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News Xbox bald „Ybox“: Microsoft setzt die Kettensäge in der Spielesparte an

Rubyurek schrieb:
...

Also ich sehe echt schwarz für die Zukunft des Gamings
Da brauchst du dir keine Sorgen machen denke ich. Das pysische Medien ein Ende haben ist seit Jahren abzusehen und auch der Support von Legacy Systemen lässt sich nicht unendlich verantworten.

Das Business ist ja durchaus noch lukrativ nur werden die Rahmenbedingungen für Spieleprojekte verschärft. Diese jahrelangen Entwicklungszyklen mit ungewissen Renditen und Risiken sind ein großes Problem.
 
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Bin ja durchaus für Veränderung, aber das was MS jetzt wieder aufführt, wirkt schon wieder komplett planlos und nur nach Big Manager Bullshit.
Reines Zahlen beschönigen mit schneller Kostenreduktion. Bei den Milliarden was der Konzern an Gewinn macht absolut unnötig kurzfristig.
In ein paar Monaten wundert man sich dann wieder, wieso viele Spieler zur Konkurrenz abwandern 🙈

Gerade die vielen kleinen Studios und Indie Games, die man über den Gamepass kriegt, find ich sehr erfrischend. Endlich mal Neues!
Klassische Studios und Publisher trauen sich ja gar nichts mehr und liefern ständig nur Einheitsbrei. Diesen Spielen kann ich einfach nichts mehr abgewinnen - zu ausgelutscht, immer das Gleiche, seichte Stories und Bugs ohne Ende.

Bin gespannt wie lang das noch gut gehen soll, aber ich seh schon wie die Xbox Sparte endgültig gegen die Wand gefahren wird.
Wenn man Studios schließt, die erst auf dem Game Fest groß Spiele angekündigt haben, dann sieht man wie kopflos die Hühner bei MS rumlaufen. XD
 
AbstaubBaer schrieb:
Die Rückkehr zur Retro-Namen und Exklusivspielen ist kein Back-to-Basics-Move, sondern ein Zurück zu den Anfängen. Gears, Halo, Fable und Forza, das sind etwas pauschalisiert die Marken die bleiben, dazu Elder Scrolls, Doom, Fallout und Call of Duty – große Namen, aber bei aller Qualität auch Stangenware, die weder das große noch das vielfältige Angebot schafft, das eine Nummer 1 in der Unterhaltungsbranche produziert.
Warum sollte etwas, das bei Nintendo exzellent funktioniert, bei Xbox scheitern? Mir wäre es tausendmal lieber, ich bekäme in regelmäßigen Abständen gute bis sehr gute Ableger oben genannter Marken als ein breit gefächertes Angebot durchschnittlicher bzw. Indie-Spiele. Ich bin weiterhin gespannt und halte Xbox vorerst die Treue.
 
Gears, Halo, Fable und Forza, das sind etwas pauschalisiert die Marken die bleiben, dazu Elder Scrolls, Doom, Fallout und Call of Duty

Also wollen sie absolut gar kein Risiko mehr eingehen, absolut gar nichts neues probieren und nur noch das abliefern, was sich erwiesenermaßen früher auch schon rentiert hat.

Klingt nach einer rein Finanzkennzahlen-getriebenen Manager-Entscheidung.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Edit: Bin ja fast versucht das Angebot anzunehmen. Ein bisschen unter dem Preis, den ich damals gezahlt habe.

Warte ab bis GTA VI erschienen ist, dann wird dir jeder eine XSX und PS5 aus der Hand reißen.
 
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Der Trend zeichnet sich immer klarer ab. Das alte Geschäftsstelle im Konsolenbereich funktioniert nicht mehr. Die Hardware ist zu teuer, um sie subventioniert zu Dumpingpreisen in den Massenmarkt zu drücken. Die Spieleentwicklung zu aufwendig und zu unberechenbar. Cashcows wie Fortnite oder Roblox lassen sich nicht geplant entwickeln und entstehen nicht, in dem man immer mehr Geld drauf wirft. Datenträger mit Wiederverkaufsmöglichkeit wollen die Herstellern auch nicht haben, das wird mit der aktuellen Generation enden.

Was bleibt ist Cloud Gaming, Nintendo mit günstiger Switch, wo Leistung von vor 15 Jahren ausreicht und in der Nische PC-Gaming. Die Xbox wird möglicherweise bis Ende des Jahrzehnts eingestampft und Sony muss sich was einfallen lassen.
 
Dennoch: So sieht es aus, als würde Xbox bald ein Bein verlieren – und sinnbildlich zur „Ybox“ werden.
Was genau "verliert" Xbox? Sie verlieren doch nichts, sie orientieren sich neu oder fokussieren mehr eigene Marken - hier wurde nichts "verloren". Wegen der Headline dachte ich Microsoft will den Namen Ybox etablieren... Naja....

Ich bin gespannt wie die Gaming Sparte bei MS in Zukunft aussieht, scheint nicht unbedingt in die richtige Richtung zu gehen.
 
DFFVB schrieb:
Mich kotzt das so an. Ein paar Leute / ein kleineres Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich: "kaufen". Nicht etwa weil sie Interesse am Spiel hätten, sondern weil da jemand Geld macht. Dass sie damit häufig den Vibe killen, kapieren sie nicht. So nun machen die Spiele vlt nicht mehr 60% Gewinn, sondern nur 30%. Tolle Zahlen, aber andere machen ja 40%. Also sagen die Investoren, "killen", ich will mein Geld lieber bei denen die 40% investieren. Dass dabei die Spieler und ursprünglichen Creator auf der Strecke bleiben, interessiert sie null. Investoren bleibt doch einfach weg ... Danke
Microsoft entwickelt sich zu EA erinnere an Maxis, Westwood, Bullforg und noch andere.
Ergänzung ()

###Zaunpfahl### schrieb:
Muss sich das kleine denn kaufen lassen?
Heute sollte man als kleines Unternehmen damit rechnen das wenn man gekauft wurde in 10 Jahren nicht mehr ist, entweder weil man es selbst verbockt hat oder der Käufer kein Interesse mehr hat. Dem ehemaligen Chef wirds egal sein der wird seine Abpfindung schon bekommen haben.
 
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Kann ich verstehen, Microsoft steht finanziell ja bekanntlich enorm unter Druck.
 
calippo schrieb:
Der Trend zeichnet sich immer klarer ab. Das alte Geschäftsstelle im Konsolenbereich funktioniert nicht mehr. Die Hardware ist zu teuer, um sie subventioniert zu Dumpingpreisen in den Massenmarkt zu drücken. Die Spieleentwicklung zu aufwendig und zu unberechenbar. Cashcows wie Fortnite oder Roblox lassen sich nicht geplant entwickeln und entstehen nicht, in dem man immer mehr Geld drauf wirft. Datenträger mit Wiederverkaufsmöglichkeit wollen die Herstellern auch nicht haben, das wird mit der aktuellen Generation enden.

Was bleibt ist Cloud Gaming, Nintendo mit günstiger Switch, wo Leistung von vor 15 Jahren ausreicht und in der Nische PC-Gaming. Die Xbox wird möglicherweise bis Ende des Jahrzehnts eingestampft und Sony muss sich was einfallen lassen.
Eine Nachfolgegeneration für die aktuellen Konsolen wird es m.E. definitiv noch geben. Könnte möglicherweise die letzte sein, das wissen wir noch nicht. Aus heutiger Sicht ist das aber wohl wahrscheinlicher als in früheren Jahren.
Man sollte darüber hinaus aber nicht vergessen, wie populär PC-Handhelds in den letzten Jahren geworden sind. Das Ende der klassischen Konsolen ist ein mögliches Szenario, keine Frage. Für den Moment sehe ich persönlich aber eher einen Trend hin zu "Gaming mit weniger Leistung". Upscaling, Frame Generation und co. zeigen in eine ähnliche Richtung. Was ich an dieser Stelle einfach mal als "klassisches Technikwachstum" bezeichnen würde, ist im Gaming-Bereich m.E. das, was am Ende ist, denn mehr Speicher, mehr Chipfläche, kurz mehr Rechenpower für immer höhere Auflösungen, immer mehr Details und das nächste spektakuläre Beleuchtungsfeature lohnt sich einfach auf absehbare Zeit nicht mehr (falls man mit einem Blick zurück denn in der Tat davon reden kann, dass es sich in den letzten paar Generationen gelohnt hätte, denn genau genommen ist Computergrafik schon länger auf einem Plateau angekommen).
Was an Chips verfügbar ist, wird in den nächsten Jahren immer mehrheitlich in Rechenzentren wandern. Das wird niemand verhindern können und ein vergleichsweise unbedeutendes Hobby wird da kein passendes Gegengewicht bilden können.

Möglich also, dass wir für Xbox und PlayStation in der kommenden Generation deutlich höhere Preise und auch einen gewissen Zuwachs an Videospeicher und Rechenleistung sehen werden (dabei aber sicherlich keine großen Sprünge oder gar eine Explosion, 32 GB+ oder sechzehn Prozessorkerne plus monströse Grafikeinheit sind aus heutiger Sicht quasi undenkbar geworden), gleichzeitig jedoch der Fokus weg von "Technik mit der Brechstange" und hin zu KI-Features, besserer Optimierung und zum Gameplay verlagert wird. Letzteres ist vielleicht ein wenig zu sehr vorauseilender Optimismus, zugegeben, aber immerhin zumindest nicht unmöglich. Nintendo hat ja schließlich auch in besseren Zeiten gezeigt, dass es keine Spitzenleistung braucht, um Spiele herzustellen, die die Massen begeistern. Und der Indie-Bereich am PC zeigt das am laufenden Band, die wahren Spielephänomene kommen heute nicht selten genau von dort.

Letztlich bietet der "kaputte" Markt deshalb auch Chancen für das Hobby Computerspiele. Der DIY-Enthusiast steht da wohl nochmal etwas isoliert für sich, der lebte aber ja immerhin schon immer in einer ziemlich kleinen Bubble ^_^
 
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Massiv IPs horten, massive Studios schlucken und sobald es für wenige Jahre selbst verschuldet nicht so doll läuft, schmeißt man das Handtuch und schneidet alles weg, was nicht PROFIT³ verspricht... Das Mega-Corp 1x1.

Ob dass langfristig aber gut geht, darf man bezweifeln: damit hat man viel weniger Eier im Korb die wenn es mal im Genre schlecht läuft z.B. ein CoD floppt, dann schlägt dass deutlich mehr rein als wenn man dutzende Indies von wirklich Indie bis III hat, die alle Profit machen.

Aber klar, so geht Corpo Optimierung. Kurzfristig sparen. Kurzfristig Profite. Kurzfristig ist fast alles im Management gedacht und weil man "Too big to fail" ist, muss man auch nicht mehr wirklich arbeiten. Siehe Windows als perfektes Beispiel wie Corp agiert wenn man glaubt man kann sich alles leisten.
 
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heroesgaming schrieb:
Möglich also, dass wir für Xbox und PlayStation in der kommenden Generation deutlich höhere Preise und auch einen gewissen Zuwachs an Videospeicher und Rechenleistung sehen werden...
Definitiv. Haben beide schon offiziell bestaetigt.
XBOX soll sogar ueber 1500$ gehen

Letztlich bietet der "kaputte" Markt deshalb auch Chancen für das Hobby Computerspiele.
🤞🤞
 
Arkane 😢
Eine der besten, unterbewertetsten Spieleschmieden jemals
 
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Der lachende dritte ist Nintendo während Xbox und Playstation studios schliessen und Arbeiter en Masse entlassen hat Nintendo 330 neuen Mitarbeiter eingestellt!

Auch wenn manchen Sachen bei Nintendo nicht gut sind eins muss man sagen sie machen vieles Richtig.

Sogar gute 3rd Party Support und die billgste Konsole ...

Mit Microsoft ist echt schade ein paar richtig gute Studios werden geschlossen verkauft.. Warum erstmals so vielen kaufen verstehe ich nicht...

Und die Switch 2 ist schon Leistungsfähig laut Capcom sogar sehr!
 
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M4xw0lf schrieb:
Arkane 😢
Eine der besten, unterbewertetsten Spieleschmieden jemals
Du musst nicht annehmen, dass dort noch dieselben Leute arbeiten wie damals, als etwa DMoMaM erschien. Die sind längst woanders. An Studionamen allein muss und sollte man sich nicht festhalten.
Kumiho schrieb:
Definitiv. Haben beide schon offiziell bestaetigt.
XBOX soll sogar ueber 1500$ gehen
Wundert mich wenig. Mit ein bisschen Glück gibt es zu dem Preis zumindest anständige Technik und auch die angekündigte Flexibilität der Plattform.
Kumiho schrieb:
Und von den Chancen bin ich tatsächlich überzeugt. Gaming ist schließlich ein hochinnovativer Bereich - und wenn die großen Spieler ihre Position durch massive Kosten gefährdet sehen, kann das für die eigentlichen Entwickler und kleinere Studios absolut auch gut sein - gerade im angloamerikanischen Raum, wo Risikokapital für das nächste Spieleprojekt vergleichsweise locker sitzt.
pookpook schrieb:
Der lachende dritte ist Nintendo während Xbox und Playstation studios schliessen und Arbeiter en Masse entlassen hat Nintendo 330 neuen Mitarbeiter eingestellt!

Auch wenn manchen Sachen bei Nintendo nicht gut sind eins muss man sagen sie machen vieles Richtig.
Nintendo hat halt auch abseits von Spielen diverse Gelddruckmaschinen am Laufen. Es gehört ihnen z.B. ein Drittel der Pokemon Company. Wusstest du, dass 80% aller Pokemon-Karten in den Jahren seit 2022 gedruckt worden sind? Die Leute kaufen den Kram wie verrückt. Was m.E. wortwörtlich verrückt ist, aber sei es wie es sei :D
Wie auch immer, Microsoft könnte Spiele freilich auch quasi unbegrenzt quersubventionieren, nur haben die Firmenoberen die Faxen allmählich dicke. Und für Sony sind die explodierenden Kosten in dieser Sparte tatsächlich bedrohlich. PlayStation ist enorm wichtig für den Gesamtkonzern.
pookpook schrieb:
Sogar gute 3rd Party Support
Mit entsprechenden technischen Einbußen, aber ja, ansonsten durchaus.
pookpook schrieb:
und die billgste Konsole ...
Aber auch die mit Abstand schwächste, deren Hardware aber trotz dieses Umstandes von Tag eins an Gewinn machte und seitdem auch noch teurer wurde.
pookpook schrieb:
Mit Microsoft ist echt schade ein paar richtig gute Studios werden geschlossen verkauft.. Warum erstmals so vielen kaufen verstehe ich nicht...
IP-Schätze. The Elder Scrolls, Doom, Call of Duty, WarCraft, StarCraft, Diablo und Overwatch und noch viele mehr - alles zugkräftige Namen, die ohne besagte Akquisitionen nicht bei Microsoft lägen.
pookpook schrieb:
Und die Switch 2 ist schon Leistungsfähig laut Capcom sogar sehr!
Firmen erzählen dir viel wenn der Tag lang ist. Wir sprechen immer noch von einer ARMv8-CPU mit acht niedrig taktenden Kernen und einer kleinen Ampere-Grafikeinheit. Der Sprung von der Switch kommend ist freilich ordentlich, gerade auch wegen der 12 GB RAM, im Marktvergleich ist die Switch 2 aber recht schwach, viele Smartphones sind stärker ausgestattet, Xbox und PlayStation sowieso.
 
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heroesgaming schrieb:
Du musst nicht annehmen, dass dort noch dieselben Leute arbeiten wie damals, als etwa DMoMaM erschien. Die sind längst woanders. An Studionamen allein muss und sollte man sich nicht festhalten.
Äh ja, aber in der kleiner Zwischenzeit seit DM kam ja noch haufenweise gutes Zeug. Dishonored 1, 2, DotO, Prey, Deathloop... Redfall zählt für mich nicht weil die Vorgabe MP-(Extraction)-Shooter schon eine verfehlte Managemententscheidung war.
 
Dante2000 schrieb:
Wo sind eigentlich die ganzen Fans, die damals meinten das Microsoft mit der Übernahme von Activision / Blizzard der große Heilsbringer für die Gaming Branche werden wird?
Gab es die jemals? Ich habe eigentlich noch keinen gesehen der bei irgendeiner M$ Übernahme geschrien hat Gott sei Dank (außer vielleicht die Verkäufer)
Dante2000 schrieb:
Seit der Übernahme zerlegt Microsoft alles was sie können.
M$ zerlegt seit jeher alles, überlegt mal wie sie mit Nokia gegen die Wand gefahren sind. Vom Marktführer im Mobilphone markt in die Unbedeutungslosigkeit, Milliardenverluste.
Sir_Noob schrieb:
Bin ja durchaus für Veränderung, aber das was MS jetzt wieder aufführt, wirkt schon wieder komplett planlos und nur nach Big Manager Bullshit.
Reines Zahlen beschönigen mit schneller Kostenreduktion.
typisch für ein rein Bilanzgesteuertes Konstrukt, wenn es nicht die Erwartungen erfüllt wird es eingestampft.
Das schlimme ist, für M$ funktioniert es.
just_fre@kin schrieb:
Warum sollte etwas, das bei Nintendo exzellent funktioniert, bei Xbox scheitern?
Weil Nintendo völlig anders an die Sache rangeht, die kennen ihre IP und halten sich z.b. aus Schwanzvergleichen raus, die machen halt Ihr Ding aber so das es am Ende auch funktioniert und stampfen nicht sofort alles ein oder kaufen auf.
calippo schrieb:
Der Trend zeichnet sich immer klarer ab. Das alte Geschäftsstelle im Konsolenbereich funktioniert nicht mehr. Die Hardware ist zu teuer, um sie subventioniert zu Dumpingpreisen in den Massenmarkt zu drücken. Die Spieleentwicklung zu aufwendig und zu unberechenbar.
Solange es Hardware zu kaufen gibt auf der man die Spiele laufen lassen kann wird es Konsolen geben, irgendein Hersteller wird in die Lücke springen.
Erst wenn man überspitzt gesagt einen Quantencomputer braucht den man sich nicht zu Hause selber hinstellen kann könnte man darauf verzichten aber so.
Und ob die kalkulation funktionieren oder nicht liegt meist halt daran das irgendwelche Investorengruppen und/oder Aktionäre ihre Dividen haben wollen.

Man sieht doch an Valve wie gut man ohne Aktionäre leben kann, nur an der Börse kann man halt die leichte Kohle machen. Musk hat ja auch als Erste Maßnahme nach der Twitterübernahme die von der Börse genommen.
 
Microsoft wird auf Handy / Mobile Spiele umrüsten.
Wenig Invest viel Profit. Das freut die Aktionäre.
 
M4xw0lf schrieb:
Äh ja, aber in der kleiner Zwischenzeit seit DM kam ja noch haufenweise gutes Zeug. Dishonored 1, 2, DotO, Prey, Deathloop... Redfall zählt für mich nicht weil die Vorgabe MP-(Extraction)-Shooter schon eine verfehlte Managemententscheidung war.
Fair enough. Wobei Deathloop in den Augen mancher ja schon einen Abfall darstellte.

Wie dem auch sei, meines Wissens sind nach der Einstellung der Dishonored-Reihe und dann nochmal nach Prey einige entscheidende Leute gegangen. Als Redfall rauskam, war das Studio schon nur noch eine "leere Hülle". Insofern ist die Entscheidung, dieses Studio zu schließen, am Ende sehr wahrscheinlich sogar sinnvoll, da das Talent sowieso längst gegangen ist.

Genau dieses Halten von Talent soll übrigens auch ein Problem gewesen sein, das Microsoft im Nachgang seiner Übernahmen häufig hatte - was ein weiterer Grund ist, warum ich der Meinung bin, dass Booty und Spencer das Management aller dieser Studios einfach nur heftigst gegen die Wand gesetzt haben.
Ergänzung ()

sikarr schrieb:
M$ zerlegt seit jeher alles, überlegt mal wie sie mit Nokia gegen die Wand gefahren sind. Vom Marktführer im Mobilphone markt in die Unbedeutungslosigkeit, Milliardenverluste.
Da muss man fairerweise allerdings sagen, dass die Nokia-Mobilsparte erst 2013 übernommen hat. Da war der eigentliche Niedergang längst durch, den hatte Nokia selbst verschuldet.
sikarr schrieb:
Weil Nintendo völlig anders an die Sache rangeht, die kennen ihre IP und halten sich z.b. aus Schwanzvergleichen raus, die machen halt Ihr Ding aber so das es am Ende auch funktioniert und stampfen nicht sofort alles ein
Naja ... Flops werden auch bei Nintendo platt gemacht. Man denke mal an die Wii U. Davon abgesehen ist Gaming aber natürlich das Kerngeschäft und ein Projekt nach dem anderen einzustampfen folglich auch nicht wirklich eine Option. Metroid 4 war aber meines Wissens trotzdem ein ziemlich mieses Spiel? Flops gibt es dort also ebenfalls.
sikarr schrieb:
Ist aber halt auch überflüssig, wenn man schon alle starken Eigenmarken hat, die man sich je wünschen könnte.
sikarr schrieb:
Man sieht doch an Valve wie gut man ohne Aktionäre leben kann, nur an der Börse kann man halt die leichte Kohle machen.
Klar gibt es auch erfolgreiche Firmen, die in "Gründerhand" geblieben sind. haben wir in Deutschland auch noch ein paar mehr von. Zeiss zum Beispiel.
Mit Blick aufs konkrete Beispiel muss man aber auch sagen: Valve ist ein Einhorn.
sikarr schrieb:
Musk hat ja auch als Erste Maßnahme nach der Twitterübernahme die von der Börse genommen.
Genauso wie Musk eines ist. Naja, gut, der ist eher ein Lindwurm :D Und Twitter hat er halt von der Börse genommen, weil er die alleinige Kontrolle über das Teil wollte. Seine sonstigen Firmen sind aber trotzdem an der Börse. Anders als bei Valve geht es da also weniger um "Prinzipien" und den Umstand, dass man auch so mehr als genug Geld verdient ^_^
 
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