Windows umsteigen leichter machen

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Kampfkater23

Gast
Moin,

mehrere Personen aus meinem Bekanntenkreis und Gamingkreis wollen Windows 10 nicht nutzen, tun sich aber extrem schwer mit dem Wechsel auf Linux, die Gründe sind relativ einfach erklärt, am Terminal und der kompatibilität scheitert das Umsteigen in den meisten fällen. Somit ist aktuell für mich die Herausforderung, eine Linux-Version zu finden oder erstellen zu lassen, welche den Umstieg wesentlich leichter macht.
Es sind auch Rentner dabei, die sich jahrelang mit Windows angefreundet haben und jetzt das Problem haben, dass es kein C:\ oder D:\ im klassischen Sinn gibt, auch die Gamingfraktion tut sich damit sehr schwer, weil viele Spiele auf einer anderen Partition gespeichert werden, Steam muss bei vielen auf "D:\" inkl. der Spiele oder Launcher von Epic oder Bizzard, dann kam der Terminal zur Sprache und es gab eine handvoll Leute, die damit kein Problem hätte, der Rest hatte bei dem Thema schon fast Angst diesen zu nutzen, teilweise gehts ja auch ohne, man kommt aber nicht komplett drum rum.
Die Gamingfraktion hatte immer wieder Schwierigkeiten bei nvidia Treibern und dass teilweise aktuellere Spiele nicht liefen, auch so Tools wie der MSI Afterburner lief nicht und somit fehlte den meisten etwas in diesen Bereichen.

Wenn diese "Probleme" nicht da wären, dann würde jeder ohne wenn und aber umsteigen wollen, da keinem in diesen Kreisen Windows 10 mag (aus verschiedenen Gründen).
Aktuell tüfteln ein Kollege und ich an einer Lösung und hoffen, dass wir hier vielleicht noch ein paar Anregungen bekommen können, um eine Version zu kreieren, die diesen Ansprüchen gerecht wird oder vielleicht 2 Versionen zu basteln, die eine Renterversion enthält und eine Gamingversion.

Getestet wurden mehrere Distros (K)(L)Ubuntu, Linux Mint Cinnamon, LinDoz, SparkyLinux, Manjaro XFCE und Manjaro KDE.
Linux Mint und Manjaro schnitten bisher bei allen am besten ab, wobei immer die oben genannten Probleme keinen endgültigen Wechsel zugelassen haben.

Ich freu mich auf Eure Antworten

Honkytonk2308
 
Gibt es meiner Meinung nach nicht. Mir wurde Linux irgendwann zu blöd, irgendwas funktioniert immer nicht: Bluetooth, WLAN, Energiesparmodus,...... Man hat ständig was zu basteln und einmal falsche settings und nichts geht mehr.

Wenn dann auch noch gaming gefordert wird vergiss es.
 
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Was erwartest du jetzt?
Linux ist kein Windows
Linux ist eher etwas für Leute die etwas mehr Zeit mitbringen können.
Den es ist ganz klar das Windows für die Breite Masse gemacht ist und Linux eben nicht.
Deswegen hat es auch Linux schwer.

Zum einfach installieren und nutzen wie ein normales Betriebssystem ala Windows / OSX ist es nicht konzipiert.
Das ist auch einer der grössten Gründe warum Linux sich in der Breiten Masse niemals so durchsetzen wird.

Es ist ein Betriebssystem das eher "experimentell" funktioniert.

Also man kann damit umgehen oder nicht, falls nicht, dan bleibt man bei Windows oder OSX
 
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Ich nutze jetzt in Windows und als Gast eine Linux VM für Privatsphäre und co. So geht es deutlich einfacher.
 
Windows 10 mit Classic Shell ist keine Option? Die Nutzer um die es hier geht scheinen sich ja vor allem am neuen Layout zu stören und nicht tiefer ins System einzugreifen, was sich mit CS umgehen lässt. Dadurch sieht Windows 10 fast genauso aus wie Windows 7. Ist meiner Meinung nach die einfachste Lösung wenn die Ubuntu Derivate schon nicht das Richtige waren.
 
Moinsen.
Honkytonk2308 schrieb:
...keinen endgültigen Wechsel zugelassen haben.
Das wird man meist nicht hin bekommen. Ihr werdet das Tüfteln nach und nach einstellen und immer wieder bei Windows landen. Windows ist Windows und Linux ist Linux.
Linux deckt auf den ersten Blick alles Mögliche ab. Googlesuche über den Browser, E-Mail, Online-Shopping, Youtube, Medien angucken. Dann kommt aber ein Drucker, der unter Linux nicht so recht laufen will, den man unter Windows aber einfach anstöpseln kann. Oder der "Rentner" hatte auf Windows ein Programm, irgendwas zu digitalisieren, Rossmann Fotosoftware,...
Ich habe das schon zig mal durch.
 
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Hallo,

schaut euch doch mal Lutris an.

Ansonsten hinkt Linux Windows in Sachen Gaming (natürlich) noch meilenweit hinterher und ohne umgewöhnen und sich auf Neues einlassen wird niemand Freude an Linux haben.
 
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meine Meinung zu Linux
im Serverbereich Top
im Desktopbereich ein Bastlerbetriebsystem (Treiber hängen oft Wochen oder Monate hinten dran)
 
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Muss ich zustimmen. Ich liebe Linux und habe einige im Einsatz als (Cloud, Webserver, TS) aber als Desktopersatz nur Probleme teils sehr umständlich mit den Treibern und die Emulationen für DirectX haben mehr schlecht als recht funktioniert.
 
So werden Laufwerksbuchstaben in WIN 10 vorne angezeigt:
Als Admin. Regedit starten, dann zu
HKLM\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Explorer navigieren,
Rechte Seite, freie Stelle, Rechtsklick
Neu, Dword-32Bit, Bezeichnung: ShowDriveLettersFirst eingeben,
Doppelklick auf den Wert und ändern auf 4
Danach werden die Laufwerksbuchstaben im Explorer angezeigt.
Manche Windows-Update setzen die Einstellungen wieder zurück!

Sonst: Linux Mint kann z.B. als Windows-Ersatz empfohlen werden.
 
Nutze Linux einfach in einer VM unter Windows damit du dich dran gewöhnst und immer wenn etwas nicht klappt wechselst du zu Windows damit keine Frustration kommt..und wenn du wieder bereit für Linux bist machst du mit Linux weiter. So bin ich erfolgreich auf Linux umgestiegen.
 
Windows 10 ist keine Frage von mögen, wenn dein Auto keine KFZ-Zulassung mehr bekommt, dann fährst du damit auch nicht weiter, sondern besorgst dir ein neues.

Wer schon den Umstieg auf Windows 10 emotional kaum verkraftet der wird mit Linux erst recht nicht glücklich.
 
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Honkytonk2308 schrieb:
Es sind auch Rentner dabei, die sich jahrelang mit Windows angefreundet haben und jetzt das Problem haben, dass es kein C:\ oder D:\ im klassischen Sinn gibt, auch die Gamingfraktion tut sich damit sehr schwer, weil viele Spiele auf einer anderen Partition gespeichert werden, Steam muss bei vielen auf "D:\" inkl. der Spiele oder Launcher von Epic oder Bizzard, dann kam der Terminal zur Sprache und es gab eine handvoll Leute, die damit kein Problem hätte, der Rest hatte bei dem Thema schon fast Angst diesen zu nutzen, teilweise gehts ja auch ohne, man kommt aber nicht komplett drum rum.
Das ist das klassische "Ogott, es ist etwas anders." Wenn es tatsächlich ein Problem ist, dass Laufwerke anders benannt sind oder dass der Terminal (den ich wenn überhaupt ca. 1x im Monat nutze) als bösartiges Monster angesehen wird, das wahrscheinlich auch gleich den ganzen PC, das Haus und die Verwandtschaft gleich mit frisst: Windows 10 wird hier ganz sicher die bessere Wahl sein. Und das ist ja auch kein Problem - jeder wie er will und was er will. Aber Windows abschaffen zu wollen, aber dabei gleichzeitig seine Gewohnheiten nicht ändern bzw. Neues lernen zu wollen ist ein Widerspruch in sich... Ich empfehle immer wieder diesen uralten, langen Text, der aber nichts an Aktualität eingebüsst hat:

https://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
 
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Bevor ich hier auf CB gelesen habe hatte ich nichtmal in Betracht gezogen, wie viele erwachsene Menschen emotional nicht damit zurecht kommen auf Windows 10 zu wechseln.

Für mich bzw. in meinem Umfeld war das so "ok, jetzt auf Win10 upgraden, ok, aha ja ein paar Sachen anders, wo ist dies wo ist das... ok. - Ende der Geschichte"
 
@Honkytonk2308

Wenn es die einfache Lösung gäbe, dann wäre sie von irgendeiner Gruppe lange entwickelt worden. Da stünden auch große Geschäftsmöglichkeiten im Raum.

Dein Post erinnert mich an meine ersten Probleme mit Linux und ich bin da nur langsam reingewachsen, unter anderem weil ich mit Warcraft 3 aufgehört habe Spiele mit graphischem Anspruch zu spielen und dann, weil ich bei der Pflege des Systems meiner Frau merkte, dass ich deutlich mehr Zeit mit der Aktualisierung und Fehlerkorrektur bei Ihrem Windows benötigte als mit meinem Ubuntu. Das kann mit WIN10 besser geworden sein. Ich glaube das zumindest.

Um von WIN10 auf Linux umzusteigen muss man die Datenkrake hinreichend ablehnen oder Spaß am Computern haben, dass die Arbeit der Umgewöhnung und des Erlernens neuer Konzepte und Abläufe nicht als ärgerlich empfunden wird.

Vielleicht findet sich ein Teil Deiner Freunde zusammen und hat Spaß am Tüfteln, da wo es nötig ist. Für mich ist Linux inzwischen fast so interessant wie Schach. :D Ständig lerne ich was dazu.
 
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Die Angst vorm Terminal begründet sich doch nur aus einem Mangel an Gewohnheit oder Praxis.
Jeder der mit verbundenen Augen, einen Text von A nach B kopieren kann, kriegt plötzlich Existenzangst, wenn er das gleiche ins Terminal kopieren soll. Und jeder, der kurze Wörter oder Zahlen unfallfrei abtippen kann, kann das im Terminal genauso.
Darüber hinaus erleichtert oder verkürzt das Terminal Arbeitsabläufe stark gegenüber gewohnten aber umständlichen Procedere bei Windows. Nach wenigen Wochen denkst da überhaupt nicht drüber nach, sondern machst einfach.

Die Bedienung prominenter GUIs ist auch nicht komplizierter als mit Windows, oft genug einfacher, aber halt eben ungewohnt.

Gamern sollen bei Windows bleiben oder beide BS einsetzen.

Ottonormaluser muss nichts weiter als die Bereitschaft mitbringen sich von alten Zöpfen zu trennen und dann klappt das auch.
In China wird gerade alles auf Linux umgestellt weil man sich unabhängig von amerikanischen Produkten machen will. Der chinesische Ottonormaluser ist auch nicht "intelligenter" als der hiesige und in ein paar Jahren ist dann Windows dort der Exot über den die Leute den Kopf schütteln mit seinen ungewohnten Merkwürdigkeiten.
Die Auswahl der Distro ist zu Beginn die wichtigste Entscheidung. Ich empfehle meist eines der Ubuntu Angebote. Nicht weil es "das beste" Linux ist, sondern weil die Ubuntus die beste Softwareauswahl haben und der Einsteiger sich zunächst mit den Paketquellen begnügen können, sowie die gängigsten GUIs zur Verfügung stehen als offizielle Version. Zudem ein sinnvoller Zyklus bei neuen Versionen und die größte Unterstützergemeinde, insbesondere auch in Deutsch.

Wer will, kriegt das problemlos hin, wer schon mit Widerwillen dran geht und beim ersten Problem die Sinnfrage stellt, solls bleiben lassen.
Das Märchen von dem Bastler BS ist genau das. Ein Märchen!
 
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Ich habe mir ein Linux-System noch nie kaputt "gespielt". Windows hingegen musste ich zig Male neu aufsetzen. Auch wenn sich das unter Win10 jetzt gebessert hat.
 
K-BV schrieb:
Die Angst vorm Terminal begründet sich doch nur aus einem Mangel an Gewohnheit oder Praxis.
Jeder der mit verbundenen Augen, einen Text von A nach B kopieren kann, kriegt plötzlich Existenzangst, wenn er das gleiche ins Terminal kopieren soll.
Und dann kommen noch Menschen wie ich die raten: "Nicht einfach Dinge ins Terminal abtippen oder kopieren und ausführen, das kann riskant sein."

K-BV schrieb:
Das Märchen von dem Bastler BS ist genau das. Ein Märchen!
Ich bin durchaus bereit zu glauben, dass meine Linux-Problemchen daran liegen, dass ich fast nur Linux verwende und es mir deswegen erscheint, dass Windows 10 deutlich weniger Probleme macht. Ich hatte schon spontane Probleme mit Audio und mehrfach beim einloggen (wayland, xorg, gdm, lightdm, ..) sowie mit (nvidia) Grafikkarten-Treibern, außerdem mit USB-Sticks (keine Schreibbrechte mehr) und natürlich mit Wifi-Dongles und Druckern.
Im Mindestens wenn es um Hardware geht ist Linux etwas komplizierter, weil nicht alle Hersteller Linux gleich gut unterstützen.
 
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K-BV schrieb:
Das Märchen von dem Bastler BS ist genau das. Ein Märchen!

Ist es nicht und das ist Fakt! Linux ist einfach kompliziert.
 
HotProton schrieb:
Ist es nicht und das ist Fakt! Linux ist einfach kompliziert.
Fakt ist immer das was man selbst erfährt und wie man damit umgeht. Darüber hinaus ein statistischer Wert. Wenn man Linux, davon ab, dass es das so gar nicht gibt als so oder so empfindet, sagt das meist mehr über die Person aus als über das BS.
Bei dem berühmten Marktanteil von 2 % ergäbe sich eine Nutzerzahl weltweit, ohne China, von 20 Millionen bei nur angenommenen 1 Milliarde Nutzer. Das sind gesichert nicht alles Experten, sondern die meisten nur Nutzer ohne Ansprüche. Allein in China laufen demnächst in etwa so viele Behördenrechner mit Linux. Eingerichtet für den speziellen Bedarf so wie jetzt fast alle Windows Bürorechner. Wo ist das Problem?


BeBur schrieb:
Und dann kommen noch Menschen wie ich die raten: "Nicht einfach Dinge ins Terminal abtippen oder kopieren und ausführen, das kann riskant sein."
Niemand setzt sich hin und tippt da irgendwas ein was ihm gerade so in den Sinn kommt. Und wenn er es macht, endet das zu 99,999999% in einer Fehlermeldung. Also sind Eingaben zweckgebunden, i.d.R. nach Vorlage, die beschreibt was man da macht.
Und die Hornochsen, die sich dauerhaft Rootrechte verschaffen und wild drauf los befehlen, ohne wirklich Ahnung zu haben, was sie tun, haben es nicht besser verdient. Diese Klientel schafft es aber mühelos genau so schnell Windows in die ewigen BSgründe zu schicken.

Ansonsten verabschiede ich mich hier, bevor das wieder im üblichen Pro und Contra Thread endet und der dann von der Moderation gleich geschlossen wird. Für solche Diskussionen gibt es bereits Threads.
 
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