Test Tado° X im Test: Smartes Thermostat sichert sich Empfehlung

ebird schrieb:
Du kannst bestimmt ein Bosch Thermostat an eine Tado Bridge anschließen? Bin gespannt wie gut das funktioniert. Und Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa will man bestimmt im eigenen Heim haben.
Keine Ahnung, ich habe keine Tado Bridge.
Du brauchst einen beliebigen TBR, keine Tado-Bridge, kein Apple Home, kein Google Home, keine Alexa. Was sollen die ganzen Nebelkerzen?
 
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Mosed schrieb:
Nein. Es ist wohl ganz normal lange Kleidung im Winter zu tragen. Draußen hat man dann ja noch eine Jacke usw an.

Kannst du ja gerne so machen. Aber die meisten Menschen tragen im Winter einen Pullover in der Wohnung (wenn sie die Temperatur bestimmen können und nicht eine andere Person eine höhere will). Viele nutzen auf der Couch sogar Decken,
Wir haben im ganzen Haus Parkett mit Fussbodenheizung. Ich laufe auch im Winter barfuss und im T-Shirt rum. Dazu haben wir schließlich die Fussbodenheizung.
 
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Leute meckern hier, dass man ein Abo für optionale Softwarefeatures braucht, die andere Hersteller einfach erst gar nicht (auch nicht ohne Abo) bieten und reden von Cloudzwang, denn es einfach nicht gibt.

Und eine Integration der Therme bei anderen Systemen existiert einfach nicht.
 
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Phoenixxl schrieb:
Erster Gedanke: Interessant.

Zweiter Gedanke: Komfortfunktionen (weshalb man sowas ja erst kauft) sind Teil eines Abos.

Warum machen Firmen ihre Produkte so unattraktiv? DIe Leute hassen Abos!
Genau aus dem Grund habe ich HomaticIP, das hat zwar Cloud aber ohne Abo.

Und wenn die mal ein Abo einführen, kann man mit Raspberrymatic auf eine eigene Steuerung umstellen.
 
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@polyphase Genau das auch bei Tado. Das Abo muss man nicht nutzen. Es bietet optionale Features die für eine Nutzung auf HomaticIP Niveau nicht notwendig sind. Desweiteren braucht Tado entweder über HomeKit (V3+) oder Matter (X) keine Cloud. Tado nutzt hier offene Systeme. HomaticIP nutzt ein geschlossenes System.
 
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SheepShaver schrieb:
Wir haben im ganzen Haus Parkett mit Fussbodenheizung. Ich laufe auch im Winter barfuss und im T-Shirt rum.

Du musst schon den Zusammenhang wahren.
Heizt du 2 °C wärmer, damit du im T-Shirt rum laufen kannst? Oder ist es halt (wegen deiner Frau oder der Bausubstanz) so warm, dass du eben im T-Shirt rumlaufen kannst?

Natürlich gibt es Personen, die im T-Shirt rumlaufen, weil ihnen die Heizkosten egal sind, weil es einfach zu warm ist (warum auch immer) oder die Bausubstanz so effizient ist, dass 2 °C mehr kaum Geld kostet.
Die meisten Menschen in Deutschland leben aber ja eher in älterer Bausubstanz, in der Heizen richtig teuer ist.

Ich bin mir nur ganz sicher, dass im T-Shirt rumlaufen im Winter in der Wohnung nicht das durchschnittliche Verhalten der Bevölkerung ist. Darum geht es.
Manche laufen auch Nackt rum und andere haben eine Jacke an. ;)
 
Ich habe in 2 Räumen die Tado V3+ Thermostate, inklusive Bridge plus zwei Funk Temperatursensoren. Außerdem habe ich noch in einem Raum die Tado Klimaanlagensteuerung.
Alles ohne kostenpflichtige Zusatzdienste. Mir reicht das, die Dinger sollen nur an verschiedenen Wochentagen, zu verschiedenen Zeiten, bestimmte Temperaturen fahren und aus dem WLAN erreichbar sein, sodass man im Sommer mal eben schnell die Klimaanlage im Schlafzimmer aktiveren kann, ne Stunde bevor man schlafen geht.
In nicht regelmäßig genutzten Räumen, hatte ich in der Vergangenheit leider oft vergessen die Heizkörper runterzufahren, dabei helfen mir jetzt die Tados.

Ansonsten ist mein ganzes Heizungssystem hydraulisch abgeglichen und läuft smart über die Viessmann eigene Smarthomesteuerung.
 
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Ich finde ja die Bilder von so Thermostaten immer lustig. Wer ballert denn seine Wohnung / Haus auf 22°+? Energetisch ist das nur dann keine Katastrophe, wenn die Bude gut gedämmt ist und die Wärme sich dann auch lange hält aber auch davon ab, wäre mir das einfach viel viel zu warm für einen Innenraum.

Immer wenn ich bei meinen Eltern bin kann ich da selbst im Winter in kurzen klamotten sitzen, weil die Wohnung ist ein sehr sehr gut gedämmter Neubau und meine Eltern müssen nur mal in den richtig kalten Wochen im Januar / Februar mal die Heizung anmachen und es ist immer 22-23° da drin.
 
blende11 schrieb:
Deshalb ist es auch völlig egal, ob ich das Heizungsventil auf Stufe 3 oder 5 einstelle, der Raum wird dadurch nicht schneller aufgeheizt, sondern das Ventil bleibt länger offen, da bei Stufe 5 die vorgewählte Raumtemperatur höher ist.
Die Behauptung ist falsch! Zumindest in den meisten Fällen wo ein "analoges Thermostat" zum Einsatz kommt.

Du hast zwar grundsätzlich bei die Funktionsweise eines Thermostats recht, er hält die Temperatur auf einem konstanten Wert, was die Geschwindigkeit angeht in der sich ein Raum aufwärmt, stimmt diese Aussage nicht. Das hat einen simplen Grund, analoge Thermostate funktionieren analog, das Thermoelement schließt nicht plötzlich bei der Endtemperatur und öffnet bis dahin den Durchfluss voll auf, sondern öffnet und schließt das Ventil linear.

Das hat letztlich zufolge, wenn du ein Thermostat auf Stufe 5 aufdrehst und der Heizkörper entsprechend groß dimensioniert ist, fließt mehr heißes Wasser durch und er Raum wird schneller Warm als auf Stufe 3.


Grundsätzlich ist eine solche Steuerung aber natürlich wünschenswert, da die Heizung eine gewisse Zeit "nachläuft". Würde ein Thermostat erst bei der Endtemperatur von 100% auf 0% gehen, würde die Raumtemperatur weit über den eingestellten Wert schießen. Nur bei der Aussage wie schnell ein Raum auf Stufe 1-5 aufgewärmt wird, stimmt deine Behauptung eben nicht.
 
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aRkedos schrieb:
Immer wenn ich bei meinen Eltern bin kann ich da selbst im Winter in kurzen klamotten sitzen
Ist das angenehm oder unangenehm?
 
@Tr8or Vor allen Dingen ist sowas Sau teuer. Erst Recht, wenn man nicht in einem Neubau wohnt.
 
JNS-K schrieb:
Ja, ich bin so jemand. Allerdings nur an Bedingungen geknüpft. Je höher die Abwesenheitszeiten sind, desto mehr Geld kann man sparen. Allerdings so gut wie nichts, wenn sich permanent jemand im Haus befindet.

Grob pauschal kann man sagen, je älter das Gebäude und je weniger Menschen sich darin befinden und je höher die Abwesenheitsquote, umso mehr rechnet sich das.
@JNS-K
Danke Dir für die Erläuterung.
Über diesen Aspekt hatte ich tatsächlich noch nicht nachgedacht.
 
aRkedos schrieb:
Ich finde ja die Bilder von so Thermostaten immer lustig. Wer ballert denn seine Wohnung / Haus auf 22°+? Energetisch ist das nur dann keine Katastrophe, wenn die Bude gut gedämmt ist und die Wärme sich dann auch lange hält aber auch davon ab, wäre mir das einfach viel viel zu warm für einen Innenraum.
Das ist höchst subjektiv. Unter 22 Grad empfinde ich die Raumtemperatur als unangenehm kühl.
Ergänzung ()

SB94 schrieb:
@Tr8or Vor allen Dingen ist sowas Sau teuer. Erst Recht, wenn man nicht in einem Neubau wohnt.
Unser Haus wurde 2020 gebaut. Mit Wärmepumpe, Wärmerückgewinnung, Fussbodenheizung, etc. halten sich die Kosten arg in Grenzen.

Aber auch in unserer Zweitwohnung (Altbau aus dem Jahre 1890) heizen wir auf 22 Grad und werden nicht von Kosten erschlagen.
 
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Modernes Neubau Haus, Zweitwohnung, ...

Kein Wunder, dass euch die Kosten nicht stören. Sei euch auch gegönnt, aber ihr seid eben wahrscheinlich ziemlich privilegiert. Die meisten müssen halt eben schon auf Heizkosten achten.
 
SB94 schrieb:
Die meisten müssen halt eben schon auf Heizkosten achten.
Das muss ich auch.
Heizung den ganzen Winter aus ergibt bei mir noch lockere 21,5°, da die Nachbarn massiv heizen.
Also heize ich nur 1° mehr um auf 22,5 bis 23° zu kommen. Das ist eine gemütliche Wärme, bei der ich mich in der Wohnung auch wohlfühle!
Die Heizkosten sind recht gering.
 
Mosed schrieb:
Absolut niemand empfiehlt eine Absenkung um 10 °C. ^^
Es ist für das Beispiel völlig egal ob wir über 5, 10 oder 50°C reden, entscheidend ist die Zeit in der die Temperatur abfällt und sich die Wohnung nicht mehr "warm" anfühlt.

SB94 schrieb:
Vor allen Dingen ist sowas Sau teuer.
Ich bitte dich! Nicht immer auf irgendwelche "Sensationsmeldungen" hereinfallen. Mal eine Beispielrechnung:
Will man es nun drinnen wärmer haben als draußen – und das will man im Winter –, muss man folglich eine Temperaturdifferenz aufrechterhalten. Hat es draußen im Januar beispielsweise 2 Grad und soll es drinnen 20 Grad haben, ist es Aufgabe der Heizung, die fehlenden 18 Grad zu beschaffen. Beschränkt man sich auf kühlere 19 Grad, muss die Heizung entsprechend ein Grad weniger liefern. Und dafür auch weniger Energie aufwenden, nämlich nur noch 17 Grad erzeugen.
Mit etwas Mathematik – nämlich mit der Formel "((20-2)-(19-2))/(20-2)" – sieht man, dass hier im Vergleich tatsächlich 5,55 Prozent weniger Energie aufgewendet werden muss. Was den oben zitierten 6 Prozent Heizkosten-Ersparnis schon recht nahekommt.

Bleiben wir einfach mal bei den 6%, dann kannst du selbst mal auf der Abrechnung schauen, ob für dich der Betrag "schweineteuer" ist oder nicht. Ich wohne im Altbau, bei mir in der Wohnung sind immer mindestens 23°C, die letzte Gasrechnung betrug knapp 900€ (Gasetagenheizung).

Würde ich in den kalten Monaten freiwillig frieren oder ständig mit Winterklamotten in der Wohnung herumlaufen müssen und die Temperatur auf 21°C absenken, könnte ich 102€ im Jahr sparen. Schweineteuer? Die 8,50€ im Monat "gönne" ich mir einfach ohne mit der Wimper zu zucken.

Wann hatten wir in Deutschland denn mal den letzten kalten Winter? Das liegt schon einige Jahre zurück! Im Schnitt sehen die Heizkosten in Deutschland in etwa so aus...
1766488773700.png

https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/spartipps/heizkosten-haushalt/

Du musst also schon in einem "Tempel" wohnen oder in einem Haus mit löchrigen Wänden, damit deine Behauptung im Ansatz stimmen kann. Selbst mit einem geringen Gehalt werden die meisten 5-15€ im Monat problemlos stemmen können und mehr fällt im Monat auch im Schnitt nicht an, wenn man die Temperatur um 1-3°C anhebt.

Jetzt sind hierzulande selten nur 2°C draußen, bei höheren Außentemperaturen fällt die prozentuale Ersparnis etwas höher aus, da wird aber die Heizung grundsätzlich weniger Kosten erzeugen. Die tatsächliche Ersparnis, verbunden mit dem vergleichsweise großen Komfortverlust, ist schlichtweg in den meisten Fällen lächerlich gering.
 
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Ich habe mir vor 2 Jahren ein komplettes Tado set gekauft und bin nicht zufrieden. Ich würde es aktuell nicht mehr kaufen. Gründe, es fallen immer mal die Geräte aus oder verlieren den Kontakt für ein paar Stunden. Ein Thermstat kann plötzlich den Stift der Heizung nicht mehr (der Stift funktioniert einwandfrei) regeln. Ich bin von dem System nicht überzeugt.
 
Shottie schrieb:
Ich habe mir vor 2 Jahren ein komplettes Tado set gekauft und bin nicht zufrieden. Ich würde es aktuell nicht mehr kaufen. Gründe, es fallen immer mal die Geräte aus oder verlieren den Kontakt für ein paar Stunden.
Das "alte" Funksystem war auch fehleranfällig und das Protokoll nicht meshfähig, es kam also immer auf eine möglichst gute 868MHz Verbindung zu der Bridge an. Das aktuelle System ist mit deinem kaum noch vergleichbar.
 
xexex schrieb:
Es ist für das Beispiel völlig egal ob wir über 5, 10 oder 50°C reden, entscheidend ist die Zeit in der die Temperatur abfällt und sich die Wohnung nicht mehr "warm" anfühlt.
Natürlich spielt das eine Rolle. Bei einer Absenkung von 2 °C kühlt primär die Raumluft ab, aber die ganzen Möbel werden nicht kalt und müssen später mit aufgeheizt werden bzw. fühlen sich dadurch nicht kalt an.

Bei 10 °C Absenkung kühlt ja alles aus und die Möbel fühlen sich auch kalt an beim Drauf setzen. Da benötigt man überproportional viel Energie, um wieder alles aufzuwärmen. Das sich sowas nicht lohnt ist klar.

xexex schrieb:
Ich wohne im Altbau, bei mir in der Wohnung sind immer mindestens 23°C, die letzte Gasrechnung betrug knapp 900€ (Gasetagenheizung).

Kann es sein, dass du in einem Reihenmittelhaus wohnst mit Wohnungen über und unter dir? Sodass es kaum kalte Außenwände gibt?
Das spielt ja auch eine sehr große Rolle.

900 € im Altbau mit 23 °C wirken auf mich nach extrem wenig, wenn ich mir das sonst übliche Gejammer über Heizkosten im Altbau durchlese. Ist natürlich auch eine Frage der Wohnungsgröße.

Ich heize deutlich weniger als du und komme auf 750 € Heizkosten bei 72 m². Ist aber eine schattige Erdgeschosswohnung auf der Nordseite und somit eher erhöhter Heizbedarf (Die Grundkosten machen aber bereits 49 % aus). Zum Durchschnitt aber bereits 280 € Abstand. Das ist ja schon ein deutlicher Unterschied.
Ich war vorher in einem Reihenmittelhaus mit 117 m² und nur 1060 € Heizkosten (2022). Die wenigen Außenwände hat man da deutlich gemerkt bei den Heizkosten...


PS: Ich heize auch so, dass ich nicht friere. Ich brauche halt nicht überall 23 °C dafür.
 
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