Zenbook Prime vs. Thinkpad

Lampe93

Cadet 4th Year
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Hallo,

für mein zukünftiges Studium bin ich derzeit auf der Suche nach einem neuen Notebook.

Was mir dabei ganz wichtig ist:

- lange Akkulaufzeit ( bin den ganzen Tag lang in einer anderen Stadt unterwegs)
- Verarbeitung
- Mobilität

Nun hab ich schon länger mit dem Thinkpad t430 geliebäugelt. Die Vorteile sind natürlich klar:

- Komponenten wie Festplatte, RAM etc. sind leicht austauschbar (späteres SSD-Upgrade?)
- gute Verabreitung
- normaler Notebook-Prozessor mit mehr Leistung
- lange Akkulaufzeit mit 9 Zellen Akku

Nachteil wären ledigleich die Abmessungen des Geräts, oder? Ist es vielleicht schon zu groß, klobig und schwer?

Dann hab ich mir die Tage mal Ultrabooks angeschaut, einfach nur aus Neugier.

Wie im Titel genannt, sind mir die neuen Zenbooks dabei besonders ins Auge gestochen.

Nun hab ich aber Bedenken in puncto Akkulaufzeit, die natürlich noch sehr hoch ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass das t430 da trotzdem besser ist. Und, wie gesagt, ist mir die Akkulaufzeit das absolut wichtigste Kriterium neben der Mobilität.

Nebenbei: Das Thinkpad x230 fällt raus, da ich schon öfter gehört hab, dass die Handballenauflage extrem kurz sein soll und ich mir nicht vorstellen kann, dass ich daran noch vernünftig arbeiten kann.

Falls es das Zenbook werden sollte, welche Variante könnte denn besser passen? UX31A oder doch das UX32VD? Bei letzterem soll ja die verarbeitung schlechter sein, da kein Unibody und die Tastaturqualität soll darunter ja auch angeblich leiden. Wobei ich dpch ehrlich zugeben muss, dass ein dritter USB-Port nicht schlecht wäre und ich als Freizeitspieler mich immer noch zu dedizierten Grafikkarten hingezogen fühle. Klar, ne 620M ist nichts weltbewegendes und keinesfalls für aktuelle Games ausreichend.
Das ist aber wie gesagt nur Nebensache, primär ist das Gerät zum Arbeiten

Für andere Vorschläge bin ich auch offen, der Preisrahmen sollte 1500€ nicht überschreiten, außer es wäre wirklich nicht viel und das gerät würde mir mehr bringen.


mfg

Lampe93

Edit: MacBooks sind außen vor, sollte ein Windows-PC werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schlage vor, du greifst zum t430. Ein Kollege hat das t420 mit dem grossen Akku und das hält sehr lange durch. Ultrabooks sind interessant vom Gewicht her, aber in der Akkulaufzeit sind sie nicht ganz auf der höhe, deshalb denke ich als Student bist du mit dem Lenovo besser bedient.

Gruss
 
Also ich besitze ein T410 für denselben Einsatzzweck, aber das Gerät ist mir für den mobilen Einsatz zu schwer. Wenn dann würde ich zu einem 420s/430s oder einem Ultrabook greifen. Sobald der Laptop eine SSD verbaut hat, wirst du im Unialltag keine merkbaren Unterschiede zwischen einem 430 oder einem Ultrabook spüren.
Wobei ich persönlich heute eher zum X220/X230 greifen und Zuhause an einer Dockingstation arbeiten würde.
Daher mein Tipp aus Erfahrung:
Gewicht hat höchste Priorität.

Und nebenbei, Spielen und ThinkPad passt nicht zusammen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch eine Ergänzung: MacBooks sind außen vor, nicht weil sie nicht schön sind, oder sonstiges, aber ich hätte wirklich lieber Windows. Ich möchte jetzt hier auch bitte keine MBA vs. Ultrabook-Diskussion.
 
Bei der Auswahl UX31A vs UX32VD würde ich persönlich immer zum 31er greifen, weil -wie Du schon geschrieben hast- die Vorteile in der Grafikleistung beim 32er nicht seine Nachteile aufwiegen.

Wenn für Dich aber die Akkulaufzeit das alles überstrahlende Kriterium ist, fallen alle Ultrabooks raus, da sie keine austauschbaren Akkus haben, und keines einen ganzen Tag durchhält.
 
Warum kein Netbook? Das NC10 ist schön leicht und der Akku hält auch ganz schön lange (> 5h). Ein Ersatzakku zum verlängern der Laufzeit ist auch nicht so schwer und kostet nicht die Welt.

Mitlerweile gibt Nachfolger zum NC10. Die sind auch gut.
 
Ich beschäftige mich gerade mit einer ähnlichen Auswahl und habe außer den von dir genannten Notebooks noch das das ThinkPad Edge 430 im Auge. Allerdings möchte ich dir den Tipp geben, die Wichtigkeit des Displays nicht zu unterschätzen – du wirst es bei der Benutzung die ganze Zeit vor Augen haben! Und daher tendiere ich momentan beinahe zum Zenbook UX32VD (wenn es nur mit mehr RAM daherkäme...), das mit IPS-Panel und Kontrast von 1000:1 um Klassen über den anderen liegt. Zu den neuen Thinkpads habe ich noch keine detaillierten Tests gefunden, aber in den Spezifikationen ist die Rede von einem Kontrastverhältnis von 300:1 (und offenbar TN-Panel).
 
CPU-Bastler schrieb:
Warum kein Netbook?
Weil Netbooks grottig langsam sind, und man sowas niemandem empfehlen kann, der es mehrere Jahre täglich für viele Stunden wirklich nutzen will.
 
incurable schrieb:
Bei der Auswahl UX31A vs UX32VD würde ich persönlich immer zum 31er greifen, weil -wie Du schon geschrieben hast- die Vorteile in der Grafikleistung beim 32er nicht seine Nachteile aufwiegen.
Dann zähle die Nachteile mal bitte auf. Du wirst dann ja schon beide Ultrabooks live gesehen haben, um das zu beurteilen, oder? Der Erfahrungsbericht von rony, der eben schon ein 32vd besitzt, klingt alles andere als nachteilig.
 
  • keine SSD
  • dicker
  • schwerer
  • geringere Akkukapazität

Den Bericht von rony habe ich noch nicht gelesen, muss ich mal eben nachholen.
 
- SSD: kann man nachrüsten (und hat das Thinkpad auch nicht)
- dicker und schwerer kann kein Argument sein, wenn als Alternative eh ein Thinkpad in Betracht gezogen wird
- Akku: da gebe ich Dir Recht, aber auch da muss man mal sehen, wie es bei 31A/32vd und Thinkpad im Vergleich ist
 
Allgemein würde ich erstmal abwarten, wie notwendig ein Notebook ist. Bin im 3semester BWL und brauche es wenn überhaupt nur für Präsentationen. Habe nen X220 mit Dockingstation, wenn man mit der niedrigen Auflösung leben kann, ist es schon optimal.

Mein Tipp, schauen ob du der Analoge oder Digitale Student bist. Ich kann am Bildschirm nicht lernen und drucke mir alles aus, damit ich mir marker kuli usw. in die Skripte schmieren kann ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
was mich ja interessieren würde - gibt es eine Dockinglösung für die ZenBooks? (über USB 3.0).
 
@conglom-o

Wie steht denn Asus zum Thema aufschrauben und selbst aufrüsten? Bei Geräten in dieser Preisklasse und mit -öhm- verringerter Servicefreundlichkeit hänge ich an der Garantie. ;-)
 
incurable schrieb:
@conglom-o

Wie steht denn Asus zum Thema aufschrauben und selbst aufrüsten? Bei Geräten in dieser Preisklasse und mit -öhm- verringerter Servicefreundlichkeit hänge ich an der Garantie. ;-)

Beim UX32vd soll es diesbezüglich keine Probleme geben. Dies ist zumindest die Aussage von notebookcheck.

Laut Asus wird für den User auch bei den Verkaufsgeräten die Möglichkeit bestehen frei zugängliche Speicherriegel und Festplatten ohne drohenden Garantieverlust auf eigene Faust wechseln zu können.

Quelle: http://www.notebookcheck.com/Test-Asus-Zenbook-UX32VD-Ultrabook.75239.0.html

Also noch ein Vorteil des 32vd gegenüber dem 31A ;).
 
OK, das ist wirklich nett von Asus, und macht das 32er für Leute interessant, die mehr als 4 GB und 'ne bessere SSD haben wollen.

Und weil ich mich auch in diese Gruppe zählen würde, bin ich jetzt verärgert. ;)
 
Für Texte schreiben und ein wenig Tabellenkakulation recht ein Netbook allemal.
Ich weiß, hier im Forum sind nur Super-Power-User versammelt, da zählt so ein Einwand wenig.

Ein Netbook von Heute hat eine deutlich größere Leistung als ein XT von 1988. Und schon damal warteten die PC auf die Eingaben der "Power-User" z.B. bei Multiplan. Auslastung pro Arbeitstag 0,01 %; Rest Leerlauf.
 
Schreibe selten mit, aber hier mach ich es mal:

Habe lange mit einem Netbook gearbeitet, aber auf die Dauer:
- ist mir das Display für längeres Arbeiten zu klein (Userabhängig)
- ist mir die Tastatur für längeres Arbeiten zu klein (auch das, userabhängig).

Und, was vielleicht wichtig ist: Ersatzteile sind für ein Netbook nicht immer leicht zu bekommen. Hier rede ich jetzt von den Akkus, denn die verschleißen nunmal mit der Zeit. Gerade wenn man das Book täglich verwendet. Und wenn das Netbook jetzt nicht gerade super-mainstream war und Ebay mit Akkus geflutet wird könnte das ein Problem werden.

Überlege deshalb echt auch auf ein Thinkpad umzusteigen, da ist die Nachschubversorgung, auch in ihrer Vielfalt, kein Problem.

Und dann kannst du das Book bestimmt 5 Jahre verwenden, dann sollte es seinen Kaufpreis abgearbeitet haben.

Wenn es um den Notebookkauf geht ist es nicht immer rational. Wenn du die Mehrkosten für ein Thinkpad investierst bekommst du dann halt auch ein paar Features die sich langfristig bezahlt machen. Vielleicht.
 
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