Wie NAS selber bauen - für meinen Opa?

Privat344

Cadet 4th Year
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Hallöle,
tut mir leid im Voraus, falls ich etwas Müll von mir gebe! Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe!

Mein Opa möchte seine ganzen Bilder (Das sind viele viele Tausend) gerne auf externen Festplatten speichern. Das nimmt langsam aber überhand, denn er hat bestimmt 30 oder mehr. Teilweise auch schon Jahrzehnte alte Mist-Dinger. Jetzt hat er sich schon wieder 2 externe, extrem teuere SSDs gekauft (1x 2TB für 160€, jetzt nochmal 2TB für 140€)

Ich möchte ihm da helfen und ein NAS bauen. Ich habe folgenden Kram, der mir aktuell/bald zur Verfügung steht:
  • Einen Server mit 96GB RAM & RAID-Controller. Diesen nutze ich aber schon für andere Zwecke. OS ist Ubuntu.
  • 2x 4TB-Festplatten (ca. 1,5 Jahre alt, laufen seit 6 Monaten im Dauerbetrieb, ohne Schreib-Nutzung bisher)
  • 1x i5 9400T (kein Mainboard, nur 8GB SODIMM RAM noch über; Außerdem steht der erst zur Verfügung, wenn ich eine neue GPU für meinen jetzigen PC gekauft habe, ich denke also mal März oder April)

Jetzt ist die Frage, was ich mache. Folgende Idee habe ich für den 9400T:
  • Gebrauchtes Mainboard kaufen (was brauche ich denn für Features? Eigentlich doch nur einen PCIE Slot und 1Gbit LAN (mehr bringt nichts, einerseits Engpass durch 1Gbit-Switch, dann 1Gbit-Port an Fritz!Box), oder?)
  • Billigen RAM kaufen (wieviel brauche ich?)
  • Restlichen Kram vom PC auch irgendwie möglichst billig organisieren
  • RAID-Controller kaufen (welchen?)
  • Welche RAID-Konfiguration?

WICHTIG:
Das NAS muss von einem Mac einfach erreichbar sein (Es handelt sich ja um meinen Opa, er hat Ahnung von Technik, ist aber nicht der Beste...). Die Kirsche auf der Torte wäre natürlich, wenn mein Opa auf das NAS noch Backups speichern könnte von seinem Mac.

Und fraglich ist mir auch, welches OS ich nutzen soll. Ich kenne da ein paar vom Namen, kann aber leider nicht sagen, welches das beste für diesen Zweck ist...

Das alles sollte natürlich möglichst günstig sein. Budget ist im Endeffekt egal, Hauptsache man kann da noch mehr Festplatten reinhauen, wenn der Platz ausgeht. Muss trotzdem sich gegenüber den blöden externen Festplatten rentieren.
 
Die Frage ist, wie viel Speicherplatz wird denn benötigt?
 
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Warum nicht einfach ein Fertig NAS wie z.B. von Synology?
Dann gehst das Thema mit der Software schon mal aus dem Weg, das würde dann einfach funktionieren.
 
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Ich würde für den Opa was fertiges kaufen und nix bauen.

Welchen Vorteil versprichst du dir, wenn du es selbst baust? Natürlich außer Spaß?

Synology ist pflegeleicht.
 
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+1 für Fertig-NAS kaufen

Willst du jedes mal zu deinem Opa hin, wenn er irgendein Problem hat? Greif zu Synology, QNAP, usw., die brauchst du nur einmal einrichten und dann kann die jeder DAU verwenden.
 
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Roesi schrieb:
Warum nicht einfach ein Fertig NAS wie z.B. von Synology?
Dann gehst das Thema mit der Software schon mal aus dem Weg, das würde dann einfach funktionieren.
Naja, ich habe den 9400T noch herumliegen... Muss es immer etwas neues sein? Ich mag ja auch ein gebrauchtes Mainboard kaufen, etwas die Umwelt schonen...

oicfar schrieb:
Ich würde für den Opa was fertiges kaufen und nix bauen.

Welchen Vorteil versprichst du dir, wenn du es selbst baust? Natürlich außer Spaß?

Synology ist pflegeleicht.
Ja könnte ich natürlich könnte ich das... Ich mag die Umwelt schonen, muss nicht immer etwas ganz neues sein..Wegen Pfelegeleicht: Ich bin, wenn etwas wäre, immer da. So schlimm ist mein Opa jetzt auch nicht mit seinem Mac. Ich mag natürlich auch etwas Spaß haben...
 
Die Frage ist ob es überhaupt ein NAS sein muss. Da greift ja wohl nur 1 Client drauf zu?
Dann einfach mal ein externer USB-C Storage kaufen mit genug Speicherplatz der per USB angeschlossen wird. Backup separat, aber das bräuchtest bei einem NAS ja auch.
Also als Beispiel sowas - Du kannst aber auch natürlich ein Leergehäuse kaufen und selber ne HDD reinklatschen (die die Du ja bald kriegst, aber 4 TB sind jetzt auch eher schmürzelig in seinem Fall - bringt also mEn nix).
https://geizhals.de/lacie-d2-professional-10tb-stha10000800-a1857511.html?hloc=at&hloc=de
Gibts auch in Grössen bis hin zu 24 TB - sollte doch locker reichen.
 
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Privat344 schrieb:
auf externen Festplatten speichern. Das nimmt langsam aber überhand, denn er hat bestimmt 30 oder mehr. Teilweise auch schon Jahrzehnte alte Mist-Dinger.
Hast du dazu mehr Informationen? Von wie viel Speicherplatz reden wir hier? Und wie viel Puffer für zukünftige Daten soll da sein?
Irgendwie bezweifle ich auch, dass die Jahrzehnte alten Festplatten alle noch funktionieren.
 
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Lawnmower schrieb:
Die Frage ist ob es überhaupt ein NAS sein muss. Da greift ja wohl nur 1 Client drauf zu?
Dann einfach mal ein externer USB-C Storage kaufen mit genug Speicherplatz der per USB angeschlossen wird. Backup separat, aber das bräuchtest bei einem NAS ja auch.
Also als Beispiel sowas - Du kannst aber auch natürlich ein Leergehäuse kaufen und selber ne HDD reinklatschen (die die Du ja bald kriegst) - kommt nochmals günstiger
https://geizhals.de/lacie-d2-professional-10tb-stha10000800-a1857511.html?hloc=at&hloc=de
Genau diese Externen-Mist-Dinger sind doch das Problem. Ich mag ihn mal weg von diesem Mist bringen, wenn da auch nur eine Festplatte mal kaputt geht sind viele wichtige Erinnerungen weg.

Sowas ist schon einmal passiert, das muss kein zweites Mal sein. Viele Bilder von meinem 1. Schultag sind so in der Tonne gelandet, ohne Backup, etc.
 
Wenn du selber bauen willst, bietet sich unRAID an mit einem Jonsbo N3 oder N5 als Gehäuse bzw. Fractial Meshify oder Define, wenn du noch mehr Einschubmöglichkeiten brauchst.

Ich setze gerade selbst meine erste unRAID-Maschine auf und migriere von Synology weg. Frage ist, wie viel "mehr" du brauchst, denn ein Synology wird auch für 10 Jahre seinen Dienst tun bis es nicht mehr gepflegt wird und du es austauschen solltest.
Es ist dafür aber sehr benutzerfreundlich und du tauscht Rohleistung gegen die Bedienfreundlichkeit ein.

Solltest du selber bauen wollen, musst du dir einige Fragen stellen:
  • Soll er was können oder vornehmlich energieeffizient und nur als NAS dienen?
  • Willst du ECC-RAM?
  • Willst du einen HBA oder SATA-Steckkarte verwenden?
  • Wohnzimmertaugliches Gehäuse oder ein richtiger Server im Schrank?
  • Willst du Medien bereitstellen und transcodieren können oder soll alles "so wie es ist" bereitgestellt werden?
 
Ja das ändert sich mit einem NAS aber auch nicht - im Gegenteil, dann muss Du das NAS auch noch sichern. Weil das dann dauerläuft, macht ein Blitzschlag im dümmsten Fall alles zunichte.
Wenn er natürlich immer nur externe Platten mit 1-2 TB kauft oder noch weniger hat, dann bringt das auch nix. Dann lieber 2 x 24 TB Gehäuse oder sowas und dann doppelt sichern.
 
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Ein NAS ist kein Backup. Auch ein RAID nicht.
 
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Krik schrieb:
Hast du dazu mehr Informationen? Von wie viel Speicherplatz reden wir hier? Und wie viel Puffer für zukünftige Daten soll da sein?
Irgendwie bezweifle ich auch, dass die Jahrzehnte alten Festplatten alle noch funktionieren.
Ich kann dir das leider nicht sagen, selbst mein Opa wüsste so etwas nicht. Manche Festplatten sind wirklich sehr alt... Funktionieren anscheinend noch, sonst hätte ich etwas mitbekommen.

Sind aber definitiv mehrere TB. Ich denke aber unter 10. Sind halt viele kleine Festplatten. Und Daten sind oft doppelt gesichert...
 
Ich würde auch nix bauen, sondern was fertiges kaufen.

Beispiel:
1 x QNAP TS-873A-16G https://geizhals.de/qnap-quts-hero-turbo-station-ts-873a-16g-a2929752.html für 1.337€
5 x Western Digital WD122KFBX https://geizhals.de/western-digital-wd-red-pro-12tb-wd122kfbx-a3283509.html für 1.515€
2.852€
Dann dort einen RAID 6 Verbund anlegen mit einer Kapazität von in diesem Fall 36TB.
Dann dürften im schlimmsten Fall zwei der fünf Festplatten gleichzeitig ausfallen ohne Datenverlust.

Kann ausreichen, kann viel zu groß sein, keine Ahnung...
 
Wieviel Festplatten mit welcher Größe sind es im Schnitt?
 
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