X58 Boards abwärtskompatibel ?

Flo89 schrieb:
AMD bringt ja nicht wirklich ständig neue Sockel raus, sondern verbessert den AM-Sockel nur ständig. Und solange die Sockel untereinander kompatibel sind, kann ich in der Vorgehensweise keinen Nachteil erkennen.

ahja.
dass diverse stromsparmechanismen nicht funktionieren siehst du nicht als nachteil?
sehr interessant...
 
aber das intel gleich 3 neue sockel auf den markt bringt ist irgendwie nicht gut da werden die aktien aber in den keller fallen :D
 
3?
welcher sockel ist bitte der 3.?
 
also da wäre der 1366 für highend der 1160 und noch ein weiterer sockel mit 7XX
 
Eigentlich sind es noch viel mehr.

15xx für Server, 1366 für Server und Highend, 1160 für Mainstram und der neue Notebook-Sockel.

Ist aber jetzt kaum anders. Der 15xx entspricht dem LGA771, 1366 und 1160 eben dem LGA775.
 
surfix schrieb:
Das seh ich nicht so. Denn wenn man mal zurückschaut wie lang es den 775 bereits git - 5 Jahre ?

Ja dann schnall mal eine heutige CPU auf so ein 775er Board der ersten Generation, ei ick hör dir fluchen.

Da guckst du in die Röhre, da und kannst dir auch gleich alle Nase lang ein neues Motherboard kaufen wenn eine neue CPU ins Haus kommt.
Nützt dir gar nichts nur weil die CPUs seit 5 Jahren Pin-kompatibel sind, aber der Rest wie Stromversorgung, Spannung, Chipsatz etc nicht passt. Saubere Leistung Intel.
 
Ich hab das auf den 775 an sich bezogen. Ich hab mit keinem wort erwähnt das eine core 2 duo cpu auf einen 5 jahre alten 775 board zu laufen hat.
 
Ja daher ist es trotzdem egal das AMD vor einiger Zeit drei Sockel nach kurzer Zeit gebracht hat.
Nur weil Intel ständig beim 775er geblieben ist, sind sie keinen Deut besser, sondern suggerieren dem Kunden sogar noch das sie länger bei einem Sockel bleiben würden.
Daher ist das Argument, das Intel 5 Jahre lang den 775 hat(te) und AMD wechselt ständig sowas von in Rauch aufgegangen.
Macht für mich keinen Unterschied ob ich alle Nase lang ein neues Board wegen des Sockels oder wegen der Elektronik / Chipsätze kaufen muss.
 
Der chipsatz bringt die verbesserung und nicht der sockel. Um neue cpus zu unterstützen muss halt auch ein neuer chipsatz her. Der sockel ist nach wie vor unangetastet geblieben.
 
Thema "High End Board zu High End CPU"
surfix schrieb:
Das war eigendlich noch nie anders.

Eben, da muss man sich nur mal an die Sockel 5 und Sockel 7 Zeiten zurück erinnern. MMX war wirklich ne tolle Sache, anfangs aber urig teuer. Ein MMX-Prozessor konnte auch nur in einem MMX-Board laufen - immerhin waren die MMX-Boards jedoch abwärtskompatibel. Dennoch brauchte man schon immer gute Boards für gute Prozessoren. Ein PII mit 100Mhz FSB lief auch nur auf einem BX-Chipsatz, obwohl zeitgleich PII Prozessoren mit "nur" 66Mhz existierten, die auch auf LX-Boards, also mit max. 66Mhz FSB, liefen.

surfix schrieb:
Das seh ich nicht so. Denn wenn man mal zurückschaut wie lang es den 775 bereits git - 5 Jahre ?

Ist auch meine Meinung, der LGA775 hält sich schon enorm lange, schon seit Einführung des Prescott und somit der Ablösung des Northwood-Kerns. Ich mag mich irren, kann mich aber spontan an keinen Sockel erinnern, der im Mainstream-Markt so lange etabliert geblieben ist und es wohl noch mindestens ein Jahr lang bleiben wird. Entgegen der Aussage von Turbostaat hatdas in meinen Augen schon einige Vorteile, man kann nämlich beim Boardwechsel seine alte CPU behalten was sehr praktisch ist, wenn man schrittweise aufrüsten möchte.

surfix schrieb:
Ich kann mir auch gut vorstellen das die kommenden 32nm CPUs auf den boards laufen. Das es funktioniert hat man ja bereites bei 65nm auf 45nm gesehen.

Hoffen wir mal, dass Intel seinem TICK-TOCK-Model treu bleibt, dann könnte das durchaus zutreffen. Bisher hat das bei neuen Chipsätzen und der ersten "danach" folgenden CPU-Generation jedenfalls gestimmt. Im Moment ist es sogar so, dass z.B. selbst ein in die Jahre gekommener nForce 650i Mainstream-Chipsatz dank BIOS Updates sogar neueste 45nm Quadcore Yorkfield-Penryns unterstützt.

Flo89 schrieb:
Das was Intel jetzt macht, nämlich zwei Sockel zur gleichen Zeit, hat es meines Wissens bislang noch nie gegeben. Aktuell war immer ein Sockel, der nach einigen Jahren durch einen anderen Sockel ersetzt wurde...
Also ich finde es unmöglich von Intel, High-End und Mainstream so stark zu trennen.

Jedenfalls gab es bisher keine äusserlich unterschiedlichen Sockel, das ist korrekt. Dennoch möchte ich auf den Beginn meines Postings hinweisen, wo es um die MMX-Problematik geht. Der Nachteil des LGA1366 wird wohl leider sein, dass er keine "Mainstream-Prozessoren" des Typs LGA1160 aufnehmen kann - was natürlich wünschenswert und bei gleicher Gehäusegröße der CPU sicher auch technisch umsetzbar wäre.

Cya, Mäxl
 
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