Windows 10 install versionen?

Anfänger0815Typ

Cadet 3rd Year
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Ich wollte mal fragen ob es unterschiedliche installationsversionen von win10 gibt!?

Ich habe Probleme beim installieren von win10 auf einem Laptop ohne betriebssystem gehabt . Inzwischen habe ich alles gelöst, aber ich weiß nicht genau was ich anders gemacht habe und aus fehlern lernen ist immer ein schritt vorwärts,daher meine Anfage.
Zuerst habe ich mit nem Tool(unten beschrieben) Iso-datein (Windows10) auf einen bootbaren USB-stick geschoben, das ganze zuerst an nem alten Laptop ausprobiert mit win7professionel(installiert), hat gebootet und win10 installiert. Als ich das ganze bei dem Laptop ohne betriebssystem versucht habe hat nichts funktioniert, ich habe in meiner unwissenheit 3 verschiedene sticks mit exFAT,FAT32 und NTFS getestet. Auf den tip vom Asus-support habe ich dann über folgenden link das betriebssystem direkt auf den USB-gedownloaded. Dann ab in den Laptop und siehe da , 20 minuten später lade ich testweiße company of heroes. Was habe ich anders gemacht? Ich meine warum sollten die 3 USB-sticks beim win7 ohne probleme booten aber nicht beim Laptop ???? Ich erwähne mal dazu dass ich seit 8 jahren meine PC´s selbst zusammen baue, warte und installiere. Bei Problemen hilft Google und mit etwas fachkenntnis versteht man auch was in den tutorials erklärt wird. Ich fand sogar Vista gut und jetzt nicht jetzt bitte nicht mit virtuellen steinen werfen:cool_alt:


USB DVD-Downloadtool für Windows 7 so heißt auf dem Desktop und sogar in der Programmliste, erzeugt bootsticks hat bisher immer funktioniert

https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10 mit diesem link hat es dann endlich geklappt

Laptop ohne betriebssystem ASUS TUF705 bla
Testlaptop ACER ASPIRE 7741G
BootStick erzeugender PC Mein Gaming-PC win7 prof
 
Soweit ich mich erinnern kann, können die neueren Intel chipsätze Windows 7 nicht booten, weil die neueren USB Treiber fehlen. Es gibt teilweise Tools von den Herstellern die den Treiber ins win7 Setup integrieren. Warum installierst du nicht direkt Windows 10?
 
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Anfänger0815Typ schrieb:
USB DVD-Downloadtool für Windows 7
das kann glaube ich keine UEFI install erstellen.
wenn es nur BIOS/Legacy kann und das neue Gerät auf UEFI only eingestellt ist geht es nun mal nicht.

Offiziell gibt es halt das Tool von Microsoft, alternativ das Tool Rufus.

das Microsoft Tool erstellt den Stick für beide Variante, bei Rufus muss man wählen ob UEFI mit GPT oder BIOS mit MBR.

und ja win10 gibt es mittlerweile in der 7. Version, aktuell ist Version 1809
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_10#Versionsgeschichte
 
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Ja, sicher gibt es für jede Windows 10 Version seit Erscheinen auch eine passende ISO, die man sich auch herunterladen kann.

Das problemloseste ist sich immer die gerade aktuelle Version des MediaCreationTools herunterzuladen: https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=691209
Damit erhälst du dann immer die gerade aktuelle Windows 10 Ausgabe. (Zur Zeit 1809.)

Ich verstehe deinen Text allerdings nicht völlig. Du wolltest Windows 10 installieren, redest dann aber von Windows 7...
 
Anfänger0815Typ schrieb:
USB DVD-Downloadtool für Windows 7 so heißt auf dem Desktop und sogar in der Programmliste, erzeugt bootsticks hat bisher immer funktioniert

Das Ding ist nicht für Windows 10 geeignet.
Das andere von dir genannte Tool ist 1. zum erstellen eines fertigen Win10 USB Sticks, 2. zum erstellen eines Win10 ISOs und 3. zum direkten Upgrade eines bestehenden Windows gedacht.
 
Wenn du den PC neu aufsetzt kannst du direkt den Code von windows 7 in windows 10 eingeben
Ergänzung ()

Loopman schrieb:
Das Ding ist nicht für Windows 10 geeignet.
Das andere von dir genannte Tool ist 1. zum erstellen eines fertigen Win10 USB Sticks, 2. zum erstellen eines Win10 ISOs und 3. zum direkten Upgrade eines bestehenden Windows gedacht.

Stimmt nicht, das hab ich auch schon eingesetzt um Windows 10 USB Sticks zu erstellen und wurde auch am anfang dafür verteilt
 
irgend wo dazwischen liegt die wahrheit.

das uralt tool kann kein uefi erstellen. dein book/rechner muss also auch legacy unterstützen (hatte noch nichts was es nicht konnte)

das media creation tool kann alles. (da war ich immer zu DAU, den speichern knopf zu finden - musste das .iso ständig neu laden)

wenn du eine halbwegs schnelle internet leitung hast, dann media creation tool, usb stick auswählen, 10min warten. an den rechner deiner wahl anstecken und los gehts.

mfg
 
Ich würde auch die folgenden zwei Möglichkeiten präferieren.

MCT: ISO direkt über das Tool laden und damit ein bootbares Installationsmedium erstellen.

Rufus: Aktuelle 1809 ISO direkt bei Microsoft laden und per Rufus ein bootbares Installationsmedium erstellen.

Kommt am Ende aufs selbe raus.
 
"UEFI Bootstick erstellen" ist für Windows im Grunde genommen Blödsinn.

Hintergrund:
Windows 7 und auch Windows 10 können von Haus aus unter UEFI wie auch Legacy booten. Man braucht keine extra Dateien, da alle Daten im Installationsmedium vorhanden sind. Egal woher:
Download als Stick per MCT, ISO-Image oder Retail DVD.
Auf dem Datenträger ist ein boot-Ordner und ein efi-Ordner enthalten.

Wenn man also einen USB-Bootstick mit FAT32 Formatierung erstellt, und dann die Installationsdateien draufkopiert hat man ein Bootmedium, von dem unter UEFI wie auch Legacy gebootet werden kann.
Für Legacy ist es vorteilhaft, wenn die Partition noch per Diskpart auf Active gesetzt wird.
FAT32 ist für Boot unter UEFI zwingend erforderlich.

Wenn man einen USB-Stick mit NTFS erstellt, dann ist nur Legacy-Booten möglich.
Das habe ich z.B. jahrelang mit angepassten Win7-install.wims gemacht, die die 4GB Dateigrenze von Fat32 gesprengt haben.

Zusammenfassung:
Ein FAT32-Stick ist automatisch UEFI und Legacy-Boot.
Ein NTFS-Stick ist nur Legacy-Boot. ggfls. noch mit Diskpart und "Active" spezifizieren.

Nun zum Booten von neuen Laptops:
Alles ab der 100er Chipsatzgeneration (z.B. Z170, H110 bis Z390) und ab der Zen-Generation wird Win7 offziell nicht mehr unterstützt.
Man kann zwar privat noch die Boot.wim und die install.wim mit den benötigten Treibern auffüllen und dann doch Win7 nutzen, aber ohne diese Vorabeit läuft es nicht.
 
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@Wishbringer
Also wenn ich Windows 10 im UEFI Modus installieren möchte mit GPT Partitionen dann erstelle ich mir auch einen Stick für UEFI only und formatiere diesen in NTFS.

Klappt wunderbar über Rufus, versteh gar nicht wie du drauf kommst das NTFS nur Leagacy gehen soll ?
 
eigentlich müsste man immer rufus nehmen....

Spenden
Da ich regelmäßig gefragt werde: Nein, es gibt keinen Spendenbutton auf dieser Seite.
Der Hauptgrund ist, dass meiner Meinung nach das Spendensystem der Softwareentwicklung in keiner Weise hilft und schlimmer noch, dass es bei Nutzern, die nicht spenden möchten, Schuldgefühle hervorrufen kann.

https://rufus.ie/


mfg
 
@R4ID :
Dann schau doch mal bitte nach, ob Dein gesamter Boot-Stick NTFS ist.

Ich habe es gerade an einem Testrechner ausprobiert:
Wenn ich unter Rufus die Windows-ISO auswähle, und GPT mit UEFI (no CSM) auswähle, dann wählt Rufus automatisch für die Formatierung FAT32.
Der Stick ist damit durchgehend FAT32.

Wenn ich explizit im unteren Bereich von Rufus NTFS auswähle, generiert Rufus eine FAT-Boot-Partition von ca. 500KB, auf dem ein spezielle EFI-Treiber für NTFS gespeichert ist (Source bei GitHub).
Der Rest des Sticks ist NTFS.
D.h. es wird erst von der FAT Partition gebootet, der NTFS-Treiber geladen, dann geht es mit der NTFS-Partition weiter.
Fakt bleibt bestehen: UEFI kann nicht von NTFS booten, FAT ist zwingend erforderlich.

Es kommt sogar der Hinweis von Rufus, dass diese Kombi mit SecureBoot nicht funktioniert (welches z.B. bei vielen Windows-Tablets vorgeschrieben ist und nicht abgeschaltet werden kann).
Weil dieser OpenSource-Treiber nicht von Microsoft digital signiert ist und daher von SecureBoot nicht akzeptiert wird.

Das gleiche kann passieren bei neuen Laptops, wo SecureBoot per Default ebenfalls eingeschaltet ist.
Da hat man dann einen Frankenstein-USB-Stick mit FAT/NTFS, der auf dem einen Rechner bootet, aber auf dem anderen den Dienst verweigert.

Daher nochmal mein Hinweis: Bootsticks pur mit FAT32 erstellen. Dann hat man keine möglichen Zeitbomben.

Noch als Beweis:
NTFS.png
FAT32.png


Das ist halt immer die Problematik, wenn Leute sich auf Automations-Programme verlassen und die Hintergründe selbst nicht mehr kennen
(und ohne diese vereinfachenden Hilfsmittel nicht wissen, wie man es manuell machen müsste).
 
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Wishbringer schrieb:
und ohne diese vereinfachenden Hilfsmittel nicht wissen, wie man es manuell machen müsste


in theorie ist es ja auch "einfach". verständnis der materie sollte also gegeben sein. trotzdem muss ich ehrlich zugeben, ohne die "tools" bräuchte ich auch erst mal onkel google und zeit, um es zusammen zu frickeln.

mfg
 
Rechtsklick auf Windows-Symbol unten links,
Auswahl "Windows Powerschell (Administrator)" oder "Eingabeaufforderung (Administrator)"
In der Console eingeben:
Code:
Diskpart
list disk
select disk (nummer des USB-Sticks)
clean (löscht partitionen)

create partition primary
format FS=FAT32 quick (klappt nur bei Sticks unter 32GB)

ansonsten (bei Sticks über 32GB)

create partition primary size=8000 (8GB sollten für die Windows-Installdateien reichen = meist knapp über 4 GB)
format FS=FAT32 quick

active
exit
exit
Dann Inhalt vom ISO auf den Stick kopieren, fertig.

Aus dem Gedächnis gerade runtergerattert.
Bitte nicht schreiben, dass die Console "ansonsten" nicht versteht... und die Hinweise in den Klammern braucht man auch nicht eingeben!
Das alles ist kein Hexenwerk und hilft einen beim tieferen Verständnis, wie ein PC funktioniert.

Übrigens kann man auch eingeben:
Code:
help create partition primary
help list
help select
(etc..).
Wird alles wunderbar dann erklärt.
 
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Ich habe Windows 10 immer im UEFI Modus und fast jeden Monat auf diversen Rechnern installiert. Ich dachte UEFI sei besser. Es bringt nahezu nichts. USB Festplatten mit mehr als 2TB laufen auch so. Security Features sind immer aus. Fastboot komplett deaktiviert, da es Fehler ohne Ende produziert. Die Bootzeit bestimmt das Mainboard.
Beim Wechsel von Hardware darf man doch Windows neu installieren. Nach meiner Erfahrung kommt das System selbst mit DDU und einer neuen Grafikkarte durcheinander.
 
@Willi-Fi :
UEFI ist besser, aber das merkt der normale Anwender nicht.
Man kann unter UEFI standartisierte Treiber schon frühzeitig laden und muss nicht erst das Betriebssystem gestartet haben. Man kann Sicherheitsfunktionen und Verschlüsselungen frühzeitig aktivieren, die nicht properitär sind.

Aktuell sind noch alle Mainboards mit Dual-Optionen erhältlich (UEFI und CSM).
CSM wird in den nächsten Mainboardgenerationen langsam aussterben. Teilweise haben schon jetzt manche Mainboards nur noch einen stiefmütterliche Unterstützung.

Wenn UEFI und SecureBoot aktiviert sind und CSM auf AUS steht (nicht auf Auto), dann kann das Mainboard doch um einiges schneller booten. Wenn CSM auf an oder auf Auto steht, dann probt das Mainboard trotz UEFI alle möglichen Bootvarianten durch.

Bei dem Zugriff auf Platten über 2TB verwechselst Du was.
Für den Zugriff braucht man KEIN UEFI!
Um eine Platte über 2TB mit einer Partition nutzen zu können, braucht man GPT.
Das gab es schon unter Windows XP!
Um von einer Platte über 2TB booten zu können, muss das BIOS GPT unterstützen.
Bei UEFI ist dies immer gegeben, manche alten BIOS Versionen konnten das auch.
Oder man hat einen entsprechenden Bootloader gehabt (meist in einer kleinen Partition am Anfang).

Der Hardwarewechsel ist heute unter Windows (was die Neuinstallation angeht) relativ harmlos.
Ich bin schon von Z170 auf Z270 auf Z370 und Z390 gewechselt, nur durch einstecken der alten SSD.
Eine Neuinstallation war hier nie notwendig.
Dumm ist immer noch der Wechsel zwischen Intel und AMD, da kann das System mal eine Neuinstallation vertragen. Aber auch nicht immer.
Wenn man aber keine Altlasten mitnehmen will, macht man trotzdem ein FreshInstall.

Problematisch ist heutzutage eher bei Hardwarewechsel (Mainboard) die Neuaktivierung von Windows.
Da gibt es aber auch genügend Anleitungen. Und dieses Problem existiert bei beibehalten der Installation und Neuinstallation gleichermaßen.

Übrigens SIND ALLE aktuellen BIOSe UEFI. Sie enthalten nur noch zusätzlich alte Treibermodule,
die dann über CSM alternativ genutzt werden können.
Mein letztes Mainboard ohne UEFI war ein P67, welches ein Dualbios mit der Option zu EFI (Vorgänger von UEFI) hatte.
 
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Damals hieß es mal, dass man UEFI für 2TB+ brauchen würde, aber damit waren nur die Partitionen der eingebauten HDDs gemeint.
Security Features betreffen aktuell nur die Verschlüsselungsprogramme.

Ich nehme meine Test SSD für Intel und AMD Systeme und in fast jedem Fall bootet das OS, aber grundsätzlich ist das Log dann voller Fehlermeldungen und Windows Update lädt immer noch Treiber für die Hardware anderer Systeme. Es geht also, aber frißt Leistung und Ressourcen.

Das mit UEFI + Secureboot soll schneller sein? Das habe ich nicht ausprobiert. Bei den aktuellen Asus Mainboards geht die Bootzeit nicht herunter. Der Bios Post dauert immer seine Zeit. Das alte Notebook von 2009 bootet in unter 10s ohne UEFI.
 
Das wichtige ist:
CSM auf AUS, da ansonsten das Probing der ganzen alten Treiber den POST des BIOSes verlängert.
Weiterhin gibt es noch meist eine Fastboot-Option im BIOS, wo z.B. diverse USB-Probing Sitationen ausgeschaltet werden:
Wenn eh von Platte/SSD gebootet wird, wird dann USB nur noch nach Maus/Tastatur durchsucht und nicht noch versucht, irgendwo ein USB-Bootmedium (Stick, Zip-Drive, USB-Floppy, USB-Festplatte etc.) zu erkennen.

Was für ein Chipsatz ist denn das Mainboard aus 2009?
Da war UEFI z.B. schon bei der Intel 7er Chipsatzgeneration vorhanden!
Wenn Du ein solches MB hast, bootest Du schon längst mit UEFI, und wenn da auch schon diverse CSM ausgeschaltet sind (UEFI only, nicht "UEFI first" oder "Legacy first" bzw. "Legacy only") ist es klar, dass es so schnell startet. Damals hießen die Begriffe wahrscheinlich nur anders...
 
Willi-Fi schrieb:
Security Features betreffen aktuell nur die Verschlüsselungsprogramme.
Wenn SecureBoot an ist, kann man keine Treiber laden, die nicht digital signiert sind und deren Signatur im UEFI ist.
Das dient dazu um Sicherheitslücken im Boot-Prozess zu schließen.
Manche meinten aber damals auch, dass damit MS Linux aussschließen wollte, weil mit SecureBoot auf AN auch damals kein Linuxboot möglich war.
Das wurde zwischenzeitlich durch entsprechende Lizenzvergabe/ Signaturschlüssel behoben,
besteht aber immer noch, wenn man SELBSTKOMPILIERTE Treiber / ein selbsterstelltes Kernel starten möchte.
(Wir haben keine Signaturschlüssel).
 
also gibt es das gute alte fdisk immer noch....nur jetzt in 64bit mit anderem namen :D

am ende ist es wohl auch nur ein "plugin" für format (c)/s .....

jetzt ist nur noch die frage, ob fdisk / diskpart noch als "befehle" durchgehen oder ob das schon "tools" sind :evillol:


prinzipiell ist ja alles das gleiche, nur mit schönerer gui.

mfg
 
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