Wozu einen Virenscanner?

Wie gefährlich sind Viren wirklich?

  • Ich benutze nie einen Virenscanner und habe noch nie Probleme mit Viren gehabt.

    Stimmen: 18 14,1%
  • Ich benutze nie einen Virenscanner und habe schon Probleme mit Viren gehabt.

    Stimmen: 2 1,6%
  • Ich benutze immer einen Virenscanner und habe noch nie Probleme mit Viren gehabt.

    Stimmen: 66 51,6%
  • Ich benutze immer einen Virenscanner und ich habe schon Probleme mit Viren gehabt.

    Stimmen: 42 32,8%

  • Umfrageteilnehmer
    128
  • Umfrage geschlossen .
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Also wer nicht unbedingt auf nicht-legalen Seiten rumsurft kommt mit AVG und der Windows Firewall sehr gut klar. Meistens hat der eigene Route ja auch Packetfilter und NAT einstellungen am start. Also wie gesagt wer sich in normalen Kreisen bewegt müsste ausreichenden Schutz und noch gut ressourcen übrig haben.
 
Als Linux User gilt für mich natürlich: Kein Virenscanner & nie Probleme mit Viren.

Auf meinem XP, welches ich als Zweitsystem installiert habe (auch wenn ich es so gut wie nie benutze) habe ich jedoch sehr wohl einen Virenscanner installiert.

Dadurch, dass ich hinter einem NAT Router sitze (welcher Würmer à la Blaster bereits abweist), Windows aktuell halte und mit Opera surfe wäre ich wohl auch ohne Scanner nicht besonders gefährdet (zumindest im Gegensatz zu solchen ohne Windows Update, Router und mit IE... die sind vermutlich schon nach zwei Minuten verseucht).
Trotzdem halte ich den Scanner für sinnvoll, damit heruntergeladene Dateien geprüft werden können (man weiss nie ob sowas hundertprozentig Vertrauenswürdig ist. Zudem könnte ja auch der Downloadserver gehackt worden sein) sowie um Dateien zu checken, die Beispielsweise über USB Stick, gebrannte CD oder so von anderen Rechnern kopiert wurden.
 
DaveStar schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt.

Genauso geh ich auch ins Netz :) Bei Linux nutze ich auch keinen Viren-Scanner. Könnte jetzt auch sagen: Ich nutz keinen Viren-Scanner mehr unter Windows. Unter Linux ist die Situation aber ein wenig anders... Sicher gibts auch Schädlinge für Linux, aber lang nicht so viele wie bei Windows.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man bräuchte unter Windows auch keinen Virenscanner, wenn man endlich ohne Admin Rechte arbeiten würde.
Jedes weiter Windows Sicherheitskonzept scheitert ab dieser Stelle.
 
Ein AV-Scanner allein wird es auch nicht machen, manche zeigen aber auch Malware an wo gar keine ist....und woher will Jemand ohne Scanner wissen dass der Rechner nicht schon längst verseucht ist...?
 
engine schrieb:
Man bräuchte unter Windows auch keinen Virenscanner, wenn man endlich ohne Admin Rechte arbeiten würde.
Schon ärgerlich, dass Microsoft nicht auf die Idee kommt, mal sowas wie UAC zu entwickeln. Abgesehen davon können Passwörter auch ohne Adminrechte ausgespäht werden, da die meisten Programme (Webbrowser, Messenger usw.) ja von Anfang an nicht als Administrator ausgeführt werden, ergo sind auch keine Adminrechte notwendig, um an die gewünschten Daten zu gelangen. Lesenden Zugriff kriegt man aber i.d.R. sowieso auch auf "geschützte" Ordner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze nie einen Virenscanner und habe noch nie Probleme mit Viren gehabt.

Aha.

Ich musste grad herzhaft lachen. Man weiß also, dass man keine Viren hat obwohl man nicht weiß ob man Viren hat?

Das ist wie "Ich liebe One-Night-Stands mit irgendwelchen Frauen die ich noch nie gesehen hab, aber n Gummi benutz ich nie. Ich weiß aber, dass ich kein Aids hab weil die Frau nicht gesagt hat, dass sie Aids hat!"

Ich benutze AntiVir und hatte schon Probleme mit Viren, was mich aber nicht wundert :D.
 
Einen Virus zu haben oder Probleme damit zu haben sind zwei Paar Schuhe ;)

Aber ich kann jetzt auch von einer möglichen Fast-Infektion berichten.

Letzte Woche wollte ich mit ein Programm runterladen (Tipp hier aus dem Forum, leider
vergessen. Es ist eins, das gelockte Dateien beim Booten löschen kann).

Ich also bei Google eingegeben, Quelle gefunden. War irgend eine werbeverseuchte Shareware-Seite.
Datei angeklickt, Firefox-Download-Manager öffnet sich, ich (mittlerweile Brain 1.0 aktiviert) lade die
Datei nicht runter sondern gehe über den angegebenen Link auf die Herstellerseite.

Firefox lädt ja bei so was vor, auf einmal geht das MSE-Fenster auf und meldet einen Virus oder
Wurm in der vorgeladenen Datei.

Natürlich gleich gelöscht. Ob wirklich einer drin war, weiß ich erst, wenn ich die Seite
wiedergefunden habe. Vielleicht weiß ja einer, welches Programm ich meine.
 
Core2Quad schrieb:
Letzte Woche wollte ich mit ein Programm runterladen (Tipp hier aus dem Forum, leider vergessen. Es ist eins, das gelockte Dateien beim Booten löschen kann).
Unlocker und Killbox kenne ich da nur (zweiteres fuer 64 Bit, da dort Unlocker noch nicht geht oder nicht richtig geht laut Hersteller).
 
Virenscanner was ist das? Orginal Lizenz+updates+ Windows Defender +ordentliche Firewall+Brain 1.0 reichen aus und wenn ich was hatte dann habe ich mir die besagte File bewusst runtergeladen.
Ganz amüsant finde ich die User die AV Progz auf gecrackten Windows Lizenzen einsetzen....
 
Avira AntiVir + Comodo Firewall ... die perfekte Kombination um sein Gewissen zu beruhigen.
Dann noch Spamihilator gegen Spam und AdBlock, Wot und NoScript für den Browser. Für Programme aus zweiflhafter Herkunft habe ich VMWare ... für was soll man dann noch Geld für eine Sicherheitssuite ausgeben?


Für Viren bin ich also mehr als Gerüstet - leider hatte ich nur noch nie einen :rolleyes:
 
Comodo PFW hatte ich auch mal drauf. Seitdem ich über Router ins Netz gehe, nutz ich nur noch die Windows XP FW. Comodo muß man aber konfigurieren können, ist sicher nix für Anfänger.
 
Die große Einstellungsvielfalt von Comodo ist gerade was mir daran gefällt - hab noch keinen Software-Firewall gefunden der da ran reicht. Bei manchen Programmen habe ich z.B. nur einzelne IPs zum Verbinden freigeschaltet.

Sehe es nicht ein dass fast jedes Programm heutzutage mit dem Internet verbinden will - auch wenn es dort garnichts zu suchen hat ;)

Viren oder Trojaner können natürlich trotzdem einen Weg finden einen Softwarefirewall zu umgehen - aber den Datenkraken kann man zumindest einhalt gewähren.
 
sygate fandich persönlich unter XP noch schöner und vorallem übersichtlicher als comodo aber leider leiter geht die nichmer nunder vista und 7 .....

wollts nur mal einwerfen
 
Keldyra schrieb:
Ich musste grad herzhaft lachen. Man weiß also, dass man keine Viren hat obwohl man nicht weiß ob man Viren hat?
Ich z.B. habe dafür gestimmt. Viele andere sind wohl Linuxuser. Wenn mein System seit Ewigkeiten 100% zuverlässig (Stabilität, Geschwindigkeit) funktioniert und sämtliche Firewalllogs in Ordnung sind, wieso sollte ich dann Probleme mit Viren haben? Kannst du mir das verraten?

Wer will kann ja, seinem Seelenheil zuliebe, alle paar Jahre einen Virenscan manuell durchführen. Eine externe Firewall und Noscript reichen mir auf jeden Fall vollkommen aus. Die Windowsfirewall oder einen proaktiven Scanner benötige ich zumindest nicht, um virenfrei zu bleiben. Selbstverständlich ist sowas weniger versierten Usern allerdings nicht zu empfehlen. Beim Aufsetzen des Systems für meine Eltern, habe ich auch einen Virenscanner und eine Personal Firewall installiert.

Noch eine Anmerkung:

Ich denke nicht, dass es in diesem Thread darum gehen sollte, welche Softwarelösung man persönlich bevorzugt, sondern um den Sinn und Zweck von Virenscannern im Allgemeinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Frage...

einige erwähnten hier ja online-scanns um damit ihre PC's zu überprüfen...

Das habe ich eben mal getestet (Bitdefender), übern IE.

Beim Scann hat Bitdefender-Online-Scann sich dann einfach 2 Daten "gezogen" um die zu überprüfen.

Weder Commodo Internet Security haben angeschlagen noch aufm Laptop Antivirus und Sunbeltfirewall.

Das fand ich schon merkwürdig. Könnte dann nicht jeder andere auch meinen PC durchsuchen und sich ungestört Daten schicken über den Browser?
 
meine Mutter schrieb:
Ich denke nicht, dass es in diesem Thread darum gehen sollte, welche Softwarelösung man persönlich bevorzugt, sondern um den Sinn und Zweck von Virenscannern im Allgemeinen.
Virenscanner auf dem System sind die gleiche Pest wie die Viren selbst. Deswegen hab ich auch keinen installiert. So bescheuert bin ich nicht.

Dafür bin ich schlau genug ins Netz unter XP wie Win7 nur mit dem eingeschränkten Benutzer zu gehen. Diesen Standardbenutzer hat MS super konfiguriert.

Dazu kommt immer eine aktuelle Version des Browsers und des Betriebssystems. (Updates)

Gescannt wird alle paar Monate mit einer WinPE-CD (CD-RW) mit einem zum Zeitpunkt aktualisierten Scanner und Virendatei.

Seit ich das ab 2004 (meine ich) so mache, habe ich noch nie einen Virus gehabt. Wer sich einen Virus über Crack.exe, Patch.exe, Patched.exe oder Keygen.exe fängt, der ist sowieso für alles zu blöd und wird es NIE hinbekommen paar Jahre ohne Viren durchzuhalten.

Wenn man hinter einem Router mit einer Firewall steckt reicht die "Firewall" von XP/Vista/Win7 dicke. Die tut auch nicht so als wenn sie was könnte was prinzipiell kaum möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Software ist nicht zweckgebunden. D.h. An einer Software als solche ist es nicht möglich zu erkennen ob sie einem guten, schlechten oder böswilligen Zweck dient. Gleiches gilt für ein Skalpell, der Chirurg kann damit einem Menschen Heilung verschaffen, in der Hand eines Killers wird es zum Mordinstrument. Wenn man aber nur das Skalpell als solches betrachtet, ist nicht erkennbar, ob es einem guten Zweck dient oder nicht. Viren sind auch Software. Nun hat ein Virenscanner aber die unlösbare Aufgabe vor sich zu entscheiden ob eine Datei auf dem Rechner schädlich ist oder nicht. Also ist es eine Vermutung die er anstellt, wo er nur mit Wahrscheinlichkeit sagen kann, das die Datei einen Virus enthält oder ob das nur allgemein gültiger Programmcode ist. Somit basiert jeder Scan und eventuelle Meldungen auf einer Vermutung.

Programmierer arbeiten unter einem enorm hohen Stresspegel. Gerade das, was bei der Programmierung sehr wichtig ist, sprich die Zeit und Ruhe wohl überlegt Software zu entwickeln, ist extrem knapp wenn nicht sogar zu knapp vom Management vorgegeben. Die Marketingabteilung drängt darauf wieder ein neues Feature auf die Fahne schreiben zu können. Bei einem AV-Hersteller wäre das dann eben die Nachricht das der super neueste hightech Virus von der eigenen Software zuverlässig erkannt und entfernt werden kann. Allzu schnell schleichen sich da Probleme/Fehler ein!

Die Signatur bekannter Viren werden in einer Datenbank abgelegt mit weiteren Informationen wie diese Viren evtl. entfernt werden können. Jedoch kann eine solche Signatur auch durch Zufall oder absichtlich mit einem Stück Code in einer beliebigen Datei übereinstimmen. Diese Signatur ist aber nicht der Virus sondern nur ein Indiz dafür, dass die Datei infiziert sein könnte. Dennoch würde das AV-Programm erstmal Alarm schlagen. Also ist ein Scan nach Signaturen nur eine Vermutung.

Bei einem Heuristikscan analysiert das AV-Programm den Code einer Datei und schaut nach verdächtigen "Verhalten" des Codes. Sobald ein gewisser Schwellwert erreicht wird, wenn z.B. viele typische Funktionen eines Virus enthalten sind, schlägt das AV-Programm Alarm. Aber es macht letzten Endes auch nur die Annahme das es sich wahrscheinlich um einen Virus handelt.

Am Ende installiert sich der Anwender also ein Programm, das nur mit Wahrscheinlichkeiten und Annahmen arbeitet, sowie unter massiven Zeitdruck einfach dahin codiert ist. Wenn der Anwender Glück hat, kann er nach dem Scan entscheiden, ob er die Datei löscht, in ein "Quarantäne" Container verschiebt oder schlimmer noch reparieren läßt. Also ich würde sicher nicht darauf vertrauen. Aber wer sein Gewissen beruhigen will, der installiert sich halt den Scanner und kauft am besten gleich noch etwas neue Hardware dazu...
 
Hier bin ich völlig einverstanden, dass man vielleicht keinen Virenscanner braucht. Erstens, wenn man keine verdächtige Seiten besucht und ungefähr Ahnung hat, was ein Virus sein könnte, ist die Ansteckungsgefahr ziemlich gering. Zweitens, die neue Generation von Malware lässt sich sowieso nicht mit einem AV fangen - genaueres hier. Viren sind einfach nicht modern.
 
Nach nunmehr neun Monaten mit den MS Security Essentials, in denen ich nicht eine einzige Virenmeldung hatte, und nachdem MSE im Moment mehr Probleme (Abstürze des Programms und dauernde Fehler im Event-Log) verursacht als Nutzen bringt, habe ich heute den Scanner wieder deinstalliert. Noch mal mit Spybot immunisiert, das wird reichen. Backups und Images ziehe ich sowieso regelmäßig.
 
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