News Wirbel um Microsoft-Zahlen: Windows verliert keine 400 Millionen Nutzer in drei Jahren

Da laut Grafik Linux nicht wirklich zulegen konnte und sogar OS X ordentlich Federn lassen musste (mehr noch als Windows), ist dieses klischeehafte Linux vs. Windows hier doch die falsche Diskussion. Also "falsch" im Sinne von Ursachenforschung.

Meine Vermutung:
Tablet und Smartphone übernehmen zunehmend die Aufgabe von klassischen PCs.
Eventuell kommen noch Effekte in Russland und China hinzu - wer weiß?
 
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Sweepi schrieb:
Ich gehe den Rant zu 100% mit. Aber ich denke, ich bin von 1000 Gamern/Programmierern einer von 1-3 Leuten, der u.A. wegen dieser 0-Prozent-Bock-Was-Besser-Zu-Machen Einstellung auf Linux gewechselt ist.
Ich gebe es zu, dass ich hingegen der Fraktion Modden-was-das-Zeug-hält angehöre; nicht zuletzt, um anderen unter die Arme zu greifen.
Sweepi schrieb:
Meine Mutter und mein Stiefvater sind hingegen zu 99,5 % auf iPad Pros gewechselt (0-2 Mal im Jehr wird noch der alte Laptop raus gekramt). Mein Vater ist so 50/50. Andere Leute in dem Alter verhalten sich ähnlich. Da gehen so richtig Marktanteile verloren. Da hätte aber auch die beste Systemsteuerung wenig geholfen.
Och, ich glaube das zumindest kontrollierbare Updates daran gut etwas hätten ändern können. Des weiteren ist die Systemsteuerung von iPad-OS qualitativ ja ebenfalls ein Graus. Dass sie weniger benötigt wird ist der einzige Umstand, der sie rettet.
 
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@Andy Die Behauptung ist falsch. Microsoft hatte schlicht und einfach in einem Beitrag "over 1 billion" geschrieben, da das viele für willkürliche Behauptungen genutzt haben wurde jetzt auf "over 1.4 billion" geändert.

https://blogs.windows.com/windowsex...ndows-365-before-support-ends-for-windows-10/

alyk.brevin schrieb:
und seltsam auch, dass apple mit 2,35mrd soviele mehr geräte haben soll
Dir ist klar dass da iPhones enthalten sind? Damit ist das dann doch ziemlich naheliegend.
 
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Joa, verständlich.

Ich bin Gewohnheitstier und sitze seit klein auf an einem Desktoprechner, mal mit DOS, mal mit Windows, mal mit Linux, aber auch Laptops werden immer uninteressanter.

An Unis regnet es iPads, den Alltag kann man Mehrheitlich auch mit einem Android oder iPhone bewältigen (dieser Beitrag hier ist auf meinem Telefon geschrieben worden) und wenn man unbedingt spielen will, reicht da oftmals auch eine Konsole.

Der PC-Markt bleibt sicher weiterhin erhalten, aber Computer verändern sich.

Möchte aber auch behaupten, dass Microsoft mit neueren Windows Releases eine Mitschuld an dem Benutzerschwund trägt.
Das ging aber schon leicht zu Windows 10 Zeiten los.
 
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Weltraumeule schrieb:
Windows 7 war der Zenit, ich habe es geliebt!
Windows 98, XP und Windows 7 waren bis jetzt die besten Systeme.
Windows 98 und XP betreibe ich unter Windows 10 noch in Virtualbox. Ich hoffe das diese 98,XP unter 11 im September/Oktober weiter laufen, habe es an einem WIndows 11 Laptop getestet, Windows 98 stürzt leider direkt ab. Mich stört an 11 der KI Mist und der Kontozwang.
 
cuthbert schrieb:
Exakt das! Hatte ich auch schon so ähnlich geschrieben im letzten Satz.
Nein! Du glaubst, Leute wollen ein "Betriebssystem" wie vor 20 Jahren, völlig den Fakten widersprechend.

Die Leute wollen Werkzeuge! Menschen die einen "PC" noch herumstehen haben und damit nicht zocken, starten den Browser mit Google als Startseite und lassen sich mehr oder weniger damit rundum versorgen. "Google" ich möchte Bilder bearbeiten, Zack wird irgendeine Bildbearbeitungsseite aufgerufen, Google wie komme ich nach XY, Zack wird eine Route generiert.

Tatsächlich ist das "Betriebssystem" völlig überflüssig! Sinnvollerweise würde ich einfach beim Start kein umständliches "Startmenü" mehr angezeigt bekommen, sondern einen KI Assistenten der mich fragt, wie er mir helfen kann und was macht Microsoft? Genau!

cuthbert schrieb:
sofern alle für Standardkram gleich schwer zu bedienen sind.
Das gilt für Linux, MacOS ist schon fast perfekt mit dem Apple Universum verzahnt und Microsoft versucht eine möglichst offene Plattform für alle Webservices zu werden. Windows ist nicht "schwer zu bedienen", aber könnte an einigen Stellen die Menschen besser abholen. Nur ist es genau der Punkt, der von Leuten kritisiert wird, die sich Windows zurück in die Steinzeit wünschen würden.

Die Welt dreht sich heute um die Cloud, die meisten speichern schon längst ihre Daten nur noch dort und brauchen einen möglichst einfachen Zugriff drauf. Meine "Rechnungen" liegen bei Amazon im der Kaufhistorie, meine Bankabrechnungen bei der Bank im Webportal und ja selbst meine Versicherung, die Krankenkasse und der Energieversorger, legen alle Dokumente nur noch in ihren Portalen ab.

Bei CB tummeln sich halt viele "Bastler", die sich längst dem Fortschritt im IT Bereich verweigert haben. Zu vergleichen mit Autoforen, die sich mit Händen und Füßen gegen autonomes Fahren wehren oder Audioforen, die seit mehr als 20 Jahren nicht verstehen können, dass Menschen heutzutage Musik aus Streamingdiensten, auf billigen 50€ Brüllwürfeln konsumieren können. Die Blase hier ist keinesfalls repräsentativ dafür, wie eine die mögliche "PC" Zukunft aussehen könnte.

Fakt ist, wie hier schon mehrfach angemerkt wurde, die jüngere Generation macht einen großen Bogen um PCs und klassische Software. Da wird für jeden Mist entweder eine App installiert, die genau für eine Funktion zugeschnitten ist oder schlichtweg irgendein Webdienst aufgerufen.

Microsoft hat es vor Jahrzehnten erkannt, sie verdienen längst Milliarden mit Clouddiensten, Google hat es vor Jahrzehnten erkannt und ist nirgendwo im Web mehr wegzudenken und Apple macht halt Apple Sachen und bietet dem Nutzer einen Rundumsorglospaket mit dem eigenen goldenen Käfig an.
 
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Ich denke bei vielen Leuten hat das Smartphone einfach den PC abgelöst, daher kaufen viele keinen neuen PC mehr.

Aber noch was zu Windows: ich fand Windows 10 eigentlich ganz gut, die Nutzeroberfläche war relativ intuitiv. Windows 11 ist dagegen eine Katastrophe. Schon allein wenn man einen Rechtsklick macht und z.B. eine Datei oder einen Ordner umbenennen will, muss man einen zusätzlichen klick auf "weitere Optionen" machen oder wenn man in die Eigenschaften will. Dann der Aufbau der Systemsteuerung, vorher war es relativ übersichtlich, jetzt ist alles eher umständlich geworden. Es ist einfach unangenehm Windows 11 zu nutzen, vor allem auf der Arbeit, wenn man keine serverbasierten Profile hat und bei jedem Arbeitsstationswechsel wieder alles neu einstellen muss.
 
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Creeping.Death schrieb:
Tablet und Smartphone übernehmen zunehmend die Aufgabe von klassischen PCs.
So ist es, auch meine Frau nutzt ihr Android Tablet für praktisch alles und ihr Windows Tablet wird nur gelegentlich noch eingeschaltet um es upzudaten. Ich selbst besitze einen PC der alles aufwändigere erledigt, ein Surface Go das den Alltagskram bewältigt und ein altes Notebook mit Windows 10 das nur gelegentlich zum Einsatz kommt und als einzig relevante Anwendung die Maschinensteuerung meiner Kellerfräse übernimmt. Von fünf Windows Geräten sind also zwei nur sehr selten im Einsatz und der PC bleibt auch schon mal eine Woche ganz aus.
 
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xexex schrieb:
Du hast den Artikel schon verstanden oder? Windows verliert vor allem an Android, weil schlichtweg der "PC" als Plattform immer mehr Nutzer verliert!

Schon mal in letzter Zeit ein Kassensystem gesehen? Lief früher alles auf Windows-PCs, heute siehst du überall Tablets. Schon mal unterwegs einen Techniker bei der Arbeit gesehen? Viele packen kein Notebook mehr heraus, die gesamte Software und Formulare sind auf einem Tablet.

Über den privaten Bereich brauchen wir gar nicht erst zu reden. Kaum jemand in meinem Freundeskreis hat noch eine Kiste stehen, Konsolen, Tablets, Smartphones erledigen den Job des PCs, heutzutage viel besser und einfacher für den Endanwender. Oft wird dieser sowieso zu einer App gezwungen, die es logischerweise nur für Android und iOS gibt.

Der klassische PC stirbt nicht erst seit gestern, wollen manche nur nicht wahrhaben.
Der Pflegedienst hier rennt mit einem ca. 5-7 Zoll Smartphone rum und lässt die Kunden monatlich unterschreiben, Laptop gibts da oder PC maximal nur noch in der Verwaltung. Und ich glaub das wird zunehmen.
 
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Windows „nur noch“ auf einer Milliarde Geräten? Na dann: Möge das Windows-Bashing beginnen! Jetzt ist Windows wirklich am Ende – ganz bestimmt. Und Linux? Steht wie jedes Jahr bereit, jetzt aber wirklich den Desktop zu übernehmen.
Marktanteil? Spielt doch keine Rolle, solange man in den Kommentarspalten mit stolzgeschwellter Brust das Windows-Ende ausrufen kann.
Same drama, different year.

Versteht mich nicht falsch: Linux ist ein gutes System.
Aber es ist nicht für die breite Masse gemacht – und wird dort auch nie ankommen.
Warum? Weil viele Menschen keine Lust, Zeit oder technisches Know-how haben, sich mit ihrem Betriebssystem auseinandersetzen zu müssen.
Und das ist kein Makel, sondern ein legitimer Blickwinkel.
Ein gutes OS sollte einfach funktionieren – nicht verlangen, dass man es erst studiert.

Trotzdem kommt in solchen Diskussionen zuverlässig das Argument:

„Ja, dann muss man sich halt damit beschäftigen!“

Nein. Muss man eben nicht.

Nicht jeder will stundenlang Foren wälzen oder Konfigurationsdateien editieren. Und das ist auch okay so.

Und ganz ehrlich: Wenn man beim Umstieg zu Linux direkt toxisch-missionarisch wird, dann verzichte ich dankend – und gehe lieber mit dem Windows-Schiff unter, als mir von selbsternannten Linux-Anbetern anhören zu müssen, wie dumm ich bin.

Wer Linux mag, soll es benutzen.
Wer bei Windows bleibt, hat ebenfalls seine Gründe.
Aber hört doch bitte auf, den anderen deren OS-Wahl nieder zu machen...
 
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Tja, hätte man mal lieber noch mehr Geld in Windows Phone verbrannt.
 
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wagga schrieb:
Und ich glaub das wird zunehmen.
Wie ich bereits schrieb, der Vodafone Techniker läuft mit Tablet herum, der Schornsteinfeger kommt mit einem Tablet daher, mein "Dönermann" hat ein Tablet an der Kasse, bei Konzerten werden Tickets über ein Smartphone geprüft, etc. Viel mehr "zunehmen" kann es eigentlich nicht mehr, ich habe schon gefühlt seit Jahren keinen Handwerker oder Dienstleister mit einem Notebook herumrennen sehen. Ebenso ein gutes Beispiel ist der Medizinbereich oder die Schulen, da werden halt iPads verteilt und damit gearbeitet und längst keine Notebooks mehr.
 
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Geht Windows und MS jetzt unter, wie seit (mindestens) XP, Vista, 8 usw.?

Also, wie schon gesagt, immer mehr benützten primär das Handy und Tablet.

Desertieren bin ich mit nicht sicher, ob MS die gegenwertige Entwicklung mit Windows groß interessiert. Ich würde darauf spekulieren, dass MS selbst das Dezentrale Windows komplett weg haben wollen, und ihre Dienste Zentral über eine Cloud laufen.

Mal schauen, was die Zukunft bringt. Eventuell werden irgendwann, oder schon bald, alle Windows Rechner verschwinden, bzw. keine neue Angeboten und MS wird trotzdem noch immer eine Dominate Macht im IT-Bereich sein.
 
Nutze beide Systeme Windwos 11 Linux Laptop wie Pc im Dualboot.
Server laufen nur auf Linux seit Jahren problemlos.
 
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Finde ich nicht überraschend. Hatte MS nicht schon vor längerer Zeit festgestellt, dass man mit einem OS kein Geld verdienen kann? Dort wo man mit Dienstleistungen (Azure) und Abos (Office)Geld verdienen kann sind sie voll dabei. Bei der Entwicklung des OS eher nur halbherzig, vor allem scheinen sie weniger lustvoll auf Anwenderwünsche einzugehen.
Da geht es nur den Zugang zu den Services zu gewährleisten oder in den Vordergrund zu trängen (wie Google und Apple auch).
 
Für die alltäglichen Aufgaben reichen Smartphone und Tablets

Welche alltäglichen Aufgaben sollen das eigentlich sein, die man in dem Zusammenhang immer hört?

Den FB-Status checken, bei Temu bestellen und eine Paypal-Zahlung tätigen?
Für solche Leute mag das passen, aber für schon nur etwas anspruchsvollere Büroarbeiten geht immer noch nichts über vernünftige Eingabe- und Ausgabegeräte.

Aber der PC stirbt ja schon seit 25 Jahren...

Wenden sich so viele von Windows ab? Ich gewöhne mich wegen der MS-Gängelung und der massenhaften Bloadware die mit Win kommt zu Hause auch langsam an Linux, vllt. steigen auch welche auf Mac um, aber die Masse wird das nicht sein.

Wer weiß, vielleicht hat man nur mal wieder etwas an der Zählweise geändert und nächste Woche kommt eine andere Statistik die zeigt, wie toll Win doch wächst...
Davon ab, eine Milliarde Win-PCs kommen mir generell arg wenig vor.
 
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@peacermaker
Ich werde, wie ich es für die Steuerung meines 3D Druckers auch getan habe, irgendwann auch die Kellerfräse an einen Raspi hängen und sie mit LinuxCNC betreiben. Dann ist das Kellernotebook auch Geschichte und kann ganz weg. Mein Windows 11 PC bleibt aber auf jeden Fall als Datenlieferant für 3D Drucker und die Fräse und für die Administration der Raspis erhalten.
 
Inzwischen wurde wegen dem Aufruhr der Artikel geändert es ist wieder von 1,4 Milliarden die Rede.
Meiner Meinung nach vollkommen unnötig, denn über eine Milliarde schließt alles bis 2 Milliarden ein.

Aber wenn man natürlich mal wieder einen Grund sucht, um die Mistgabeln rauszuholen und die Fackeln anzuzünden, dann kommt einem jede noch so unnötige Möglichkeit ja sehr gelegen.
 
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xexex schrieb:
Die Leute wollen Werkzeuge! Menschen die einen "PC" noch herumstehen haben und damit nicht zocken, starten den Browser mit Google als Startseite und lassen sich mehr oder weniger damit rundum versorgen. "Google" ich möchte Bilder bearbeiten, Zack wird irgendeine Bildbearbeitungsseite aufgerufen, Google wie komme ich nach XY, Zack wird eine Route generiert.
Das sind die Leute, denen ein Tablet oder vllt ein Chromebook vollkommen reichen (ja ein Großteil der Anwender, das weiß ich auch).

Diejenigen, die noch nen PC rumstehen haben, wollen im Schnitt wohl er nicht direkt in nen KI Assistenten starten. Meist haben sie dann doch einen Use Case, sei es Zocken, Bild/Video-Bearbeitung, Musik oder sonst was.
Und alles Cloud, daran zweifle ich, in Bezug auf PC Nutzer. Wenn man vernünftige Tools will, zahlt man locker nen 10er/Monat je oben genannten Anwendungsfall. Zumindest mir wäre das zu teuer. Zudem gibt es sicher auch noch einige, die Wert darauf legen, dass gerade so persönliche Inhalte wie Fotos/Videos nicht nur in der Cloud rumliegen, wo man vom "guten Willen" der Anbieter abhängig ist, dass der Service auf ewig weiter läuft. Klar machen sich da viele auch keinen Kopf drum.
Aber es passiert durchaus oft, dass ein gewohnter Service irgendwann einfach abgeschaltet wird oder doppelt so teuer wird (s. z.B. Google Photos, wo man bis vor ein paar Jahren noch alle seine Fotos gratis syncen konnte). Durch einen PC kann man sich das vom Hals halten. Muss man natürlich auch wollen.

Ich zweifle nicht an, dass vielen mobile + Cloud reicht und diesen Weg gehen. Aber ist ja jedem selbst überlassen, sich weiter in die Abhängigkeit der Anbieter zu begeben. Für mich und vermutlich viele weitere PC Nutzer wäre das nix.
Und um zum Inhalt der News zurückzukehren: auch dafür braucht es kein Windows.
 
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