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News „Yes, we are vibe-coding things“: Epic erstellt Unreal Engine, Fortnite und ganze Spiele mit KI

Spawn182 schrieb:
Die Engine, wie jede andere, erlaubt es eben Studios ihre Ideen zu realisieren und das sind eben nicht alles Experten.
Viele verbinden ue5 mit Ghosting und Griesel.

Genug Spiele haben gezeigt dass es nicht an der ue5 liegt sondern daran dass viele nur nicht damit umgehen können.
 
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Vielleicht bin ich ja alleine auf weiter Flur, aber ich finde KI sollte überall genutzt werden können wo es sinnvoll genutzt werden kann. Der ganze Aufschrei vonwegen KI nimmt Arbeitsplätze weg, die Kreativität geht verloren, Urheberrechtsverlezung, Quellen sind nicht mehr zuverlässig, etc. kommen mir so vor wie die ewig gestrigen, die Veränderung grundsätzlich ablehen. Da haben wir hier im Land ja fast schon tradition entwickelt. Quasi vom Innovationsgarant einstiger Tage zum grantigen alten Gratler der sein Fax und seine Schreibmaschine nicht abgeben will. Klar wird es Jobs treffen, auch das Internet hat jobs gekostet. Jede Veränderung bringt aber auch neue. Wer sich nicht anpassen will bleibt halt auf der Strecke, das war schon immer so.
 
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ich hoffe das überrascht keinen mehr:

TLDR; AI ist eine Tool wie Google oder Stackoverflow beim programmieren. Wer sich benutzt hat den Schuss nicht gehört.

ich persönlich bin auch Programmierer und habe seit Anfang des Jahres praktisch keine Zeile Code mehr selbt geschrieben.
AI is ein Tool und hat ähnlich große, wenn nicht sogar größere Auswirkunegn auf Programierer wie Internet/Google (Davor hatte man nur Bücher und Bekannte).

AI macht aber das Wissen / die Ingenieurskunst nicht weniger wichtig sondern viel wichtiger. Mit schlechter Programmierung konnte man früher ein Projekt was anfangs läuft innerhalb weniger Jahre gegen die Wand fahren - nur von Grun auf Neumachen hilft dann. Mit KI kann man da in Monaten oder Wochen hinkommen.

Es ist wie durch Straßen und schluchten zu navigieren, erst mit Doppeldecker und jetzt mit Düsenjet.

Macht es mehr Spaß? Es kommt drauf an:
Kleine eigene Projekte in der Programmiersprache deiner Wahl kann man in Stunden und Tagen auf die Beine Stellen - man hat praktisch keine Scheu mehr vor neuen Sprachen. Man kriegt schlich und ergreifen alles hin - hat schnell erfolgserlebnisse.

In professionellen großen Projekten ist es etwas anders: Man hat schnell das Gefühl nicht mehr zu wissen was die Software "im Innersten zusammenhält" und das ist ein Warnsignal. Nimmt man sich dann nicht die Zeit einen Schritt zurückzumachen und wieder tiefer einzusteigen, kommt man immer schwieriger wieder rein. Und das passiert gleichtzeit wenn manche Manager denken: warum seid ihr jetzt nicht 10x schenller - ihr habt doch AI.
 
Das Problem mit KI-Code sehe ich vor allem in einigen Jahren/Jahrzehnten, wenn die Menschen langsam alle in den Ruhestand gehen, die den produzierten Code noch lesen und verstehen können.
Die zukünftigen Generationen werden womöglich nur noch lernen Prompts zu schreiben…
 
Tja....Schund halt. Also ich kann an einer bzw. 2 Händen abzählen. Projekte, die wirklich gut gelungen sind mithilfe von KI. Der Rest....kann man machen, sollte man vielleicht nicht.
 
An alle Kritiker die sich so vehement an die alte Zeit hangeln, KI wird nicht kommen, sie ist schon da. Ja, sie kann besser programmieren als jeder Mensch. Man kann sich nicht mehr auf seinem sechstelligen Gehalt ausruhen. Ausruhen sowieso nicht, eure Jobs werden abgebaut. Shout-out an alle von euch, die die Geisteswissenschaften immer belächelt haben.
Der Fotoapparat hat die Künstler übrigens nicht verdrängt. Platz für Menschen ist also auch noch in dieser Branche.

Sweeney hat Recht. 80% der Arbeit sind dröger Unnutz, welcher besser von einer KI bewältigt werden sollte.
 
Katzenjoghurt schrieb:
Und zeitgleich merk ich (als Senior) selbst schon, wie ich von KI verblöde - und ihr längst mehr vertraue, als ich sollte. Minutenlang Daumendrehen und dann seitenweise Code durchlesen ist halt auch nicht das geilste - und irgendwann denkt man: Ja, passt schon, weil [Ausrede einfüllen]. “Die letzten 5 Commits waren ja auch ok.” Menschlich.
Da beschreibst du ja die Krux der Sache. Dank Ai kann man so schnell so viel "Content" rauswerfen, dass dann zu kontrollieren. Gibt es eine langweiligere Sache? Wobei langweilig es nicht trifft - wenn der Code hinreichend komplex ist - sind das ja auch ordentliche Nüsse... Nur kann das kein Mensch in dauerschleife..
Und da binn ich dann bei dir - man macht es nicht, oder wieder per AI..
 
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cruscz schrieb:
Das Problem mit KI-Code sehe ich vor allem in einigen Jahren/Jahrzehnten, wenn die Menschen langsam alle in den Ruhestand gehen, die den produzierten Code noch lesen und verstehen können.
Die zukünftigen Generationen werden womöglich nur noch lernen Prompts zu schreiben…
Aber ist das im Prinzip nicht nur der nächste Schritt? Heute kann doch auch kaum noch einer Maschinencode schreiben, dafür nutzen auch alle Compiler.
 
@DaTheX Der Gedanke an Assembler kam mir kürzlich auch.
So komplett trägt der Vergleich aber imho nicht.

Hochsprachen verdrängten irgendwann Assembler. Ja.
Aber der neue Quellcode war dann auch mit genau so einer Hochsprache geschrieben.
Bei KI ist der Prompt die neue Sprache... der aber einfach verschwindet, und durch Code ersetzt wird, den eventuell bald kaum noch einer versteht.

Selbst wenn man den Prompt vorhält, was manche ja in git tun, kann man ihn im Nachhinein ja nicht mehr modifizieren. Selbst die Zuordnung von Code-Segment zu Prompt dürfte nach einer Weile nicht mehr trivial sein, nachdem der Code durch diverse weitere Prompts x-mal verändert wurde.

Konsequenterweise würde die KI vielleicht irgendwann sogar direkt wieder in Assembler oder zumindest einer vom Menschen kaum mehr dechiffrierbaren, hardware-näheren und KI-freundlichen Sprache coden, weil ein großes Argument der höheren Programmiersprachen - bessere Lesbarkeit und Verständlichkeit für den Menschen - durch Verblödung und KI-Spaghetti-Code gar nicht mehr zutrifft.
 
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Der größte KI Fan bin ich nicht aber mittlerweile und bei all den Vorteilen, kann man ehrlichgesagt nicht mehr aus irgendwelchen philosophischen Gründen darauf verzichten. Die Ergebnisse für die Kunden werden auch eher besser als schlechter sein und dann joa dann ist das jetzt so. Auch bislang hat man ja schon möglichst viel Handarbeit vermieden und Bäume bis ganze Maps vollautomatisch generiert, Engine und Plugins haben einem immer mehr abgenommen easy klickbar gemacht, was mal Programmieren war.
 
@jackii Und doch könnte es der Schritt zu viel sein.
Hätte der Papst Michelangelo verboten, seine Werkzeuge zu benutzen und hätte ihm einen Laptop hingestellt, damit er die Sixtinische Kapelle vollpromptet... ich glaub nicht, dass das so geil geworden wäre und heute überhaupt noch jemand drüber reden würde.

Ich denke, niemand schreit hurra, wenn er "automatisch generierte Maps" hört.
(Zumindest wenn sie danach fix sind - nicht zur Laufzeit generierte Maps für Wiederspielbarkeit).
Map-Generierung ist aber Symptom eines anderen Problems: Games-as-a-Service und damit gestreckte Spielzeiten.
Es mit KI noch leichter zu machen, Spiele mit noch mehr generischem Content vollzuballern, würd ich nicht achselzuckend akzeptieren wollen.
 
Katzenjoghurt schrieb:
Selbst wenn man den Prompt vorhält, was manche ja in git tun, kann man ihn im Nachhinein ja nicht mehr modifizieren. Selbst die Zuordnung von Code-Segment zu Prompt dürfte nach einer Weile nicht mehr trivial sein, nachdem der Code durch diverse weitere Prompts x-mal verändert wurde.
Auch ist der Output eines Prompts an sich nicht-deterministisch. Selbst wenn man alle verwendeten Prompts dokumentiert, ist das Ergebnis nicht replizierbar. Der selbe Prompt kann nächste Woche anderen Code erzeugen als heute.

Bei Code in einer Hochsprache spukt der verwendete (und für das Projekt festgelegt) Compiler auch in 10 Jahren noch genau den gleichen Maschinencode aus wie heute. Denn der Compiler folgt fest definierten Regeln und deren Abfolge und keinen Wahrscheinlichkeiten.
 
Katzenjoghurt schrieb:
Es mit KI noch leichter zu machen, Spiele mit noch mehr generischem Content vollzuballern, würd ich nicht achselzuckend akzeptieren wollen.
Kommt ganz drauf an, es könnte auch dazu führen dass man mehr Varianz bekommt. Weil man dann weniger Sachen recyclen muss, sondern kurzerhand generieren und ausprobieren kann. Statt sich monoton abzumühen, dann floppt es nach 7 Jahren Entwicklung vielleicht trotzdem und man traut sich nie wieder was und macht nur noch sicheren Einheitsbrei, um nicht Millionen Investitionen zu gefährden, die man mit hunderten Mittarbeiter hat.
Ich glaub schon dass Games damit besser werden können, weil man dann Zeit und Geld für Sinnvolleres als Fleißarbeit hat und auch weil dann mehr als die ganz Großen am Triple A Markt teilnehmen können. Die langen Wartezeiten in GTA Online hätte KI bestimmt auch in 8 Minuten statt nach 8 Jahren behoben,..
 
Naja, bei der schlechten Enginedokumentation wundert mich das Aufgeben und abwälzen auf KI überhaupt nicht. Wenn sich das nicht von der Basis her bessert wird Epic um 2030 vor einem Scherbenhaufen stehen.
 
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