Windows 10: Auf Ihrem Gerät fehlen wichtige Sicherheits- und Qualitätsfixes

Hier könnte tatsächlich eine Antwort von gemini pro weiter helfen:

Das ist ein klassisches Szenario für das „Windows 10 ESU-Dilemma“. Wir befinden uns im Februar 2026, der reguläre Support endete im Oktober 2025.

Was hier sofort ins Auge springt: Das System ist zwar für ESU registriert, steckt aber faktisch im November 2025 fest.

Die Analyse der Screenshots

  • Der Widerspruch: In den Einstellungen steht zwar korrekt „Ihr PC ist für erweiterte Sicherheits-Updates registriert“, aber die Update-Historie zeigt, dass seit dem Sicherheitsupdate für November 2025 (KB5072653) keine kumulativen OS-Updates mehr installiert wurden.
  • Das .NET-Phänomen: Kurioserweise werden die .NET 8 Security Updates für Januar und Februar 2026 (KB5074752 und KB5077863) problemlos installiert. Das zeigt, dass der Update-Dienst grundsätzlich funktioniert und eine Internetverbindung zu den Microsoft-Servern besteht.

Warum fehlen die OS-Updates für Dezember und Januar?

Obwohl ESU „gebucht“ und der Status im Header angezeigt wird, gibt es oft technische Hürden, die den Download der eigentlichen kumulativen Updates verhindern:

  1. Fehlende Licensing Preparation Packages: ESU benötigt oft spezifische Vorbereitungs-Updates (SSUs), damit der Windows Update Agent die Berechtigung für die neuen Pakete erkennt. Wenn ein SSU aus dem späten Jahr 2025 fehlt, „sieht“ Windows die neuen 2026er Updates schlichtweg nicht.
  2. MAK-Key Aktivierung vs. UI-Anzeige: Nur weil der Text in der Sidebar erscheint, heißt das nicht zwingend, dass der ESU-Key (MAK) sauber im Lizenzierungssystem hinterlegt ist. Die Anzeige im Windows Update Fenster reagiert manchmal träge oder zeigt einen „Soll“-Zustand an, der vom slmgr (Software Licensing Manager) nicht bestätigt wird.
  3. Synchronisations-Bug im ESU-Client: Es gab Berichte, dass bei Rechnern, die nicht die Mindestanforderungen für Windows 11 erfüllen (wie hier im rechten Rand deutlich zu sehen), die ESU-Validierung fehlschlägt, wenn bestimmte Telemetrie-Dienste (z. B. durch Tools wie O&O ShutUp10) deaktiviert wurden. Microsoft prüft für ESU die Identität des Geräts genauer als bei normalen Updates.

Empfohlene Schritte für den Fragesteller

Hier sind die Punkte, die im Forum wahrscheinlich die Lösung bringen:

  • Manueller Test: Er sollte versuchen, das kumulative Update für Januar 2026 manuell aus dem Microsoft Update Catalog zu laden und zu installieren. Wenn die Installation mit „Dieses Update ist nicht für Ihren Computer geeignet“ abbricht, ist die ESU-Lizenzierung auf Systemebene nicht aktiv, egal was die GUI sagt.
  • Lizenzstatus prüfen: In der Eingabeaufforderung (Admin) den Befehl slmgr /dlv eingeben. Dort muss unter „Name“ oder „Beschreibung“ explizit der ESU-Zweig (Year 1) als „Lizenziert“ auftauchen.
  • Voraussetzungen prüfen: Sicherstellen, dass das aktuellste Servicing Stack Update (SSU) installiert ist. Ohne das aktuelle SSU erkennt der Update-Agent die neuen ESU-Signaturen oft nicht.
Kurz gesagt: Das System „glaubt“, es dürfe Updates empfangen, scheitert aber an der tatsächlichen Lizenz-Validierung beim Abruf der OS-Pakete.
 
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Reaktionen: Wusel und Fragger911
mchawk777 schrieb:

Empfohlene Schritte für den Fragesteller

Hier sind die Punkte, die im Forum wahrscheinlich die Lösung bringen:

  • Manueller Test: Er sollte versuchen, das kumulative Update für Januar 2026 manuell aus dem Microsoft Update Catalog zu laden und zu installieren. Wenn die Installation mit „Dieses Update ist nicht für Ihren Computer geeignet“ abbricht, ist die ESU-Lizenzierung auf Systemebene nicht aktiv, egal was die GUI sagt.
  • Lizenzstatus prüfen: In der Eingabeaufforderung (Admin) den Befehl slmgr /dlv eingeben. Dort muss unter „Name“ oder „Beschreibung“ explizit der ESU-Zweig (Year 1) als „Lizenziert“ auftauchen.
  • Voraussetzungen prüfen: Sicherstellen, dass das aktuellste Servicing Stack Update (SSU) installiert ist. Ohne das aktuelle SSU erkennt der Update-Agent die neuen ESU-Signaturen oft nicht.
Kurz gesagt: Das System „glaubt“, es dürfe Updates empfangen, scheitert aber an der tatsächlichen Lizenz-Validierung beim Abruf der OS-Pakete.
Danke, das könnte der Weg zur Lösung sein!

Manuelles Update (Februar) habe ich ja bereits gemacht, ohne Fehlermeldung, aber immer noch dasselbe Ergebnis bei Windows Update.
Oder muss es das vom Januar sein?

Ergebnis von slmgr /dlv:
Unbenannt3.JPG

Was bedeutet das jetzt?

SSU Prüfen: Wie geht das?

Das mit den Telemetriediensten muss ich noch prüfen.

By the way: Virenscanner = Avast. Deaktivieren bringt aber auch nichts.
Datenträger-/Updatedaten-Bereinigung bringt auch nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, bis November hat es ja funktioniert, aber Avast war von Anfang an auf dem PC.
Außerdem ist auf dem PC meiner Frau ebenfalls Avast, da funktionieren die Updates jedoch einwandfrei.
Es kann also nicht am Avast liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann würde ich Avast deinstallieren, und nachher wieder installieren.
 
Wusel schrieb:
Mein PC ist nicht Win11-tauglich:
Doch, ist er. Du hast lediglich keinen offiziellen Support und Upgrades auf neue Hauptversionen müssen manuell durchgeführt werden. Die regulären Updates kommen ganz normal. Das einzige, was du vor dem Upgrade tun müsstest, wäre die Konvertierung des Partitionstyp von MBR zu GBT und anschließend die Boot Methode umstellen:
https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=MBR_zu_GPT_ändern_Festplatte_konvertieren_Windows_10

Bei der Gelegenheit sollte man auch gleich ein BIOS Update durchführen, die neuste Version ist von 2018 und 5 Jahre jünger. In der Zwischenzeit gab es diverse Updates, auch sicherheitsrelevante:
https://www.asus.com/de/supportonly/b85m-g/helpdesk_bios/

Danach kann man ein Inplace Upgrade auf Windows 11 25H2 durchführen.

Ein Backup sollte selbstverständlich vorhanden sein.
 
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OK, das könnte ich dann immer noch machen.
Eigentlich wollte ich nur die Win10-Uppdates in Ordnung bringen.
 
Wusel schrieb:
OK, das könnte ich dann immer noch machen.
Klar, spätestens wenn der ESU Support für Windows 10 endet. Stand heute am 13.10.26, also in 8 Monaten.
BIOS Update und die Konvertierung auf GPT kann man jetzt schon machen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Windows 11.
 
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Mal anders gefragt:
Ich habe ja das letzte kumulative Update KB5075912 manuell installiert. Eigentlich sollte das doch alles enthalten, was bislang gefehlt hat. Mein Windows hat jetzt die Built-Nr. 19045.6937.

Wieso habe ich dann immer noch die Meldung "Auf Ihrem Gerät fehlen wichtige Sicherheits- und Qualitätsfixes"?
 
Ja, ist das aktuellste Update. Wegen der Meldung: Spring nochmal zurück zu #21 und vergleiche deine Ausgabe von slmgr damit.
 
@kartoffelpü slmgr /dlv war da schon mit dem manuell installierten Update gemacht. Aktuell ist das Ergebnis das gleiche.
Also womit vergleichen?
 
Wusel schrieb:
By the way: Virenscanner = Avast. Deaktivieren bringt aber auch nichts.
Korrekt. Das bringt nichts. Nur komplett deinstallieren bringts.
Deinstallieren mit Uninstalr
 
Wusel schrieb:
Also womit vergleichen?
mchawk777 schrieb:
Lizenzstatus prüfen: In der Eingabeaufforderung (Admin) den Befehl slmgr /dlv eingeben. Dort muss unter „Name“ oder „Beschreibung“ explizit der ESU-Zweig (Year 1) als „Lizenziert“ auftauchen.
Das ist bei dir nicht der Fall. Falls die KI-Antwort nicht phantasiert hat, fehlt also scheinbar weiterhin irgendwas. Muss aber jemand bestätigen, der es auf einem ESU-System prüfen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Windows 10 Pro Version 22H2 (Build 19045.6937)

1770893947690.png
 
Dann vergleiche mal deinen PC, und den deiner Frau, mit WhyNotWin11
Gibt es Unterschiede bei den rot markierten?
 
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