Winamp vs. Foobar2000 - Kompression?

ich nutze gain und prevent clipping to peak ..allerdings auf 93db erhöht, da mir 89 im alltag zu leise waren :)
bei surround anlage empfiehlt sich noch das andrewlabs atsurround DSP! so hat man den center noch für musik und nicht nur die 4/6 seiten lautsprecher, aber vorsicht, es kann das stereo bild stören ;)
 
Grammophon schrieb:
Bin mir auch ziemlich sicher, dass Winamp standardmäßig den Limiter im Equalizer aktiviert hat, um Übersteuerungen zu verhindern.

Ja hat er.

Man kann auch zwischen 2 verschiedenen Equalizern und 2 verschiedenen Frequenzbändern wählen und man kann halt wählen ob mit Limiter (clipping verhinderung) oder eben ohne.


Winamp gibt die Dateien genauso neutral und nackt wieder wie auch Foobar.

Erst wenn eben EQ etc eingesetzt wird gibt es eben logischerweise die Klangänderung die der User sich einstellt.

In den Optionen von Winamp sollte der Output auf DirectSound stehen, so das die Soundkarte direkt angesteuert wird.

Wie es bei Vista und 7 ist weiß ich jetzt gerad gar nicht, da die ja eig. gar kein DirectSound mehr haben :(

Mit meiner Xonar geht dank DX Option auch unter Win7 noch DirectSound.

(Wobei ich momentan noch hauptsächlich in XP unterwegs bin)


Warum ihr aber auf 89db runtergained ist mir ein Rätsel.
Was soll das bringen? Wenn die Quelle schon auf zb 98db ist, dann ist es so, daran kann man nachträglich nichts mehr retten^^
 
De-M-oN schrieb:
Warum ihr aber auf 89db runtergained ist mir ein Rätsel.
Was soll das bringen? Wenn die Quelle schon auf zb 98db ist, dann ist es so, daran kann man nachträglich nichts mehr retten^^
Weil es eben die Standardeinstellung ist (nicht nur in foobar). Und warum auf 98 dB erhöhen? Gibt doch keinen Grund dafür, außer dass es dann lauter ist.
 
Auf 89 ist es halt extremst leiser.

Und dann müsst ich mein KHV viel weiter aufreißen und dann brauch mich nur einer im ICQ anschreiben und krieg dann erstmal 'nen Tinnitus (nur als Beispiel).

Und Leute die kein KHV haben werden dann mit Kopfhörern an Soundkarte aufgrund der Impedanz noch viel eher Schwierigkeiten bekommen.
 
De-M-oN schrieb:
Auf 89 ist es halt extremst leiser.
Hm nicht wirklich. Wenn ich den Preamp Regler auf +9.0dB stelle in den Playback Preferences, ist es kaum lauter. Limiter ist keiner vorhanden, nur der ReplayGain Track Mode sowie clipping mit peak.
 
De-M-oN schrieb:
In den Optionen von Winamp sollte der Output auf DirectSound stehen, so das die Soundkarte direkt angesteuert wird.

Nur der Korrektheit halber: Das Gegenteil ist der Fall. Die "direkteste" Ansteuerung bekommt man unter XP mit KernelStreaming, ab Vista mit dem WASAPI Exclusive Mode hin. :)

Ob das in der Praxis hörbare Unterschiede ausmacht, darf allerdings bezweifelt werden.
 
du meinst waveOut?

WaveOut fand ich aber deutlich schlechter als DirectSound, falls du waveout meinst.

Ansonsten: Wie soll man auf "kernel streaming" zugreifen? hab das noch nie gesehen.
 
Ist das nicht egal beim MusikHÖREN, ob ich ASIO verwende oder nicht? Meines Wissens verkürzt man doch damit bloß Latenzen, wenn man z.B. seine Gitarre inkl. Effekten auf dem Computer aufnehmen will und das quasi-unverzögert gleichzeitig hören möchte.

Inwiefern beeinflussen ASIO bzw. WASAPI denn noch den Klang?
 
Im Idealfall rein gar nicht. Eher verhindern sie, dass der Klang verändert wird, indem der Windows Kernel Mixer umgangen wird und die Soundkarte direkt angesteuert wird.

Gruß Timo
 
De-M-oN schrieb:
du meinst waveOut?

WaveOut fand ich aber deutlich schlechter als DirectSound, falls du waveout meinst.

Ansonsten: Wie soll man auf "kernel streaming" zugreifen? hab das noch nie gesehen.

WaveOut ist wieder eine ganz andere Geschichte und ist ein Relikt aus frühere Windows Tagen. Wenn du in Winamp kein KernelStreaming aktivieren kannst, brauchst du vermutlich ein zusätzliches Plugin dafür.

conXer49 schrieb:
Wobei ich mich jetzt sehr weit aus dem Fenster hänge , wenn ich sage das "WASAPI" ein bißchen besser klingt wie "ASIO4ALL" . ;)

ASIO4All ist ja für Soundkarten gedacht, die kein ASIO unterstützen. Die Verbindung zur Soundkarte bzw. dem Treiber geht letztlich über KernelStreaming, es sollte also kein hör- oder messbarer Unterschied zu WASAPI nachweisbar sein.

HardRockDude schrieb:
Ist das nicht egal beim MusikHÖREN, ob ich ASIO verwende oder nicht? Meines Wissens verkürzt man doch damit bloß Latenzen, wenn man z.B. seine Gitarre inkl. Effekten auf dem Computer aufnehmen will und das quasi-unverzögert gleichzeitig hören möchte.

Das ist an sich richtig, ASIO wurde als eigene Audioschnittstelle entwickelt, die den kompletten Windows Audio Stack umgeht. Ziel war dabei, wie du schreibst, die Minimierung der Latenzen. Aber durch die Umgehung der Windows Komponenten erhält man den Nebeneffekt, dass man die Audiodaten "bit-perfekt" an die Hardware bekommt.

yoT!mO schrieb:
Im Idealfall rein gar nicht. Eher verhindern sie, dass der Klang verändert wird, indem der Windows Kernel Mixer umgangen wird und die Soundkarte direkt angesteuert wird.

So isses.
 
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