Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren.

Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren

Das ist das Hauptthema und ich habe jetzt eine extrem simple Lösung gefunden, man muss es nur probieren ;-)

Bei der Win-Installation ganz einfach auf den freien Bereich klicken und auf weiter. Fertig. Man braucht keine Partition mit einer Größe anlegen und man braucht auch nicht formatieren.

Jetzt die Langform:

Meine Vermutung ist, dass es in seltenen Fällen zu Problemen mit der Partitionsgrenze kommen kann, wenn davor Win installiert ist.

Also SSD, etc, komplett platt machen, wie auch immer. Bei SSD zB mit blkdiscard, Details wurden ja schon diskutiert.

Damit ist ein vorhandenes WIn eliminiert und man kann daher Win nicht die Schuld an irgendwelchen Problemen geben.

Mit Linux-Live-Stick und sgdisk die gesamte(!) SSD partitionieren, auch Windows-Partitionen, zB so:

Code:
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 1::+1G -t 1:EF00 /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 2::+16M -t 2:0C01 /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 3::+90G -t 3:0700 /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 4::+800M -t 4:2700 /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 5::+35G -t 5:0700 -c 5:"WINDATEN" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 6::+60G -c 6:"DISTRI-1" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 7::+35G -c 7:"HOME-1" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 8::+65G -c 8:"DISTRI-2" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 9::+40G -c 9:"HOME-2" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 10::+500G -c 10:"DATEN" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 11:: -c 11:"MINIBACKUP" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 4096 -I -n 12::0 -c 12:"UNUSED" /dev/nvme0n1

Ergänzung: Oops, da ist ein Fehler passiert, sollte aber für die Vorgehensweise egal sein. Ich bessere die folgenden Ausgaben am Ende nicht aus, ist für das Prinzip egal. Es geht nur darum, dass am Ende kein wesentlicher Platz frei ist, den sich Win schnappen könnte.

Code:
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 11::+100G -c 11:"MINIBACKUP" /dev/nvme0n1
sudo sgdisk -a 4096 -I -n 12::0 -c 12:"UNUSED" /dev/nvme0n1

Ich habe also vergessen bei Partition 11 die Größe anzugeben.

Manche Optionen sind nicht so wichtig und welche Partitionen unter Linux erstellt werden ist auch nebensächlich.

Entscheidend ist, dass die Win-Installation nicht funktioniert, wenn man diese Partitionierung verwendet. Win bringt vor dem 1. Reboot eine Fehlermeldung.

Daher werden die Partitionen 2-4 mit gdisk wieder gelöscht. Durch das Anlegen kann man aber am einfachsten Ausrechnen wie es sich mit den Größen ausgeht.

Das sieht dann etwa so aus:

Code:
xubuntu@xubuntu:~$ sudo gdisk -l /dev/nvme0n1
GPT fdisk (gdisk) version 1.0.10

Partition table scan:
  MBR: protective
  BSD: not present
  APM: not present
  GPT: present

Found valid GPT with protective MBR; using GPT.
Disk /dev/nvme0n1: 1953525168 sectors, 931.5 GiB
Model: CT1000P3PSSD8                    
Sector size (logical/physical): 512/512 bytes
Disk identifier (GUID): 08D58395-2DA5-44AC-B74C-76D679498694
Partition table holds up to 128 entries
Main partition table begins at sector 2 and ends at sector 33
First usable sector is 34, last usable sector is 1953525134
Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
Total free space is 190422381 sectors (90.8 GiB)

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   5       192514048       265914367   35.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       265914368       391743487   60.0 GiB    8300  DISTRI-1
   7       391743488       465143807   35.0 GiB    8300  HOME-1
   8       465143808       601458687   65.0 GiB    8300  DISTRI-2
   9       601458688       685344767   40.0 GiB    8300  HOME-2
  10       685344768      1733920767   500.0 GiB   8300  DATEN
  12      1733922816      1953521663   104.7 GiB   8300  UNUSED

Um irgendwelche Probleme mit der Größe von /boot/efi zu vermeiden, wie davor berichtet. Installiere ich schnell Linux auf "DISTRI-1" und prüfe mit df, ob die Größe von sgdisk auch wirklich angezeigt wird. Wenn man vorher die ganze SSD platt gemacht hat, ist es sehr unwarhscheinlich, dass da was nicht passt.


Dieser Platz ist also leer und kann von Windows verwendet werden:
1 2048 2099199 1024.0 MiB EF00
5 192514048 265914367 35.0 GiB 0700 WINDATEN

Die Win-Installation zeigt also den freien Platz an und da braucht man nichts zu tun, außer markieren und auf weiter, also keine Partition anlegen, wo man über die optimale Größe rätselt oder formatieren.

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Code:
~# gdisk -l /dev/nvme0n1
GPT fdisk (gdisk) version 1.0.10

Partition table scan:
  MBR: protective
  BSD: not present
  APM: not present
  GPT: present

Found valid GPT with protective MBR; using GPT.
Disk /dev/nvme0n1: 1953525168 sectors, 931.5 GiB
Model: CT1000P3PSSD8                    
Sector size (logical/physical): 512/512 bytes
Disk identifier (GUID): 08D58395-2DA5-44AC-B74C-76D679498694
Partition table holds up to 128 entries
Main partition table begins at sector 2 and ends at sector 33
First usable sector is 34, last usable sector is 1953525134
Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
Total free space is 9581 sectors (4.7 MiB)

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   2         2099200         2131967   16.0 MiB    0C01  Microsoft reserved ...
   3         2131968       190883839   90.0 GiB    0700  Basic data partition
   4       190883840       192511999   795.0 MiB   2700
   5       192514048       265914367   35.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       265914368       391743487   60.0 GiB    8300  DISTRI-1
   7       391743488       465143807   35.0 GiB    8300  HOME-1
   8       465143808       601458687   65.0 GiB    8300  DISTRI-2
   9       601458688       685344767   40.0 GiB    8300  HOME-2
  10       685344768      1733920767   500.0 GiB   8300  DATEN
  11      1733922816      1953521663   104.7 GiB   8300  UNUSED


Total free space is 9581 sectors (4.7 MiB)
4 190883840 192511999 795.0 MiB 2700
5 192514048 265914367 35.0 GiB 0700 WINDATEN

Win hat also an die EFI-Partition angeschlossen und fast allen freien Platz genutzt, aber nicht allen. Eigentlich hätte sgdisk ja genaue binäre Größen erstellen sollen.

Mit dieser Methode ist gewährleistet, dass Linux Partitionsgrößen unbeeinflusst von Win verwendet, da sie ja vor der Win-Installation angelegt wurden.

Kniffelig kann die Einstellung im UEFI sein, damit das richtige System (überhaupt) bootet. Das kann ganz problemos sein oder eben nicht. Da gibt es meist 2 Bereiche, die bei "BBS" betroffen sind. Nach Windows und Linux oder Ubuntu suchen und da die Reihefnloge ändern. Zum Schluss Win deaktivieren, das wird ja über den grub-Bootmanager letztlich gestartet.

Ergänzung ()

whats4 schrieb:
ersetz einen meist miesen usb stick durch eine echte ssd

Tja, wenn das sie einfach wäre. Ich habe eine Menge nach meinen Problemen probiert, ohne auf die Kosten zu achten und das meiste war nicht bootfähig. 2 habe ich gefunden. Kleines Manke, je nachdem wo der USB-Port ist, kann das Teil so schwer sein, dass ich um den Port am PC fürchte, also am besten mit kurzem Verlängerungskabel verwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist so einfach.
abgesehen von der thermischen konstruktion (alu mit wärmekopplung an ssd, vulgo wärmeleitpad) kommts im prizip nur auf den usb chip an.
ich bevorzuge aus flexibilitätsgründen das, was möglichst viel spricht, obwohl sata unwichtiger wird.
oder anders: die ssds sind a ned neu. und ich will ned nachschaun müssen, wenn ich da was reintue.

und klar kommen die sogut wie immer mit kurzem kabel. entweder kombi, oder zwei, eines c-c, eines a-c.

kriegen tut man sowas um einen zwanziger locker. incl mwst und versand.
 
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Na dann nenn mal Beispiele. Ich habe eine Menge bestellt und zurückgeschickt. Hast du getestet, ob du es als Installationsmedium nutzen kannst? Jetzt egal ob Win oder Linux. Ich kann jetzt keine genauen Angaben machen, was funktioniert. Irgendwas von SSK und von Sandisk, aber nicht mehr als 128G.
 
ventoy macht das bootfähig.
isos müssen halt zum system passen (uefi/csm).
ja, und es kommt vor, daß was, was booten sollte zickt.
aber dewegen läßt sich das ja recht redundant gestalten.
will ein diagnose iso auf bestimmter hardware ned booten, tuts vielleicht ein anderes. das zu probieren ist schneller als sich überlegen warum. gibt ja doch einiges
 
whats4 schrieb:
ventoy macht das bootfähig

Oder auch nicht. Ich bin verzweifelt.

Der hat zum Installieren funktioniert:

https://www.amazon.de/dp/B0BS6QNYYG
Der ist ziemlich schwer und lang, dh da wirkt ein Hebel auf den Port.

Sandisk SSD-Stick muss ich recherechieren, wenn Interesse besteht.

https://www.amazon.de/dp/B09T8P9LKQ hat einen FW-Bug und ist nicht boofähig. Aus dubiosen Quellen könnte man den Controller flashen, damit es mit den Sektoren passt.

https://www.amazon.de/dp/B08DCXB3CD war auch nicht zufriedenstellend.

Ich habe mir noch irgend ein teures NVME-Gehäuse behalten, ist aber auch nicht bootfähig.
 
linuxnutzer schrieb:
Bei der Win-Installation ganz einfach auf den freien Bereich klicken und auf weiter. Fertig. Man braucht keine Partition mit einer Größe anlegen und man braucht auch nicht formatieren.

Das habe ich doch von Anfang an gesagt. :freak:

Volume Z schrieb:
Die müssen nicht Deine Sorge sein. Auch nicht eine genaue Partitionsgröße. Verwende einfach nicht zugeordneten Speicherplatz. Der wird auf keinen Fall überschritten.
 
Stimmt, weiß nicht warum ich das mental nicht wahrgenommen habe. Sorry! Aber durch die Diskussion hätte ich sonst nicht einiges gelernt ;-)

Ich habe jetzt noch das Alignment geprüft, passt.

Code:
# checkpartitionsalignment.sh /dev/nvme0n1
what does the parted utility say about /dev/nvme0n1 partitions alignment?
1 ausgerichtet
2 ausgerichtet
3 ausgerichtet
4 ausgerichtet
5 ausgerichtet
6 ausgerichtet
7 ausgerichtet
8 ausgerichtet
9 ausgerichtet
10 ausgerichtet
11 ausgerichtet
12 ausgerichtet
OK, seems to be all right, but...
let's check manually alignment to 4096B (necessary in case of SSD HDD):

1     1048576 % 4096 = 0         1074790399(+1) % 4096 = 0       1073741824 % 4096 = 0
2     1074790400 % 4096 = 0      1091567615(+1) % 4096 = 0       16777216 % 4096 = 0
3     1091567616 % 4096 = 0      97732526079(+1) % 4096 = 0      96640958464 % 4096 = 0
4     97732526080 % 4096 = 0     98566143999(+1) % 4096 = 0      833617920 % 4096 = 0
5     98567192576 % 4096 = 0     136148156415(+1) % 4096 = 0     37580963840 % 4096 = 0
6     136148156416 % 4096 = 0    200572665855(+1) % 4096 = 0     64424509440 % 4096 = 0
7     200572665856 % 4096 = 0    238153629695(+1) % 4096 = 0     37580963840 % 4096 = 0
8     238153629696 % 4096 = 0    307946848255(+1) % 4096 = 0     69793218560 % 4096 = 0
9     307946848256 % 4096 = 0    350896521215(+1) % 4096 = 0     42949672960 % 4096 = 0
10    350896521216 % 4096 = 0    887767433215(+1) % 4096 = 0     536870912000 % 4096 = 0
11    887767433216 % 4096 = 0    995141615615(+1) % 4096 = 0     107374182400 % 4096 = 0
12    995142664192 % 4096 = 0    1000203091967(+1) % 4096 = 0    5060427776 % 4096 = 0

OK, everything divisible by 4096, lucky you! :)


linuxnutzer schrieb:
Sandisk SSD-Stick muss ich recherechieren, wenn Interesse besteht.

SanDisk Extreme GO USB 3.2 Flash-Laufwerk 128 GB
https://www.amazon.de/dp/B08KSG3HDV

Der hat im November die Hälfte gekostet.


linuxnutzer schrieb:
Ich habe mir noch irgend ein teures NVME-Gehäuse behalten, ist aber auch nicht bootfähig.
ICY Box IB-1817M-C31
 
linuxnutzer schrieb:
Bei der Boot-Reihenfolge, kann ich Win eliminieren,
Vielleicht ist das der Fehler: Es hieß vor Jahren mal, dass Windows an erster Stelle sein muss, weil es sich sonst wieder dorthin setzt und den vorherigen überschreibt.

Ich hatte am UEFI überhaupt nichts geändert, sondern einfach nur über's UEFI Linux gebootet, dort Grub aktualisiert und Installiert, fertig.

linuxnutzer schrieb:
Ich verwende Rufus mit den Default-Optionen. Das dürfte die einzige Möglichkeit sein um auf einem Uralt-PC Win 11 zu installieren.
Ich nutze immer Ventoy. Rufus kenne ich nur vom Namen und dass es kein Multiboot kann, macht es für mich unbrauchbar.

linuxnutzer schrieb:
Ich habe mit Ventoy wieder aufgehört, war mir zu nervig, wenn Installationen nicht funktionierten. Es lag meistens am defekt werdenen USB-Stick und man wusste nie, warum etwas nicht passte.
Nach meiner Anleitung, oder Standard, also mit exFAT?

linuxnutzer schrieb:
Mir sind da 4 Transcent-Sticks eingegangen.
Ich nutze Ventoy ständig, auch Bekannte nutzen es: Noch niemand hatte damit Probleme. Auch sonst habe ich noch nie etwas davon gelesen, dass das Sticks (wie auch?) kaputt machen würde.

Wann immer ich Ventoy empfehle, gibt es ausschließlich positives Feedback.

linuxnutzer schrieb:
Bei der Win-Installation ganz einfach auf den freien Bereich klicken und auf weiter. Fertig. Man braucht keine Partition mit einer Größe anlegen und man braucht auch nicht formatieren.
Das hatte ich dir gleich gesagt: Automatisch partitionieren lassen, nicht manuell.

linuxnutzer schrieb:
Damit ist ein vorhandenes WIn eliminiert und man kann daher Win nicht die Schuld an irgendwelchen Problemen geben.
Hast du daran gedacht, dass es im UEFI herumgepfuscht hat?

Ich teste das immer mit einem sauberen UEFI und beim PC würde ich bei solchen Problemen zumindest die Setup-Defaults laden, aber vermutlich eher einen clear cmos durchführen, um sicher zu sein.
Ergänzung ()

Update:
Caramon2 schrieb:
Ein Bekannter meinte CompactOS könnte Instabilitäten verursachen, aber das ist eine Verwechselung mit der uralten NTFS-Komprimierung:


Viele Nutzer verwechseln CompactOS mit der uralten NTFS-Komprimierung (Rechtsklick auf Laufwerk C: -> Eigenschaften -> „Laufwerk komprimieren, um Speicherplatz zu sparen“).
Diese Methode ist über 25 Jahre alt, unaufgeräumt und komprimiert alles – auch temporäre Dateien, Datenbanken und Logfiles, in die Windows sekündlich schreibt. Wenn Programme ununterbrochen in eine NTFS-komprimierte Datei schreiben, bricht die Leistung ein, und es kann in seltenen Fällen zu Schreib-Blockaden und Abstürzen kommen. CompactOS hingegen optimiert nur System-Binärdateien, die fast ausschließlich gelesen und nicht beschrieben werden.


Das Problem habe ich schon an der Wurzel ausgemerzt, indem ich aus Effizienzgründen NTFS mit 16k Cluster formatiere. - Die fehleranfällige NTFS-Komprimierung kann also noch nicht mal versehentlich, oder von einem übereifrigen Optimierungs-Tool aktiviert werden.
Aus gleichem Grund empfehle ich auch ntfs-16k bei Ventoy.
 
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@linuxnutzer: Was ich schon länger fragen wollte, aber immer drüber weg gekommen bin: Hast du dir schon mal MX Linux angesehen? Die AHS-Version hat besonders aktuelle Kernel, Mesa, usw. und deren MX-Tools werden von vielen gelobt.

Z. B. kann man die aktuelle Installation als eine Livesystem exportieren, dass man überall booten und dort auch gleich mit seiner eigenen Konfiguration installieren kann.

Ich halte von sowas zwar nichts, sondern mache es lieber auf meine Art, aber da du mehrere PCs betreust, wäre das doch was für dich.

Deren Dokumentation ist übrigens wahnsinnig gut (schon beim Installer und auch als PDF) und alles auch in deutsch.
 
Caramon2 schrieb:
Es hieß vor Jahren mal, dass Windows an erster Stelle sein muss, weil es sich sonst wieder dorthin setzt und den vorherigen überschreibt.

Genau das dürfte das Problem sein.

Caramon2 schrieb:
Ich hatte am UEFI überhaupt nichts geändert, sondern einfach nur über's UEFI Linux gebootet, dort Grub aktualisiert und Installiert, fertig.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstehe.

Ich kann im UEFI alles mögliche ändern, letztlich taucht aber immer wieder Win an 1. Stelle auf und damit verschwindet das grub-Menü. Ändere ich im UEFI die Reihenfolge, dass der 1. Eintrag Ubuntu ist, passt alles wieder bis ich wieder mal Windows aus grub starte. Ich verliere also den Win-Eintrag im grub-Menü nicht, daher verstehe ich auch nicht, was update-grub bringen soll. Aber ich teste natürlich nach genauer Vorgabe.

Es war aber schon mal anders. Ich weiß nur nicht, ob es damals CSM war oder eigene HDD für Win, keine Ahnung.

Caramon2 schrieb:
nur über's UEFI Linux gebootet

Das kann ich ja auch und dann ist der Win-EIntrag im Grub-Menü auch wieder da. Ich habe dieses Problem nur mit diesem 1 AM3+PC, bei allen anderen bekomme ich das ganz einfach in den Griff, indem ich bei den BBS-Priorities Ubuntu an die 1. Stelle setze und das bleibt dann dort, auch wenn ich Win aus Grub starte.

Caramon2 schrieb:
Das hatte ich dir gleich gesagt: Automatisch partitionieren lassen, nicht manuell.

Tut mir leid, das ist an mir vorüber gegangen, warum auch immer. Vermutlich war ich wegen der Partitionsgrenzen zu fixiert darauf, dass man eine Partition anlegen muss und danach formatieren. Jetzt geht es mal darum, ob ich irgendwann nicht mehr schreiben kann.

Caramon2 schrieb:
aber vermutlich eher einen clear cmos durchführen

Das habe ich nicht gemacht, aber UEFI geflasht, obwohl es nichts besonders neues gab, außer neue CPUs.

Caramon2 schrieb:
Hast du dir schon mal MX Linux angesehen?

Nein und ein Wechsel von Xubuntu weg ist nicht so einfach. Das entscheidet auch die Familie mit Freunden,. Generall haben wir Probleme mit großen Monitoren von 27-32" bei der Skalierung. Tests ergaben, dass Kubuntu was bringen würde, also mit Wayland. Aber mit der neuen Kubuntu 26.04 war ich gar nicht glücklich und da ich selber nicht überzeugt bin, kann ich auch andere nicht überzeugen.

Bei Wayland wurde die mittlere Maustaste aufgegeben, die alle viel nutzen. Inwieweit workarounds funktionieren konnte ich nicht testen, jedenfalls gibt es da einige Kinderkrankheiten. Mit Kubuntu funktioniert die mittlere Maustaste teilweise, mit Ubuntu gar nicht, außer man trickst herum.

Caramon2 schrieb:
Z. B. kann man die aktuelle Installation als eine Livesystem exportieren, dass man überall booten und dort auch gleich mit seiner eigenen Konfiguration installieren kann.

Brauche ich eher nicht. Ich installiere alle PCs ziemlich ähnlich und dafür gibt es eine Checklist. Die Programme werden mit apt und 1 einzigen Befehl erstellt. Das geht relativ schnell.

Caramon2 schrieb:
und alles auch in deutsch.

Ist mir nicht wichtig.
 
linuxnutzer schrieb:
Ich kann im UEFI alles mögliche ändern
Genau das habe ich ja nicht gemacht:
  1. UEFI war Standard und ich habe nie etwas daran geändert
  2. Linux wie beschrieben standardmäßig installiert und anschließend wie beschrieben die Linux-Partition verkleinern
  3. Windows wie beschrieben standardmäßig in den freien Bereich installiert
  4. da von Linux nicht mehr zu sehen war, habe ich es übers UEFI (weiterhin gar nichts daran geändert) gebootet
  5. und dort dann wie beschrieben sudo update-grub und sudo grub-install /dev/vda ausgeführt
Mehr nicht! (abgesehen davon, dass ich bei Zorin erst den os-prober aktivieren musste, aber das betrifft dich ja nicht)

Es bootete das Grub-Menü und ich konnte beliebig zwischen Windows und Linux wählen: Auch mehrfach. Windows hat es nicht wieder überschrieben.

Wenn dieser UEFI-Schrott bei dir trotzdem Probleme macht, dann vergiss diesen Mist doch endlich und mache es wie ich bei meinem PC:
Caramon2 schrieb:
Von UEFI halte ich nach viel Ärger damit aber sowieso nicht mehr viel: Man merkt zu sehr, dass MS die Finger mit im Spiel hatte.

Am Besten nutzt man den BIOS/CSM-Modus, da der viel unkomplizierter und wesentlich zuverlässiger ist: Besonders wenn man von einem USB-Laufwerk an mehreren PCs booten können will.
Die Partitionierung dafür habe ich unten angehängt.

Du machst das alles viel zu kompliziert. Kein Wunder dass es in die Hose geht. Außerdem machst du grundsätzlich immer wieder das gleiche: Wie soll sich dann was ändern?

Nimm doch mal einen Vorschlag an.

linuxnutzer schrieb:
Nein und ein Wechsel von Xubuntu weg ist nicht so einfach. Das entscheidet auch die Familie mit Freunden,. Generall haben wir Probleme mit großen Monitoren von 27-32" bei der Skalierung. Tests ergaben, dass Kubuntu was bringen würde, also mit Wayland. Aber mit der neuen Kubuntu 26.04 war ich gar nicht glücklich und da ich selber nicht überzeugt bin, kann ich auch andere nicht überzeugen.
MX nutzt auch Xfce und da es wie Ubuntu auf Debian bastiert, nutzt es genauso apt.

Wenn du es so wie dein Xubuntu einrichtest, würde niemand einen Unterschied bemerken.

Das soll keine Werbung sein: Wie gesagt, ich halte nichts davon, dass einem alles vorgekaut wird, sondern habe lieber selbst die Kontrolle.

Aber dann wärst du wenigstens den Ubuntu-Murks los: Für mich war schon Ubuntu 18.04 ein no-go, obwohl es nur der Unterbau meiner LinuxMint-Installation war, die es weitestgehend entschärfen: Ich bin bei LinuxMint 18.3 geblieben, bis Ende 2019 gravierende Unterstützung anfing wegzubrechen.

Bei dem ganzen Mist den Canonical schon verzapft hat (Werbung, der Zwang zum proprietären Snap, usw.) und was die noch planen (vor allem den vollständigen Umstieg auf Snap), sind die für mich das Microsoft der Linux-Distributoren. Da kann man auch gleich bei Windows bleiben… (meine Meinung)

Die anwenderfreundlichste Distribution ist m. E. die LinuxMint Debian-Edition, die damals leider noch zu rudimentär war, sonst hätte ich mich wahrscheinlich dafür entschieden.

Aber schon seit LMDE 6 von Oktober 2023 hinkt es dem regulären LinuxMint (was wie gesagt auf Ubuntu basiert) nicht mehr nach: Ich hatte es als Testinstallation von Anfang 2024 bis einschließlich des Upgrade auf LMDE 7. Das funktionierte zwar nicht gerade effizient, lieft aber trotz meiner im Laufe der Zeit gemachten Änderungen und Tests bei LMDE 6 zuverlässig durch: Das hätte ich auch meinem Vater installiert, würde er noch leben.

Zorin empfehlen ich nur als Einstieg, da die GUI-Effekte schon beeindruckend sind: Den meisten Windows-Nutzern scheint ja wichtiger zu sein dass es gut aussieht, als dass es vernünftig funktioniert.



Da Microsoft es nicht hinbekommt Windows im BIOS/CSM-Modus von GPT booten zu lassen, wäre das die entsprechende Partitionierung:
Code:
#MPT ("X" anpassen):
lw=/dev/sdX

# Laufwerk löschen:
sudo dd if=/dev/zero of=$lw oflag=direct bs=4M count=1 && sudo blkdiscard -v $lw

# partitionieren:
sudo parted -s $lw mklabel msdos
sudo parted -s $lw mkpart primary  ntfs   1MiB  80GiB  # Windows
sudo parted -s $lw mkpart primary        80GiB 160GiB  # Linux 1
sudo parted -s $lw mkpart primary       160GiB 240GiB  # Linux 2
sudo parted -s $lw mkpart extended      240GiB  100%

sudo parted -s $lw mkpart logical ntfs $((240*1024+1))MiB 280GiB  # Daten
sudo parted -s $lw mkpart logical      $((280*1024+1))MiB 320GiB  # Home 1
sudo parted -s $lw mkpart logical      $((320*1024+1))MiB 360GiB  # Home 2
sudo parted -s $lw mkpart logical      $((360*1024+1))MiB  100%   # Backup
Parted nutzt absolute Werte und die logischen Laufwerke müssen 1 MiB später beginnen, da jedes eine eigene Partitonstabelle hat, die dorthin kommt: Wie das 1 MiB Luft am Anfang eines Laufwerks.

Dabei darf die Windows-Partition übrigens keine 16k-Cluster haben, sonst bootet es nicht.



So ist die Aufteilung (jeweils frisch installiert):

MPT-Install.png

Die zRAM-Disk mit dem Laufwerksimage war übrigens zu 24 GiB belegt, die auf 12 GiB komprimiert waren (zStd).
 
Zuletzt bearbeitet:
Caramon2 schrieb:
Genau das habe ich ja nicht gemacht:

Mein UEFI ist ja auch default, außer, dass ich bei der Installation den Stick auswählen muss.

Caramon2 schrieb:
Auch mehrfach. Windows hat es nicht wieder überschrieben.

Bei mir eben schon.

Caramon2 schrieb:
Du machst das alles viel zu kompliziert.

Nein, das ist der beste gemeinsame Nennen für an die 10 PCs von Familie und Freunden. Jeder hat in der Regel Desktop-PC und MiniPC oder Notebook.

Voraussetzung ist, dass alle nach der gleichen Logik funktionieren, sonst blicke ich nicht mehr durch und daran ändere ich nichts. Im schlimmsten Fall kommt ein anderer PC. Ich habe nur den einen AM3+ PC der aus der Reihe fällt.

Da muss man dann eben mit F11 oder im UEFI die Boot-Reihenfolge ändern. F11 ist fast verwirrender mit den vielen Optionen. Und wenn ich da 2x im Jahr Win brauche, dann lohnt sich der Aufwand nicht, da viel zu testen, speziell, wenn sonst alles passt.

Caramon2 schrieb:
Nimm doch mal einen Vorschlag an.

Ich zerstöre wegen 2x im Jahr die Bootreihenfolge ändern nicht ein sonst funktionierendes System. An UEFI-Optionen bin ich bereit was zu probieren, bei der grub-Konfigartion auch. Aber ich partitioniere nicht neu. Wie schon geschrieben, die Logik muss für alle PCs passen.

Caramon2 schrieb:
MX nutzt auch Xfce und da es wie Ubuntu auf Debian bastier

Und X11 ist eine Katastrophe bei sehr großen Monitoren. Wayland ist da viel besser, aber nicht um den Preis der mittleren Maustaste. ^C / ^V ist keine Option. Das sollten die Linux-Leute mal von WIn lernen wie man mit großen Monitoren umgeht. Zum Teil liegt es auch an der Programmierung einzelnen Programme oder Webseiten, wo Fenster (legitim, also keine Werbung) aufpoppen. Bei Mediathekview ist es so klein, da sitzt du dann mit der Lupe bei einem 32" davor.

Ich denke nicht daran Xubuntu zu ändern, wenn ich das nicht argumentieren kann. Die Leute verwenden alle auch Konsolenbefehle problemlos, nur wenn es schwierig ist, dann muss ich ran. Nachdem alles gleich konfiguriert ist, kann jeder jedem helfen, ich habe eben die meiste Erfahrung.

Caramon2 schrieb:
Bei dem ganzen Mist den Canonical schon verzapft hat

Die Frage ist, was die Alternative ist. Ich hasse auch snap. Tendenziell will ich aber eine "große" Distri mit vielen Leuten dahinter. Eine "US-basierte" will ich nicht, wer weiß was den Regierungen einfällt. Debian will ich auch nicht, als ich es das letzte Mal probierte, schafften die noch keine Installation mit WLAN. Nach der Installation mit Kabel, konnte man WLAN problemlos einrichten. MS ist bei Suse beteiligt, gefällt mir auch nicht deren Einfluss. So viele Möglichkeiten gibt es nicht. Dann will ich auch kein Rolling Release. Ich erinnere mich jetzt nicht mehr, aber da gibt es mehr wesentliche Dinge, die bei Ubuntu nicht gefallen. Also irgendwann wird man am Umstieg nicht vorbei kommen. Meine Tendenz ist wieder zu Debian zu wechseln. Das ist immer eine Software-Frage und ich habe auch keine Lust "bleeding edge" zu verwenden um spezielle Programm-Versionen zu erhalten, aber es wird immer besser, dass das funktioniert was wir brauchen. Die letzte Herausforderung war ein XMPP-Messenger mit dem man telefonieren kann und der OMEMO ohne Plugin dabei hat. Weil ich das gerade schreibe, Gajim funktioniert auf allen Win11-Systemen, nur am Notebook nicht. Unter Linux verwenden wir Dino.

Caramon2 schrieb:
Da Microsoft es nicht hinbekommt Windows im BIOS/CSM-Modus von GPT booten zu lassen, wäre das die entsprechende Partitionierung:

Ich wiederhole mich, wegen 1 PC mache ich keine Kunststücke.

Caramon2 schrieb:
sudo parted -s $lw mkpart extended

Nein, keine erweiterten Partitionen mehr. Keep it simple, wenn immer möglich.

Caramon2 schrieb:
Dabei darf die Windows-Partition übrigens keine 16k-Cluster haben

Ich halte mich möglichst daran, was "alle" verwenden. Ich habe schon gelesen, dass es bei DVB-Aufnahmen von Vorteil ist, aber bei den alten PCs wo es das eine oder andere kleinere Problem gibt, ist Geschwindkeit kein Thema.

Code:
/dev/sda1      vfat      1.1G     40M  1.1G    4% /boot/efi
/dev/sda3      fuseblk    76G     30G   46G   40% /win11
/dev/sda5      fuseblk    33G     14G   20G   41% /windaten
/dev/sda6      xfs        59G     31G   29G   51% /
/dev/sda7      xfs        84G    1.7G   83G    2% /daten

So was reicht locker aus um zu surfen oder ein LibreOffice-Dokument zu erstellen. Bei "Produktiv-Desktop-PCs" wird nicht rumgefackelt, wenn was deutlich nervt, dann kommt ein anderer PC.

Also bitte sei nicht böse, wenn ich nicht alles versuche, was du empfiehlst, auch wenn das durchaus überlegeswert ist. Grundsätzliche Änderungen bewirken Änderungen bei vielen PCs, die ja funktionieren.
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
da die GUI-Effekte schon beeindruckend sind:

GUI-Effekte hassen wir alle. Kein optischer Schnick-Schnack,
 
Zuletzt bearbeitet:
Btw: Ich habe oben noch einen Screenshot hinzugefügt.

linuxnutzer schrieb:
Und X11 ist eine Katastrophe bei sehr großen Monitoren.
Ich habe nur auf max. FullHD Zugriff. Bei HiDpi kann ich nicht mitreden.

linuxnutzer schrieb:
Wayland ist da viel besser, aber nicht um den Preis der mittleren Maustaste.
Darauf würde ich auch nicht mehr verzichten wollen, wie man beim hier angehängten Video gut erkennen kann. ;)

linuxnutzer schrieb:
Die Leute verwenden alle auch Konsolenbefehle problemlos, nur wenn es schwierig ist, dann muss ich ran.
Die wären bei Debian ja identisch.

linuxnutzer schrieb:
Debian will ich auch nicht, als ich es das letzte Mal probierte, schafften die noch keine Installation mit WLAN.
Ein reines Debian würde ich auch nicht empfehlen und dass damals WLAN nicht funktionierte ist klar, weil die erst seit kurzem auch die nonfree-Quellen einbinden. Mit MX Linux oder LMDE wäre das höchstwahrscheinlich nicht passiert.

linuxnutzer schrieb:
MS ist bei Suse beteiligt, gefällt mir auch nicht deren Einfluss.
OpenSUSE ist nicht Suse und hat m. W. kaum etwas mit denen zu tun. Momentan ist da aber viel im Umbruch. Das muss sich erst mal beruhigen. Dann wäre Slowroll eine echt interessantes Konzept: hier mein Thread dazu

linuxnutzer schrieb:
Nein, keine erweiterten Partitionen mehr. Keep it simple, wenn immer möglich.
Die Partitionstabelle ist nur das Inhaltsverzeichnis, welches Dateisystem wo liegt: Das wird einmal eingelesen und fertig. - Ob MPT, GPT, primär oder erweitert macht praktisch überhaupt keinen Unterschied.

Das kannst du leicht testen (immer gleich als erstes):
  1. Erstelle mit GParted z. B. auf einem ungenutzten Stick eine "msdos" Partitionstabelle (MPT) und dort z. B. eine primäre NTFS-Partition mit 1000 MiB.
  2. Dann kopierst du ein paar Dateien rein und hängst die Partition wieder aus.
  3. Mit GParted erstellst du jetzt auf dem Stick die "GPT"-Partitionstabelle: Der Stick erscheint leer.
  4. Dann erstellt du wieder eine Partition mit 1000 MiB, aber diesmal mit "nicht formatiert"
  5. Alle Daten sind wieder da.
Das gleiche funktioniert auch mit einem logischen Laufwerk, nur dass man bei als primäre Partition vorne eben 2 MiB freilassen muss.

Per MPT oder GPT erstellte Partitionen sind vollkommen identisch: Es gibt kein besser, schlechter, schneller oder langsamer.

linuxnutzer schrieb:
Also bitte sei nicht böse, wenn ich nicht alles versuche, was du empfiehlst, auch wenn das durchaus überlegeswert ist. Grundsätzliche Änderungen bewirken Änderungen bei vielen PCs, die ja funktionieren.
Das Problem ist Windows.

Linux lässt sich problemlos zwischen BIOS oder UEFI wechseln und auch so einrichten, dass es beliebig in beiden Modie gebootet werden kann:

Dazu braucht es nur GPT mit einer ESP und einer "bios_grub"-Partition. So z. B.
Code:
Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048            4095   1024.0 KiB  EF02  bios_grub
   2            4096         1048575   510.0 MiB   EF00  ESP
   3         1048576       220200950   100.0 GiB   8300  Linux
Und Grub dann eben für beides installieren: --target=i386-pc und --target=x86_64-efi

linuxnutzer schrieb:
GUI-Effekte hassen wir alle. Kein optischer Schnick-Schnack,
Ich habe auch alles deaktiviert. Inkl. der Animationen auf dem Handy (per "Entwickleroptionen").
 
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Caramon2 schrieb:
Ich habe nur auf max. FullHD Zugriff.

Es gab Zeiten, da brauchte es einen FHD zum Installieren, das ist mittlerweile besser geworden, aber es werden nur ca. 20% der Fläche angezeigt und das macht es schwierig sich auf die wichtigen Dinge bei der Installation zu konzentrieren. Win ist da deutlich problemloser. Ich vermute, die Entwickler verwenden auch nur FHD, sonst könnten die sowas auf die Welt nicht loslassen.

Ich brauche 32" zur Fotobearbeitung.

Caramon2 schrieb:
Ein reines Debian würde ich auch nicht empfehlen und dass damals WLAN nicht funktionierte ist kla

Das damals ist noch nicht so lange her, maximal ein halbes Jahr, Ich war mal auf der Suche welche Alternativen es zu Ubuntu gibt und das kein Rolling Release ist.

Caramon2 schrieb:
Ich habe auch alles deaktiviert. Inkl. der Animationen auf dem Handy

Am Handy kenne ich das nicht. Ich verwende LineageOS mit Lawnchair als Launcher.

Ich muss jetzt wieder mal was produktives machen. Es wäre nett gewesen, dem AM3+ PC zu verbessern, aber so passt das auch.

Ich habe jetzt Gajim-2.4.6-64bit.exe mit Win 11 am Notebook installieren können, vor einem halben Jahr die damalige Version nicht. Es dauert aber gefühlte 3-5min. bis der Autostart von gajim fertig ist und das Messenger-Fenster angezeigt wird. Unter Linux ist das mit dem gleichen Notebook um Welten schneller.

Gibt es da irgendwelche Malware-Prüfung unter Windows, dass alles so langsam macht. Man kann in deser Zeit aber was mit dem PC machen. Die Sanduhr kommt und geht alle Augenblick, manchmal ist sie ein paar Sekunden sichtbar.
 
linuxnutzer schrieb:
Ich habe jetzt Gajim-2.4.6-64bit.exe mit Win 11 am Notebook installieren können, vor einem halben Jahr die damalige Version nicht. Es dauert aber gefühlte 3-5min. bis der Autostart von gajim fertig ist und das Messenger-Fenster angezeigt wird. Unter Linux ist das mit dem gleichen Notebook um Welten schneller.

Gibt es da irgendwelche Malware-Prüfung unter Windows, dass alles so langsam macht. Man kann in deser Zeit aber was mit dem PC machen. Die Sanduhr kommt und geht alle Augenblick, manchmal ist sie ein paar Sekunden sichtbar.
Ich habe die komplette Beschreibung der Google-KI übergeben, weil mir sowas nicht passiert, da ich Windows nach XP nie mehr produkiv (und vor allem nicht online) genutzt habe:


Es ist erfreulich, dass die Installation unter Windows 11 nun geklappt hat. Die extreme Verzögerung von 3 bis 5 Minuten beim Autostart ist jedoch nicht normal.
Ihre Vermutung ist absolut richtig: Der Windows Defender (oder eine andere installierte Antiviren-Software) ist hier sehr oft der Hauptgrund. Da Gajim unter Windows seltener genutzt wird als andere Programme, stuft der Echtzeitschutz die Dateien beim Systemstart oft als "potenziell verdächtig" ein und scannt sie extrem gründlich. Auch das wiederkehrende Ladesymbol ("Sanduhr") deutet darauf hin, dass Prozesse im Hintergrund blockiert und nacheinander geprüft werden.
Hier sind die effektivsten Schritte, um den Start unter Windows 11 zu beschleunigen:
## 1. Gajim im Windows Defender ausschließen
Sie können dem Antivirenprogramm sagen, dass es Gajim nicht bei jedem Start scannen muss.

  • Öffnen Sie die Windows-Sicherheit (über das Startmenü).
  • Klicken Sie auf Viren- & Bedrohungsschutz.
  • Wählen Sie unter Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz den Punkt Einstellungen verwalten.
  • Scrollen Sie ganz nach unten zu Ausschlüsse und klicken Sie auf Ausschlüsse hinzufügen oder entfernen.
  • Klicken Sie auf Ausschluss hinzufügen -> Ordner und wählen Sie das Installationsverzeichnis von Gajim aus (standardmäßig meist C:\Program Files\Gajim oder C:\Program Files (x86)\Gajim).

## 2. Windows-SmartScreen prüfen
Der Windows-eigene SmartScreen-Filter blockiert unbekannte Programme manchmal im Hintergrund, ohne direkt eine Warnung anzuzeigen.

  • Machen Sie einen Rechtsklick auf die Verknüpfung oder die Gajim.exe.
  • Wählen Sie Eigenschaften.
  • Suchen Sie ganz unten im Reiter Allgemein nach dem Abschnitt Sicherheit.
  • Falls dort steht „Die Datei stammt von einem anderen Computer...“, setzen Sie einen Haken bei Zulassen und klicken Sie auf Übernehmen.

## 3. Autostart-Verzögerung von Windows umgehen
Windows verzögert Autostart-Programme absichtlich, damit der Desktop schneller bereit ist. Bei Gajim kann sich dies mit der Virenprüfung unglücklich aufschaukeln.

  • Deaktivieren Sie Gajim im normalen Autostart (Task-Manager -> Autostart-Apps).
  • Erstellen Sie stattdessen eine Aufgabe in der Windows-Aufgabenplanung, die Gajim direkt beim Anmelden des Benutzers startet – optional mit der Option „Mit höchsten Privilegien ausführen“, was manchmal die Virenprüfung beschleunigt.

## 4. IPv6-Probleme unter Windows ausschließen
Ein bekannter Bug bei einigen XMPP-Clients unter Windows ist die DNS-Auflösung. Wenn Windows versucht, die Verbindung über IPv6 aufzubauen, der Server aber verzögert antwortet, kommt es zu Timeouts von exakt einigen Minuten.

* Testen Sie testweise in den Gajim-Kontoeinstellungen, ob Sie die Verbindung fest auf ein bestimmtes Protokoll oder einen festen Server-Port (meist 5222) zwingen können.

Um das Problem genauer einzugrenzen, könnten wir einen Blick in die Protokolle werfen. Möchten Sie wissen, wie Sie den Gajim-XML-Konsolen-Log oder die Windows-Ereignisanzeige prüfen, um den genauen "Hänger" zu finden?


Auf Stille Post habe ich keine Lust, aber bei weiteren Fragen: https://google.com/ai (das funktioniert auch ohne Anmeldung)
Ergänzung ()

Ich musste erst mal gucken, was Gajim überhaupt ist:

Ich habe noch nie so etwas genutzt: Schon als vor über 20 Jahren eine Freundin mir den AIM vorgeführt hat, fand ich es widerlich, dass kaum als sie online war, Mitteilungen kamen, die sie beantworten "musste". Ich fand und finde das total bescheuert.

Ich nutze eMails und schreibe gelegentlich in Internetforen: Das mache ich, wenn mir danach ist, ansonsten lasse ich es. Der Mailer auf dem Handy ruft nicht mal regelmäßig neue Mails ab, sondern ich habe es so eingestellt, dass er das nur macht, wenn ich ihn aufrufen: Dann ist mir nach eMails, ansonsten will ich meine Ruhe haben.

Mit dem PC maile und surfe ich fast gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Caramon2 schrieb:
Ich habe noch nie so etwas genutzt: Schon als vor über 20 Jahren eine Freundin mir den AIM vorgeführt hat, fand ich es widerlich, dass kaum als sie online war, Mitteilungen kamen, die sie beantworten "musste". Ich fand und finde das total bescheuert.

Ich habe mich auch lange gewehrt und musste dann aber eine Lösung finden, weil Kommunikation mit dem EU-Ausland gewünscht war und Tel sehr teuer ist. Durch die Nutzung werden die Möglichkeiten bewusst.

Es ist gar nicht so leicht da was halbwegs brauchbares zu finden. Fang damit an, was für die Registrierung keine Telnr braucht und die Möglichkeiten sind weniger als 1 Hand Finger hat. Mir fallen nur Jami und SimpleX-Chat ein. Jami verwendet keinen Server dazwischen, direkte TLS-Verbindung, aber die Handys finden sich oft erst nach 20min, kann aber auch sofort sein. Also nicht brauchbar für Tel. Simplex ist total auf Sicherheit bedacht und so eine mehrfache Nutzung mit verscchiedenen Geräten wie bei XMPP ist nicht möglich.

Es ist sehr praktisch, wenn alle Handys bei einem Anruf läuten, auch zB gleichzeitig im Ausland, wo zuerst angenommen wird, wird gesprochen.

Die Wahl fiel daher auf XMPP, weil
mehrere Konten mit 1 App
mehrere Geräte, wie PC, Handy, etc für diese Konten möglich

Server dafür zu finden, ist auch nicht leicht, man muss sie testen. Es gallen jedenfalls die Standorte raus, wo Regierungen an der Macht sind, die autokratisch sind. Also Standort EU.

Unterstützt werden muss, OMEMO und Jingle, sowie TLS 1.3 und Kanalbindung. Ich empfehle zum Testen Snikket (Conversations Fork?)

Ich nenne da jetzt keine Server, die wirklich gut funktionieren, die sind rar und wenn öffentlich dann gleich überlastet und verspammt. Aber grundsätzlich funktionieren die meisten Server schon, es geht um Details.

Damit es nicht nervend wird, werden nur ganz wenige Leute als Kontakt hinzugefügt, Familie und ein paar Freunde, fertig.

Ich finde es ganz praktisch um mir was vom Handy zum PC zu senden. Man kann es auch nur selber nutzen. Emails sind auf jeden Fall aufwendiger, auch per ssh oder scp was weiterschicken.

Vorteil von XMPP ist, dass man verschlüsselt und anonym (auch TOR) telefonieren kann. Ich habe keine Lust, dass meine Telgspräche per KI analysiert werden.

Unter Win ist ein guter XMPP-Client nicht zu finden, der beste scheint gajim zu sein und da ist Jingle (braucht man für Tel) ruhend gestellt, aber Telefonieren unter Win am Notebook brauchen wir sowieso nicht.

Anwendung ist zB. Ich lese diesen Post unterwegs und schick mir die Anleitung via XMPP zum Notebook. Dann ist sie griffbereit und muss nicht wieder die Webseite aufrufen.

Caramon2 schrieb:
Der Mailer auf dem Handy ruft nicht mal regelmäßig neue Mails ab

Man kann auch Emails gefiltert ans Handy weiterleiten, dann sieht man nur das, das man möchte, Ich verwende einen eigenen IMAP-Server (dovecut) auf einem MiniPC und der läuft nur dann, wenn man Emails erwartet. Die definierten Mails werden zum Handy durchgelassen. Das ist total easy, Knopf am Mini-PC drücken, Mailserver ist nach 30sec oder so erreichbar, wieder auf Knopf drücken und der MiniPC ist aus. Rest über ssh.


Ich werde mir das ansehen was die KI empfohlen hat, kann durchaus sein, dass das so ist. Die Nightly von gajim wurden für die Installation abgelehnt.

Vielen Dank für deine Unterstützung!
 
Zuletzt bearbeitet:
@linuxnutzer: Für mich wäre das total oversized und das meiste davon sagt mir nicht mal was.

Mit mir telefonieren zu wollen habe ich allen abgewöhnt, da das meistens im unpassendsten Moment kommt (Sauce fängt an zu kochen und ich kann nicht dabei weg, ein Film wird gerade spannend, ich schreibe ein (für meine Verhältnisse) aufwändigeres Skript und möchte nicht aus der Konzentration gerissen werden, usw.): Wer was will, soll eine eMail schreiben. Telefonieren nur nach vorheriger Absprache.

Wenn ich nichts online mache, ist mein Handy im Flugmodus. Festnetz habe ich schon seit 2010 nicht mehr, weil es mir zu teuer wurde: Vorgstern vor 22 Jahren hatte ich einen schweren, unverschuldeten Unfall und bin seit dem leicht behindert und arbeitslos. Mit 45 hat man mich vor fast 12 Jahren in die Rente abgeschoben. Ich wohne günstig aber schön.
 
Natürlich wie du willst. Ich hätte nie gedacht, wie sich das bei uns entwickelt hat. Ich war auch der Meinung, über Email kann man so gut wie alles machen. Kann man, aber unbequemer und sich über verlorene Mails im Spam ärgern. Die spinnen zum Teil echt. Jahre lang waren die Info-Mails problemlos und plötzlich bildet sich Google ein, die eigenen Mails als Spam zu beurteilen. Erst nach 2 Wochen in der Whitelist kamen sie plötzlich wieder. Ich bekomme zB ein Mail, wenn es Stromausfall gab und der Gefrierschrank stromlos war.

Caramon2 schrieb:
Wer was will, soll eine eMail schreiben.

So ähnlich läuft es bei uns jetzt über XMPP. Da steht dann ganz kurz, ruf an oder rufe so schnell als möglich an. Viele können aus beruflichen Gründen unmöglich gestört werden und wollen auch irgendwann ihre Ruhe. Im besten Fall kommt dann, ich melde mich ca. um ... Man muss nur die Leute drastisch einschränken, die stören dürfen. Bei den Mails kann was wichtiges untergehen. Alles was via XMPP kommt, hat sowieso einen hohen Status bei der Wichtigkeit.

Andere Nutzung ist zB, wenn ich einen PC installiere. Da kommen Ideen von einem PC zum anderen PC via Chat. Email wird erst relativ spät eingerichtet.

Caramon2 schrieb:
Fragen: https://google.com/ai (das funktioniert auch ohne Anmeldung)

Danke, das wusste ich nicht. Ich halte von KI noch nicht so viel, aber ich habe mal gefragt bzgl. XMPP, OMEMO und Jingle unter Windows. Nach einigen Einwänden meinerseits wurde mir recht gegeben und dann empfohlen, ich solle Linux mit Dino (WSL) verwenden. Haha, das mache ich ja schon direkt am Linux PC. Aber auch ohne Jingle kommt man an gajim nicht vorbei. Vielleicht gibt es ja mal wieder einen Maintainer für Jingle bei gajim.

Ich hatte bis jetzt noch keine Gelegenheit deine KI-Empfehlungen bzgl. VIrus, etc. zu testen. Das kann es das letzte Mal gewesen sein, warum die Installation nicht durchlief. Vielleicht hätte ich eine halbe Stunde warten müssen. Ein Schelm wer denkt, XMPP soll bei der Nutzung abschrecken. Dafür gibt es das nicht mehr gepflegte UWPC im Microsoft Store.
 
Dass man den Spam-Filter bei GMail nicht deaktivieren kann ist wirklich Mist, zumal der echt hirnamputiert konstruktiert wurde:

Ich habe mein Google-Konto seit 2010 (wegen dem ersten Anroid-Gerät: ein 7" Netbook von Pearl) und auf der Adresse noch niemals eine Spam-Mail bekommen.

Im Spam-Ordner landet nur immer mal wieder Mails von Bekannten, was sowas von bekloppt ist:
  1. die sind als meine Kontakte bei GMail gespeichert und sollten eigentlich schon deshalb auf einer Whitelist sein
  2. sind das meistens sogar Antworten auf Mails von mir! - Wie könnte sowas eine Spam-Mail sein!?
  3. egal wie oft ich die dann als "Kein Spam" markiere, es passiert immer und immer wieder.
Bei Arcor und T-Online kann man den Spam-Filter zum Glück deaktivieren, so dass ich nicht sagen kann, wie oft die Mist machen. Spam bekomme ich auch da nicht, da wann immer ich auf einer Adresse (ich nutze dort nur Alias, niemals die Hauptadresse) Spam bekomme, ich den Alias lösche und etwas geändert neu erstelle.

Bisher war das zweimal nötig:
  • 2004, da ich mich für den Download von Download-Accelerator-Plus registrieren musste und später bekannt wurde, dass die die Adressen verhökert haben
  • 2015 nach meinen ersten drei Zahlung mit PayPal (2x eBay und eine Spende an Wikipedia) auf der damit verbundenen Adresse (per Ausschlussverfahren deutet alles auf Wikipedia, aber konkretes weiß ich nicht)
Seit dem ist Ruhe, obwohl ich PayPal natürlich weiter genutzt habe, aber nie wieder für eine Spende an Wikipedia: Schon weil die damals so extrem aufdringlich wurden. Man soll einen Dauerauftrag einrichten, usw. - So wie die hinter dem Geld her sind, haben die die Adresse vielleicht wirklich verhökert. Von mir bekommen die jedenfalls nichts mehr.



KI sehe ich als eine Art Fuzzi Suchmaschine: Damit wird man sogar fündig, wenn man keine Idee hat, wie man mit einer herkömmlichen Suchmaschine danach suchen sollte.

Natürlich sollte man alle Antworten kontrollieren, da z. B. Terminalbefehlen gerne Optionen angedichtet werden, die sie gar nicht haben.

KIs sind mit den "Ergüssen" von Menschen trainiert worden und nutzen das, also konnen sie auch deren Fehler übernehmen. Da sie sich aber das wahrscheinlichste daraus zusammensuchen, liegen sie oft richtig (um so mehr, je größer die Datenbasis), ähnlich einer Schwarmintelligenz: Quasi der aller Menschen auf deren Aussagen sie zugreifen.

Außerdem macht es Spaß zu beobachten, wie sie auf bestimmtes reagieren: Eben z. B. mein "Pfadfinder-Ehrenwort?", oder wenn man eine Rechenaufgabe stellt und vorher verlangt, sie soll falsch beantwortet werden. Daraus wurde hier z. B. ziemlicher Blödsinn, mit Einhorn und Quantenfluktuation. Das was lustig. :)
 
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Caramon2 schrieb:
Dass man den Spam-Filter bei GMail nicht deaktivieren kann ist wirklich Mist,

Ich schaffe es auch nicht bei einem Legacy-Konto mit eigener (Sub-)Domain. Lt. Web sollte es da globale Einstellungen geben, die sind aber längst wo anders. Das ist aber keien Frage, nur Info.

Caramon2 schrieb:
Klicken Sie auf Ausschluss hinzufügen -> Ordner und wählen Sie das Installationsverzeichnis von Gajim aus (standardmäßig meist C:\Program Files\Gajim oder C:\Program Files (x86)\Gajim).

Das ist schon ein sehr guter Hinwies, aber vielleicht nicht alles. Bei einem MiniPC öffnet sich dann gajim sofort bei ANzeige des Desktops, beim Notebook dauert es ca. 20sec.

Ich habe mir einen Workaround überlegt, der aber auch nicht wie erwartet funktioniert. Nervig ist, wenn plötzlich ein Fenster in was anderes reinpoppt, also habe ich mir gedacht nach dem Start im Hintergrund öffnen. Nur so funktioniert das nicht:

gajim-im-hintergrund.png


Also doppelt konfiguriert: Zum einen "-m" und dann noch "ausführen minimiert".

Das öffnen von gajim dauert 5min. nach dem Login ca. 20sec, wie beim normalen Autostart, aber es öffnet sich kein Fenster mehr mit -m automatisch.

Ich habe keine Ahnung warum das Notebook plötzlich extrem langsam geworden ist, sodass ich Win neu installiert habe. Ich frage mich warum da 2x Teams im Autostart gleich nach der Installation ist und einiges andere.

WLAN treibt mich zum Wahnsinn. Ich habe mich ja abgefunden, dass Win nur WPA2 kann (bei 24H2 funktionierte auch WPA3 nach Treiber-Installation) und unter Linux WPA3 problemlos ist. Aber, dass das Modem 5G kann, erkennt man schon im Namen. 5G hat auch mit der Installation funktioniert und auch einige Reboot mit den Updates überstanden. Irgendwann war die Netzwerkverbindung weg und es werden nur mehr 2.4-AP gelistet. Ok ist so, keine Katastrophe, aber nervig
 
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