Es gibt genügend dokumentierte Fälle, bei denen Windows-Rechner noch nicht einmal die ersten Updates nach einer Neuinstallation erlebt hat, ohne von Malware befallen zu werden.
Für viele Hardware- und Software-Hersteller, für Computerzeitschriften, ... ist es der Supergau, wenn Rechner mit infizierter Software ausgeliefert werden. Sucht euch die Namen der Betroffenen zusammen. Macht weiter mit den Computerzeitschriften, die immer mal wieder 100.000 oder 200.000 verseuchte CDs auf den Markt und damit direkt zum Anwender bringen.
Es gibt wirklich Beispiele genug und es handelt sich nicht um traurige Einzelfälle, wenn ein paar tausend ungeschützte Rechner in einem Botnetz hängen, oder wenn tausende Lieschen Müller-Rechner über die Wupper gehen.
Deshalb erinnert die Diskussion, an eine Diskussion ob man nicht auch auf der falschen Seite auf der Autobahn fahren könnte. Natürlich kann man, aber nicht besonders lange und wie immer bei solchen Geschichten, gibt es eine Menge Leute, die den Unsinn büßen müssen.
Manchmal komme ich mit vor, als ob die Leute, die sich als sehr beratungsresistent erweisen, tatsächlich glauben, dass ihnen keiner hintendrauf fahren könnte. Leute - Ihr seid nicht allein im Netz und ihr habt auch keine Superkräfte!
Natürlich hilft es wenn man umsichtig ist. Keine Frage. Aber es ist eben auch keine Frage mehr, dass die "Verschmutzung" das ganze Netz erreicht hat und damit, ist die "Umsicht" (fast) nichts mehr wert.
Und ganz selbstverständlich, wird die Gesamtqualität des Netzes, auch von den vielen einzelnen geschützten Rechnern getragen. Von diesen Rechnern werden mit Mails, Uploads, Beiträgen in Foren, ... eben nicht Viren mit tausenden Datenpaketen um den Globus geschickt, bevor z.B. die Mail bei Oma Erna zu Weihnachten aufschlägt.
Christine A.