@Creeping.Death Aber er hat kein Matrix-LED, die müsstest du streichen.
@Klebezettelcity Denk was du möchtest, wir sind in der Industrie tätig und geh bitte einmal davon aus, dass du uns jeden Tag siehst bzw. sogar in der Hand hast und ein Produkt mit unseren Bauteilen nutzt. Unser Unternehmen gibt es seit 1982 und wir beliefern alle Branchen (aktuell ca. 3500 Kunden in der Welt, 53,9% Umsatz in Deutschland, Automobil inkl. Zulieferern (diverse Tier-Stufen) macht ca. 10 % Umsatz aus). Obwohl es ja der Industrie so schlecht geht, haben wir in den letzten Jahren jeweils über 10% Wachstum gehabt, diese Jahr aktuell 12% Plus. Wir lieferen auch nur Bauteile und nicht irgendwelchen Service/Dienstleistungen. Es sind also keine Stammtischparolen, sondern es ist unsere tägliche Aufgabe die Versorgung der Mitarbeiter und unserer Kunden sicherzustellen.
Ich bleibe ebenfalls dabei, wer diese Hausaufgaben in der Vergangenheit gemacht hat und auch täglich nachverfolgt, wird auch in Zukunft erfolgreich sein. Warum verlieren denn so viele Personen den Job? Weil einfach Jahrzehnte Misswirtschaft betrieben worden ist, man Strukturen aufgeblasen hat, da jeder Manager sein möchte. Mal wieder zurück zu den Wurzeln, man braucht bei 100 Personen keine 20 Manager, das konnte früher auch von einem Häuptling geführt werden. Und natürlich möchte jeder 35h bei 5.000 € Gehalt haben, dass wird diesen Unternehmen eben das Genick brechen.
Gerade diese kleine Unternehmen, welches du genannt hattest, hätte sich anders aufstellen sollen. Wenn der Anteil zu groß wird, kann man Aufträge auch ablehnen. Wir haben zum Beispiel Aufträge von Bosch und Hyundai abgelehnt, da das Volumen ca. 50% unseres damaligen Umsatzes ausgemacht hätte. Wenn wir es angenommen hätten und hätten die Aufträge wieder verloren, dann hätten wir auch gleich 50% unserer Mitarbeitern entlassen können, so etwas macht man nicht. Der Mitarbeiter muss sich sicher sein, dass er auch in Zukunft einen sicheren Arbeitsplatz hat.