Wie viel € verdient ein Architekt ungefähr ?

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Lieutenant
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Jan. 2005
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Hallo,

ich habe mal gegoogelt wie viel Euro ein Architekt ungefähr verdient aber nichts dazu gefunden.

Könnte mir einer helfen ? Wenn ihr es im I-Net findet könnt ihr mir den Link dazu geben ? Bräuchte es dringend.
 
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für mein refarat. Danke, die seite ist hilfreich.

EDIT: Ich bräuchte da nochwas: Gibt es bei diesen Beruf Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildung ?
 
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OK, vielen dank. Hatte selber nichts gescheites gefunden.
 
Ohne das böse zu meinen: Die meisten Archis fahren Taxi oder schreiben für Fachmagazine.

In Deutschland eingetragen sind zurzeit fast 120.000 Architekten, von den Unis drängen ungeachtet der haarsträubenden Lage auf dem Arbeitsmarkt viele Tausend Leute pro Jahr dazu, von denen aber fast niemand mehr einen Job bekommt. Bestehende Architekturbüros suchen nicht und speisen Anfänger (frisch aus dem Studium geschlüpft) zu unglaublich billigen Löhnen ab. Das Gros nimmt die tolle Uni-Ausbildung und geht direkt ins Ausland.

In Deutschland kommt ein Architekt bzw. Stadtplaner auf rund 700 Einwohner. Die Dichte ist bei weitem zu hoch.
 
Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Spreche da aus Erfahrung :rolleyes:
Ein unentgeldliches Praktikum oder nen 400 Euro Job sind die Regel ! Und nicht die von irgend einem Gehaltsrechner ausgegebenen 30.000 - 40.000 Brutto im Jahr.
Was'n Witz.:evillol:
Trotzdem ist der Studiengang Architektur immernoch gefragt und sogar "nc" beschränkt.
Ich frag mich was die alle nach dem Studium machen wollen?

Wobei ich darauf noch hinweisen möchte, dass es ohne Bauvorlagenberechtigung mit entsprechender Berufserfahrung fast unmöglich ist, eine Anstellung zu bekommen. Die Bauvorlagenberechtigung und die Eintragung in der Architektenkammer erhält man aber erst nach 2 Jahren Berufserfahrung, Einreichung von mind. 2 eigenständig geplanten Bauvorhaben und dem Nachweis zusätzlicher Weiterbildungen bzw. Qualifikationen. (je nach Bundesland)
Nur muss man als Absolvent erstmal diese Chance bekommen, um die Bauvorlagenberechtigung zu erhalten. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Absolventen nach dem Studium erstmal in Form eines Praktikums oder geringfügiger Beschäftigung ausgenutzt werden.

Mehr will ich eigentlich garnicht dazu schreiben, aber so sieht die Realität aus.
Was ich eigentlich damit sagen will ist:
Ich kann nur jedem davon abraten, es sei denn der Papa hat nen eigenes Büro :p .

In diesem Sinne ...
 
nicht so pessimistisch sein!;)
das liegt doch immer an einem selbst denke ich!

man sollte sich nicht abschrecken lassen, von dem, was momentan auf dem markt los ist. wenn alle so denken würden hätten wir irgendwann keine archi"tekt"en mehr.
davon mal abgesehen, sieht es in jedem berufsbild in heutiger zeit nicht gerade berauschend aus.

architektur hat was mit leidenschaft zu tun! und seine leidenschaft gibt man nicht auf.

mit freundlichen grüßen

"tekt"2008:D
 
Meine Nerven, sind das sinnfreie Sprüche am Faschingsdienstag :freak:

>nicht so pessimistisch sein! das liegt doch immer an einem selbst denke ich!

klar, wenn niemand mehr genug Geld hat zu bauen liegt das an einem selbst

>architektur hat was mit leidenschaft zu tun! und seine leidenschaft gibt man nicht auf.

auch klar, Leidenschaft macht ja so satt und ernährt zur Not locker mal ne ganze Familie.

Träum weiter :(
 
Na tekt2008...cooles Statement! :D

Ich weiss ja nicht wie es bei dir im Bundesland aussieht (ich wohne in B.-W. und kann deshalb zu recht behaupten, dass der Arbeitsmarkt bei uns mit am Besten aussieht in der ges. Republik), aber hier gibt es so gut wie keine Jobs für Architekten!

Das fällt wie die BWL unter ''brotlose Kunst''.

Und mit solchen Aussichten würde ich mich garantiert nicht auf meine Leidenschaft festlegen wollen, nur um sagen: '' So, das war für mich persönlich der richtige Studiengang und nun heisst es willkommen Hartz IV.'' Das ergibt doch keinen Sinn!

Und wieso sollten wir keine Architekten mehr haben, wenn jetzt grad sowie Überkapazitäten da sind?
Im Gegenteil...ein Rückgang auf ''Normalniveau'' wäre deshalbn angebracht.

Und nein...nicht in allen Berufsfeldern sieht es mom. schlecht.

Lass dir das von einem Studienabgänger im Fachbereich Maschinenbau , der die Auswahl zw. 3 (!!) Jobs hatte, gesagt sein!
 
:D da spricht ja die pure frustration :heul: :D

habt ja schon recht mein statement war schon irgendwie schwulztig ;) .
mir war halt gerade nach poesie.

dickes fettes soooorrry bitte!:evillol:

auch klar, Leidenschaft macht ja so satt und ernährt zur Not locker mal ne ganze Familie.

Träum weiter

brauch nicht mehr zu träumen:)

trotzdem alles gute!

mfg
 
Lass Dich nicht anpflaumen "tekt". ;) Architekt ist ein sehr geiler Beruf, wenn man es erst mal schafft, ihn auszuüben. Es ist lediglich kein Beruf, den man zurzeit mit ruhigem Gewissen als Job mit relativ guten Aussichten empfehlen kann, das ist alles. Wirklich gut werden kann man allerdings nur da, wo man wirklich mit dem Herzen dranhängt. Wenn nun jemand weiß, dass er den Beruf lieben würde, dass er ihn unbedingt will... sei's drum. Wenn ich aber von Gehaltsrechnern lese, kostet mich das wirklich nur ein kurzes, sarkastisches Lachen. Die Dinger sind so realitätsfern - knicken und wegwerfen.

Liegt aber sicher auch an den Unis. Um die Architektur wurde ebenso lange ein Hype aufgebaut, wie um die Arztberufe. Guck Dir die Ärzte an - auch hier haben wir (außer im Osten) viel zu viele. Die Kliniken saugen die Jungärzte zu Hungerlöhnen aus und die ackern teilweise für extradünnes Netto zwischen 70 und 100 Stunden die Woche.

Aber mal nebenbei: die klare Mehrzahl der verfügbaren Studiengänge jeder Fachrichtung sind lediglich "Eintrittskarten" in bestimmte Firmen, Positionen, Hierarchieebenen. Nur die wenigsten üben den im Studium erlernten Beruf oder das dort angeeignete Wissen auch (lebenslang) aus.
 
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