Wie sichert ihr euer Geld?

Vielleicht meint er einfach nur mit Haus und Kindern, dass er ein Eigenheim meint, und wenns ein kleines ist, nicht zu groß, und dann versucht die Nebenkosten zu reduzieren.

Das kann man durch Kompostieren, Garten, Reparaturen die man selber macht, durch Solaranlage die man aufs Dach bauen lässt (oder selber baut), durch Regenwassernutzung für die Toilettenspülung, für .... also so Kleinigkeiten ins Haus stecken, welche die Nebenkosten erheblich reduzieren, und keine Vermietung.

Es muss ja nicht gleich ein 300qm Luxushaus sein, eher was kleines, überschaubares, finanzierbares und dann nach und nach wenn Geld vorhanden ist was reinstecken um die Kosten zu senken. Dafür dann aber Vernünftig und kein Pfusch. Vermieten ist riskant, wie hier schon geschrieben wurde.
 
In Gold bzw. Aktien/Fonds zu investieren ist beileibe kein Hexenwerk, ganz zu schweigen davon, dass es für "Ottonormalverbraucher" zu komplex oder schwierig wäre. Das wurde und wird nur vom freundlichen Bank Berater propagiert um sich den eigenen Lebensunterhalt zu sichern.

Würden sich mehr Menschen selbst um ihre Finanzen kümmern, wäre der Lehmann Brothers Zertifikate Skandal nie entstanden, weil spätestens beim Durchlesen der Emissionsbedingungen jeder halbwegs vernünftige Kleinsparer sofort den Kopf geschüttelt hätte.

Ich kümmere mich seit Jahren komplett selbst um meine Aktien/Fonds. Und das erfolgreich. Etwas das jeder hin bekommen kann.
 
Aktien, Fonds und Gold - und natürlich macht man ohne viel Mühe ganz nebenbei einen schönen Gewinn... Bist Du Berater bei einer Bank? ;)
 
Ich bin nicht in Edelmetall investiert und mache tatsächlich ordentlichen Gewinn. Aber von "ohne Mühe" sprichst ausschließlich du.

Aber das meine ich. Kaum das jemand davon spricht mit Aktien Geld zu verdienen, wird man müde belächelt oder als verkappter Bankberater tituliert.
Nochmal: Aktien sind kein Hexewerk und Fonds verlangen kein Hochschulstudium in Finanzwesen. Ich werde sicher keinen missionieren, entgegen seiner Überzeugung in Aktien oder Fonds zu investieren. Ich möchte nur mit Falschaussagen aufräumen und Vorurteile abbauen.
Achja, ich komme im übrigen nicht aus der Branche. Ich weigere mich nur dagegen, mehr als das absolute Minimum an Fremdkosten bei meinen Investments zu bezahlen. Jeder Euro Depotgebühr und jedes Prozent Ausgabeaufschlag sind pure Renditekiller.
 
Noxiel schrieb:
Ich kümmere mich seit Jahren komplett selbst um meine Aktien/Fonds. Und das erfolgreich. Etwas das jeder hin bekommen kann.

Und genau damit hast du weitaus mehr Wissen dir angeeignet als der Ottonormalverbraucher nunmal hat. In der Regel kennen sich die Leute nämlich 0 damit aus. Ich hab auch nie behauptet, dass man sich das nicht alles selbst beibringen kann, aber in der Regel kann es einer nunmal eben nicht wissen wie es geht.

Ich sehe es bei Bekannten, Freunden Verwandten egal wo das Thema Geld ist bei den meisten so etwas wo sich viele keine Gedanken drum machen.
 
nebulein schrieb:
Und genau damit hast du weitaus mehr Wissen dir angeeignet als der Ottonormalverbraucher nunmal hat.

Zwei minder dicke Bücher zum Thema haben mich rund vier Wochen meiner Lebenszeit gekostet und dabei habe ich nur sehr unregelmäßig gelesen. Ja, damit weiß ich jetzt mehr über das How-to aber in meinen Augen bin ich immer noch Ottonormalverbraucher.

nebulein schrieb:
In der Regel kennen sich die Leute nämlich 0 damit aus.
Was aber kein Argument gegen Aktien sein sollte, wenn der Aufwand sich damit aus zu kennen weniger Zeit in Anspruch nimmt als es gedauert hat den Führerschein zu machen.
 
Aktien sind Sachwerte, genau wie Immobilien.
Damit steht ein echter Wert dahinter. Bei Aktien dürfte dieser langfristig sogar immer steigen, denn ein funktionierendes Unternehmen macht Gewinn. Bei Immobilien ist der Gewinn die Miete.

Dabei sind Aktien nicht zwangsläufig spekulativer als andere Sachwerte. Ok, sind sind recht leicht zu kaufen und zu verkaufen, was Spekulation einfacher macht.
Aber im Grunde unterliegt JEDER Sachwert, den man sinnvoll Handeln kann Preisschwankungen.
An Immobilien sieht man es doch momentan besonders gut, viele wollen ihr Geld in Sachwerte packen -> Immobilienpreis steigt. Leute erkennen den Preisanstieg und wollen mitmachen -> Preis steigt nochmehr. Genauso kann der Preis dann aber auch irgendwann wieder runterkommen.

Ich sehe in Immobilien keinerlei Vorteil gegenüber Aktien, im Endeffekt hat man auch nur ein Stück Papier, in dem dann steht, dass einem diese Immobilie gehört. Wo ist da der Vorteil gegenüber einer Aktie?

Ich sehe eher Nachteile: Eine Immobilie ist teuer und man muss somit sehr viel Geld in EIN Objekt stecken und ist somit stark an dem Wert dieser einen Immobilie gebunden. Außerdem hat man ein hohes Risiko in den Mieteinnahmen. Hat man Problemen mit dem Mieter in dem Haus ist gleich die komplette Einnahmenseite weg.

Aktien sind günstiger, man kann in mehrere Unternehmen investieren und muss sich dann um nichts mehr kümmern.
Klar, man sollte sich einmal informieren, was das für ein Unternehmen ist, ob der Preis der Aktie gerechtfertigt ist, oder ob er vll eher zu hoch ist etc. Aber das muss man beim Kauf einer Immobilie auch.
Statt einer Miete erhät man dann eben eine jährliche Dividende (bei manchen Unternehmen auch nicht - die meisten Zahlen aber eine, wenn sie Gewinn machen).

Und wenn man sich um garnichts kümmern will, gibts immernoch die Aktienfonds.

Gibt natürlich Fälle, wo Immobilien sinnvoll sind, vorallem die Selbstbewohnte (Risiko des Mieters entfällt).
Dazu kommen noch entsprechende steuerliche Aspekte, Stichwort (Wohn-)Riester, besonders, wenn man viele Kinder hat.
Man kann Riester auch in Form von Riesterverträgen bei Versicherungen nutzen. Halte ich nciht besonders viel von. Aber wenn man viele Kinder hat, sollte man vll zumindest den Mindestbetrag in eine solche Versicherung einzahlen, um den staatlichen Bonus zu erhalten (sofern man kein Wohnriester nutzt).

Übrigens: Im Gegensatz zu Zertifikaten oder ähnlichen Finanzprodukten, die von Banken ausgegeben werden, existiert bei Aktien kein Emitentenrisiko. Wenn die Bank pleite ist, ist das Zertifikat im Zweifelsfall wertlos (Lehman *hust*). Eine Aktie hingegen behälst du. Und solange das Unternehmen noch was wert ist, ist es auch die Aktie.
 
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Salzferkel schrieb:
Wie sollte man sich denn als Otto-Normalverbraucher eure Meinung nach am besten fürs Alter absichern?

Die einzige Antwort ist meines Erachtens die hier: Mit sinvollen Produkten, die zu deinen Anforderungen und deiner Risikobereitschaft passen.

Das ist nun sehr weit gefächert, aber eine Pauschalantwort gibt es dazu nicht.

Thema sinnvolle Produkte
Es gibts grundsätzlich nur wenige Produkte, die "die Allgemeinheit" als unsinnig einstuft. Ein Beispiel, was hier auch schon genannt wurde, ist die kapitalbildende Lebensversicherung. Früher gabs da mal Steuer"vorteile", heute nicht mehr. Wenn man Hinterbliebenenvorsorge betreiben will, dann mit einer Risiko-LV. Kapital-LV höchstens noch in Kombination mit einer anderen kapitalbildende Maßnahme, wenn man Kind hat und die LV dann z.B. bis zu dessen 18. Lebensjahr (oder so um den dreh) laufen soll und man eben gleichzeitig noch den eigenen Todesfall mitabsichern will. Kapital-LV sind auch ziemlich unübersichtlich für den Kunden.
Riesterrenten sind ein Beispiel für eine Produktgruppe, an der sich die Geister Scheiden. Empfehlung meinerseits: In diversen Foren, Zeitschriften oder auch Büchern belesen, verschiedene Ansichten aufnehmen und selbst eine Meinung bilden.
DAS sinvolle Produkt gibt es auch nicht, denn das wiederum hängt an den zwei anderen Faktoren Anforderung und Risikobereitschaft. Gut, es gibt eine Ausnahme: Privathaftpflicht. Hat nicht unbedingt was mit Altersvorsorge zu tun, hilft aber die eigene Existenz zu schützen.


Deine Anforderungen
Im wesentlichen solltest du mal drüber Nachdenken, was du im Alter (besser: zu einem bestimmten Alter) haben willst.
Extrembeispiele:
Du gibst dich damit zufrieden, was du nach heutigen Kenntnissen als gesetzliche Rente bekommst. (Du nimmst an, es gibt dann noch gesetzliche Rente, du bist dann auch bezugsberechtigt, hast ein eigenes Haus und bei eventuellen Geldproblemen helfen dir deine Kinder schon aus.)
Oder du möchtest mit 50 2.000.000 EUR auf der Seite habe, nach Bali auswandern und dort der König sein.
;)

Mehr oder minder läuft es darauf hinaus, wieviel man von seinem jetzigen (oder angestrebten) Netto im Rentenalter noch haben möchten, sofern man keine extravaganten Wünsche hat.


Deine Risikobereitschaft
Grundsätzlich: Risiko und Rendite hängen zusammen. Die Regel gilt im kompletten Kapitalmarkt.
Das Geld auf deinem Sparbuch ist (bis zur Einlagensicherungsgrenze) bombensicher, dafür bekommst du aber auch nur unterirdische Zinsen, die nichtmal die Inflation ausgleichen. Mit Aktien kannst du innerhalb relativ kurzer Zeit steinreich werden, die Chance dass dies eintritt, ist jedoch nicht wirklich hoch, viel eher das Gegenteil.
In der Regel läuft es darauf hinaus, dass du einen Teil risikolos investierst. Tagesgeld, Festgeld, kurzfristige deutsche Staatsanleihen. Damit gleichst du jedoch im besten Fall die Inflation aus, d.h. du erhälst Werte, schaffst keine zusätzlichen.
Der andere Teil wird dann risikobehaftet investiert, in Aktien (direkt oder Fonds), Rohstofffe, Immobilien.. wie man möchte. Dazu gibt es dann die verschiedensten Theorien, jeder hat DIE richtige Anlagestrategie. Wenn es DIE Strategie gäbe, gäbe es auf der Welt allerdings keine armen Menschen mehr, so einfach ist es wohl nicht. Auch hier gilt wieder: Selbst informieren, selbst ein Bild machen.

Noch ein Hinweis zu den Bankberatern: Ich habe nichts gegen die, aber letztendlich sollte man sich bewusst machen, dass die meisten dir eben genau DIE Anlagestrategie verkaufen wollen, weil sie bzw. ihr Unternehmen daran natürlich anteilig verdienen. Eine neutrale Beratung wirst du dort nicht bekommen, was allerdings nicht heisst, dass du sie dir nicht einholen sollst.
 
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Wobei sichere Geldanlagen scheinbar in der Definition die zu sein scheinen, wo kein Geld verloren geht.

Fasst man Geld jedoch selbst als etwas auf, dessen Wert sich ändern könnte, so hat sich das mit der Sicherheit dieser werterhaltenden sicheren Einlagen erledigt.

Ok, ich gehöre nun nicht zu den Pessimisten, die eine größere Inflation kommen sehen, viele dieser Pessimisten sind ja mit ihrer Flucht aufs Gold gerade erst aufs Maul geflogen, aber trotzdem habe ich durchaus ein besseres Gefühl, wenn ich nicht auf den Wert des Geldes alleine vertrauen müsste.
 
Lar337 schrieb:
... Bei Immobilien ist der Gewinn die Miete....

Die Miete ist erst mal nur der Umsatz aus Vermietung, davon werden laufende Kosten und ggf. die Finanzierungskosten abgezogen und dann bleibt eventuell ein Gewinn. Aber die Miete als Gewinn zu verkaufen halte ich für sehr optimistisch ;).

Lar337 schrieb:
Aktien sind Sachwerte, genau wie Immobilien.....

Nein, Aktien sind keine Sachwerte! Ein Sachwert ist der Gebrauchswert den man aus Wirtschaftsgütern wie Maschinen, Gebäuden oder Anlagen zieht.
Aktien sind keine Sachwerte, da sie keinen Gebrauchswert haben - sie verkörpern Rechte und Pflichten gegenüber einem Unternehmen und verbriefen einen Unternehmensanteil.
 
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@Lar337
Klar, da hast du natürlich recht. Es gibt ja auch den Ansatz, dass man soviel % seines Vermögens in Gold investieren sollte, wie man daran glaubt, dass der Kapitalmarkt zusammenbricht.

Sofern man sich damit ernsthaft auseinandersetzt würde ich persönlich aber dazu raten, sich JETZT ein tolles Auto oder vergleichbares zu kaufen und noch ein bisschen Spaß zu haben. Ob Gold dann der Bringer ist, weiss man doch auch nicht, und vermutlich gibts dann größere Probleme als die Altervorsorge in x Jahren. ;)
 
nebulein schrieb:
Und genau damit hast du weitaus mehr Wissen dir angeeignet als der Ottonormalverbraucher nunmal hat. In der Regel kennen sich die Leute nämlich 0 damit aus....
Ich sehe es bei Bekannten, Freunden Verwandten egal wo das Thema Geld ist bei den meisten so etwas wo sich viele keine Gedanken drum machen.

Ich sehe das auch bei vielen Leuten das sie keine Ahnung von Geld und der Materie drumherum haben. Es liegt aber auch daran weil viele Leute es nicht gewöhnt sind über Geld zu reden.

Diejenigen die Geld haben verschweigen es, weil es Neid auslösen könnte und Missgunst. Diejenigen die kein Geld haben schämen sich und schweigen ebenfalls. So redet niemand offen über das Thema und so kommt man auch nicht auf die Nebenthemen wie Geldanlage usw.
 
@Fu Manchu
Das liegt aber auch daran, wie man mit Geld umgeht, bzw. Misswirtschaftet, und was man denn im Falle des Falles abgeben muss bzw. wieder verliert.

Es ist ja nicht nur keine Ahnung. Sondern der, der sein Geld mühsam beisammen hält und aufopfernd spart, der selbst mit mickrigem Gehalt nach hause kommt und trotzdem noch nen 5er in die Spardose legt oder aufs Konto zahlt oder sonst was mit macht, dass der tatsächlich der Dumme ist wenn er noch tiefer von der Sprosse fällt. Dann ist das Ersparte im Nu weg. Obwohl man gar keinen höheren Lebensstandard hat.

Klar ist das, falls man denn schon das Eigentum hat, gar kein Problem. Oder wenn die Arbeit wirklich sicher ist. Wenn auch genug Rücklagen vorhanden sind. Aber dafür muss man die Rücklagen erst einmal bilden.

Auch das kann hier nicht jeder in diesem Land, in diesem Forum und auf der Welt. Nicht weil er zu blöde ist, sich kein Wissen aneignen will, sondern weil er es finanziell nicht kann. Oder es eben kann, dafür in kleiner Form, dann aber nach Jahrelangem sparen nicht aufgefangen wird vom Sozialstaat, der einem diese Altersvorsorge entzieht, da man ja Rücklagen hat. Das ist vor allem für die jahrelangen Sparer dann wirklich bitter, die in einem relativ hohen Alter schon etwas zusammen haben "für später" um nicht in die Altersarmut zu fallen.

Es stimmt aber auch, Neid kann man aber immer sehen, wenn man denn will. Wenn jemand schreibt: "Na du kannst es dir ja erlauben" dann ist das nicht direkt Neid, es schildert nur die Sachlage, dass man einfach gut reden hat, weil man eben auf die andere Seite der Münze nicht sieht, und auch nicht sehen muss. Weil man in diese Lage einfach nicht kommt. Es ist so, und es muss so sein, dass einer viel, der andere wenig hat. Das ist nicht nur so mit Geld. Das ist auch mit Besitz, mit Macht, mit Wissen, mit vielem anderen so. Der eine strebt das an, der Andere das.

Es kann nur eben nicht jeder reich werden oder die Ultimative Altersvorsorgeempfehlung geben. Das ist doch davon abhängig was genau man im Leben erreichen will.
 
Noxiel schrieb:
Zwei minder dicke Bücher zum Thema haben mich rund vier Wochen meiner Lebenszeit gekostet und dabei habe ich nur sehr unregelmäßig gelesen. Ja, damit weiß ich jetzt mehr über das How-to aber in meinen Augen bin ich immer noch Ottonormalverbraucher.

Was aber kein Argument gegen Aktien sein sollte, wenn der Aufwand sich damit aus zu kennen weniger Zeit in Anspruch nimmt als es gedauert hat den Führerschein zu machen.

Ich sehe dich nach wie vor nicht als Ottonormalverbraucher. Die meisten lesen nichtmal ein Buch darüber. Geh mal auf die Straße fragen wie man das Wort Aktie schreibt. Das sind einfach Dinge die den Normalo nicht interessieren, der vom Bau kommt und abends auf der Couch noch 2-3 Bier köpft. Der will sich damit auch nicht außeinander setzen. Der hat vielleicht in seinem Leben noch nie ein Buch gelesen.

Mit einem Buch zeigst du doch, dass du Interesse an der Sache hattest und eben mehr wissen wolltest. Damit hast du dir eben Wissen angeeignet das nicht jeder hat. Damit grenzt du dich schon von der Masse ab. Vielleicht nicht in dem hohen Maße, aber es ist bereits eine Abgrenzung.

Zu Wohnriester. Wie gesagt sofern man später mal eine Immobilie haben möchte, kann das ein gutes Produkt meiner Meinung nach sein.

Bei einem Alleinstehenden mit einem Jahresbruttoeinkommen von 40.000 Euro müssen insgesamt 1.600 Euro im Jahr in den Vertrag fließen, damit er die vollen Zulagen erhält. Davon muss er 1.446 Euro aus eigener Tasche einzahlen, zusätzlich gibt es 154 Euro Grundzulage. Darüber hinaus ergibt sich für ihn nach Berechnungen der Zeitschrift Finanztest ein Steuervorteil von rund 370 Euro jährlich. Bei gleichbleibenden Voraussetzungen kommen so in zehn Jahren über 5.200 Euro Förderung zusammen.

Sprich er hat 1446 € eingezahlt, bekommt dafür 154 € vom Staat dazu und kriegt zusätzlich bei der Steuererklärung 370 € zurück. Das sind 524 € pro Jahr, dafür das man 1446 € eingezahlt hat.
 
Ich sehe dich nach wie vor nicht als Ottonormalverbraucher. Die meisten lesen nichtmal ein Buch darüber. Geh mal auf die Straße fragen wie man das Wort Aktie schreibt. Das sind einfach Dinge die den Normalo nicht interessieren, der vom Bau kommt und abends auf der Couch noch 2-3 Bier köpft. Der will sich damit auch nicht außeinander setzen. Der hat vielleicht in seinem Leben noch nie ein Buch gelesen.

Ja und? Wen interessieren diese Leute? Sie sind selbst schuld, wenn sie sich lieber DSDS reinziehen oder den Galileo Wasserrutschentest Nr. 2431 und dann meinen sie seien informiert. :lol:

Ein Teil dieser Leute unterschätzt sich allerdings wahrscheinlich selbst oder haben sich mit an das was sie haben schon gewöhnt, und wollen sich deshalb nichtmal ein paar Stunden mit sowas beschäftigen. Die meisten denken auch dass solche Themen urlangweilig und trocken wären und sie es eh nicht verstünden, genau wie die Nachrichten / Polit-sprech. Deshalb schalten sie dann lieber zu Mittem-im-leben und Co und lassen sich vom Trash berieseln und gehirnwaschen.

Dass offizielle Nachrichten allerdings absichtlich so trocken formuliert werden sodass man schier einschläft und wegschaltet fällt ihnen nicht auf.
 
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