Zentral verwaltbares Antivirus Programm

Man kann die Software der Hersteller ja auch testen. Gerade wenn Geld im Spiel ist und ein potentieller Kunde in Aussichst ist, bekommt man die Software und Lizenzen um sie zu testen. Nicht nur Client seitig sondern auch für die Server integration.
 
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Gute Erfahrungen haben wir mit Trendmicro, Sophos und Eset gemacht, ganz OK ist GData insbesondere deren Support ist erstklassig. Schlechte mit Kaspersky, Bitdefender und Panda. AVG und Avira halte ich nicht für Business tauglich.
 
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ok super ich schaue jetzt mal nach Test Versionen / angeboten von ESET / Trendmicro sowie Sophos

vielen dank an alle ! auch die negativen Antworten xD
 
Ich wollte dich nicht "Negativ" stimmen, versteh mich nicht Falsch. Aber hier geht es dann doch um mehr als die persönliche Sicherheit und zwar um die eurer Kunden.
 
Rou schrieb:
Ich wollte dich nicht "Negativ" stimmen, versteh mich nicht Falsch. Aber hier geht es dann doch um mehr als die persönliche Sicherheit und zwar um die eurer Kunden.

Das ist korrekt... und wieso sollten eure Empfehlungen die Sicherheit der Kunden gefährden? ich wollte wirklich nur Produkte hören die Ihr evtl schon von eurer Arbeitsstelle kennt und wisst das diese stabil laufen ist einfach nur eine Arbeitsersparnis für mich...
Das wir uns das Intern noch mal anschauen was ich recherchiere sollte eig. klar sein :)
 
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Hmm... evtl. is das aber von deinem Arbeitgeber gewollt das du dich damit intensiver selbst beschäftigst. Im Nachhinein vielleicht ne blöde Idee dem chef zu sagen: "hier guck mal, das haben mir die im Forum empfohlen. "

Wirst ja dann sehen, wenn er dich ausfragt. Kann mir nicht vorstellen, das Leute im IT Bereich eingestellt werden, die ihr wissen aus Foren und Internet ziehen. Ich würds nicht tun :)
 
@Rou und die anderen
Klar jedes kleine Systemhaus hat auch die Ressourcen (Manpower, Zeit und Technik) um 10 AV-Programme vollumfänglich in Domänenumgebung zu testen. Macht auch bestimmt jeder so, natürlich für jede Kundeumgebung gesondern, aufgrund geänderter Anforderungsprofile *facepalm*.
Kurzer Realitätsscheck, welcher Kunde (Großkunden und große Mittelständler mal ausgenommen) zahlt einem sowas?
Wir sind schon froh wenn unsere Kunden ein managebares AV-Programm haben, unter 10-20 APs hat man auch häufig einen netten Mix aus Desktopversionen und spricht man mit dem Systemhaus darüber, verweisen die auf den Kunden, der nicht bereit ist die Mehrkosten für eine Server-Client/Business-Lösung zu zahlen (10x Desktopversion für je 3 Jahre ist ja viel günstiger!)
Das man da mal nach Erfahrungswerten fragt und vorab aussiebt kann ich absolut verstehen. Die Top 3 kann man sich dann anschauen.
Ich hab letztes Jahr 3 Monate damit verbracht AV-Programme in Kopien unserer Domäne zu testen. Die Ergebnisse der Tests sind heute kaum mehr aussagekräftig, d.h. es zählt langzeit Erfahrung.
 
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Also ich weiß wirklich nicht wieso hier soviele damit ein Problem haben das er hier fragt. Klar sind hier viele die das nicht beruflich sondern nur privat machen. Aber bisher habe ich hier auch viele getroffen die eben doch auch beruflich damit zu tun haben und mit der Materie etwas anfangen können.

Wenn jemand es nicht weiß wird er einfach nicht antworten, wo ist das Problem?

Ich arbeite übrigens auch beruflich in der IT, habe aber mit der Antivirus-Lösung hier nichts zu tun, weiß es nur von den Kollegen ;)

Abraten würde ich zur Zeit jedoch auch von Symantec da schlechte Erfahrungen und von Kaspersky da ihr damit vertrieblich zur Zeit wohl Probleme bekommen könntet.. Ist eben ein russisches Produkt und da haben ja grad alle irgendwie Angst vor.
 
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@raekaos
Sorry nicht falsch verstehen aber wer sagt hier was von 10 AV-Programmen?
Wenn ich jetzt in Google "Antivirus Business" eingebe oder bei AV-Test die aktuellen Tests der Business-Lösungen ansehe, erhalte ich ja bereits einen Überblick der Produkte. Dann pick ich mir da vielleicht drei raus und erstelle eine Bewertungsmatrix der einzelnen Kriterien, die ich für wichtig halte. Zudem die Hersteller sehr angenehm einzuladen sind und man sowas auch bei Referenzkunden sich mal anschauen kann.
Natürlich darf er hier trotzdem fragen, ich wollte nur mal nachhaken. Man weiß nie was so im Netz hinter der Benutzernamen sitzt :)

Gute Erfahrungen selbst gemacht mit:
Sophos, Trend Micro
Neutrale Erfahrungen:
GData, Eset
Schlechte Erfahrungen:
Symantec (Leistungen), Bitdefender (Support), McAfee (frisst viel Leistung beim Scan)

(Arbeite selbst in einem 7000 Mitarbeiter starken Unternehmen mit über 4000 Clients).
 
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elazed schrieb:
ich bin auf der Suche nach einem Zentral verwaltbaren Antivir. Programm.
Es gibt mir ja sehr zu denken, dass ihr eure Sicherheit offenbar auf sowas Unsicheren wie Virenscanner aufbauen wollt. Als Ergänzung zu einem Sicherheitskonzept -> ok
Mehr sollte es dann aber auch nicht sein.

elazed schrieb:
Das bedeutet was? Priorität auf Erkennung? Oder auf Performance?

elazed schrieb:
- Festplatten Verschlüsselung
Ist keine Aufgabe für ein Antivirenprogramm. Selbst wenn die da was anbieten, würde ich eher auf qualifizierte Lösungen a-la Veracrypt, LUKS etc. setzen.


elazed schrieb:
- Auf virtuellen Umgebungen anwendbar
DIe Virtualisierung würde nix taugen, wenn Software die für Real-Hardware gedacht ist darauf nicht laufen würde.

Könnt Ihr da irgendwas empfehlen?Könnt Ihr da irgendwas empfehlen?[/QUOTE]
Mit dem Thema Computer-Security auseinandersetzen.
Vorneweg ist mal ne Aufstellung machen, was an Hardware da ist. Welche Hardware welche Aufgabe ist. Was dann genau wogegen geschützt werden soll.

Und vor allem erst mal die Security-Basics abklären.

Was ist mit Backups?

Wie verläuft das Update bestehender Systeme und Programme (muss funktionieren, damit Sicherheitslücken zeitnah gefixt werden können)?

Was ist mit Passwörtern (wenn jeder "kennwort123" verwendet dann nützt auch der beste Scanner nix) bzw. Password-Policies?

Gibts ne zentrale Firewall a-la Paketfilter, womit man so den üblichen Schmutz wegfiltert? Kann es Sinn machen, die mit nem Proxy zu ergänzen?

Für jede Hardware muss kalr sein, wie im Problemfall vorzugehen ist. Wenn ne Infektion da ist (die wird sich auch durch das beste Antivirenprogramm nicht ausschließen lassen), wie geht man dann vor? Existieren z.B: System-Images, um den Computer wieder schnell in einen Lauffähigen Zustand kriegen? Falls nein, wo ist der Installationsdatenträger? Welche Programme müssen aufgespielt werden (dazu muss es eine Liste geben).
Security bedeutet auch viel Dokumentation. Was hat man gemacht, Warum hat man es gemacht, Wie ist im Fall XYZ vorzugehen? Welche Einstellungen wurden vorgenommen ... usw. ....

Verschlüsselung kann ein Thema sein. Schützt aber effektiv nur für den Fall, dass ein Computer abhanden kommt. Verschlüsselung ist also vor allem ein Thema für Laptops, die ja auch mal versehentlich verloren gehen können.

Was kann man tun, um Programm die besonders gefährdet sind abzusichern. Dazu gehören zum Beispiel Browser, die halt mit dem Internet interagieren. Evtl. macht es Sinn die zu sandboxen. Ebenso wenn man Dateien per Mail empfängt oder so. Auch die öffnet man lieber "sandboxed", falls infiziert.

Wenn man oft Besuch (z.B: Kundschaft) bekommt, kann es sinnvoll sein die Rechner noch gegen Zugriffe abzusichern. Theoretisch reicht ja ein infizierten USB-Stick in den Rechner zu stecken, um den zu übernehmen.
Man sollte also in Betracht ziehen, USB zu deaktivieren. Zumindest da, wo man leicht rankommt.
Ebenso kann es sinnvoll sein SecureBoot zu benutzen, um das starten eines Fremdsystems zu unterbinden.

Wie Du siehst, gibts sehr viele Themen rund um Security und ich hab jetzt bestimmt noch was vergessen.
Jedenfalls wenn das alles geklärt ist, dann kann man sich von mir aus auch noch Gedanken darum machen, welches von den (im allgemeinen unbrauchbaren) Virenscannern man einsetzt.
Aber die Frage voran zu stellen macht ähnlich viel Sinn wie eine morsche Holzhütte mit einer Stahltür abzusichern.
 
Bei allem Verständnis, ich muss mich hier @Rou anschließen.
Ich bin selbst in der IT tätig und das hier ist grob fahrlässig.
Hoffentlich ist das schlichtweg ein Arbeitsauftrag für dich als Azubi und der Chef entscheidet das am Ende alles nach ganz anderen Gesichtspunkten.
Für Kunden wäre es sogar ein Kündigungsgrund wenn da Verträge laufen und raus kommt da wurde vom Azubi in einem Forum die Sicherheitssoftware für die Server raus gesucht...
Sonst kannst du Ihm mal ausrichten, dass das überhaupt nichts mit richtiger IT zu tun hat.
Nichts ist wichtiger als Normen, Zertifikate und Geschäftspartner. Sprich: Die Richtlinien einzuhalten.
Gerade die zentrale Verwaltung der Virensoftware ist doch ein extrem wichtiger Punkt, der zudem auch mit den Endkunden abgesprochen sein muss. Es kommt ja nicht überall die selbe Plattform zum Einsatz. So etwas wechselt man nicht einfach so und muss abgestimmt werden. Es kommt da auf viele Faktoren an, die ich hier gar nicht alle aufzählen könnte. Jedenfalls kannst du das als Azubi gar nicht überblicken, da du weder die Erfahrung dafür hast, noch der Geschäftsführer bist.
Wenn ich du wäre würde ich zum Chef gehen und das Gespräch suchen, leg dir dazu ein paar ordentliche Argumente zu, warum das denn so ist. So eine Aufgabe ist doch lächerlich als Azubi.
Hoffentlich geht es bei euch im Betrieb nicht so zu, wie ich das schon öfter gehört habe.
Das klingt mehr als unprofessionell.
 
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