Windows 10 1809 lässt keine einfache PIN mehr zu

Ja werkam, danke, aber trotzdem meldet man sich doch normalerweise auch beim Microsoft-Konto über ein Passwort an, das sicherer ist.
 
Das sichere Passwort muss man ja trotzdem vergeben, die Pin ist ja nur eine erleichterte Eingabe. Wenn man sich im M$ Konto auf deren Webseite einlogen möchte muss man das Passwort eingeben, da reicht die Pin nicht, wenn man lange nicht angemeldet war bekommt man eine Mail und muss diese mittels dem darin gesendeten Code erst noch verifizieren. Ganz so einfach ist es also nun doch nicht.
 
CuddleBear schrieb:
... Der Nutzer ist über 70 und kann sich einfach keine Passwörter merken, bzw sperrt sich öfter aus, weil er sie vergisst. ...

Dann nimm halt 0258 (siehe Ziffernblock, von unten nach oben), schreib es Ihm auf nen Zettel und klebe den an den Monitor!

Und danach legst Ihm ein Word Dokument an, wo die Anbieter Alphabetisch geordnet sind, inklusive Passwort.
Ergänzung ()

HITCHER_I schrieb:
... Eine PIN besteht nur aus Zahlen, und ist kürzer...

Mittlerweile, seit 1803, sollte man auch Buchstaben und Sonderzeichen für die PIN nehmen können. Und die PIN kann mehr als 4 Ziffern haben.
 
Im Grunde sind im privaten Bereich PIN oder Passwort ein planmäßiger Unsinn. Im Umkehrschluss müsste ich auch den Kühlschrank mit einem Vorhängeschloss sichern. Oder zwei unterschiedliche Schlösser an der Haustür haben.
Warum MS so grundsätzlich auf dieser Mechanik besteht leuchtet mir nicht ein. Und nun primitive Passworte… Wie war doch noch mal das für das BT-Gerät..???
CN8
 
Warum der Pin sinnvoll sein kann:

Als Lehrer, Psychologe, Anwalt muss ich meinen Rechner auch vor meiner Partnerin schützen (Stichwort Datenschutz) habe aber ggf. nicht immer lust das lange Passwort einzugeben.

Oder ich möchte, dass meine Kinder nicht an den Rechner/das Profil gehen, wenn ich nicht dabei bin....

Der Pin dient doch vor allem bei lokalen Rechnern für eine schnelle eingabe eines Passworts und ist gleichzeitig natürlich dem "Ein OS auf vielen Geräten" geschuldet...
 
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So sieht's aus. Ein Passwort oder eine PIN macht nur dann keinen Sinn, wenn man den Rechner ausschließlich alleine nutzt.
 
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HITCHER_I schrieb:
Ja werkam, danke, aber trotzdem meldet man sich doch normalerweise auch beim Microsoft-Konto über ein Passwort an, das sicherer ist.
Die PIN funktioniert in etwa wie der Autologin. Es wird also nicht die PIN weitergeleitet, sondern die Eingabe der PIN autorisiert die automatische Anmeldung mit dem Passwort.
 
Ich habe noch nie diesen vierstelligen PIN gebraucht. Und ich bin über das MS-Konto an meinen beiden Rechner angemeldet. Ist dieser PIN nicht eine Art zusätzliche Sicherheit? Weil das klassische Passwort wird durch eine Verwendung des PINs ja nicht gelöscht oder deaktiviert, oder täusche ich mich da?

Nach der Passwortvergabe mit control userpasswords2 das automatische Login aktiviert und Ruhe war.
 
@Micha45
Die PIN Eingabe macht ja praktisch das gleiche wie der mit netplwiz eingestellte Autologin. Nur dass der eben mit der Eingabe der PIN freigegeben werden muss. Das ist auch der Grund, warum die PIN nach Passwortänderungen nicht mehr funktioniert.
 
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Das ist eine Mischung zwischen "Der PC ist nie gesperrt und jeder kann ihn einschalten" und "Der PC ist mit meinem 20-stelligen Passwort gesperrt".
Deswegen halte ich im eigentlichen Thema hier die PIN auch für völlig sinnfrei.

Entweder der Herr möchte seinen PC so einfach wie möglich nutzen, dann kommt die PIN Eingabe einfach weg. Oder er will seinen PC vor Oma schützen, dann muss die PIN halt so sein, dass Oma sie nicht raus bekommt.
 
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Nebenher: an mein MS-Konto müsste ich von diversen Stellen rankommen können, und der User (diese seltsame Mailadresse) kann je nach dem öffentlich bekannt sein. Da sollte schon das PW was taugen.
CN8
 
@CuddleBear

ich persönlich betrachte die Verwendung eines PIN-Codes bei Anmeldung via MSA eher als "Arbeitshilfe" -geht de facto einfach schneller. Das MS mit dem Ausrollen der ("4everbuggy") v1809 diesen Mechanismus dahingehend verbessert hat, sinnfreien Eingaben wie 0000/1234 bzw. in 2. Potenz 000000/123456 einen Riegel vorzuschieben, spricht meiner Ansicht nach eher für die Redmonder.

Komplexität der PIN: Das barocke Windows 8.1 lässt lediglich die Verwendung einer, rein numerischen 4-stelligen PIN zu, unter Windows 10 lässt sich diese Vorgabe (--> bspw. mindestens 6 Stellen) via GPO/Sicherheitsrichtlinie verhältnismäßig einfach anpassen.

PS: Mein "Birth of Date" = meine PIN (nee, außer BPA, FS, Reisepass, Geburts- /Heiratsurkunde, Gesundheitskarte, Hausbank, Jobticket, Finanzamt/Steuerberater, meinem Hausarzt, meiner Liebsten/Freunden, ausgewählte Web-Foren kennt die niemand, todsicher 😁
 
Rokitt schrieb:
Das wäre eine Option. Werde ihm das mal vorschlagen. Muss nur eins finden was man stabil auf den Tisch kleben kann.

werkam schrieb:
Was spricht dagegen sich wieder mit dem Offlinekonto anzumelden und die alte Pin zu benutzen, man muss sich doch nicht per M$ Konto dauerhaft anmelden.
Ein weiteres Offlinekonto wurde testweise erstellt. Aber es wird leider weiter eine komplexe PIN verlangt.
 
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