WLAN Abbrüche bei Linux Mint 11 & diverses

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Lt. Commander
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Apr. 2008
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Hallo,

ich hab auch mal wieder Probleme mit meinem Notebook, dank dem mittlerweile ordentlich verhunzten Ubuntu jetzt allerdings mit Linux Mint 11 :)

Vornweg: Wahrscheinlich stehen sämtliche Lösungen schon zigfach im Netz, nur das finden ist eben immer das Problem wenn man nicht so recht weiß wonach man eigentlich suchen sollte. Falls die Hardware relevant sein sollte, hierum geht es.

Ich habe hier einen 32MBit/s Internetanschluss und dank n-WLAN kommt das auch auf dem Notebook an. Und genau dort liegt das Problem. Sobald ich große (?) Dateien schnell lade, bricht die Verbindung reproduzierbar ab, egal ob per Downloadprogramm oder Linux-Distris per Torrent. Ab einem MB/s wird es kritisch, ab drei dauert es normalerweiße keine drei Minuten bis die Verbindung weg ist.

Mint merkt das aber nichtmal sondern zeigt weiter eine bestehende Verbindung an, allerdings kommt nicht mal mehr ein Ping nach ausen. Nach einem manuellen Neuverbinden mit dem WLAN geht es dann wieder... bis zum nächsten Abbruch. Solange bis die Datei endlich unten ist :freak:

Ich hab bisher erfolglos versucht die MTU zu verringern und per "options ath9k nohwcrypt=1" in der ath9k.conf irgendwas daran zu ändern, hilft aber alles nichts. Irgendwelche Vorschläge?

Ein weiteres seltsames Problem ist, dass ab und zu beim Starten Elemente in einem Panel von Gnome fehlen, beispielsweiße die Benachrichtigungsanzeige. Das erste was einem nach dem Booten auf dem Desktop erwartet ist eine Fehlermeldung die fragt ob das nicht funktionierende Element aus dem Panel geworfen werden soll. Nach einem Neustart geht es dann wieder. Im Prinzip nicht so wichtig, aber hätte zufällig jemand einen Vorschlag parat wie sich das beseitigen lässt?

Schlimmer ist, dass ich unter Mint absolut nicht mehr per Nautilus auf die Windows Dateifreigaben von meinem Spiele-PC zugreifen kann, es fängt mich jedesmal mit einer Endlosschleife von Passwort Dialogen, was wohl ein bekannter Bug sein soll.. seit längerem :freak: Kennt ihr einen für Laien praktikablen Workaround? Ich hätte die Freigabe eben gerne wieder fest eingebunden, so dass ich nicht nach jedem Neustart wieder manuell "smb://undsoweiterundsofort/" eintippen muss.

Vielen Dank schonmal falls sich jemand den etwas länger gewordenen Text durchgelesen hat :D
 
Scheinbar hat hier keiner Ahnung, dann würde ich sagen, frag mal im Linux Mint Forum nach.
Warum ist Ubuntu verhunzt? Ich warte auf die nächste LTS Version und bügle die dann auf mein Lenovo Thinkpad T61 drauf. Mit einer nicht-LTS Version hatte ich schon einige Probleme.
Wurde doch nicht schlecht getestet: http://www.heise.de/open/artikel/Neues-in-Ubuntu-11-10-1359884.html
Wenn dir Unity nicht gefällt: "Kann man sich mit Unity nicht anfreunden, stehen als Alternative Gnome 3.2, KDE 4.7.1, XFCE 4.8 und diverse einfache Fenstermanager bereit." oder nutzt KUbuntu.

Alternative: Fedora oder OpenSUSE (soll mittlerweile gar nicht so schlecht sein) und auch leicht zu bedienen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich frag bei Gelegenheit mal im Mint Forum nach, aber ich dachte mir, dass ich, wenn ich hier eh schon angemeldet bin ja mal mein Glück versuchen kann.

Ja, die Abneigung gegenüber Ubuntu basiert hauptsächlich auf Unity, dass wirklich unbrauchbar ist für das schnelle, routinierte Arbeiten, wie man es von jeher gewohnt ist. Noch dazu hat sich Ubuntu bereits zweimal beim Updaten der Version zerschossen. Und viel vorsichtiger als in einem frisch gebooteten Ubuntu ohne zusätzlich laufende Programme das Update zu probieren kann man ja nicht wirklich sein.. Xubuntu hab ich ausprobiert, ist in meinen Augen auch alles andere als schlecht, aber eben auch nicht besonders hübsch. Ich will einfach bei meinem nach meinen vorlieben konfigurierten Gnome bleiben. Allerdings sicher nicht bei diesem seltsamen Fedora-15-Gnome, bei dem man ohne Tricks noch nichtmal minimieren-Buttons in den Fenstern hat.. weil wer minimiert beim Arbeiten denn schon etwas :freak: Und Dateien auf dem Desktop ablegen ist ja wohl das absolut Mindeste was eine Desktopumgebung drauf haben sollte. (Vielleicht geht das auch irgendwie, ich hab es nur mal in einer VM angetestet).
So bin ich dann bei Mint mit einem wunderbar funktionalen Gnome 2 hängen geblieben.. und sollten sie auch auf irgendwelche Schnickschnack Umgebungen wechseln bastel ich mir eben meine persönliche Arch-Wunschdistro zusammen. Will das eben nur solange wie möglich vermeiden :freak:

Vielen Dank allerdings für die Antwort.
 
Hatte die gleichen Probleme und zumindest die WLAN-Abbrüche habe ich mit dem Wechsel vom Networkmanager hin zu wicd abstellen können. Schau dich dazu einfach mal im Netz um, wie der Ersatz von statten geht. Den Networkmanager solltest du danach restlos aus dem System entfernen.

Die Panelfehler gibt es bei mir auch hin und wieder. Einmal abmelden und wieder anmelden reicht, um das Problem zu lösen. Ansonsten muss man da wohl auf weitere Verbesserungen warten. Vielleicht gibt sich das ganze auch mit Gnome 3.
 
Mh, den Wechsel sollte ich wirklich wagen. Muss mich aber erstmal informieren ob dann das VPN, dass ich für die Hochschule zwingend benötige, immer noch so funktioniert wie es soll oder ob das wieder eine größere Aktion wird^^ Vielen Dank für den Tip, wicd klingt wirklich gut.
 
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