Working Station Konfiguration / Beratung

Dakrat

Cadet 1st Year
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Juli 2021
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Hallo alle miteinander,
Ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung konstruktives und hilfreiches Feedback zu kriegen.
Nach den Fragen befindet sich ein Link zu den Komponenten, die ich bereits rausgesucht habe. Passen sie soweit zusammen? Preis/Leistung sinnvoll? Verbesserungswürdig? Vielen Dank.


1. Möchtest du mit dem PC spielen?
  • Welche Spiele genau? …Keine
  • Welche Auflösung? 2x Full HD 1920x1080
  • Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen?... Unwichtig
  • Genügen dir 30 FPS oder sollen es 60 oder gar 144 FPS sein? … unwichtig

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Der PC soll als Arbeits-PC im Steuerbüro genutzt werden. Vorrangig Word/Excel auf dem PC selbst sowie auf diverse Programme auf einem Server durch eine Verbindung.

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Gerne darf es leiser sein. Kein RGB, kein OC, jedoch ein PC der durchaus die nächsten 5-10 Jahre seine Arbeit ordentlich verrichtet.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Es sollen 2 Montore (24 Zoll) per HDMI bzw. Display Port am PC angeschlossen werden. Vorrangig ist der Gebrauch im Büro, d.h. ergonomisch (höhenverstellbar, neigbar) sowie langlebig und augenschonend. Full-HD ist bei 24 Zoll dann ausreichend. Haben schon mehrere is Ausblick gehabt im Preisniveau von 100-200€. In der Geizhals Liste ist ein Monitor hinterlegt.

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
Nein.

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Maximal bis zu 1500€ pro PC, 2 Monitore sowie Maus und Tastatur.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Je eher desto besser, 2-3 Wochen wären als Wartezeit aber auch möglich.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Der PC soll am besten von einer Firma zusammengebaut werden, auch aufgrund von Garantie- und Mängelansprüchen.


Hier ist die selbst erstellte Geizhals Liste:
https://geizhals.de/?cat=WL-2124558

Ich bin nach wie vor unsicher, ob es ein 3700x oder doch der 5600x werden soll.
Grafikkarte ist nur wegen den DP ausgesucht worden. Ich denke, es ist bequemer und einfacher mit 2xDP als mit 1xHDMI und 1xDP?
Der Lüfter ist auch aufgrund unsicherer Natur genommen worden. Ist er zu groß gedacht? Lautstärke?

Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Mit freundlichen Grüßen
Dakrat
 
Es ist in der Regel eine schlechte idee einen Arbeits-PC bzw. Workstation selber zu basteln bzw zusammenbauen zu lassen. In der Regel greift man zu einem Fertigen Gerät von den großen Herstellern wie HP, Lenovo, Dell und co. Meist wendet man sich an ein Systemhaus zwecks der Beratung und dem passenden Support.
10 Jahre halte ich übrigens generell für wenig realistisch auch wenn die fertigen Geräte meist eine überdurchschnittliche Lebensdauer haben.
 
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Als CPU+GPU wuerde ich dir eher den AMD 4650G oder wenn du noch ein paar wochen warten kannst den 5600G empfehlen. Wobei das fuer die Beschriebene Anwendung beides immernoch absoluter Overkill ist. 2-4 Kerne tun da auch ihren Zweck

Als SSD kannst du entweder eine Crucial MX500, Kingston A2000 oder WD SN750 nutzen - Die tun sich von der reelen performance her alle nichts und kosten die haelfte der 970 pro
 
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Eigentlich wäre hier ein 5600/5700G ideal, der kommt aber erst im August. Die Vorgänger sind gerade etwas teuer, obwohl ein 3700X+GPU natürlich auch nicht gerade billig sind.

Ich sehe hier aber auch nicht die Notwendigkeit, unbedingt auf einen 8-Kerner zu setzen.
+1 für den 4650G

https://geizhals.de/amd-ryzen-5-pro-4650g-100-100000143mpk-a2336716.html
https://geizhals.de/msi-b550-a-pro-a2295021.html?hloc=de
https://geizhals.de/crucial-dimm-kit-32gb-ct2k16g4dfra32a-a2326631.html?hloc=de
https://geizhals.de/western-digital...0t3x0c-00sjg0-dbrpg0010bnc-wrsn-a1969746.html
https://geizhals.de/arctic-freezer-34-esports-grau-acfre00073a-a2211394.html?hloc=de
https://geizhals.de/seasonic-focus-gx-550w-atx-2-4-focus-gx-550-a2119946.html?hloc=de
https://geizhals.de/silentiumpc-ventum-vt2-spc288-a2432161.html

Mein Senf dazu.
Dakrat schrieb:
Der PC soll am besten von einer Firma zusammengebaut werden, auch aufgrund von Garantie- und Mängelansprüchen.
Ja gut, dann können wir uns das ganze direkt sparen. In dem Fall macht ein OEM-System einfach mehr Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
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An ein Systemhaus wenden. Die kümmern sich dann auch um den Support.

Wir sind hier zB derzeit mit Fujitsu Esprimo ausgerüstet. Die leisten was sie sollen und sind im normalen Büroalltag unhörbar.
 
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Bei einem Produktiv System würde ich definitiv zu einem Pre-Build OEM System mit Vor-Ort Service greifen. Mit den Anforderungen braucht es hier kaum Leistung und Zuverlässigkeit ist deutlich wichtiger.

Erkundige dich bei einem Systemhaus am besten nach einem Angebot.
 
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Schon mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Bzgl. Zusammenbau: Ich habe schon etliche fertig PCs angeschaut, aber jedes mal gab es verbaute Teile, die für das Geld einfach überdurchschnittlich zu teuer waren. Selbstgebaute PCs kann man durchaus eine bessere Synergie und ggf. auch für den günstigeren Preis bekommen?

Die Samsung Pro wurde aufgrund der Langlebigkeit gewählt. Die Festplatte muss lange halten. Es sind derzeit PCs im Büro die ihr 10.tes (oder doch erst 8.tes?) Jahr erleben. Aber kann durchaus natürlich überdimensioniert sein...

Die neuen Prozessoren klingen schon vielversprechend.

Wir haben natürlich eine IT Firma, die uns betreut. Sie hat uns auch schon 2 Vorschläge zugeschickt. Diese fanden wir aber für die verbaute Technik einfach viel zu überteuert..
 
Dakrat schrieb:
Geld einfach überdurchschnittlich zu teuer waren
Ja, das ist richtig und definitiv ein Nachteil. Aber du musst damit arbeiten, da kannst du nicht mal eben 3 Wochen auf den PC verzichten, um das Netzteil zum Hersteller einzuschicken, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Und das zahlt man natürlich. Bei Produktivsystemen ist Preis/Leistung nachrangig. Aber natürlich muss man nicht völlig überteuertes Zeug kaufen und das Erstbeste nehmen...
 
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Dakrat schrieb:
Die Samsung Pro wurde aufgrund der Langlebigkeit gewählt.
Das ist nicht die einzige SSD mit 600TB TBW, das ist eher ein ziemlich normaler Wert. Und letztlich kommt es bei der Lebenszeit eher drauf an wie groß das Laufwerk im Vergleich zu seiner Schreiblast ist. Wenn das Laufwerk also lange halten soll, lieber 1TB statt 500GB...

Und wer sich auf das Laufwerk 100% verlässt macht ohnehin einen Fehler. Datensicherheit steigt mit der Redundanz. Also Backup, Backup, Backup.
Dakrat schrieb:
Wir haben natürlich eine IT Firma, die uns betreut. Sie hat uns auch schon 2 Vorschläge zugeschickt. Diese fanden wir aber für die verbaute Technik einfach viel zu überteuert..
Na ja, das teure an den Rechnern ist weniger die Hardware selbst sondern eher der Service drumherum. Den man bei einem Selbstbau eben nicht hat.
 
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ghecko schrieb:
Das ist nicht die einzige SSD mit 600TB TBW, das ist eher ein ziemlich normaler Wert. Und letztlich kommt es bei der Lebenszeit eher drauf an wie groß das Laufwerk im Vergleich zu seiner Schreiblast ist. Wenn das Laufwerk also lange halten soll, lieber 1TB statt 500GB...
Also eine günstigere Alternative, aber mit mehr Speicherplatz wäre sinnvoller? Es wird ja nicht wirklich viel darauf abgespeichert. Die eigentliche Arbeit erfolgt auf Servern. Klar wird auch Schriftverkehr und Excel auch auf dem PC selbst gemacht, aber das braucht ja kaum Speicherplatz.
ghecko schrieb:
Und wer sich auf das Laufwerk 100% verlässt macht ohnehin einen Fehler. Datensicherheit steigt mit der Redundanz. Also Backup, Backup, Backup.
Das ist richtig. Aber wie bereits erwähnt, es wird hauptsächlich auf dme Server gearbeitet, dort sind dann auch teilweise lokale Sicherungen abgelegt.
ghecko schrieb:
Na ja, das teure an den Rechnern ist weniger die Hardware selbst sondern eher der Service drumherum. Den man bei einem Selbstbau eben nicht hat.
Nun, die Sache ist, die Firma stellt ei e extra Rechnung für die Einrichtung etc zusätzlich zu den schon teuren Geräten. Also die Einrichtung und Pflege ins System wird so oder so fällig.
 
Auch wenn die Rechner 10 Jahre halten sollen glaube ich dass 1500€ pro Rechner zu viel ist.
Ein Office-PC kommt mit weniger Wumms auch gut aus (die SSD holt hier schon viel an Geschwindigkeit) und wenn die Anwendungen sowieso auf einem Server laufen muss der Rechner auch sonst nix tun.
Da würde es sogar ein Intel NUC für 400-500€ locker tun und auch lange halten.

Ich hab trotzdem die Liste mal ohne viel Zeit zu investieren etwas überarbeitet:
https://geizhals.de/?cat=WL-2137770

Ich bin sogar der Meinung dass man bei der CPU noch weiter runter könnte.

Aber auch ich würde empfehlen die Rechner fertig bei einem Systemhaus zu holen, alleine schon wenn etwas kaputt gehen sollte. Im einfachsten Fall hast du 8x5 Support. Das bekommst du bei Einzelteilen nicht.
 
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Wenn das selber Zusammenstellen des PCs kein Problem darstellt, kaufe einfach Teile für einen PC mehr mit, um im Falle eines Defektes direkt Ersatzteile da zu haben.
 
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KAF schrieb:
Wenn das selber Zusammenstellen des PCs kein Problem darstellt, kaufe einfach Teile für einen PC mehr mit, um im Falle eines Defektes direkt Ersatzteile da zu haben.
Also selbst zusammen bauen ist ausgeschlossen. Dachte mir, dass die Firma, die bereits die PC Teile vertreibt das gegen Aufpreis für uns erledigt. (Mindfactory zB)

HerrRossi schrieb:
Mein Vorschlag: https://www.dell.com/de-de/work/sho...3080-mff/spd/optiplex-3080-micro/s012o3080mff

2 Monitore über HDMI und DP möglich, dazu buchst du dir noch vor Ort Service.
Ist er nicht etwas zu schwach auf der Brust? 8 GB RAM, CPU etc? Sobald Windows 11 rauskommt und es kostenlos zum Upgrade freigeworden ist, wird das System bestimmt auf Dauer immer langsamer und langsamer... Oder habe ich da unbegründete Befürchtungen?
Danke für den Vorschlag.

Eine Frage stellt sich mir noch nach wie vor. Gibt es einen Unterschied ob man die Monitore durch verschiedene Anschlüsse bedient, also 1x HDMI und 1x DP, oder ist es besser wenn beide den gleichen Anschluss haben? Oder ist generell eins von beiden, zb DP, der bessere?
 
Windows 11 wird mehr brauchen, aber ich glaube das 8 GB da auch noch reichen, wenn der Rechner ausschließlich Office machen soll.
Wenn der Rest auf dem Server ist ist eher die Frage ob man irgendwann sogar in Richtung ThinClient gehen kann, wenn man Office dann auch noch auf dem Server hat.

Bei FullHD würde sogar ein DVI noch locker reichen.
Und die Art der Anschlusses ist egal, DVI-D, HDMI und DP sind alle digitale Anschlüsse, bei HDMI und DP geht aber deutlich mehr (je nach Version) als bei DVI.
 
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Dakrat schrieb:
Ist er nicht etwas zu schwach auf der Brust?
MMn. nicht, der Bürokram braucht in der Regel nicht viel Rechenleistung (wenn es nicht gerade um komplexe Makros auf einer Exceltabelle mit Millionen Zeilen geht) und Win11 ist noch in weiter Ferne, zumal Win10 noch lange unterstützt wird.
Aber selbst wenn, dann kauft man eben in 3-5 Jahren einen neuen PC in der Preisklasse, dieses Teil ist dann längst abgeschrieben. 500 EUR ist ja keine große Investition für ein Steuerbüro.
Es gibt so ein Teil aber auch mit 6C/12T und 16GB RAM: https://www.dell.com/de-de/work/sho...3080-mff/spd/optiplex-3080-micro/s022o3080mff Kostet auch nur 120 EUR mehr, ich würde aber auch jeden Fall vor Ort-Service dazu buchen:
3 Jahre ProSupport Plus und Next Business Day Onsite Service
 
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