DFFVB schrieb:
Ein paar Leute / ein kleineres Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich: "kaufen". Nicht etwa weil sie Interesse am Spiel hätten, sondern weil da jemand Geld macht. Dass sie damit häufig den Vibe killen, kapieren sie nicht.
Nur ist ein "spontaner Erfolg" kein Garant fürs Überleben. Ein kleines Studio setzt sich zusammen, kreiert ein Spiel und feiert damit einen Erfolg. Ob sie damit "viel Geld" verdienen, ist dabei fraglich, denn Valve und oft noch ein Publisher, halten die Hand dabei meist sehr weit auf.
Nun könnten sie unabhängig bleiben und hoffen sie landen nochmal so einen Hit, aber wie vielen Studios ist das schon mal gelungen? Von den genannten Studios, war Senua 2 denn so ein Riesenhit? Ist State of Decay weiterhin ein Schlager? Vielleicht South of Midnight 2? Meines Wissens kaum, aber die Mitarbeiter wollen bestimmt von etwas leben.
Vom "Vibe" alleine kann sich nämlich niemand was kaufen und wenn dir "Vibe" so wichtig ist, solltest du zum Beispiel um Steam einen weiten Bogen machen, denn halten bei solchen Entwicklern schön die Hand für nichts auf. Das Problem an deiner Argumentation ist, auch wenn aus deiner Sicht vielleicht irgendein "Vibe" dabei verloren ging, die Mitarbeiter der übernommenen Spielstudios, haben dadurch über einen längeren Zeitraum ein gesichertes Einkommen gehabt.
Spieleentwicklung ist ein hartes Geschäft und ich behaupte einfach mal ohne konkrete Zahlen zu haben, von 100 Indie Spielen die Ressourcen verschlungen haben, ist vielleicht eine einzige Perle dabei. Der "Rest" wäre vermutlich glücklich aufgekauft worden zu sein, statt ohne Lohn auf der Straße zu stehen.