Wie kann das sein (Gehalt)

NeoHazard schrieb:
*lol* und in Deiner Welt fließt auch Milch und Honig, ne? Was meinst Du, was Du an RENTE in 40-50 Jahren bekommst? Das was Du dann vom Staat bekommst, wird fast "unter der Armustgrenze" sein. Und diese Rente wird dann auch noch versteuert und Vaterstatt zockt einen weiter ab.

Ich würde, wenn es gehen würde, SOFORT aus der Renten und Arbeitslosenversicherung austreten und das Geld privat anlegen. Da hat man eine Million Prozentig mehr!

Aber wer noch an das Gute am Staat glaubt sollte ruhig weiter blechen, blechen und noch mal blechen :evillol:

Ganz ehrlich...du solltest einfach auswandern...überall ist es besser bla bla bla und hier alles schlecht bla bla bla...

Hab gehört Grichenland ist besser, da muss man viel weniger in die Rentenkasse zahlen und darf schon mit 60 oder so in Rente....btw da is auch das Wetter besser...

Hand -> Kopf
 
florian. schrieb:
in welcher Ausbildung verdient man denn unter 325€ :eek:

ähm im Osten !? Oo

Wirst dich wundern was man teilweise selbst als Kaufleute in einem internationalem Unternehmen bekommt. :freak:

bei mir waren das damals -glaube ich- um die 250€ im 1. Lehrjahr (bundesland brandenburg bei einem großen fahrzeug-logistiker) im dritten waren das glaube ich um die 340~.

im Weisswurscht-Bundesland bekommen selbst die 1.Jahrgänge heutzutage um die 800€ brutto! (maurer / putzer / Stuchateur) - da haben die echt kein bezug mehr zu der Kohle ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich weiß ja nicht wie das in Deutschland ist, aber in Österreich bekommst du definitiv nicht das "Geld" was du jetzt einzahlst später als Rente, sondern, dass Geld was die arbeitende Bevölkerung jetzt einzahlt wird auch für die aktuellen Rentner (Pensionisten) verwendet. Nur so viel zum Thema "austreten".
 
@Taschmahal
Genauso ist es in Deutschland auch. Umlagefinanzierung: Die aktuellen Beitragszahler finanzieren die aktuellen Rentner. Und da die Grundannahme Adenauers bei der Entwicklung dieses Systems ("Kinder bekommen die Leute immer!") heute nicht mehr so richtig aufgeht läuft es darauf hinaus, dass unsere Generation im Laufe ihres Erwerbslebens deutlich mehr einzahlt als sie am Ende rausbekommt. Von Generationengerechtigkeit kann da eigentlich überhaupt keine Rede sein.
 
Das was früher für Kinder ausgegeben wurde geht heute für den höheren Rentenversicherungsbeitrag sowie den Zuschlag für Kinderlose bei der Pflegeversicherung drauf. Fassen wir doch mal zusammen. Die jetzige Rentnergeneration...

  • bekommt die höchsten Renten in der Geschichte der Bundesrepublik und sie wird wohl auch in der Zukunft die Generation bleiben, die die höchsten Renten bezogen hat
  • hat für diese hohen Renten im Schnitt einen deutlich niedrigeren Rentenversicherungsbeitrag gezahlt als es die jetzige Erwerbsgeneration tut
  • bekommt deutlich mehr von der Rentenversicherung wieder als sie eingezahlt hat
  • hinterlässt der nachfolgenden Generation einen Riesenberg Staatsschulden, die diese durch höhere Steuern und Abgaben schultern darf
  • ist in einer Zeit aufgewachsen, in der Vollbeschäftigung herrschte und Lohnzurückhaltung ein Fremdwort war

Vor diesem Hintergrund fände ich es nur (generationen-)gerecht, wenn zukünftig auf solche Wahlgeschenke wie die außerplanmäßige Rentenerhöhung 2008 verzichtet wird. Wenn man "Generationengerechtigkeit" wirklich ernst nehmen würde müssten man meines Erachtens die Renten der jetzigen Rentnergeneration in einer Größenordnung kürzen, welche zum einen eine weitere Erhöhung des Rentenversicherungsbeitrages verhindert und zum anderen ermöglicht, dass auch die jetzige Erwerbsgeneration wenigstens mal soviel rausbekommt, wie sie einzahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

verstehe ich jetzt nicht.
Wenn du jetzt viel in die Rentenkasse zahlst und deine Eltern (Rentner) das bekommen und du irgendwann das Haus(Erbe) von Ihnen verscherbeln kannst, dann brauchst doch auch nicht so viel Rente, weil du ja die Rentenleistung durch das Erbe der Eltern bekommst. :D

Cu
 
naja nicht alle eltern haben immobilien oder geben ihr geld zu lebzeiten aus um was davon zu haben, mit ins grab kannst es ja nicht nehmen ;P
 
Blöd nur, wenn die Eltern das Geld nicht in Werten anlegen, sondern ausgeben.
"Mit ins Grab kann ich sowieso nichts nehmen." :rolleyes: Oder "Mein Auto ist mein Leben. Wozu brauche ich mehr als Mietwohnung?"

Das Problem ist doch inzwischen weniger die Gerechtigkeit als die Durchführbarkeit. Irgendwann kommt man an einen Punkt, wo Leute mit geringen bis mittleren Einkommen Zeit lebens Renter finanziert haben, selbst nicht vorsorgen konnten und keine Rente mehr bekommen, die zur Grundsicherung genügt.

Wobei man sich ja fragt, wofür man überhaupt zahlt. So ein kleines Rettungspaketchen müsste für uns doch auch mal drin sein. Wir sollten mit Ende 50 in Rente gehen und uns von den Nachbarstaaten finanzieren lassen anstatt selbst Leben lang einzuzahlen. Andere Länder sind da schlauer. Aber das darf man ja als deutscher Rentenbezieher nicht laut sagen...

http://www.handelsblatt.com/politik...wehren-sich-gegen-merkels-kritik/4199144.html
 
@sunset_rider

diese "Ungerechtigkeit" könnte man jetzt auch anders auslegen. Betrachtet man die unterschiedlichen Anforderungen für einen Abiturabschluss in den einzelnen Bundesländern, die Studiengebühren, die sozialen Leistungen, etc. Dazu gibts auch schon Zeitungsartikel zum zitieren. ;)
 
Robin. schrieb:
@sunset_rider

diese "Ungerechtigkeit" könnte man jetzt auch anders auslegen. Betrachtet man die unterschiedlichen Anforderungen für einen Abiturabschluss in den einzelnen Bundesländern, die Studiengebühren, die sozialen Leistungen, etc. Dazu gibts auch schon Zeitungsartikel zum zitieren. ;)

Absolut. Bin angehender Gymnasiallehrer und kann also aus allen Perspektiven Lied davon singen. Noch schimmer als die Unterschiede zwischen Ländern, sind die teils krassen Unterschiede in einem Regierungsbezirk. Wie kann es in einem Nummer-1-Industriestaat sein, dass ein 3er Schnitt einem 1.x Schnitt entsprechen kann?

Aber trotz allem kann man noch (!) ziemlich glücklich als Deutscher sein. Nur die Sache mit den Renten... Ich schreibe das Geld lieber mal ab und freue mich, wenn ich später doch etwas davon wiedersehe.
 
Als angehender Lehrer wirst du doch in deinem Erwerbsleben eh keinen einzigen Cent in die Rentenversicherung zahlen? Oder werden die nicht mehr verbeamtet?
 
Mal so, mal so. Aber ob Vater Staat meine Pension zahlt, wenn die Rentenkassen ad absurdum gehen? Halte ich für Jacke wie Hose. Denke, dass Pensionen noch eher weg sein werden als Renten, weil man mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherheit die Leute wie Staatseigentum behandelt. Streiken ist da nicht.
 
:) du lebst in Deutschland was erwartest du? Hier wird Geld genommen von Leuten die eh keins ham, und die wo Geld haben zahlen teilweise so wenig. Und wenn du mal als "armer" mensch an Geld kommst, kommt der staat und bedient sich an deinem Glück.

Meiner meinung nach muss da noch viel getan werden. Richtung mehr kosten für die "reichen" und weniger für die "armen".
 
florian. schrieb:
in welcher Ausbildung verdient man denn unter 325€ :eek:

theblade schrieb:
ähm im Osten !? Oo

Nicht nur im Osten.
In meinem Lehrberuf (Informationselektroniker) liegt die Ausbildungsvergütung häufig bei 236€ im ersten Lehrjahr, jedes Jahr 25€ Erhöhung.
Nur wenige Betriebe haben das in den letzten 30 Jahren angepasst, zumindest in diesem Bundesland.
Habe nicht schlecht gestaunt als ich mal mit Industriekaufleuten gesprochen habe. Im ersten Lehrjahr 2,5 mal so viel Vergütung wie ich im Letzten, dazu 1,5 mal so viel Urlaub und nur 38h/Woche.

Ich weiss schon warum ich nach der Lehre studieren gegangen bin. ^^
 
das kann ich nicht glauben, schließlich habe ich etwas ähnliches gelernt und dort schrieb der IGMetall Tarifvertrag 730€ im ersten Lehrjahr vor.

236€ Decken ja gerade mal die Spritkosten
 
Ja, Industrie, Gewerkschaft und dann auch noch IGM, besser kann man es ja auch kaum treffen.
Im Handwerk und ohne Gewerkschaft sieht es etwas anders aus. Kein Tarifvertrag, da ist nichs vorgeschrieben.
Im ersten Lehrjahr war die Vergütung in der Tat geringer als Anfahrts- und Unterbringungskosten im Wohnheim der Berufsschule. (zentrale Landesberufsschlule)
Als Metaller hattest du dann vermutlich auch 6 Wochen Urlaub?
Darauf war ich immer neidisch. :-)
 
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