Ladesteckdose ausrüsten. Ganz abgesehen davon, dass auch das schon utopisch und unbezahlbar ist.

Mir ist auch nicht bekannt, dass sich die Geschichte mit den Brandschutzvorschriften für Tiefgaragen inzwischen in Luft aufgelöst hätte.

Buttkiss schrieb:
Die Arbeitgeber werden Ihren Pendlern die Möglichkeit bieten (müssen) während der Arbeitszeit kostengünstig zu laden, wenn sie als Arbeitsgeber attraktiv bleiben möchten. Ich sehe hier heute schon auf den Parkplätzen grosser Firmen Dutzende Ladepunkte für Mitarbeiter.

Für Kleinunternehmer in gemieteten Räumlichkeiten ist das schon schwieriger. Schon wieder so ein peinlicher Versuch, Staatsaufgaben auf die Unter- und Mittelschicht abzuschieben.

Buttkiss schrieb:
Der Wind aber nicht. "Nur zweimal im Jahr sinken Wind- und Solarproduktion im Durchschnitt gleichzeitig für mindestens 48 Stunden unter eine kritische Schwelle." (Bundesnetzagentur)

Wenn man sich eine zusätzliche riesige Spitzenlast bis in den frühen Abend aufhalst, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer.

Buttkiss schrieb:
Hier helfen nicht nur Speicher, vor allem das europäische Verbundnetz.

Haben die Franzosen nicht jetzt schon die Nase voll ?

getexact schrieb:
Zu Hause kann fast jeder 2.te Bürger laden wenn man die EIgenheimqoute betrachtet.

Das heißt Wohneigentumsquote, und schließt auch Eigentumswohnungen ein. Und wenn man einen Altbau, den damals ein Verdiener bezahlen konnte, auf vier Egentumswohnungen aufteilt, die fast nur noch Doppelverdiener bezahlen können, dann wachsen die zusätzlichen 7 Parkplätze auch nicht auf Bäumen.

Realistische Alternativen zum standardisierten Wechselakku sehe ich nicht.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das heißt Wohneigentumsquote, und schließt auch Eigentumswohnungen ein.
Genau diesen Gedanken hatte ich auch bei diesem Satz. "Wohneigentum" != "Haus".
JMP $FCE2 schrieb:
dann wachsen die zusätzlichen 7 Parkplätze auch nicht auf Bäumen.
Kein Problem. Diverse Stellplazuverordnungen verdonnern dich dazu, notfalls den kleinen Garten für Parkplätze zu opfern. Dann musste halt großflächig versiegeln. In manchen Gegenden ist das ne richtig geile Idee.
Welche Stellplatzverordnung fordert 7 (zusätzliche?) Stellplätze für 4 Wohneinheiten in einem Altbau?

Ich habe mich zwar nur mit der für NRW genauer beschäftigt, weil ich in NRW Wohneigentum besitze, aber in der ist das geforderte Verhältnis 1:1 (sofern nicht zwischenzeitlich geändert).

Da ich ein Einfamilienhaus besitze und bewohne, reicht bei mir 1 Stellplatz.
Den werde ich auch vorhalten (leer wie er ist), obwohl weder ich noch mein Mitbewohner ein Auto haben und dieser Stellplatz zumindest in den nächsten mit etwas Glück 30 Jahren definitiv nicht gebraucht wird (automobiler Besuch freut sich natürlich immer drüber). Ich bräuchte eher Platz für Fahrräder, Mülltonnen und Gartengeräte. Aber damit ich diesen Platz anderweitig nutzen könnte, müsste ich mich von der Stellplatzverordnung "freikaufen" ... ca. 4k pro Stellplatz würde die Befreiung in NRW wohl kosten.

Stellplatzverordnungen mögen für die meisten Menschen sinnvoll sein und ich finde es auch gut, wenn die Millionen Autos nicht alle an der Straße stehen (müssen) ... in meinem Fall ist sie aber einfach Unsinn, denn "Isch 'abe gar keine Auto", welches ohne Stellplatz an irgendwelchen Straßen rumstehen müsste.
Ich habe nur Fahrräder, Mülltonnen und Gartengeräte, die auf diese Weise in Garten und Keller rumstehen müssen.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Realistische Alternativen zum standardisierten Wechselakku sehe ich nicht.
Das ist bei einem Auto durchaus etwas komplizierter, als bei einem eScooter oder eBike.
Wie viel wiegt ein durchschnittliches Akkupack in einem BEV nochmal? Das rupft man nicht mal eben da raus, und schiebt halt ein volles rein. Um sowas auszutauschen, musst du auf jeden Fall in die Werkstatt.

Man könnte vieleicht standardisierte kleinere Akkus vorschreiben, von denen dann 10, 15, 20, ... in einem Auto sitzen. Dann würde der Austausch halt ein wenig dauern, wäre aber einfacher zu bewerkstelligen, als bei einem kompakten Akku-Klotz von mehreren hundert Kilo.

Als Ergänzung zu Ladeinfrastruktur wären (praktische) Tauschsysteme sicher nicht so falsch aber eigentlich wäre das eine zweite Schiene. Der Kunde müsste sich letztlich schon beim Kauf zwischen "Ladepunkte" und "Austauschpunkte" entscheiden und für beides müsste eine Infrastruktur auf- und ausgebaut werden.
Oder willst du mal laden und mal austauschen können, wie es die Situation gerade ermöglicht?
Wer möchte die (frischen) Akkus in seinem neu gekauften BEV durch welche ausgetauscht sehen, die teilweise schon Jahre im Austauschsystem unterwegs sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Oder willst du mal laden und mal austauschen können, wie es die Situation gerade ermöglicht?
Wieso nicht? Längst auf dem Markt....
 
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