News Windows 11: September-Update crasht Remote-Dienste, USB-Audio und Linux-VMs

Jagdwurst schrieb:
Systemwiederherstellung
Wie du gemerkt hast, ist das keine Sicherung, sondern eher wie der Notauswurf des Warpkerns, der immer wenn man ihn braucht, als erstes kaputt geht. ;)

Gleiches halte ich übrigens auch von diesen ach so tollen btrfs-Snapshots, die man schon nicht mehr nutzen kann, wenn man sich das Dateisystem zerschießt (was bei btrfs schnell passieren kann, da es meinen Erfahrungen nach rel. empfindlich ist).

Ich meine richtige Sicherungen: Am besten auf externen Datenträgern (Plural: Redundanz ist wichtig), die nicht permanent mit dem PC verbunden sind, damit sie z. B. nicht von einem Überspannungsschaden betroffen werden (außer man sichert gerade - deshalb mehrere Sicherungslaufwerke): Bei meinem Vater kam z..B. im Betrieb plötzlich eine Stichflamme hinten aus dem Netzteil und bei meinem Bruder hat mal der Blitz eingeschlagen.

Bevor ich mich mit Linux beschäftigte, hatte ich XP auf einer möglichst kleinen Partition installiert (4 GiB) und alles andere nach D: installiert, wo ich auch alle meine Daten hatte.

So konne ich schnell ein Image von C: ziehen und bei Bedarf wiederherstellen und davon unabhängig konnte ich D: einfach per robocopy sichern. - Das ist eine Art billig-Version von rsync.

Das hatte sich bewährt.

Angeblich braucht Windows inzwischen sehr viel mehr Platz (es sollen schnell über 100 GiB werden - das reine Windows+Aktualisierungen, wenn alles andere wie bei mir nach D: kommt), so dass ein Image ziehen/wiederherstellen nicht mehr praktikabel ist, da dann immer alles gelesen/geschrieben werden muss.

Welche Software bei einem aktuellen Windows nur die Änderungen sichern/wiederherstellen kann, weiß ich leider nicht.

Jagdwurst schrieb:
Und dann auch noch über Umwege, wegen dem Benutzerkonto, da er kein Internetzugang fand....
Das würde dann ja mit gesichert und wiederhergestellt.

Windows würde vollständig auf den Stand zum Zeitpunkt der Sicherung zurück gesetzt. Von allem was danach passierte, wäre nichts mehr da.
Ergänzung ()

Restart001 schrieb:
Bin auf Linux gewechselt im Januar, Grund war die nicht mehr funktionierende Emulation unter Windows
Es gibt nicht das Linux: "Linux" ist nur der Kernel. Ohne GUI und sonst was.

Damit die Aussage einen Wert hat, bitte Distribution und GUI nennen, wenn es mehrere GUIs gibt: Bei z. B. Commodore OS oder Kumander gibt es nur eins.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler)
Caramon2 schrieb:
was bei btrfs schnell passieren kann
Habs bisher immer wieder mit fsck.btrfs wieder hinbiegen können, ja ist läßtig, aber mit ein bisserl Service kann man das doch effektiv nutzen.

Öfters mal den Befehl sync nutzen.
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
bitte Distribution und GUI nennen
Schon so lange her, das hat keinen Wert sich darüber den Kopf zu zerbrechen, ich wurde glücklich und das zählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Restart001 schrieb:
Habs bisher immer wieder mit fsck.btrfs wieder hinbiegen können, ja ist läßtig, aber mit ein bisserl Service kann man das doch effektiv nutzen.
Bei mir war es schon zweimal komplett hin und ließ sich nicht mal mehr öffnen. Bei Reparaturversuchen hagelte nur Fehlermeldungen. Ich musste die Partition neu formatieren.

U. a. deshalb sind mir Sicherungen sehr wichtig.

Es scheint aber besser geworden zu sein, da das letzte Mal schon gut zwei Jahre her ist.

Restart001 schrieb:
Öfters mal den Befehl sync nutzen.
Das habe ich in jedem Skript mit größeren Dateioberationen (s. z. B. o. verlinkten Beitrag), aber mit zerschredderten Datasystemen hat das nichts zu tun, da sowieso zeitnah geschrieben wird.

Bei den Sicherungsskripten nutze ich es, damit wirklich alles geschrieben wurde, bevor es sagt, dass es fertig ist.

Zusätzlich habe ich den Schreibcache auf 512 MiB reduziert, damit er (unabhängig vom Dateisystem) schneller geleert ist: s. hier

Standardgröße ist das halbe RAM, was bei mir 16 GiB waren. Vor allem wenn ich mehrere GiB auf einen USB-Stick kopiere (z. B. ein ISO auf einen Ventoy-Stick), war das Mist: Zack, drauf, aber tatsächlich musste dann noch mehrere Minuten geschrieben werden, bis es wirklich ganz drauf war.
 
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Caramon2 schrieb:
Es scheint aber besser geworden zu sein, da das letzte Mal schon gut zwei Jahre her ist
Na mein Desaster war erst im Januar (dieses Jahres).
Und deswegen versuche ich die Updates auch immer auszusetzen, bis es halt leider nach 5 Wochen nicht mehr klappt und Updates gezogen und installiert werden...und das hasse ich und will ich nicht!
 
@Jagdwurst: Mein Aussage bezog sich auf das Linux-Dateisystem "btrfs": Das war lange Zeit ziemlich schrottig und vieles galt als experimenell, scheint sich inzwischen aber endlich gefangen zu haben.

Dass Windows immer schlechter wird, hat für mich schon Vista angedeutet (s. hier) und steht seit den desaströsen 1809 und ständigen leeren Versprechungen auf Besserung endgültig fest.

Aber eigentlich ist das ja auch verständlich: Microsoft selbst sagt ja schon seit Jahren, dass Windows nicht mehr wichtig ist (hiernach macht es nur noch 5% vom Umdatz aus), die Zukunft liegt in der Cloud. Also wieso sollten sie sich dafür noch anstrengen? (zumal es ja sowieso immer mehr Gegenwind bekommt)

Vielleicht machen die das sogar absichtlich, um die Nutzer zu vergraulen, damit sie diesen Klotz am Bein endlich los werden können?

Ernsthaft: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein so großes, etabliertes und finanzstarkes Unternehmen tatsächlich immer und immer wieder so gravierend Fehler macht, ohne die geringsten Anzeichen, es jemals in den Griff zu bekommen?
 
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