Die steigen doch nicht direkt mit HBM3 ein. Seit 2024 produzieren sie schon HBM2 und HBM3 ist der nächste logischer Schritt.Crifty schrieb:Andere Firmen forschen immer noch an HBM-Speicher, aber ein CXMT steigt natürlich gleich mit HBM3 ein, das ist arrogant.
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News Zähne ausbeißen auf Chinesisch: HBM3 für Made-in-China-Chips von CXMT erneut verschoben
eastcoast_pete
Commander
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Wie steht es denn allgemein mit HBM3 bzw 3e Exporten nach China aus? Denn AFAIK kann das RAM für diese HBM Stacks noch mit DUV gefertigt werden, würde also theoretisch nicht unter das "hergestellt mit ASML EUV Scanner" Embargo fallen. Oder beschränken Samsung und SK Hynix aus anderen Gründen den Verkauf nach China?
Und wie sieht es bei GDDR6 und -7 aus? Kann zB Huawei die problemlos sourcen? Ja, GDDR6 oder selbst 7 ist nicht so schnell und effizient wie HBM, aber zur Not und mit breitem Bus? Die 1.7 TB/s, die GDDR7 in Nvidias RTX6000 schafft, ist gar nicht Mal soweit weg von den Datenraten von HBM2...
Außerdem nehme ich stark an, daß gerade Huawei dann noch mehr auf breit angebundes LPDDR5 ausweichen wird. AFAIK darf das RAM ja noch relativ problemlos eingeführt werden.
Und wie sieht es bei GDDR6 und -7 aus? Kann zB Huawei die problemlos sourcen? Ja, GDDR6 oder selbst 7 ist nicht so schnell und effizient wie HBM, aber zur Not und mit breitem Bus? Die 1.7 TB/s, die GDDR7 in Nvidias RTX6000 schafft, ist gar nicht Mal soweit weg von den Datenraten von HBM2...
Außerdem nehme ich stark an, daß gerade Huawei dann noch mehr auf breit angebundes LPDDR5 ausweichen wird. AFAIK darf das RAM ja noch relativ problemlos eingeführt werden.
Ergänzung ()
Ja! Bei NAND ist zB YMTC nicht nur gut mit dabei, sondern in einigen Aspekten sogar vorne, mit selbst entwickelter Technologie.SSD960 schrieb:Vielleicht bekommen die Chinesen es nicht so schnell hin. Aber die westlichen Länder sollten sich nicht ausruhen.
Wie immer. Erst lacht der Westen, dann guckt er skeptisch, dann runzelt er mit der Stirn und zum Schluss sind die Jobs in China.
Sie sammeln in kurzer Zeit Massiv Wissen an. Wofür westliche Firmen Jahrzehnte hatten.
In allen Hightechbranchen werden die Abstände der Chinesen kürzer hinter dem Westen, in etlichen sind sie vorbei gezogen.
Xiaomi hat in zwei Jahren ein Auto vom Konzept zur Auslieferung gebracht. Reißbrett als Smartphone-Hersteller hin zum Auto.
Es ist genau die Leistungsfähigkeit der Industrie schnell und richtig zu liefern. Ideen auch tatsächlich in Massen umsetzen zu können.
Daher: selbst wenn sie noch 2 Jahre brauchen haben sie dann Grundlegende Mechaniken von HBM gelöst und können dann neue Generationen schneller bringen und diese quasi ohne Verlust von Zeit in den Markt drücken.
Sie sammeln in kurzer Zeit Massiv Wissen an. Wofür westliche Firmen Jahrzehnte hatten.
In allen Hightechbranchen werden die Abstände der Chinesen kürzer hinter dem Westen, in etlichen sind sie vorbei gezogen.
Xiaomi hat in zwei Jahren ein Auto vom Konzept zur Auslieferung gebracht. Reißbrett als Smartphone-Hersteller hin zum Auto.
Es ist genau die Leistungsfähigkeit der Industrie schnell und richtig zu liefern. Ideen auch tatsächlich in Massen umsetzen zu können.
Daher: selbst wenn sie noch 2 Jahre brauchen haben sie dann Grundlegende Mechaniken von HBM gelöst und können dann neue Generationen schneller bringen und diese quasi ohne Verlust von Zeit in den Markt drücken.
Dito @Nuklon . Die holen massiv auf und haben oft das Wissen und die Ressorcen, das schnell umzusetzen. Embargos verlangsamen zwar die Wirtschaftliche Entwicklung, aber das fürdert andererseits aber die technologische.
Der Westen wird sich bald schon wundern, dass die Chinesen technologisch voraus sein werden.
Der Westen wird sich bald schon wundern, dass die Chinesen technologisch voraus sein werden.
Land_Kind
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Wenn die EU Wirtschaftspolitik mit so extrem viel Geld wie die Chinesen betreiben würde, würde das in der EU einen Shitstorm sondergleichen verursachen. Das kannste gleich vergessen.Averomoe schrieb:Respekt, wie verbissen sie am Ball bleiben. Das wird sich langfristig extrem auszahlen. Nichts ist für eine Volkswirtschaft besser als Unabhängigkeit. Damit schafft man sich machtpolitischen Spielraum und zementiert seine Rolle als Weltmacht.
Währenddessen wir in der EU...
Man sieht es ja jetzt schon daran, dass die allerwenigsten EU-Bürger damit einverstanden sind, wenn irgendwelche Subventionen bsp. in eine europäische Chipfertigung fliesst. Übertrieben gesagt, sind denen halt irgendwelche Molche, Kröten und Käfer eh viel wichtiger...
Das Geld ist weniger das Problem, sondern die ganzen Bürokratischen Hürden die es in der EU gibt. Vieles wurde schnell geplant, aber dann kommen Regulierungen, Wartezeiten auf Genehmigungen, die dann wieder und wieder Änderungen anfordern weil irgendwas nicht 100%ig den Regulierungen entspricht. Dann muss man auf die nächste Genehmigung warten u.s.w.! Wir sind ein bürokratischer Regelmoloch der jeden Fortschritt massiv ausbremst. Und ja, das kostet den Unternehmen extrem viel Geld. Planungssicherheit? Nicht gegeben, zumal es immer wieder neue Gesetze gibt. Wir machen uns mit dem ganzen Mist nur selbst kaputt.
China interessiert nur, wie sie am schnellsten Vorwärts kommen. Wenn wir mit dieser Mentalität nicht gleichziehen, dauert es nicht mehr lange, und wir sind das China aus den 70igern.
China interessiert nur, wie sie am schnellsten Vorwärts kommen. Wenn wir mit dieser Mentalität nicht gleichziehen, dauert es nicht mehr lange, und wir sind das China aus den 70igern.
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