WLAN Reichweite erhöhen; Repeater; WLAN-Karte

thue-brawu

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich darf mich mal wieder mit einem elterlichen Problem an euch wenden und hoffe ihr konnt mir (wie bislang immer) helfen.

Es besteht folgendes Problem. Auf dem Grundstück befinden sich zwei kleine Häuschen. Beide sind ca. 100-120 m voneinander entfernt. In einem existiert ein Telefon-/ Internetanschluss (Telekom, betrieben mit 1&1 Fritz-Box). Das Häuschen in welchem der WLAN-Router steht hat eine Bauweise aus den 70ern (ich denke mal Sauerkrautplatten o.Ä.) + eine neu aufgebrachte ca. 15 cm dicke Dämmung. Zwischen den Gebäuden liegen nur wenige Bäume (Kiefern, Baumkronen ausreichend hoch um nicht zu stören).
Nun möchte man gern auch in dem 2. Häuschen über WLAN verfügen. Das Häuschen ist gemauert. Leider reicht die WLAN-Empfang hierzu nicht mehr aus.
Dies möchte ich gern ändert und hier um eure technischen Lösungsmöglichkeiten fragen. Meint ihr ein einfacher WLAN-Repeater (mglw. der gängige Fritz-Repeater) wird das Problem beheben? Oder sollte es ein anderes Modell oder eine andere Hardware werden (Antenne o.Ä.). Es wäre auch noch ein anderer WLAN-Router (das übliche Telekom-Modell, neu) verfügbar.
Außerdem verfügt eines der zu verbindenen Geräte derzeit noch über keine WLAN-Karte (PC-siehe Signatur). Welche würdet ihr da - auch im Hinblick auf das beschriebene Problem - empfehlen?

Bei der Internetverbindung handelt es sich um eine 16000er Leitung, welche beim Speed-Test auf "wieistmeineip.de" mit "download - gut" und "upload - perfekt" abgeschlossen hat. Download war glaube ein Wert zwischen 12000 - 14000. Leider weiß ich es nicht mehr genau und kann es gerade nicht prüfen. Ist die Leitung eurer Erfahrung nach ausreichend um bspw. Internet + Onlinegame/ Onlinestreaming über Sky + Handy Internetnutzung gleichzeitig zu betreiben, oder könnte es da zu massiven Verbindungsproblemen kommen?

Vielen Dank für eure Antworten vorab. Ich hoffe das/ die Promlen/ e ausreichend beschrieben zu haben, ansonsten einfach nachhaken.
 
Bist du schon mal in Häuschen 2 mit einem WLAN Empfänger (Laptop) gewesen und hast nachgesehen wie gut der Empfang ist?
Typischerweise ist eine Fritzbox nicht gut weil eben schlechte Sendestärke/Empfangsempfindlichkeit. Fritzboxen haben miserable Antennen.
 
Wenn beide Häuser das gleiche Stromnetz nutzen, kannst du es mit einem Stromnetzwerk nutzen. Also per Steckdose ins andere Haus und von da mit Wlan weiter. Das klappt mMn besser als mit Repeater oder "besseren Wlan Antennen".
 
HominiLupus schrieb:
Bist du schon mal in Häuschen 2 mit einem WLAN Empfänger (Laptop) gewesen und hast nachgesehen wie gut der Empfang ist?
Typischerweise ist eine Fritzbox nicht gut weil eben schlechte Sendestärke/Empfangsempfindlichkeit. Fritzboxen haben miserable Antennen.

Bisher wurde dies nur einmal mit einem Handy (Galaxy S 6) probiert. Es gab einen Ausschlag, jedoch kann ich nichts zur Stärke/ Qualiät sagen. Mit einem Laptop könnte ich es ggf. heute abend mal probieren. Sitze wie gesagt leider nicht direkt am Ort des Problems :D

Was wäre die Alternative zu einer Fritzbox und würde die das beschriebene Problem zufriedenstellend lösen?

Rollensatz schrieb:
AW: WLAN Reichweite erhöhen; Repeater; WLAN-Karte
Wenn beide Häuser das gleiche Stromnetz nutzen, kannst du es mit einem Stromnetzwerk nutzen. Also per Steckdose ins andere Haus und von da mit Wlan weiter. Das klappt mMn besser als mit Repeater oder "besseren Wlan Antennen".

Dies ist glaube leider nicht möglich.
 
Zuverlässigste Lösung: LAN-Kabel unter die Grasnabe legen, Accesspoint am Ende. So haben wir es bei meinen Onkel auf dem Lande gelöst.
 
Richtantennen wäre ein Versuch, evtl sogar von Dach zu Dach (Blitzableiter nicht vergessen).
Müsstest dann natürlich WLAN Router/AP nehmen deren Antennen man austauschen kann (TP-Link, D-Link, z.B.).
Allenfalls reichts auch eine Outdoor Antenne an jedem Haus zu befestigen damit die sich gegenseitig "sehen" aber je nach Wetterlage kann das dann einbrechen (dann doch lieber die Richtantennen Variante die teilweise auch über km Distanzen funktionieren).

Wenn Kabel zwischen den Häusern verlegen dann eher Glasfaser und nicht Kupfer (wegen Blitzschlag weil sonst knallts in beiden Häusern).
Zusätzlich kommt dass die Distanz über 100 Meter gehen würde (LAN Kabel max Länge 100 Meter ohne Repeater).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe eben noch einmal nachfgefragt. Die Distanz dürfte "nur" ca. 80m betragen. Kabel in den Boden legen wäre eine ungünstige bis nicht realisierbare Option, aufgrund baulicher Gegebenheiten. Diese Repeater erfüllen wohl garnicht/ kaum ihren Zweck!? xD
 
Könnten - müssen aber nicht. Nicht Crossband fähige Teile halbieren ausserdem die Bandbreite.
Im C't von nächsten Montag gibts ein Vergleichstest von 10 WLAN Repeatern - wäre allenfalls was für Dich - Messungen fanden dort allerdings nur Indoor statt.
Was ist das Problem mit der Richtantenne? Zur Not könntest natürlich auch von Fenster zu Fenster wenn Outdoor Montage nicht möglich.
 
nein, ein repeater müsste zwischen den zwei häusern platziert werden um die wirkung voll zu entfalten... da ich nicht vermute, dass mittendrin eine steckdose ist mit wetterschutz-häuschen, ist das unmöglich.

es gibt im ersten beitrag hier bei CB "wlan-reichweite" viele tipps und anleitungen, wie man mit einfachen mitteln ein richtfunk-wlan basteln kann, mit zwei aussenantennen und entsprechenden router zum anschliessen...
statt den aufwand und auslagen mit einem eher unsicheren ausgang (kann funktionieren, muss aber nicht) wäre eine zweite lösung vielleicht simpler.... im kleinen haus ein LTE/umts-router mit entsprechender flatrate zum surfen... (gamen eher nicht)
 
Der richtfunk-variante bin ich definitiv nicht abgeneigt. Montage wäre machbar, auch direkt auf Sicht.
Ist es denn möglich am Punkt B das Signal dann wieder per WLAN zu verteilen?
Bezüglich der zu vewendenden Hardware bräuchte ich nun eure Hilfe. Sowohl, was die Antenne, als auch Kabel angeht. Als Router stehen eine 1&1 Fritzbox, ein neuer, Telekom Speedport und ein ca. 2 Jahre alter Netgear zur Verfügung.
 
Müsstest ein AP nehmen der 2 WLANs aufbaut: 1 lokal und 1 für die Verbindung zum anderen Haus.
Müsstest bloss gucken wie das mit den Antennen genau ist, bei einigen Geräten sind die externen Antennen z.B. nur für 5 Ghz WLANs, die für 2.4 Ghz sind im Gerät drin fix verbaut.
Aber da gibts bestimmt recht gute Anleitungen, bist ja nicht der Erste der sowas macht.
 
Update:

Bislang war die Fritz-Box 7312 (Gebäude A) angeschlossen. Ich habe nun einmal auf den Speedport W724V gewechselt und diesen ca. 3 Meter näher zu einem Fenster verbracht. Der Abstand von Router zu Fenster in A beträgt nun nur noch ca. 2,5 - 3 m. Vom Fenster aus besteht direkter SIchtkontakt zum Gebäude B. Dort habe ich nun einmal einen Lapotop (Lenovo ThinkPad L520, aktuellster Treiber des Inte Wifi 1000) in ein Fenster gestellt und hatte WLAN-Empfang. Es gab einen Ausschlag von 2 Balken. Die Signalqualität wurde mit "schwach" bezeichnet. Die Übertragungsrate schwankte zwischen 5 - 13 mBit/sec. Habe ich mich vom Fenster entfernt, brach der Kontakt zum Router langsam, aber sicher ab. Den Router habe ich auf einen freien Kanal eingestellt.
Würden sich durch diese neuen Feststellungen ggf. weitere Lösungsmöglichkeiten finden? Ich hatte nun eher an den Verbau einer besseren/ stärkeren Antenne im Router (sofern möglich und sinnvoll) gedacht. Außerdem wäre ja sicher eine weitere Empfangsantenne mit mglw. USB-Anschluss im Gebäude B notwendig/ sinnvoll. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und es gibt vielleicht noch eine einfacherer Lösung als die Richtantenne.
Es wäre in Gebäude A außerdem noch möglich einen Repeater im Dach zu installieren. Dieser würde unmittelbar an einer recht dünnen Holzwand (-außenwand) grenzen - ebenfalls mit freier Sicht zu Gebäude B.

LG thue-brawu
 
Bei der Fritzbox lassen sich keine stärkeren Antennen anbauen, Du benötigst m.M.n. zwingend ein 2. Router/AP der sich um ein starkes WLAN kümmert, die Fritzbox oder der Speedport kümmern sich nur noch um die Bereitstellung des Internets.

Beispiel:
http://geizhals.de/tp-link-archer-c2-a1084374.html?hloc=de
oder
http://geizhals.de/tp-link-archer-c5-v2-a1280335.html?hloc=de
Die haben austauschbare externe Antennen, Du kannst es aber zuerst auch mit den Mitgelieferten probieren. Bedenke aber dass je nach Wetterlage die Signalstärke schwanken kann, insbesondere wenn es regnet.
Du richtest das Gerät nicht als Router ein sondern als AP, dazu einfach die Verbindung zur Fritzbox oder Speedport an einer der LAN Ports anhängen und nicht am WAN Port. Ausserdem muss der DHCP Server deaktiviert werden.
 
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