News XMG Fusion 15: Linux-Support und Black-Friday-Angebot bei Tuxedo

POINTman-10

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Das Gaming-Notebook XMG Fusion 15 nutzt die Schenker-Schwestermarke Tuxedo Computers, um Intels Referenz-Plattform im 15-Zoll-Formfaktor fortan mit vollem Linux-Support anzubieten. Allerdings erst ein Jahr nach dessen Einführung sind nun Linux-Treiber und Softwarepakete frei verfügbar.

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ebird

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Wer will heutzutage noch Intel / NVidia für Linux Systeme. Ich bin so froh, dass es endlich vernünftige AMD Alternativen gibt, so dass ich sofort abgesprungen bin als es AMD Notebooks gab. Beispielsweise das russisches Roulette für die Daten beim Suspend/Resume endlich vorbei.
 

Faust II

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Wer will heutzutage noch Intel / NVidia für Linux Systeme.
Fährt man bei Linux wirklich deutlich besser wenn man auf AMD-Systeme setzt? Frage weil ich mich auch nach einen neuen System umsehen und tatsächlich Linux-Gaming ins Visier nehmen wollte. War bisher immer mit Intel und Nvidia Jahrzehnte lang zufrieden. Vor allem AMD-Grafikkarten machen mir Angst... lohnt es sich? Wo genau liegt der Vorteil?
 

ebird

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Intel ist nicht das Problem, sondern NVidia. Es funktioniert einfach. Ich hatte immer RHEL Kompatible Notebooks der oberen Preisklasse, jenseits von 2000Euro. Am Anfang klappt es ganz gut, jedoch treten dann nach und nach immer mehr Probleme auf. Gerade im Zusammenhang mit Notebooks. Ich habe mit meinem AMD Notebook teilweise ein Uptime von 150Tagen. Bei NVidia hatte ich jedes mal Angst, dass das Notebook nicht mehr aufwacht.
Ich habe meine NVMe von vom meinem 2600u in mein Via 15 Pro eingebaut und es funktioniert einfach. Bei NVidia gibt es immer Treibergefrickel, Teilweise musste ich sogar die Kernelmodule entsprechend anpassen, da diese mit dem eingesetzten Kernel nicht funktionieren.
Und Gaming unter Linux ist immer noch ein Witz, egal ob mit NVidia oder AMD. Ich habe es zeitweise so betrieben, dass ich Windows in einer VM betrieben habe mit PCI Passthrough, damit ich nicht Neustarten muss, wenn ich mal Lust hatte zu spielen. Aber da hatte ich das Problem, dass die Intel GPU irgendwann nicht mehr externe Bildschirme ansteuern konnte, sondern dass dies nur über die NVidia ging.
 

Vorgartenzwerg

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Das Problem ist, dass Nvidia den Open Source Treiberentwicklern aktiv Steine in den Weg legt. Man ist also auf den Proprietären Treiber angewiesen. Dabei braucht man für jeden Kernel einen anderen, oder der Treiber muss immer wieder per DKMS kompiliert werden.
Intel und AMD programmieren selbst die Open Source Treiber mit, weshalb die Unterstützung gut ist und neue Hardware zumeist vor Release von einem aktuellen Kernel unterstützt wird. Das ist bei mir auch das absolute NoGo für Nvidia, da ich inzwischen fast nur noch Linux verwende.
 

AW4

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Auf Linux sind die Nvidia Treiber Müll. Immer Intel oder AMD Grafikkarten nehmen, da die Open Source sind.
Kann ich bestätigen und unterschreiben!
nVidia is OK, wenn man ein einfaches Setup (max 1 Bildschirm mit "regulärer" Auflösung, nur eine GPU) und/oder keine "Sonderwünsche" (da reichen auch schon sehr einfache Sachen) hat.
Alles andere hat Potential irgendwo mal Ärger zu machen, bzw. vordert einen entsprechenden Zeitaufwand seinen Status Quo zu maintainen...
AMD lief dagegen immer ootb und ohne Zwischenfälle. (Außer vielleicht kurz nach Release der Hardware, aber das ist bei Windows ja auch keine Seltenheit.)


OT: Ich übe meine beruflichen Tätigkeiten auf einem FUSION 15 aus.
Am Ende der Lebensdauer der Arbeitsgeräte haben wir immer die Möglichkeit diese gegen einen angemessenen und geringen Betrag abzulösen.
Da ich privat nur noch Linux nutze (auch beim Gaming, ohne Windows-VM und ohne Probleme) freut es mich da natürlich das zu lesen.
Vorallem wegen der Unterstützung der Grafikumschaltung zwischen Intels iGPU und der Nvidia-GPU.
Das macht bei anderen Notebooks, die wir hier im Hause haben, immer wieder Probleme.
 

Termy

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Schön zu sehen, dass Hardware immer öfter mit Linux-Fokus angeboten wird - oder zumindest ohne gebundlete Windoze-Lizenz :D

Und dem Thema "kein Nvidia auf Linux" schließe ich mich an - Sowohl AMD als auch Intel sind hier vorbildlich, NVidia sperrt sich aber aktiv gegen Standard und blockiert nouveau dabei, den Takt der Karten oberhalb Maxwell vom Start-Idle anheben zu können...
 

psyphly

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Linux hat auf einem Laptop oder Gaming PC nichts verloren. Das Konzept ergibt überhaupt keinen Sinn
 

Beelzebot

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Linux hat auf einem Laptop oder Gaming PC nichts verloren.

Und du anscheinend nichts in diesem Thread.
Ich halte es wie AW4. Ich habe zwar Dualboot mit Windows, aber dieses Jahr habe ich vielleicht viermal, und das nur um was nachzuschauen, davon gebraucht gemacht. Wer kein "Pro-Gamer" ist und sich auf ein neues technisches Konzept einlassen kann kriegt auch den Umstieg ohne größere Wehen hin.
Ich werde im Frühjahr wahrscheinlich auch auf eine 6800xt umsatteln. Zum einen ist der Linux Nvidia Treiber nichtmal im Ansatz so gut wie der von Windows, zum anderen sind Nvidias Konzepte, wie DLSS, Windows only (closed source).
Im übrigen fallen mir auch die Intel Treiber positiv auf. Ich hatte am Notebook mit Windows 10 immer wieder Probleme mit der Darstellung, seit darauf Manjaro läuft ist das nie wieder vorgekommen. Das stimmt mich positiv was die dezidierten GPU's von Intel betrifft.

€: Noch als Anmerkung, wer auf protondb seinen Spieltyp wiedererkennt wird was Spiele angeht wenig Probleme haben. The Witcher, Age of Empires II, Skyrim, Prey, Fallout, Frostpunk usw. Ich habe mich dieses Jahr (erneut) durch Stalker CoP, die Metro Reihe, Factorio, AoE II, SotTR, C&C 3 + RA3, Frostpunk & This War of Mine gearbeitet und musste für keins davon Windows bemühen. In Cyberpunk will ich mal reinschnuppern wenn es kommt, mal sehen ob bzw. wie es dann läuft.
 
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K

K-BV

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Linux hat auf einem Laptop oder Gaming PC nichts verloren. Das Konzept ergibt überhaupt keinen Sinn
Keinen Sinn ergibt nur eins. Dein kurioses Posting!
Einfach mal die ...... halten, wenn man keine Ahnung hat!

Dein "sinnloses Konzept" läuft hier z.B. seit über 10 Jahren auf mehreren Rechnern ohne jegliche Probleme "zur vollsten Zufriedenheit". Und irgendwo müssen die 2-x % Linuxnutzer ja schließlich herkommen. In Zahlen sind das viele Millionen.

Topic: Auf Intel verzichten, sehe ich keinen Grund. Läuft einfach normal gut. Nvidia tu ich mir aber nicht mehr an.
 
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Faust II

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nVidia is OK, wenn man ein einfaches Setup (max 1 Bildschirm mit "regulärer" Auflösung, nur eine GPU) und/oder keine "Sonderwünsche" (da reichen auch schon sehr einfache Sachen) hat.
Also will ich einen zweiten Monitor anschließen um nebenher was anzuschauen, könnte es schon Probleme geben mit Nvidia? Es bräuchte an sich nicht alles Top-aktuell sein, und benutze auch kein exotisches 4K Setting etc, aber ein zweiter Monitor und Sachen wie OBS sollten schon vernünftig laufen...
Das Konzept ergibt überhaupt keinen Sinn
Kritik wäre an sich ja immer willkommen, aber ohne jegliche Begründung macht eher dein Post überhaupt keinen Sinn.
Topic: Auf Intel verzichten, sehe ich keinen Grund.
Ich würde wenn dann wohl mit beidem umsteigen, wenn AMD dann AMD. Die scheinen mir da generell auch recht fortschrittlicher zu sein als Intel mit ihren 14nm++++++. Aber ich mache mir Sorgen ob es dann vielleicht irgendwo doch wieder an Leistung oder anderen Dingen mangelt.

Bei der Grafikkarte wäre mir auch der AV1 Support wichtig (wenn schon nicht Encode, dann zumindest Decode), aber bisher wird mir noch kein RX 6000 Modell gelistet.. wann kommen die?


Was anderes: Was mich bisher bei Linux irritiert... die Maus-Beschleunigung ist irgendwie anders als bei Windows... aber ich benutze derzeit noch eine uralt Karte, kann es daran liegen, oder was hat es damit genau auf sich? Weil das sollte auch auf jeden Fall passen. Ich habe zwar schon so eine Anpassung vorgenommen (sowie ich auch die DPI der Maus ändern muss) aber trotzdem... irgendwie ist es komisch, schwer zu beschreiben....
 

ghecko

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die Maus-Beschleunigung ist irgendwie anders als bei Windows...
und lässt sich frei konfigurieren.
Also will ich einen zweiten Monitor anschließen um nebenher was anzuschauen, könnte es schon Probleme geben mit Nvidia?
Ich hatte eine GTX960 und nach wie vor zwei 2560x1440 Monitore, einen davon in Pivot.
Damit er sich die Konfiguration gemerkt hat musste ich im Nvidia-Treiber eine neue xorg.conf generieren und die Systemeigene damit ersetzen. Und beim Verschieben von Fenstern (insbesondere welche mit Videos) hatte ich oft Artefakte, Stottereien und Tearing. Das einzig gute war CUDA in Blender, da kommt AMD mit ROCm leider noch nicht ran.
Alle anderen Probleme haben sich mit einer RX560 in Luft aufgelöst. Keine manuelle Treiberinstallation mehr, konfigurationen bleiben bestehen, die zwei Bildschirme fühlen sich endlich an wie eine einzige Bildfläche und ich zocke Crysis und Crysis Warhead über Proton auf 2560x1440 und hohen Einstellungen ohne Probleme auf der Karte.
 
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Faust II

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ghecko

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Kann man die denn tatsächlich 1:1 hinbekommen?
Das weiß ich nicht. Ich benutze seit 20 Jahren privat kein Windows mehr. Und vllt gewöhne ich mich schnell um, aber wenn ich doch mal vor Windows sitze merke ich keinen wirklichen Unterschied.
Ob das an der Grafikkarte liegt kann ich nicht sagen, hört sich für mich aber nicht plausibel an.
 

Tacheles

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Seit ich meine Nvidia 1080 gegen eine AMD 5700xt eingetauscht habe fluppt so einiges besser, wie z.B. kein screen tearing mehr welches aus der nvidia + kde kwin kombi entstand und noch so manch anderes.
Also wenn ich einen Laptop mit dedizierter nvidia sehe die dann linux user als zielgruppe anvisiert keimt in mir leichtes unverständnis auf.
 

ebird

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Das ist der Grund dafür, dass die diese Dinger loswerden wollen. Die AMD Geräte werden ja nicht angeboten.
 

AW4

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Also will ich einen zweiten Monitor anschließen um nebenher was anzuschauen, könnte es schon Probleme geben mit Nvidia?
Das kommt drauf an.
Wenn du einfach nur die Bildschirme ansteckst und dann für dich alles passt, sollte es weniger Probleme geben (ausgenommen u.U. sowas wie @ghecko beschreiben hat), aber sobald du die Anordnung der Bildschirme ändern musst, sind Probleme mit grafischen Programmen schon fast vorprogrammiert.
Die Anordnung kannst du über nVidias Treiber machen oder über die Settings deiner Distro, aber verlass dich nicht drauf, dass deine Anordnung bestehen bleibt, wenn das eine oder das andere Updates erfährt.
Verlass dich auch nicht drauf, dass deine Programme dann auch immer auf dem gewünschten "Hauptbildschirm" starten und viel Spaß beim manuellen Konfig-Dateienanpassen, um deinen Hauptbildschirm festzulegen.
Eine sehr lästige Sache, die mir besonders auf den Kecks ging, war ein Problem mit zwei Bildschirmen unterschiedlicher Auflösung. Manchmal nach Start von Programmen mit Hardware-Beschleunigung (im Besonderen immer dann, wenn sie im Vollbildmodus gelaufen sind) hat sich (nicht sichtbar) irgendwie die Auflösung des anderen Bildschirm an den angepasst, auf dem die Applikation gelaufen ist, was dazu geführt hat, dass die Klicks versetzt registriert wurden und das ein oder andere Programm gesponnen hat.
Auch die Performance war in solchen Situationen auf dem zweiten Bildschirm besonders mies. (Ruckelnde YouTube-Videos bei 720p und aufwärts...)
Ähnlich, aber noch schlimmer, wenn du z.B. ein Video auf beiden Bildschirmen hattest, bzw. du es verschieben wolltest... lieber vorher anhalten!
Die Liste ist noch länger. Es gibt aber bestimmt auch Leute, die das alles nicht machen oder machen müssen und dann eine gute Erfahrung mit nVidia gemacht haben.
Ich gehöre nicht dazu...

Was anderes: Was mich bisher bei Linux irritiert... die Maus-Beschleunigung ist irgendwie anders als bei Windows... aber ich benutze derzeit noch eine uralt Karte, kann es daran liegen, oder was hat es damit genau auf sich?
Das liegt nicht an der Grafikkarte.
Was Windows und Linux gemeinsam haben ist, dass für die Mausbeschleunigung im Hintergrund Tabellen liegen, über die, je nach Mausbewegung, die Bewegung des Cursors auf dem Bildschirm berechnet wird.
Da stehen entsprechend unterschiedliche Werte in diesen Tabellen.
Bei Windows kommt da dann allerdings noch zusätzlich hinzu, dass der u.U. installierte Treiber der Maus noch alles Mögliche mit den Sensordaten der Maus anstellen kann, bevor die an Windows gemeldet und zur Cursor-Bewegung übersetzt werden.

Die einfachste Möglichkeit Windows und Linux zu matchen ist deshalb, die Mausbeschleunigung gänzlich zu deaktivieren, wenn man das denn will und nur die Maussensitivität aufeinander abzustimmen. (Das lässt sich relativ leicht mit nem Lineal bewerkstelligen. Messen, welche Distanz die Maus bewegt werden muss, um von der einen Bildschirmseite zur anderen zu kommen und dann das andere OS so anpassen, dass das im Rahmen der Genauigkeit gleich ist.)
Um bei Windows tatsächlich die Beschleunigung komplett zu deaktivieren, muss man einen kleinen Umweg gehen:
https://donewmouseaccel.blogspot.com/2010/03/markc-windows-7-mouse-acceleration-fix.html

Ansonsten bleibt dir wohl nur Trail&Error, bis es sich gleich genug anfühlt, oder du dein Hirn darauf trainiert hast, unbewusst zwischen zwei Settings zu wechseln.
 
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