Xfi Extreme Music gg Auzen Prelude tauschen?

Carlos_ring

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Dez. 2007
Beiträge
303
Hi,

ich habe nach ein paar Gesprächen mit Freunden gehört, dass die Auzen Xfi Prelude nen super Klang im Heimkino haben soll.

Ich habe derzeit eine Extreme music PCI in meinem Rechner verbaut.

Als Receiver hantiert der Harman Kardon AVR. Nummer weiss ich nicht. War auf jeden Fall damals (2005) so um die 1400€ mit JBL Lautsprechern.

Nun habe ich alles per Dolby Digital über Coax bei mir angeschlossen.

Wäre es sinnvoll die Karten evtl. auszutauschen für einen klanglichen Fortschritt?
Ich spiele gern mal auf dem 52er Bravia (PES oder FEAR) aber mitunter wird auch mal ne Blueray geschaut.

Was sind derzeit die besten Soundkarten für HTPC? Können die XFI da mithalten?

Ich finde die XFI sehr gut in meinem System aber ich würd einfach mal wieder gern basteln und überlege ob ein neuer Receiver (Boxen?!?)oder ne neue Soundkarte sinniger wäre...
 

Fragesteller

Commander
Dabei seit
Apr. 2009
Beiträge
2.400
Ich bin von XiFi auf Auzen umgestiegen. Das war ein deutlich hörbarer Schritt nach vorne. Bei mir ist alles optisch angeschlossen an einem Denon 1803 mit Teufel Concept R. Die nächste Soundkarte wird wieder eine Auzentech werden.
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542

Abe Cosmos

Lieutenant
Dabei seit
Nov. 2008
Beiträge
616
Ich bereue meinen Schritt Richtung Auzentech keinesfalls! Sie klingt besser als die "normalen" XFis.
Jedoch solltest Du beachten, dass bei digitaler Anbindung nicht die Soundkarte sondern Deine AV Anlage den Ton macht. Hier schmilzt also der Vorteil der Auzentech.

Wenn Du also nicht von Stereo MP3 auf Dolby Digital 5.1 upsampeln willst sondern nur fertige 5.1 Kost verarbeiten willst brauchst Du die Prelude nicht
 

Carlos_ring

Lt. Junior Grade
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Dez. 2007
Beiträge
303
Ja genau, bei mir ist in den meisten Fällen schon 5.1 MAterial vorhanden, sei es neue Spiele, sind ja so gut wie alle 5.1 fähig, oder halt Blueray oder DVD in DTS oder DD.

Das war ja meine Frage, und ich denke zwischen optisch oder coax wird ja auch kein unterscheid sein ? ist doch digital.
Hab ihr eine gescheite Subwoofer Empfehlung im Bereich bis 200, max. 250€ ?

Bei mir ist der LFE Eingang defekt.
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542
Sie klingt besser als die "normalen" XFis.
Au weia, dann erkläre was denn daran "besser klingt". Hast du Freuquenzmessungen vorgenommen oder etwas in der Art, das du sowas auch mit Zahlen belegen kannst?

Toll wie die Firmen an euch so gut verdienen...Messbere Verbesserungen liegen definitiv im nicht hörbaren Bereich. Es werden aber trotzdem dreistellige Beträge für Soundkarten ausgegeben, obwohl man mit Optimierung des Raumes ein vielfach besseres Ergebnis erzielen kann und auch wird.
 

Jesterfox

Fleet Admiral
Dabei seit
März 2009
Beiträge
40.019
Nun habe ich alles per Dolby Digital über Coax bei mir angeschlossen.
Über digital ist das völlig egal, da gibts keinen Unterschied. (Falls jemand doch einen Unterschied heraushört liegts am Treiber oder Einstellungen... die DanielK-Treiber sollen auf denen von Auzentech basieren).

Wenn du also vom guten Klang der Auzentech profitieren willst, dann solltest du auch gute analoge Kabel zum Receiver einplanen (keinen Oehlbach-Quatsch, aber gut geschirmte Coax solltens schon sein). Dann umgehst du auch die Echtzeit-Encodierung von DDL oder DTS:C, die etwas Qualität kostet.

Ob das etwas bringt? Auf meiner Anlage (Onkyo-Receiver mit Celestion F30 Boxen) hör ich da keinen Unterschied raus.
 

Abe Cosmos

Lieutenant
Dabei seit
Nov. 2008
Beiträge
616
Au weia, dann erkläre was denn daran "besser klingt"...

Standlautsprecher: Nubert NuLine 102 inkl. ATM
Verstärker: Nad C372
18 m² Akustik Noppenschaum (7-10 cm) zur linearisierung des Frequenzganges bis etwa 300 Hz & KX Treiber zur Raumresonanzfilterung per parametrischem Equalizer.
Gerade Du solltest die Ohren dazu haben den Unterschied zu hören!
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542
@ Abe Cosmos

Richtig, ich höre in soweit Veränderungen, wie sie auch physkalisch logisch und nachvollzierhbar sind. Ich hüte mich davor den subjektiven Pseudo Verbesserungen zu verfallen, die für mich allesamt im Hif-Fi-Voodoo unterzugehen scheinen. Die meisten, ich nenne es jetzt einfach mal Voodoo Hörer, haben noch nie eine richtig Stereo Auflösung mit voller "Bühne" gehört. :)
 

Abe Cosmos

Lieutenant
Dabei seit
Nov. 2008
Beiträge
616
C

CloudStrife

Gast
Ich bin von XiFi auf Auzen umgestiegen. Das war ein deutlich hörbarer Schritt nach vorne. Bei mir ist alles optisch angeschlossen an einem Denon 1803 mit Teufel Concept R.
Ahja... und vorher war es auch digital angeschlossen? Dann hast du in dem Fall eine
Klangsteigerung von 0,0%. Da in jedem Fall dein AVR die Wandlung übernimmt und
die Soundkarte nichts weiter macht als den Stream weiterzuleiten.
Bei einem Wechsel von analog(Creative) zu digital(Auzentech) Anschluß hättest du die
gleiche Wirkung mit jeder X-Beliebigen Soundkarte mit digitalem Ausgang erreicht (ja, auch
mit Onboard).
Der deutlich hörbare Schritt nach vorne bei dir kann somit nicht in der Auzentech
begründet sein, denn den tolle analog Part dieser Karte wird nicht genutzt. Eher liegt
es an einem der Effektfeatures a la Crystalizer in Verbindung mit einem DDL/DTS Connect.

Mal ganz abgesehen davon, dass bei einem Vergleich der Signalqualität der analogen Ausgänge,
die X-Fi die Creative X-Fi Karten schon eine derart gute Signalqualität aufweisen, die selbst
eine Auzentech X-Fi nicht deutlich hörbar toppt.

Und wie immer gilt zu unterscheiden: Crystalizer, Equalizer, Soundings & Co führen zu
einem anderen Klangbild, welches eventuell sogar gefällt, doch wird die Signalqualität als
solches wird in keinster Weise verbessert, was den Crystalizer betrifft verschlechtert sich
diese sogar.
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542
wenn es messtechnisch nachvollziehbar ist... dann versteh ich Dein Veto nicht.
Wie der post über mir schon andeutet, ist selbst bei analogem Anschluss der Unterschied zwar messbar, aber NICHT mehr unbedingt hörbar. Das menschliche Gehör stößt hier schon die Grenzen seines "könnens".

Das schöne ist, dass ständig behauptet wird, das X besser klingt als Y, aber diese Person nicht einmal weiß, wo überhaupt die angebliche Verbesserung eigentlich sein soll. Ich habe ja bereits beschrieben, dass es nachvollziehbar sein muss. Wenn man es verstanden hat, kann man auch behaupten dass man einen z.B. um 0,00000005 % besseren Klirrwert (übertrieben) oder ähnliches hört. Wenn man es aber wirklich verstanden hat, wird man solche Aussagen Garnicht mehr machen. ;)

Messtechnisch kann man eigentlich alles erfassen. Aber man sollte sich im klaren darüber sein, wann wir (das menschliche Gehör) dies überhaupt noch wahrnehmen können.

Ich kann den Leuten immer nur wieder empfehlen, ihre Räume akustisch zu optimieren. Man wird Augen machen, was dort herauszuholen ist.

Die wichtigkeit aller Komponenten kann man etwa so einordnen (von wichtig nach unwichtiger):


1. Die Aufnahme
2. Der Raum
3. Die Lautsprecher
4. Die Elektronik (Verstärker Soundkarten usw.)
...
...
...
... Der Zuspieler
...
...
...
...
... Die Kabel (Kabelklang)

Wenn man das in etwa begriffen hat, kann man sich dem neutralem und Physaklisch korrekten Klang nähern. Also der Klang, der bei der (guten) Aufnahme auch gedacht war.
 
Zuletzt bearbeitet:

Abe Cosmos

Lieutenant
Dabei seit
Nov. 2008
Beiträge
616
Ich sehe unsere Diskusion NICHT als Streit!

Ich Stimme Deinen Ausführungen voll und ganz zu! (Hatte auch ne selvemade Tiefbassfalle in meiner Jungesellenbude)

Wenn aber der Vorteil der Prelude messbar ist (bestätigst Du selbst) Die Wichtigkeit der Elektronik (Dazu zähl ich die Soundkarte) nach Deiner Liste auf Platz 4 liegt, warum so frage ich verweigerst DU dich der Konsequenz dass die Prelude besser ist als eine XFi (wobei die Prelude ja auch ne XFi ist)

Du hast ja auch nicht ohne Grund nen NAD Verstärker und Nubert Boxen;)
 

Cokocool

Admiral
Dabei seit
Feb. 2009
Beiträge
8.857
Ein Tausch lohnt nicht, bei DTS/DD bleibt der 100% Ton unangetastet, erst dein AVR macht aus dem digitalen Signal ein analoges für deine Boxen.
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542
Von einem Streit möchte ich mich auch distanzieren. Soll keinesfalls mehr als ne Diskussion sein. :)

Es geht ja in diesem Fall lediglich darum, dass bereits gute elektronik, in Form einer Creative X-Fi Extreme Music vorhanden ist. Warum sollte man also noch einmal einen dreistelligen Betrag ausgeben, um jetzt sagen wir mal, wenige Prozent Qualität herauszukitzeln?

Wenn man alleine die ersten drei von mir aufgeführten Punkte beachtet, braucht man für die elektronik nicht mal besonders viel Geld ausgeben, weil hier das Spitzenfeld schnell erreicht ist. Auf die Aufnahme hat man natürlich weniger Einfluss, aber nach der Raumoptimierung und anständigen Lautsprechern, kann man sich eigentlich schon zurücklehenen und Musik genießen. :)

Leider machen es die meisten aber genau anders. Geben ein haufen Geld für Elektronik aus, ohne die wichtigsten Punkte erst einmal zu optimieren.

Zum NAD: Ich gebe zu, der C372 ist tatsächlich zum einfachen Musikhören ein wenig Overkill. Ich habe ihn gekauft, da er in meinem Fall gerade sehr günstig zu bekommen war. ^^ Die Nubis sind für mich gute Preis-Leistungs-Lautsprecher. Sehr neutrale Wiedergabe, bei einem angenhemen Preis. Ich hätte auch viel lieber die K&H O500. Die kosten aber Leider 16000 Euro. Demnach ist die Preis-Leistung für einen solchen Studio Lautsprecher zwar gut, aber als reiner Hi-Fi Lautsprecher natürlich überteuert.

Ums kurz zu machen: Investiert in Raumakustik und ordentliche (nicht überteuerte) Lautsprecher. Wenn dann ein guter Verstärker und sonstige Elektronik vorhanden ist, spart euch den Aufrüstwahn. Es bringt, in Anbetracht der teils utopischen Preise, FAST keinen Zugewinn.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jesterfox

Fleet Admiral
Dabei seit
März 2009
Beiträge
40.019
1. Die Aufnahme
2. Der Raum
3. Die Lautsprecher
4. Die Elektronik (Verstärker Soundkarten usw.)
Jo, blöd ist halt, wenn man gute Aufnahmen hat, auch (halbwegs) gute Boxen, aber man kann sie in seinem Raum nicht vernünftig aufstellen...

Ich merk selber hier bei mir, dass die Boxen nicht das Maximum bringen können.... dafür ist der Raum zu klein. Die müssten weiter weg von der Wand, geht aber nicht, da sind sie dann in Weg. Von den Surround-Boxen will ich erst gar nicht reden...

Umziehen für bessern Klang ist aber leider auch net drin...
 

Darksim

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
542
Ja, schade das man sein Haus nicht um die Lautsprecher herum bauen kann. :D

Ich verstehe was du meinst. Im seltensten Fall ist es wirklich klanglich ideal.
 

Abe Cosmos

Lieutenant
Dabei seit
Nov. 2008
Beiträge
616
viel schlimmer noch ist, wenn Mann Ehefrauen hat, die die liebgewonnen Großboxen der Jungesellenzeit nicht mehr akzeptieren und man "gezwungen" wird auf Frauentaugliche Größe der Boxen zu reduzieren.

OK ich gebe zu dass 4 Stück 160cm hohe Standboxen in Klavierlack (Eton Eigenbau), ein adequater Centerspeaker (T+A) und dazu ein Velodyne Submonster nebst der Verkabelung für die Allgemeinheit zu viel ist :cool_alt:
 
Top