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News WoW: Belgier spielt sich ins Koma

Koma saufen ist besser!Ist doch wahr! Was ist denn an so einen Spiel dran?
 
Wird ja langsam wie bei "Otherland". Wohl in Tangadorekoma gefallen und findet seine Netzbuchse nicht mehr...

Ist leider kein Einzelfall.
Habe früher selbst oft bis in die frühen Morgenstunden Siedler 1/2 gespielt...
Wieviele saufen sich eigentlich Europaweit ins Koma pro Tag?
10.000?
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha... mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich meine damit auch weniger die News an sich, sondern manche Kommentare hier.

Als erstes würde ich davon abraten, irgendjemandem die Schuld zu geben. Die sollte eigentlich für jeden klar auf der Hand liegen. Dem Konsumenten. Das ist bei Tabak, Alkohol und sonstigen Dingen zu 99% immer der Fall (soll ja schon Medikamenten-Sucht durch Krankenhausaufenthalte gegeben haben oder durch "über-Therapierung).

Blizzard trifft wohl als letztes irgendeine Schuld. Es wird ein Elterliches Kontrollsystem angeboten. Wenn die Eltern sich nicht damit auseinander setzen, was ihre Kinder machen, weil es den meisten in unserer heutigen Zeit schlicht scheiss egal ist, dann kann das nicht die Schuld von Blizzard sein.

Das WoW süchtig macht, finde ich persönlich auch sehr weit hergeholt. Im Prinzip ist es nur die Sucht(suche) nach anerkennung, die viele einfach nicht bekommen. Ich konnte das selbst schon oft beobachten in meinem Bekanntenkreis. Jemand, der seiner Meinung nach nicht genug anerkennung für seine Taten bekommt, versucht sie zu "erzwingen". WoW macht ja nicht auf chemischer oder biologischer Art süchtig, sondern es ist der Zustand. Ich spielte ebenfalls WoW, es hat Zeit geraubt, allerdings hab ich einfach zu viele andere Pflichten um es so exessiv zu betreiben. Kinder brauchen Aufgaben, dass fängt beim helfen im Haushalt an usw usf.... Heutzutage wird das ja aber bald schon als Kinderschändung angesehen, wenn der Nachwuchs in die häuslichen Pflichten eingebunden wird. Die könnten sich ja dann nicht richtig entfalten oder verlieren ihre Kindheit. Das sind mal so ein paar Argumente aus dem Lager.

Eine monatliche Gebühr macht noch niemanden nach etwas süchtig. Ich zahle auch Steuern für mein Auto oder Versicherung, macht mich das süchtig? Ich denke ich würde nicht so lange fahren bis ich ins Koma falle nur weil ich der Meinung bin ich müsste diese "monatliche Gebühr" ja vollends ausnutzen.

Leute bei denen so etwas passiert, bedürfen besonderer aufmerksamkeit von der Familie oder Verwandten. Mein Neffe spielt seit rund 2 Monaten ebenfalls WoW, der tut es aber mit seinem Vater zusammen. Sogar seine Mutter (meine Schwägerin) spielt mittlerweile mit. Mein Bruder ist da mit 38 und meine Schwägerin mit 35 nun auch nicht gerade Junges Blut, vor allem nicht bei WoW. Dort bilden die wohl auch mit einigen anderen eher die Ausnahme. Was bei meinem Neffen aber nicht vorkommt ist, dass er nur noch vor der Kiste hängt und WoW spielt. Da achten seine Eltern drauf.

Wenn er in der Schule absacken würde, weil er zu viel vor der Kiste hängen würde, dann würde er da auch Sanktionen erfahren, weil sich seine Eltern mit ihm auseinander setzen. Wenn er kummer hat oder ähnliches kommt er auch mal zu mir und erzählt mir was los ist, oder bei Oma und Opa oder bei seinen Tanten. Das ist aber leider der Punkt wo es in vielen Familien heute an jeder Ecke hapert. Das familiäre Umfeld hat heute kaum noch Bestand. Wenn ich alleine nur schaue, wie bei vielen Familien das Mittag-/Abendessen gehandhabt wird, wo einfach nur noch ein Topf auf dem Herd ruht und jeder sich sein Teller nimmt und irgendwo hin verschwindet, die Eltern vor die Glotze, die Kinder in alle himmelsrichtungen verstreut und sich keiner mehr richtig um den anderen kümmert, dann ist ein solches Resultat nicht verwunderlich. Das sich die Kinder/Jugendlichen im pubertären Alter mehr und mehr von ihrer Familie entfernen und verfremden ist da nicht verwunderlich. Die Erziehung, fällt dann ganz schnell in den Bekannten- und Freundeskreis des Kindes. Das gepaart mit einer schönen Portion Rivalität, führt dann auch nicht zwangsläufig zu einem solchen Ergebnis wie oben beschrieben. Das ist auch dort noch ein Extremfall. Nichts desto trotz geht vieles leider in eine solche Richtung. Sei es nur das die Schule vernachlässigt wird oder sogar eine Ausbildung. Gesehen hab ich das in meiner beruflichen tätigkeit auch schon bei unseren Auszubildenden.

Lange rede kurzer Sinn: Die Schuld bleibt bei demjenigen der es so weit kommen lässt. Auch ein 15 Jähriger sollte in der Lage sein zu wissen, was gut für ihn ist und was schlecht.
 
Ich habe World of Warcraft selber mal etwas kritisch betrachtet die Tage spiele aber zur Zeit selbst und bin mir dennoch bewusst welche Gefahren es mit sich bringt.
Man muss sich selbst einschätzen können man muss einfach gefestigt sein damit man der Sucht nicht verfällt.
Das was nun in Belgien passiert ist, das ist eben passiert, aber dennoch es ist eine Tendenz.
Kumpel von mir hat fast den ganzen Tag gespielt, ich bin um 12uhr off und er war noch on als ich dann am Mittag um 15uhr wieder on kam, ging dann um 16ur schlafen. Das versteh ich dann einfach nicht...

http://ennosuke.en.funpic.de/wordpress/?p=6
Hier mal mein Link zu meinen Blog Beitrag, kein Meisterwerk, aber WoW nicht nur von der Sucht Seite betrachtet sondern vorallem aus der Sicht eines Gamers :)
 
ach was...koma....der is nur mal kurz AFK gegangen :D :D :D :D

ach was....koma....der is nur mal kurz AFK gegangen :D :D :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelpost)
Timotime schrieb:
ach was....koma....der is nur mal kurz AFK gegangen :D :D :D
LOL :D

Zum Thema kann ich sagen, dass ich selbst ca 6 Monate WoW gezockt hab - auch teilweise bis 6 Uhr morgens (nur in den Ferien). Das Spiel hat wie hier schon oft erwähnt Suchtpotential und wenn man sich selbst schlecht unter Kontrolle hat, wie der Belgier in der News, kann es zu solchen Vorfällen kommen.
 
Hab auch schon ein Buch bis zum Umfallen gelesen...1200 Seiten auf einen Sitz.
 
boa!
mit suchtfaktor also?
und das war?
 
Mike Lowrey schrieb:
@ Genoo

Wenn du mein Sohn wärest und mich(metaphorisch als Mutter) aktiv bedrohst kann ich entscheiden rufe ich die Polizei und bereite dir je nachdem sehr viel ärger oder lasse ich dich halt PC Spielen.

Immer den Eltern die schuld geben lächerlich.


Wenn man als Elternteil vor seinen Kindern ANGST haben muss ist es ohnehin schon zuspät
Selbst alleinerziehende Mütter sind in der Lage sich durchzusetzen, meine hats auch geschafft ;)

Und ich seh sonst nirgendwo die Schuld, zumal es die elternliche Freigabe im Spiel gibt, wo die Eltern selbstständig Uhrzeiten einstellen können wann man mit dem Account online gehen kann

Blizzard kann schließlich nicht auch noch die Erziehung ihrer minderjährigen Spieler übernehmen
 
24 Stunden Koma? gibts sowas wirklich oder wird das Wort "Koma" nur benutzt damit die Leute aufhorchen?
Der war so fertig der musste halt mal so richtig pennen ^^

Ich mein ich zock ja auch nachts immer durch aber dafür penn ich dann den halben Tag... an schlaf mangelts mir nicht hab nur total verdrehte Uhrzeiten...
und gegen WoW bin ich eh imun ein mal nen Char bis lvl 8 gespielt und fast eingepennt vor langweile...
 
Das Problem bei WoW ist einfach, dass man jede Minute zocken MUSS, denn man bezahlt ja dafür. Jede nicht gespielte Minute kann man am Ende des Monats als verschwendet sehen und ärgert sich dann über das schöne Geld.
 
AbualSemi schrieb:
Das Problem bei WoW ist einfach, dass man jede Minute zocken MUSS,

Ich glaube nicht, dass ein Zwang WoW zu spielen, mit dem Geld das man monatlich zu zahlen hat begründet werden kann. WoW ist dafür bekannt ein enorm großes Suchtpotential zu haben. Begründet ist dies durch eine so gut wie nie endende Story, ein Charakter der fast unendliches Ausbaupotential besitzt und das Streben nach Verbesserung im Spiel. Ausgenommen sind natürlich Level 70 Charaktere.. Aber selbst solchen hohen Charakteren kann noch das eine oder andere Item zur "Vollendung" fehlen.
 
tja selbst schuld...

genau wie die scheiss alkis oder junkys. Klar spielt das umfeld ne grosse rolle und der griff zur droge ist einfach. trotzdem sollte man noch auf sein leben klarkommen. zumindest aber die eltern, in diesem fall die mutter. kann sie es nicht ist das zwar tragisch - aber nicht mehr zu ändern. Ich hoffe mal der junge hat seine lektion gelernt.
 
Ich denke mal der Junge hat seine Lektion gelernt und wird das Computerspielen sicher mit anderen Augen betrachten. Bin gespannt wann die "Pc-Sucht" von Krankenkassen als Sucht anerkannt wird, ich denke mal solche Vorfaelle wuerden dazu beitragen.
 
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