Wlan 75 Meter überbrücken

Radecame

Lieutenant
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Dez. 2008
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734
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage an euch.

Meine Familie und ich werden Anfang nächstes Jahr in unser neuerbautes Haus ziehen.

Unsere älteren Kinder werden im alten Haus wohnen bleiben.

Besteht die Möglichkeit mit speziellen Antennen eine Verbindung von Haus A nach Haus B zu bebekommen? (Ca. 50-75 Meter)

Theoretisch wären nur drei Bäume im Weg und das auch nur so lange ich die Antenne nicht auf dem Dach anrbinge.

Wir besitzen DSL32000, ein Lankabel würde ich ungerne legen da dafür der komplette Hof aufgerissen werden müsste.

Wichtig wäre es, wenn möglich, dass der Verlust minimal bleibt.

Kennt jemand Produkte?

Hat jemand eine Idee oder Erfahrung damit gemacht?

Preislich habe ich mir eine Grenze bei 250€ gesetzt.

Gruß
RC
 
Naja du musst halt nen Modem/Router mit sehr hoher Reichwete nehmen und dazu nen Stick mit Antenne. Die 32 MBit haste aber bei der Distanz eh nimmer.
 
Kannst du mir einen speziellen Router empfehlen?


@ DerBaya: Hast du Erfahrung damit? Bleibt die Qualität fast gleich?
 
Nimm den Router von Marcel Davis, der hat doch auch auf dem Feld 300 meter weit entfernt Empfang ;) *Ironie off*

Bau dir ne Richtfunkantenne oder kauf dir eine bei Conrad. Dann ist das Möglich.
 
Ein spezieller Router muss das nicht sein, er sollte nur abnehmbare Antennen haben um die Richtantennen dran zu schrauben. Ich hab sowas mal mit zwei http://gh.de/172494 aufgebaut. Absolut stabile Verbindung über 300 Meter durch mehrere Bäume. Die 32 Mbit sind da ohne Probleme möglich.

PS: DSL 32000 gibt es nicht. Was du meinst ist Kabel...
 
Jep, nur würde ich die Linksys aktuell nicht mehr nehmen, dann lieber TP-Link 1043ND und DD WRT aufspielen, nun noch die Richtantenne/n dran und fertig ist das ganze. Antennen müssten dann aber auf dem Dach sein, wegen der direkten Funkstrecke. Sobald es allerdings regnet kann es ziemliche Verbindungsprobleme geben. Kabel wäre dennoch besser.
 
Danke erstmal für die schnellen Antworten. :)

Ich meine natürlich Kabel Internet mit 32000.

Macht aber keinen Unterschied, oder?
 
Legal wird das allerdings nicht. 20dBm Strahlungsleistung sind erlaubt. Bei einer Sendeleistung von 16dBm bleiben also noch 4dBi Antennengewinn bis zur legalen Grenze, und das ist wenig.
 
spezielle Router braucht man da nicht wirklich, zwei APs würden auch reichen.
Wichtig ist halt, dass man externe Antennen anschließen kann. Meist kann mit etwas Bastelei solche Anschlüsse nachgerüstet werden.. z.B. gibt's entsprechend bebilderte Anleitungen für AVMs Fritz!Boxen

Auf beiden seiten zwei Richtantennen, z.B. zwei Yagi-Antennen installiert und auf einander ausrichten.
Wichtig ist halt, dass möglichst auch ne Sichverbindung besteht. Also wenn's geht auf's Dach damit.

Damit lassen sich dann auch größere Strecken überbrücken.. wir hatten das mal über ne Strecke Luftlinie paar Hundert Meter. Auch sehr stabil. Die Datenrate war mit zwei 54Mbit-APs nicht soo berauschend, aber die DSL-Leitung war damals auf dem Dorf eh auf 1Mbit begrenzt, von daher war das der Flaschenhals.
Gefühlt dauert es halt alles etwas länger, bedingt auch durch die Laufzeit. Shooter gehen damit nicht :)
 
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eremit007 schrieb:
Legal wird das allerdings nicht. 20dBm Strahlungsleistung sind erlaubt. Bei einer Sendeleistung von 16dBm bleiben also noch 4dBi Antennengewinn bis zur legalen Grenze, und das ist wenig.

naja von 16 auf 20 dbm gibbet nen energiezuwachs von rund 60 mW. 16 dbm sind rund 40 mW 20dbm sind 100mW. find das nicht so wenig an zuwachs
 
ist definitiv möglich.

wir hatten bei uns selber auch schon ca 50m mit rundstrahlantennen, und dabei war ein hausdach im weg. zur zeit haben wir ca 300m luftlinie mit richtfunk zur sendestation mit sichtkontakt vom dach (Ü-DSL, "normales" dsl ueber kabel gibts im ort nicht).

ich denke 2 richtfunk outdoor antennen sollten euer problem beheben. und wenn nicht muss man ein wenig http://homepage.uibk.ac.at/~csaf4733/wlan.htm *g*
 
Auch sehr stabil. Die Datenrate war mit zwei 54Mbit-APs nicht soo berauschend, aber die DSL-Leitung war damals auf dem Dorf eh auf 1Mbit begrenzt, von daher war das der Flaschenhals.
Gefühlt dauert es halt alles etwas länger, bedingt auch durch die Laufzeit. Shooter gehen damit nicht

Das mit der Latenz kann ich mir kaum vorstellen, war das bei dir echt so extrem ?
 
Betreibe auch ein W-Lan Richtnetz, ca.300m-400m. Hab mir dafür 2 TP-Link (je18€) Router geholt und zwei Antennen für ca. 26€. Die Antennen haben 12dBm Verstärkung und der Router selbst liefert 14dBm, wäre über der legalen Grenze, allerdings haben die Antennen anbaupositionsbedingt 12m Kabel und pro Meter Antennenkabel geht ca. 1dBm flöten. Somit wäre alles im legalen Bereich. Probleme gibts nur, wenn auf den Antennen Schnee liegt. Und es ist sogar ein Baum in der Sicht. Ping immer so zwischen 3-20ms, je nach Wetter. Der Speed ist allerdings eher mau, bei ca. 8MBit/s. Aber die Antennen wurden nur Pi mal Auge ausgerichtet, da es in diesem Fall nicht auf hohe Übertragungsrate ankommt.
 
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Wenn die ganze Konstruktion steht würde ich die Sendeleistung der APs soweit runterregel wie es geht. Das erspart dir unerwünschte Besuche von der BNetzA....
 
Winkow schrieb:
naja von 16 auf 20 dbm gibbet nen energiezuwachs von rund 60 mW. 16 dbm sind rund 40 mW 20dbm sind 100mW. find das nicht so wenig an zuwachs

Ich meine damit nur, dass man mit einer Richtantenne die Grenzen der Legalität schnell überschreitet. Eine 3 element Yagi hat schon 6-10dBi Gewinn.

Natürlich darf man die Leitungsverluste noch abziehen. Bei Hobbybastlern und Dachantennen kommen da auch schnell wieder ein paar dB zusammen.
 
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