News YouTube Partnerprogramm: Content-Creator brauchen ab 2027 mehr Klicks

dettweilertj schrieb:
Sehe ich nicht ganz so, der größte Teil der Content Creator sind private Personen die ihrem Hobby nachgehen. Sie machen das also nicht Beruflich bzw. Gewerblich, warum sollten sie dafür Geld bekommen, immerhin müssen sie kein Geld an Youtube zahlen um ihren Content zu hosten.
Außerdem dürften die meisten auch kein Plan davon haben dass sie diese Einnahmen versteuern müssen.
Aber ist das nicht egal? Ich würde dir entgegenkommen bzw. sehe hier noch keinen Widerspruch zu meiner Äußerung:

Können wir uns denn grundsätzlich auf die Aussage einigen, dass wenn mit was für Content auch immer Geld generiert wird, der Ersteller an diesen Einnahmen grundsätzlich zu beteiligen ist? Und dabei sollte es egal sein ob das jetzt das private Urlaubsvideo ist oder das professionell erstellt Video.

Ob der Ersteller seinen Anteil nun in Anspruch nimmt steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier wäre ich bei dir. Wenn du bspw. mit deinen Freunden ein Videospiel zusammengespielt habt, es da zu einer witzigen Aktion gekommen ist und ihr Dank nVIDIA ShadowPlay die Aktion festgehalten habt, dann werdet ihr in erster Linie kein Interesse an der Monetarisierung haben. Und das ist auch völlig in Ordnung. Wenn du jetzt aber plötzlich den Yeti im Winterurlaub gesehen und gefilmt hast, diese Aufnahme hochlädst und sich die ganze Welt darauf stürzt, dann sollte dir dein Anteil an den Einnahmen zustehen, wenn du ihn denn willst. Alle damit verbundenen Konsequenzen, dass du diese Einnahmen dann versteuern musst und so weiter sind an dieser Stelle irrelevant.

Clanker schrieb:
Doch wer trägt tatsächlich die Schuld an der Entwicklung?
Die Anbieter oder die Nachfrager?

Wer Slop konsumiert, unterstützt damit mehr Slop.
Nicht nur bei Videos, sondern auch bei Spielen, Filmen, Musik, Bildern, etc.
Das ist mir eine zu krasse Haltung. Es ist doch völlig egal was für Content das ist. Entscheidend ist nur: Will den jemand sehen? Und in dem Moment wo ihn jemand konsumiert, wurde diese Frage beantwortet. Und damit steht dem Ersteller von dem konsumierten Inhalt meiner Meinung nach auch ein Anteil an den etwaigen erzielten Einnahmen durch diesen Konsum zu.
 
Ich war früher eigentlich jeden Tag auf Youtube und habe mehrere Videos geschaut, aber die letzten Jahre kaum noch.

Mir wird fast nur noch Müll vorgeschlagen, darauf habe ich keine Lust. Ich hätte auch gerne eine Einstellung dass mir keine KI-Inhalte angezeigt werden. Wie oft soll ich "Kein Interesse" bei diesen Videos noch anklicken?
 
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IIxRaZoRxII schrieb:
Taugt Freetube was?
Es läuft noch.
Also es gab mal 3 Wochen da hat YT irgendwas geändert und es lief nicht. Aber sonst ist es relativ stabil.
Und das schöne Sponsorblock (Werbung im Video wird auch übersprungen)
 
Whistl0r schrieb:
Jetzt kann man natürlich aus ökonomischen Gründen sagen, dass man erst ab einem Betrag X auszahlt um beispielsweise zu verhindern monatlich Millionen Rechnungen mit entsprechenden Zahlungen über Kleinstbeträge erstellen zu müssen.

Aber zu argumentieren, "Du bist noch unbekannt, daher behalten wir das durch deinen Content generierte Geld komplett für uns" ist einfach nur frech.
Jau, exakt. Solange ich keinen Cent sehe, werde ich auch kein Premium-Abo o.ä. abschließen. Im Gegenteil, ich speicher den Kram mit yt-dlp lokal, bis ich ihn ansehe, dann ist auch nichts mehr mit Videos abschießen oder Benachrichtigungen kackdreist ausblenden. Leider ist die Software nicht fähig, die zugehörige Werbung mit runterzuladen, ich habs schon als Bug gemeldet :freaky:

Zu den angehobenen Grenzen: Für Nischencontent ist das einfach utopisch. Mein Kram wird zwangsweise als Short eingruppiert, ist aber immer über eine Minute bis kurz unter drei Minuten lang (XL-Shorts, gibts ja noch gar nicht so lange). Und dafür sollen sich aktuell DREI, später ZEHN MILLIONEN Menschen finden, die sich das innerhalb 90 Tagen ansehen? Wo die Sache auch noch hardwaregebunden ist, und kürzlich überhaupt erst das zehnmillionste Teil verkauft wurde? U-to-pisch.

Und dann auch noch der Verteil-Algorithmus.
*Lädste was hoch und releast es sofort, kommt Der Algorithmus™ nicht drauf klar, er hatte ja keine Vorlaufzeit. Views long-term bei 5-10% bei dem, was so typisch rüberkommt.
*Lädste fünf für Sofortrelease auf einmal hoch, kommen maximal drei Benachrichtigungen bei den paar Abonnenten an. Views am Arsch.
*Lädste was hoch und planst es für nächste Woche, sucht sich Der Algorithmus™ raus, was ihm alles nicht passt. Views auch am Arsch
*Lädste fünf nacheinander hoch und planst sie alle, biste ein Bot, der sowieso bestraft wird. Gäbs negative Views, würde das Video die einsammeln. Im Viertelstundentakt auf YT gepresster AI-Slop hingegen wird an Millionen Zombies rausgepumpt, und die Macher kassieren auch noch dick dafür.

Es kann nicht sein, dass die Spanne für Views für echt vergleichbares Zeug bei 1:100 liegt und manche Videos einfach laufen, während andere nicht mal bei den Abonnenten ankommen, noch über die Suchfunktion bei Kenntnis von Titel und Beschreibung auffindbar sind.
 
Marco01_809 schrieb:
Enhancer for YouTube
Return YouTube Dislike
SponsorBlock for YouTube
Youtube No Translation

Ich schlag dir mal #5 vor: UnTrap. Hat jede Menge Funktionen. Schaltet z..B Shorts jetzt nicht nur generell ab, sondern geht mehr in die Richtung sich loszulösen. Mal eben die Kommentare zu lesen und wieder geht Zeit weg, lässt sich ganz gut vermeiden, in dem ich sie dort z.B. ausschalte.

Lohnt sich definitiv mal anzusehen meiner Meinung nach.
 
Bright0001 schrieb:
Und du glaubst das würde reichen? Besonders jüngere Creator würden gar nicht realisieren was sie da alles zutun haben, um nicht wegen Steuerhinterziehung dran zu kommen.
Nicht umsonst müssen mittlerweile auch kleinere Deutsche Plattformen für Gebrauchtwaren, eine Meldung an die Finanzbehörden übermitteln, wenn gewisse Summen beim Verkauf eines Users überschritten werden.
Ich kann es daher nachvollziehen, das man seitens Alphabet hier nicht irgendwelche Auflagen bekommen möchte, kostet am Ende alles Zeit und Geld.
Einfach nur Häkchen setzen dürfte wohl nicht ausreichen, um zu beweisen dass man präventiv genug gegen Steuerhinterziehung getan hat.

@Whistl0r

Da bin ich natürlich grundsätzlich bei Dir.
Wer etwas beruflich macht sollte dafür auch bezahlt werden, ob 1000 oder 100.000 Klicks.
Aber!

Wenn ich ein Hobby ausübe, warum sollte ich dafür bezahlt werden?
Ich gehe mal davon aus dass Du,Ich und alle anderen hier auf CB auch Hobbys haben und ich vermute mal das keiner Geld für das ausüben seines Hobbys bekommt, eher gegenteiliges dürfte der Fall sein.
 
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mischaef schrieb:
YouTube hat für das kommende Jahr umfassende Änderungen am YouTube Partner Program (YPP) angekündigt, die insbesondere für Betreiber von Shorts-Kanälen und neue Bewerber deutlich höhere Anforderungen vorsehen. Gleichzeitig schafft die weltweite Ausweitung von Premium Lite eine zusätzliche Einnahmequelle für Creator.

Zur News: YouTube Partnerprogramm: Content-Creator brauchen ab 2027 mehr Klicks
In AT kostet Premium Lite zur Einführung sogar schon 8,99€

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Zuletzt bearbeitet:
Scirca schrieb:
Absolut YouTube ist gefühlt seit 2010 nur schlechter geworden…
Ist bei der Google Suche irgendwie dasselbe, im ganzen Konzern ging es nach dem Google Plus Desaster den Bach runter.
 
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95% der shorts sind genauso Schmutz wie alles auf TikTok.
AI Videos sollten grundsätzlich nicht monetarisiert werden denn aktuell ist deren Qualität extrem schlecht
 
DaBzzz schrieb:
Mein Kram wird zwangsweise als Short eingruppiert
Sind deine Videos im Hochformat? Soweit ich weiß passiert das nur dann.
 
Zahle hier für YT-Premium (Family), welches via 6 Accounts und GF-VPN (1Gbit) genutzt wird - ja, ich hab eine "große Familie", und ja, das gleiche haben wir untereinander mit Disney, Netflix etc ;-) ...
Kommt insgesamt deutlich günstiger -incl. GF-Anschluss- als wenn sich jeder separat versorgen würde :-) ...
 
prayhe schrieb:
Sind deine Videos im Hochformat? Soweit ich weiß passiert das nur dann.
Ja, prinzipbedingt.
Nicht, weil ichs wollte.
Oder weil ich für Leute produzieren würde, die es auf ihrem Schmierfon hochkant anschauen möchten.
Ich hab auch nen 40-minütigen "Short", den man dann trotz Hochformat als Video klassifiziert hat (weil über 3 Minuten). Und da gelten dann wieder die 3000 Stunden, die ich für mittelfristig realistisch halte.

Soll ich jetzt alles auf 3:00 aufblasen, damit der Kram die Kategorie wechselt? Nen Versuch wärs wert...
 
@DaBzzz Das sollte funktionieren ja. Machen ja einige so, dass sie dann links und rechts jeweils so eine leicht verschwommene Version vom Video laufen lassen um den Platz zu füllen.
 
Mich würde mal interessieren wieviele U20 diese Shorts gucken (zu meiner Zeit waren das kurze Hosen ;) ). Die, die ich kenne, fast alle. Und alle, die es gucken, haben auch die Aufmerksamkeitsspanne eine Stubenfliegen und können sich kaum selber noch beschäftigen.
 
Es ist unmöglich heutzutage noch in ein Partnerprogramm zu kommen, außer man hängt bereits schon in einem Netzwerk drin und hat sehr gute Connections.

Aber selbst zur Monetarisierung zu kommen ist heute kaum noch zu bewältigen:
3000 Watch-Stunden in einem Jahr oder 3M Short Views in 3 Monaten.

Als kleiner Hobby-Tuber mit ein paar hundert Abos, keine Chance. Da spielt die Qualität der Videos auch keine Rolle. Lange Videos werden nicht wirklich geschaut. Der Zuschauer heutzutage, vor allem die Jüngeren halten keine 3 Minuten mehr durch und brechen schon sehr früh ab. Sprich man müsste Shorts posten ohne Ende und dann sinkt halt auch entsprechend die Qualtität.

Das ist ein Grund warum auch diese KI-Kanäle aus dem Boden spriesen, weil da kannste einfach ein paar Agents lostreten die für einfach Slop produzieren und ab und zu kommt dann noch ein "reales" Video hinterher, damits nicht so auffällt. Das ist perfekt für Shorts und wie ich schon geschrieben habe, ab 3M Short-Views ist man "schon" dabei.
 
Cr4y schrieb:
Die Freundin eines ehemaligen Kollegen ist Gaming-Streamerin. Die lädt seit 5 Jahren, jede Woche Videos in der Länge von 4 bis 6 Stunden hoch. Views: 0 bis 3.

Solche Videos schaue ich mir lieber an, wie von Influencern (Gronkh, ...).

Vor allem wenn die Personen noch mit Begeisterung dabei sind. Freude über Fortschritt, erschrecken, ärgern, und auch das Herumplagen mit nicht perfekter Hardware, ...

Nachtrag: so etwas wird bei der Suche nach Videos leider viel zu wenig angezeigt, wohl wegen der 0-3 views

Wäre zB schön mal jemanden zuzuschauen, der das erste mal Gothic 1 spielt, im Remake und nicht vor die ganzen Videos von alten Hasen die schon die ur-Version kannten und/oder Profis.
 
aber nicht von mir :d

ich nutze YouTube noch wie zu Anfangszeiten.
Mal eine Anleitung zu einem Problem suchen und das wars. Also eher selten. Ich kann mit den ganzen Creatoren überhaupt nichts anfangen.
 
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dettweilertj schrieb:
Ich hatte vor einigen Jahren ein Interview mit einem Google Sprecher gesehen, dort hatte er auch gesagt, "würden wir jedem kleinen Creator Geld auszahlen, dann würde es zu vielen Vorfällen im Bereich Steuerhinterziehung kommen"

Die Glücklichen! (Sarkasmus aus)

Also, für so eine Aussage, müßte man den entsprechenden Leuten...
 
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dettweilertj schrieb:
Besonders jüngere Creator würden gar nicht realisieren was sie da alles zutun haben, um nicht wegen Steuerhinterziehung dran zu kommen.
Was wäre denn da zu tun, außer den Verdienst bei der nächsten Steuererklärung anzugeben? Wenn wir immer noch bei den Leuten sind, die ihrem Hobby nachgehen und eher zufällig Geld dabei verdienen, dann
  • Liegt keine gewerbliche Gewinnerzielungsabsicht vor
  • Ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man auch nur eine einzige Freigrenze durchschlägt
Zumal die ganze Argumentation für mich abstrus ist: Weil Google Angst hat, dass Leute ihre Steuern falsch deklarieren, behalten sie lieber das ganze Geld selbst?

Praktisch. :lol:

dettweilertj schrieb:
Einfach nur Häkchen setzen dürfte wohl nicht ausreichen, um zu beweisen dass man präventiv genug gegen Steuerhinterziehung getan hat.
Auch hier: Aus Sicht des Staates ist es besser ein geringes Plus an Steuereinnahmen zu haben, selbst wenn man ein paar Euro verpasst, anstatt das Geld in den USA geparkt zu lassen und nichts davon zu sehen.

dettweilertj schrieb:
Wenn ich ein Hobby ausübe, warum sollte ich dafür bezahlt werden?
Ich gehe mal davon aus dass Du,Ich und alle anderen hier auf CB auch Hobbys haben und ich vermute mal das keiner Geld für das ausüben seines Hobbys bekommt, eher gegenteiliges dürfte der Fall sein.
Weil du Werte schaffst und damit Geld verdient wird.

Stell dir vor du spielst hobbymäßig in einer Fußballmannschaft, und musst dafür nichts zahlen, weil es von einem einzigen Trainer organisiert wird. Selbiger Trainer verlangt aber Eintritt für all eure Spiele und behält alle Gewinne für sich selbst, und sagt euch dazu, dass ihr erst dann an den Gewinnen beteiligt werdet, wenn ihr die Regionalliga erreicht.

"Habt euch nicht so, ihr macht das schließlich als Hobby, und wo sonst werdet ihr fürs Hobby bezahlt?"

Wärst du damit auch so einverstanden?
 
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