Wie hohe Geldsumme anlegen?

misterk87 schrieb:
Dir ist schon klar, dass so ne eigene Immobilie n haufen Arbeit ist. Mal eben ein Haus kaufen und dann monatlich kassieren ist oft nicht. Die Mieteinnahmen musste außerdem auch in Rücklagen stecken für Renovierungen, Schäden, Mietnormaden etc.
Vielleicht mal die Rosa Brille abnehmen.

100% Zustimmung. Ohne Erfahrung mal eben ne Immobilie kaufen kann auch in die Hose gehen.
 
@sgt.pinback: Der Goldpreis mag hoch sein, aber ich wette in 10Jahren ist er noch um einiges höher.

@TE: Gerade bei einer hohen Summe würde aber auch ich dir zu einem unabhängigen Fachmann raten. Jemand der provisionsfrei abreitet und somit objektiv für dich die beste, oder die besten, Möglichkeiten findet.


MfG
 
the_ButcheR schrieb:
@TE: Gerade bei einer hohen Summe würde aber auch ich dir zu einem unabhängigen Fachmann raten. Jemand der provisionsfrei abreitet und somit objektiv für dich die beste, oder die besten, Möglichkeiten findet.
MfG

stimmt, seit einiger Zeit gibt es auch Finanzberater auf Honorarbasis, denen zahlt man die Zeit der Beratung direkt, dafür dürfen die keine Provisionen annnehmen und sollten so (theoretisch) wirklich neutral und bestmöglich beraten.
http://www.fmm-magazin.de/finanzber...och-eine-nische-finanzen-mm_kat52_id3990.html
 
Keine Ahnung um wie viel Geld es geht und wie deine sonstige Einkommenssituation aussieht.
Ich vermute hier mal ganz stark, dass sie nicht üppig ist, da du ansonsten wohl einen Steuerberater hättest oder dich anderweitig schon mal mit Geldangelegenheiten auseinander gesetzt hättest.

Die beste Investition ist erstmal in die eigenen 4 Wände. Die gesparte Miete und die Wertsteigerung des Hauses, ETW macht eine solch hohe Nachtsteuerrendite, die du nirgendwo anders bekommst und relativ sicher ist sie auch.

Sollte das vorhanden sein, zahl die Kredite ab, mit dem du es gekauft hast.

Sollte es nicht in Frage kommen weil du z.B. noch bei Mutti wohnst oder schon alles hast.

Lass die Finger von geschlossenen Fonds und allen Sachen, die du nicht 100%tig verstehst. Alles andere wurde mehr oder weniger schon den Vorredner erklärt.

Geh mit 50% in Bundesobligationen, Schätzchen oder Pfandbriefe und mit 50% in Aktien und schau dir die Aktien erst nach 10 Jahren wieder an^^
 
€: da war einer schneller :D

Sofern der TO örtlich recht gebunden ist, könnte Wohneigentum durchaus sinnvoll sein. Allerdings zum selber drin wohnen, nicht zum vermieten.

Vorteil: die eigene Mietbelastung entfällt größtenteils (von Nebenkosten, zusatzversicherungen und Rücklagen für Reparaturen mal abgesehen) und man hat je nach Lage eine halbwegs wertstabile Anlage

Nachteil: Die Spekulationsfrist, in der Kapitalertragsteuer beim Verkauf anfällt, beträgt satte zehn Jahre. Weitere Nachteile, wenn vermietet werden soll (wurde ja bereits erwähnt).


Meine Eltern haben das vor über zehn Jahren genau so gemacht, die Ausgangslage war vergleichbar (einmalig größere Geldsumme zur Verfügung). Davon wurde ein Altbau in guter Lage in einer strukturstarken Region gekauft und saniert, eine Einliegerwohnung darin hat über die Miete zumindest die doch öfter als man denken würde anfallenden Reparatur- und Wartungskosten gegenfinanziert. Würde die Bude heute verkauft werden, brächte sie Mindestens die Kosten von Kauf und Sanierung wieder ein. Unterm Strich hätten sie also zehn Jahre kostenlos gewohnt.
 
FidelZastro schrieb:
Nachteil: Die Spekulationsfrist, in der Kapitalertragsteuer beim Verkauf anfällt, beträgt satte zehn Jahre. Weitere Nachteile, wenn vermietet werden soll (wurde ja bereits erwähnt).

Nope, bei selbstgenutzen Wohneigentum, keine Spekulationsfrist, wenn du es seit Anschaffung selber nutzt, bzw. Mindestens 2 Jahre drin selber wohnen, wenn du es vorher vermietet hast.
 
the_ButcheR schrieb:
@sgt.pinback: Der Goldpreis mag hoch sein, aber ich wette in 10Jahren ist er noch um einiges höher.

Ich habe das wichtige markiert.
Als Baustein ist Gold sicherlich eine Möglichkeit, aber ich würde jetzt keine größere Summe darin anlegen. Wo doch jeder Depp im Moment investiert. Lieber warten, bis die Schwemme vorüber ist und eine neue Sau durch's Dorf getrieben wird. Sobald dann der Goldpreis wieder auf ein panikbefreites Niveau sinkt, zuschlagen.

Zum Thema. Sicher und risikolos ist kaum eine Anlage. Wenn es aber um den Erhalt des Kapitals geht. Tagesgeld und/oder Bundeswertpapiere. Im europäischen Raum würde ich ansonsten nur noch in Anleihen der Niederländer oder Franzosen investieren, aber das ist meine persönliche Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@TE: Solange deine Risikoeinstellung, dein Anlagehorizont, die Anlagesumme und sonstige finanzielle Situation unbekannt sind, solltest du dir hier keinen Ratschlag zu Herzen nehmen.
Die Aussage "sicher und risikolos" reicht für eine gute Anlageberatung mitnichten aus.
 
Wäre es nicht am sichersten, es auf mehrer Banken aufzuteilen und sich bei mehreren Instituten "Tagegeldkonten" zu besorgen? Diese haben imho eine relativ hohe Verzinsung, und man hätte immer die Versicherung für Anlagen eingehalten.

zum Thema Gold:

Schätzungen in der Geologie gehen davon aus, dass auf der ganzen Erde soviel Gold existiert, um die komplette Landmasse einen halben Meter hoch mit purem Gold zu überziehen.
Wir finden leider nur einen Bruchteil davon, weil das Gold - rein theoretisch - im kompletten Erdmantel verteilt ist.

Das Geheimnis: niemand weiss wie homogen oder inhomogen es verteil ist. Wenn wir plötzlich irgendwo riesige vorkommen oder neue Verfahren finden dann wird der Preis ganz schön in den Keller gehen.
 
hardwarekäufer schrieb:
Diese haben imho eine relativ hohe Verzinsung

Naja, angesichts einer erwarteten Inflationsrate von bis zu 4% innerhalb der nächsten 2-3 Jahre, macht man mit den mickrigen 2-2,5% Zinsen einen Verlust.
 
Nur das die Zinsen von Jetzt mit der Inflation einiger Jahre/Monate vergleichst.
 
Tagesgeldkonto mit 2,2% und gut ist ;) was sichereres gibt es zur Zeit nicht.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Naja, angesichts einer erwarteten Inflationsrate von bis zu 4% innerhalb der nächsten 2-3 Jahre, macht man mit den mickrigen 2-2,5% Zinsen einen Verlust.

Um die Inflation zu bekämpfen wird von der EZB dann der Leitzins angehoben.
 
Also ich würde zu dem Tagesgeldkonto von der Bank of Scotland raten. Im Moment mit einem Zinsatz von 2,2% und einem "Startguthaben" von 30€.

Falls du dein Geld längerfristig anlegen willst, das Festgeldkonto bei der B.o.S gibts mit 4,25%.
Kannst ja sonst mal hier genauer gucken.

lg
 
Die Bank of Scotland gibt es nicht mehr. Die heisst jetzt HBOS und wurde vom englischen Staat verstaatlicht, um der Pleite vorzubeugen.

Daher ist das Geld dort über den englischen Einlagensicherungsfonds abgesichert. (und auch nur bis 60 TEUR)

In der Theorie.


Denn rate mal, wenn es wirklich zur Pleite kommt wenn die Bank nicht mehr sanierungsfähig ist, welche Anleger dann als erstes bedient werden. Klar.. die englischen.

Ob du dann noch an Geld kommst sei mal dahingestellt. Siehe Kaupthing.
 
Noxiel schrieb:
Nur das die Zinsen von Jetzt mit der Inflation einiger Jahre/Monate vergleichst.

jaichbins schrieb:
Um die Inflation zu bekämpfen wird von der EZB dann der Leitzins angehoben.

Trotzdem bleibt bei der Inflation real nur eine Verzinsung von 1-1,5% übrig. Sicher & risikolos wirft eben kaum Asche ab. ;)

Außerdem sind der EZB die Hände gebunden, da der Zinssatz für alle Euroländer gilt und es dann Griechenland, Portugal od. Irland noch schwerer fallen dürfte ihre Schulden zu begleichen.
 
Marvin_X schrieb:
Sollte das vorhanden sein, zahl die Kredite ab, mit dem du es gekauft hast.

Um dann schuldenfrei zu sein und nichts mehr absetzen zu können ?

BTW: Wohngenossenschaften zahlen ab und an auch mal bis zu 5% und sind dabei noch relativ sicher, Tagesgeld etc ist gut um Geld "zwischenzulagern" aber mit den 2.x% macht man Langfristig eher miese, da kann man auch was riskieren und das Risiko einfach nur gut verteilen ...
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um dann schuldenfrei zu sein und nichts mehr absetzen zu können ?

Aha und wie setzt man die Zinsen beim selbst genutzten Wohneigentum ab?

Es gibt einfach viel zu viel gefährliches Halbwissen.
 
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