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Windows Vista in VM aufleben

orodigistan

Lieutenant
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Unser Betrieb besitzt einen Laptop mit schwacher CPU von intel und innen ist eine Festplatte bespielt mit Window Vista, ich glaube MBR, da 32-bit Windows Vista. Also Fujitsu Siemens hat sich an die 4 GB RAM gehalten und auf 64-bit OS verzichtet, während es auf PAE setzte. Seit einiger Zeit haben wir ein markantes Problem. Wollen wir Windows Vista booten, schaltet sich der Laptop aus.

Lassen wir die Festplatte (S-ATA) drin und wollen Ventoy von USB booten (F12-Taste), schaltet sich der Laptop aus.

Nehmen wir die Festplatte raus, können wir Ventoy von USB booten.

Schließen wir die Festplatte (2,5 Zoll S-ATA) über USB an einen anderen PC, können wir alle Dateien sehen und mit everything by voidtools gut durchsuchen. Mit crystaldiskinfo stellten wir eine sehr gute Gesundheit der Festplatte trotz der 17 Jahre fest (der Laptop wurde nicht oft genutzt, umso mehr sind wir verwundert, dass der Laptop mit der Festplatte überfordert ist).

Unabhängig von der Idee eines Spender-Laptops, auf dem Windows Vista nativ laufen könnte, fiel uns die VM ein. Da es ein sehr großer Markt ist, verliert man schnell den Überblick und wir möchten die vernünftigste Lösung. Unsere Idee ist es, von Windows Vista mit infomed orthomed ein Image zu erstellen (die Lizenz von orthomed war damals sehr teuer und der Hersteller wollte wieder Geld, um bspw. all unsere Daten auf ein neues System mit Windows 11 zu portieren, wobei ihr Produktportfolio auf eine Cloud gewechselt ist, uns geht es um die Daten auf orthomed), welches man mit einer VM oder einem Hypervisor booten kann auf Windows 11 oder Windows Server 2022 und dann über RustDesk darauf zugreifen.

Wir suchen nach einer einfach Anleitung. Was ist eurer Meinung nach der Weg, den wir gehen sollten? Ist unsere Idee überhaut möglich/üblich? Geht da auch was mit Clonezilla?

Altenativ, falls bspw. irgendwelche Kondensatoren im Laptop überfordert sind, könnte eine stromsparende SSD, auf der die HDD geklont wurde, eine Lösung sein, aber wir sind sehr interessiert an der VM-Lösung, da wir einen sehr leistungsfähigen Rechner haben.

Die Erfahrungen mit Windows Vista in einer VM würden wir gerne nutzen mit Windows Server 2012 in einer VM, um uns von einem alten Server zu verabschieden.
 
Brrr..Langsam..
orthomed klingt nach medizinischer Software, richtig?
Gibt es Backups? Ist die Lizenz fix mit dem Rechner verknüpft?
Welche Infrastruktur (Hard- und Software) existiert und was sind die Anforderungen?

Ganz offen: Das ist ein Fall für einen Fachbetrieb, keine Bastelei.
 
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Die Hdd virtualisieren und dann in einer VM weiter nutzen. Geht eigentlich.

Nur ob eure Software das mitmacht ist ein großes Fragezeichen.

orodigistan schrieb:
Windows Server 2012 in einer VM, um uns von einem alten Server zu verabschieden.

Warum nicht aktuelle Server Software und unter dem die VM?

Und prüft unbedingt, falls ihr den 2012 virtuell machen wollt, ob ihr dürft und was für Dienste an dem 2012 hängen.
 
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TorenAltair schrieb:
Ganz offen: Das ist ein Fall für einen Fachbetrieb, keine Bastelei.
Richtig.

Persönliche aber nicht böse gemeinte Meinung: hier soll aus absoluten Sparfuchsgründen weiter auf ein System von 2007 gesetzt werden, was seit 2017 keine Updates mehr bekommt + die Chefetage will wohl wahrscheinlich unbedingt Neuinvestitionen in neue Spezialsoftware vermeiden.

Spätestens wenn Orthomed sich dazu entschließt, daß eure veraltete Version auf keine neuen Daten mehr zugreifen kann, wird da ein Schuh raus.

Wenn man mit gewisser Hard- und Software sein Geld verdient, dann gehört es auch zum unternehmerischen Risiko mal in neue Dinge zu investieren.

Lieber @orodigistan solange du nicht in der Verantwortung stehst, kannst du nichts dafür. Aber statt einem potentiellen "ich höre mich mal in meinem lieblings Fachforum um" wäre es besser sich an ein fundiertest Systemhaus zu wenden.
 
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orodigistan schrieb:
Ist unsere Idee überhaut möglich/üblich?
Möglich vielleicht, üblich kaum, außer in extremen Fällen wie einer alten Maschinensteuerung. Als erstes muss man sich dabei grundsätzlich fragen, welche Virtualisierungssoftware überhaupt noch anständig mit Vista zurecht kommt, als zweites ob die Software nicht an die Hardware gebunden ist und nach einem solchen Umzug sowieso nicht mehr lizensiert sein wird.

Dazu kämen dann noch grundsätzliche Fragen, Sicherheit, Datensicherung, Fernzugriff auf ein altes System. Für mich ergibt sowas wenig Sinn und auch ein Systemhaus wird sich da vermutlich nicht so ein faules Ei ins Nest legen lassen.
 
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Ltcrusher schrieb:
hier soll aus absoluten Sparfuchsgründen weiter auf ein System von 2007 gesetzt werden, was seit 2017 keine Updates mehr bekommt + die Chefetage will wohl wahrscheinlich unbedingt Neuinvestitionen in neue Spezialsoftware vermeiden.
https://www.praktischarzt.de/magazin/medizinrecht-updates-2026/
Weiterbetrieb von gammelsoftware ist inzwischen auch einfach strafbar und vorher schon grob fahrlässig.

Server 2012.
Vista.
Hoffe der Anwalt kann was
 
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TorenAltair schrieb:
Brrr..Langsam..
orthomed klingt nach medizinischer Software, richtig?
Gibt es Backups? Ist die Lizenz fix mit dem Rechner verknüpft?
Welche Infrastruktur (Hard- und Software) existiert und was sind die Anforderungen?

Ganz offen: Das ist ein Fall für einen Fachbetrieb, keine Bastelei.
orthomed ist für die Kieferorthopädie.
Backups gibt es keine. Da der Support für Vista auslief, hatte ich den Plan, die HDD auf eine SSD zu klonen, die ssd auf windows 7 mit 32 bit zu aktualisieren und weiter zu windows 10. aber leider ist nach dem upgrade auf windows 7 orthomed funktionsuntüchtig. ist sehr lange her.

wahrscheinlich ist orthomed lizenz mit dem läppi verknüpft.

wir kaufen jedes Jahr immer die neuste Hardware und sind reinste windows nutzer. hardware stapelt sich bei uns und ist sie alt, wird sie veräußert.auf dem fujitsu laptop sind alte Daten die wir vielleicht 1 mal im jahr brauchen. kieferorthopädie (kfo) ist nicht üblich bei uns).
Ergänzung ()

BFF schrieb:
Die Hdd virtualisieren und dann in einer VM weiter nutzen. Geht eigentlich.

Nur ob eure Software das mitmacht ist ein großes Fragezeichen.



Warum nicht aktuelle Server Software und unter dem die VM?

Und prüft unbedingt, falls ihr den 2012 virtuell machen wollt, ob ihr dürft und was für Dienste an dem 2012 hängen.
auf dem ws2012 sind röntgenbilder und ein röntgenprogramm dbswin von dem ich noch den installer habe (regt Dürr SE auf). dbswin läuft sogar auf windows server 2025 nativ aber es ist so alt, gerade die mitgelieferte firebird sql 2.5.3, dass unsere Sicherheit gefährtdet ist. deswegen, wie nannte es multident noch gleich?... in die VM und ein neues röntgenprogramm fürs native muss bald her. in die vm, dann können wir den alten server veräußern. der neue servee ist sehr leistungsfähig. auf dem neuen server läuft windows server 2022. bei 2025 gab es ein unrelevantes problem, dass wir erst 2031 lösen.
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
Richtig.

Persönliche aber nicht böse gemeinte Meinung: hier soll aus absoluten Sparfuchsgründen weiter auf ein System von 2007 gesetzt werden, was seit 2017 keine Updates mehr bekommt + die Chefetage will wohl wahrscheinlich unbedingt Neuinvestitionen in neue Spezialsoftware vermeiden.

Spätestens wenn Orthomed sich dazu entschließt, daß eure veraltete Version auf keine neuen Daten mehr zugreifen kann, wird da ein Schuh raus.

Wenn man mit gewisser Hard- und Software sein Geld verdient, dann gehört es auch zum unternehmerischen Risiko mal in neue Dinge zu investieren.

Lieber @orodigistan solange du nicht in der Verantwortung stehst, kannst du nichts dafür. Aber statt einem potentiellen "ich höre mich mal in meinem lieblings Fachforum um" wäre es besser sich an ein fundiertest Systemhaus zu wenden.
wir wollen die alten Daten. geld ist weniger das Problem. ichkann das problem gern umschreiben anders schreiben.
Ergänzung ()

wenn es euch hilft, ich habe da einen Angehörigen, der will sein windows xp in eine VM eines leistungsstarken rechners starten, dort weiterarbeiten, den alten PC entsorgen und auf windows 11 weiterarbeiten, sich vom windows xp VM verbschieden.

ihr würdest uns sehr helfen, eine quelle zu nennen wo man nicht bootbare windows xp datenträger.zu VHD-container migriert, um sie in hyper-v zu starten.
Ergänzung ()

übrigens begann die VM bei uns nicht durchs multident dbswin auf ws2012 in hyper-v auf windows server 2022 oder 2025. sondern mit unserer praxissoftware, die so alten programmcode hat, dass sie auf ws2025.in einer VM bzw..docker-container starten muss.
 
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orodigistan schrieb:
Backups gibt es keine.
Spätestens jetzt Pfoten davon und Profis ins Boot holen.

Vista-Support lief 2017 aus..vor fast 10 Jahren....

Bei allem Respekt. Der Umgang ist verantwortungslos.
 
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orodigistan schrieb:
ihr würdest uns sehr helfen, eine quelle zu nennen wo man nicht bootbare windows xp datenträger.zu VHD-container migriert, um sie in hyper-v zu starten.
Erstelle einen Klon mit Disk2vhd, kopiere den Datencontainer auf den gewünschten Hyper-V, erstelle eine neue Virtuelle Maschine, starte die VM und richte diese ein.

CU
redjack
 
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xexex schrieb:
Möglich vielleicht, üblich kaum, außer in extremen Fällen wie einer alten Maschinensteuerung. Als erstes muss man sich dabei grundsätzlich fragen, welche Virtualisierungssoftware überhaupt noch anständig mit Vista zurecht kommt, als zweites ob die Software nicht an die Hardware gebunden ist und nach einem solchen Umzug sowieso nicht mehr lizensiert sein wird.
Unter Vista habe ich immer gerne VirtualPC 2007 verwendet, aber da ging es um ISOs 16 Bit Windows 95/98/Me spiele und keine Medizinsoftware ich würde mich dem Vorschlag anschließen das muss professionell geregelt werden, und ggf. wäre eine neuere Software mit neuerer Hardware langfristig doch besser?
Das wäre die Lösung wenn man noch alte Kundendaten hätte und die neue Software diese nicht mehr verarbeiten könnte.
 
@orodigistan : Du schreibst selbst, das Geld nur eine untergeo9rdnete Rolle spielt. Jetzt habt irh das Problem und jetzt wäre es eine Möglichkeit, alles auf den aktuellen Stand zu heben, gerne auch alles in einer VM. Aber das sollte unbedingt eine IT-Firma machen. Das hat den Vorteil, dass du dich damit nicht rumschlagen musst und vor allem...Garantie und Support wenn´s dann doch nicht geht.
 
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Das klingt ja richtig gruselig. Ich würde mich da auch absolut dem Ratschlag anschließen, sich an ein nahegelegnes Systemhaus zu wenden und die IT mal auf ein modernes Fundament zu bringen.
 
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Windows Server 2012 = EOL 10/2023
Windows Vista = EOL 04/2017

und das ganze in einem produktiven Einsatz... ahja und kein Backup :freak:
 
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orodigistan schrieb:
auf dem ws2012 sind röntgenbilder und ein röntgenprogramm dbswin von dem ich noch den installer habe (regt Dürr SE auf).
Das ist ein Verstoß gegen KGV und Artikel 32 dsgvo
Gesundheitsdaten. Auf eol software. In einem eher abenteuerlichen Konstrukt. Sorry, aber was zum fick.

NIS2 ist nicht umgesetzt.
Dokumentationspflicht nach 630f bgb fehlt

Alle eure Systeme müssen dazu pvs zertifiziert sein, sonst dürft ihr ab in ein paar Wochen keine Patienten mehr abrechnen
https://update.kbv.de/ita-update/Allgemein/KBV_ITA_RLEX_Zert.pdf?hl=en-US
https://fachportal.gematik.de/zulas...ngsuebersichten/produkte-dienste-und-anbieter

Lass die Finger davon. Das wird schief gehen und du hängst mit

Alleine was du da aus dsgvo Sicht andeutest kann 6 stellig kosten
 
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@Sje2006
Kann auch eine gerissene Lötstelle oder einer unter den vielen MOSFETs auf dem Board aus Altersgründen durchgegangen sein oder oder.
 
Keine Updates, kein Backup, du scheinst keine Erfahrung damit zu haben,
lass die Finger davon, du machst dich strafbar!
 
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orodigistan schrieb:
Wir suchen nach einer einfach Anleitung. Was ist eurer Meinung nach der Weg, den wir gehen sollten? Ist unsere Idee überhaut möglich/üblich? Geht da auch was mit Clonezilla?
Variante 1:
Macrium Reflect installieren und den Datenträger klonen.

Dann auf irgendeinem Rechner mit Win Pro Hyper-V installieren, Platte offline schalten und an eine VM durchgeben. Booten und schauen, ob alles klappt.


Variante 2:
Mit disk2vhd aus dem Datenträger eine VHD machen. In den Hyper-V packen und probieren.
orodigistan schrieb:
ihr würdest uns sehr helfen, eine quelle zu nennen wo man nicht bootbare windows xp datenträger.zu VHD-container migriert, um sie in hyper-v zu starten.
Man kann wie oben beschrieben einfach die Platte durchreichen.
 
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@VDC Ich würde hier keine weiteren technischen Tipps mehr geben.

Nach allem, was der TE beschrieben hat, geht es um Patientendaten, Röntgenbilder, alte Praxissoftware, fehlende Backups und unsupportete Systeme. Das ist kein normales „Vista in VM“-Problem mehr.

Ob das strafbar ist, muss jemand mit juristischer Kompetenz beurteilen. Für das Forum reicht aber: Das Risiko ist hoch genug, dass man hier nicht weiter mit Bastelanleitungen unterstützen sollte.

Bitte professionellen IT-Dienstleister, Datenschutzbeauftragten und ggf. Rechtsberatung einbinden. Alles andere kann die Lage eher verschlimmern.
 
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Noch sehe ich keine Strafbarkeit, wohl aber sehr viele Wege wie es das sehr schnell wird.

Dienstleister inklusive Schulungen ist das minimum
Praxen haben auch einiges an technisch organisatorischen Pflichten.

Einen Juristen dazu zu holen ist vermutlich sinnvoll
 
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