WLAN Adapter in Linux Mint lauffähig?

shaadar

Captain
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Liebe Mitforumistas,

ich baue einen PC für eine Bekannte mit Linux Mint 22.3. Sie wohnt weiter weg von mir, ich plane, ihn ihr zuzusenden. Ich bin kein Linuxexperte, aber eine grundlegende Installation werde ich wohl schaffen. Es wird ein i7-3770K mit 16 GB DDR3-RAM, RX 560 4GB und 250 GB MX500-SSD. Das Mainboard hat kein WLAN.

Die Teile sind fast alle beisammen, meist aus eigenen Beständen. Nur beim WLAN-Adapter zögere ich noch, habe keinen. Ich weiß nur, dass sie den PC in der Küche in der kleinen Wohnung aufstellen will (µATX) und WLAN für ein Notebook hat. Aber ginge folgende USB-Hardware:

https://geizhals.de/tp-link-ac1300-wlan-adapter-archer-t3u-nano-a2882940.html#data

oder

https://geizhals.de/tp-link-archer-tx10ub-nano-a3502925.html#data

Der erste ist ja seit 2023 erhältlich, das sollte auch mit dem Linux gehen? Es gibt auch Varianten mit Antenne, aber da habe ich Sorgen, dass die mal abbricht.

Gehen die Varianten mit okner Empfangsleistung? Mehr als 20 € sollte es nicht kosten.
 
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1&1 Festnetz
Nach dem Chipsatz des Gerätes im Datenblatt schauen.
 
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shaadar schrieb:
Die Teile sind fast alle beisammen, meist aus eigenen Beständen. Nur beim WLAN-Adapter zögere ich noch, habe keinen. Ich weiß nur, dass sie den PC in der Küche in der kleinen Wohnung aufstellen will (µATX) und WLAN für ein Notebook hat. Aber ginge folgende USB-Hardware:
  1. Nach dem verbauten WiFi-Chipsatz schauen und überprüfen, ob dieser von Linux unterstützt wird (das schafft man i.d.R. auch selbst ohne Anfrage in einem Forum, mit Hilfe einer der üblichen Internetsuchmaschinen),
  2. Sollte es bei Neuanschaffung schon WLAN-Hardware sein die min. WiFi6 (also 802.11ax) unterstützt, also der erste Stick (T3U Nano) sollte es nicht werden, und
  3. gut überlegen ob man wirklich zu einem WLAN "Nano-Stick" (wie den beiden verlinkten greifen) möchte, denn da ist nicht viel Platz für die integrierte(n) Antennen, ggf. also keine optimale Wahl insb. bei bescheidenen Empfangsverhältnissen. Notebooks sind im Vergleich dazu i.d.R. deutlich besser aufgestellt (da sind die Antennen oft im Rahmen vom Bildschirm verbaut).
 
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NDiCB schrieb:
Sollte es bei Neuanschaffung schon WLAN-Hardware sein die min. WiFi6 (also 802.11ax) unterstützt

NDiCB schrieb:
gut überlegen ob man wirklich zu einem WLAN "Nano-Stick" (wie den beiden verlinkten greifen) möchte, denn da ist nicht viel Platz für die integrierte(n) Antennen, ggf. also keine optimale Wahl insb. bei bescheidenen Empfangsverhältnissen.

Also fallen beide TP-Link-s raus.

Hier bei Amazon ein BrosTrend-Stick mit .ax und leicht größerer Bauform und expliziter Linux Mint-Unterstützung - den Onlineinstaller könnte ich ja per LAN-Internet hier starten!

Argumente dagegen?
 
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Die Treiber für den Stick sollte im Idealfall der Linux-Kernel selbst mitbringen. Grundlegende Hardware, wie einen WLAN-Stick, die separat vom Hersteller zu beziehende Treiber erfordern, würde ich definitiv meiden. Das käme für mich nur bei irgendwelcher Spezialhardware in Betracht.

Edit:
Die Liste der nicht unterstützten Distributionen macht mich in dem Kontext auch direkt stutzig.
Nicht unterstützte Distributionen: Derzeit nicht kompatibel mit Arch Linux, Fedora Workstation, Kali Linux, deepin, Pop! OS, antiX, Manjaro, RHEL, CentOS, openSUSE Leap, OpenWrt, Guix, Puppy, Tails, Endless OS, LibreELEC, OSMC, SteamOS
 
@Capet: Hast Du einen Vorschlag, bis 20€ mit etwas Body (für etwas eingebaute Antenne)?

Wäre bei dem BrosTrend wegen des Treibers ein größeres Malwarerisiko oder warum meldest Du soche Hardware?
 
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shaadar schrieb:
Hier bei Amazon ein BrosTrend-Stick mit .ax und leicht größerer Bauform
Was ich in #4 vergessen habe zu erwähnen, diese Nano-Sticks nutzen (aufgrund der geringen Baugröße) i.d.R. nur einen Stream bzw. eben Antenne, also SISO anstatt MIMO. Und das ist leider bei dem von dir verlinkten Stick auch nicht anders, trotzt etwas größerem Gehäuse. Also vermutlich kein wirklich großer Unterschied zu den Nano-Sticks.

Ich würde schon empfehlen auf WLAN-Hardware zurückzugreifen die 2x2 Spatial-Streams unterstützt, so wie es auch die meisten Notebook tun.

Des Weiteren:
Muss es wirklich per USB sein? Hat der (Mini)-PC etwa keine Möglichkeit eine WLAN-Karte per PCIe oder M.2 einzubauen? Würde ich zumindest eher empfehlen, wenn möglich. I.d.R. mit dem gewünschten Chipsatz einfacher und/oder kostengünstiger erhältlich (und mit den ext. Antennen sicherlich auch etwas besser).

Davon abgesehen würde ich empfehlen nach WLAN-Hardware Ausschau zu halten die z.B. einen Mediatek MT7921/MT7922 oder einen Intel AX200/AX210 verwenden, da ist der Treiber bereits im Linux-Kernel enthalten. Also z.B. Modelle wie den Netgear A7500, (Edit: LogiLink WL0251), Asus PCE-AX1800, Asus PCE-AXE5400, (Edit: LogiLink WL0248) oder TP-Link Archer TXE72E (v1 = Intel-Chipsatz, v2 = MediaTek) usw…
 
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