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Zu viel Geld in Rollenspielen

Gegeben

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Jan. 2014
Beiträge
1.115
Hi.

Ich hab ein Anliegen.

Mir stößt eine Sache sauer auf, und zwar wird man in aktuellen Rollenspielen mit Ruhm überschüttet. Das ist wie eine eine Krankheit. Geht euch das genauso?

Beispiel: Elder Scrolls Skyrim, und diverse andere. Man sammelt die Beträge kleckerweise aus Truhen, und irgendwann hat man über 50k. Aber wirklich ausgegeben habe nie. Das allein macht das Spiel für mich oberflächlich und bedient sich nur am Rollenspielpart ohne irgendwas absolut richtig zu machen.

Ab einem Punkt hat man so viel Geld, dass man gar nicht weiß was man damit überhaupt anfangen soll. Zum einen, weil vieles einfach nichts kostet, zum anderen findet man auch alles.
Der Mensch findet seine Motivation zum größten Teil in solchen Spielen durch den Sammeltrieb, um ein Ziel zu erreichen. Wer Millionen hat, braucht nicht sparen. Das ist nicht der Sinn des Lebens.

Ich hab mal wieder Morrowind angefangen, auch da hat man die Möglichkeit schnell reich zu werden. Man muss einfach nur den Vampierring und den Bitterpokal finden, welche übrigens am selben Ort liegen. Bitterpokal ist 100.000 und der Ring 33.000 wert. Wenn man erstmal den Verkäufer mit den 5000 Draken gefunden hat, und alles per Tauschware verkauft ist man reich. Und sofort ist der Spaß zunichte, deshalb landen solche Funde direkt in die Trophärensammlung. Als Morrowind rauskam, habe ich mich darüber gefreut sich endlich alles leisten zu können. Heute sehe ich es als größten Spaßkiller an.
 
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Spiel mal Real-Life. Da ist reich werden nur am richtigen Spawnpunkt oder durch extremes Luck einfach. Ansonsten recht frustrierend :D
 
Gegeben schrieb:
Ab einem Punkt hat man so viel Geld, dass man gar nicht weiß was man damit überhaupt anfangen soll. Zum einen, weil vieles einfach nichts kostet, zum anderen findet man auch alles.
Der Mensch findet seine Motivation zum größten Teil in solchen Spielen durch den Sammeltrieb, um ein Ziel zu erreichen. Wer Millionen hat, braucht nicht sparen. Das ist nicht der Sinn des Lebens.
Du sammelst aber in der Regel Ausrüstung und nicht Gold.
Was nützen dir 100 Mio Gold bei so einem Spiel, wenn man die Top Items nur durch Quests, Selbstschmieden oder per Fund bekommt?
Wenn bei Diablo 3 das AH abgeschafft wird, wird Gold nur den Nutzen haben, die Ausrüstung zu reparieren. Da ist es mir dann Wurscht ob ich 20k oder eine Milliarde Gold habe.
 
@KTelwood: :D

Ansonsten sehe ich es auch wie SavageSkull. Geld wird ignoriert und es geht nur um die Ausrüstung. Man muss janicht alles aufheben, was so auf dem Boden liegt. ;)
Und so eine Trophäensammlung kann auch ganz befriedigend sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
Du sammelst aber in der Regel Ausrüstung und nicht Gold.
Was nützen dir 100 Mio Gold bei so einem Spiel, wenn man die Top Items nur durch Quests, Selbstschmieden oder per Fund bekommt?
Wenn bei Diablo 3 das AH abgeschafft wird, wird Gold nur den Nutzen haben, die Ausrüstung zu reparieren. Da ist es mir dann Wurscht ob ich 20k oder eine Milliarde Gold habe.

Diablo 3 ist ein Hack n Slay. Davon habe ich überhaupt nicht geredet. Ich rede nur von RPGs im Stile von Elder Scrolls. Da geht es nicht darum Loot zu farmen, und das gesammelte Geld in Healingpotions auszugeben

In einem RPG sammelt man Geld um sich praktisch hochzuarbeiten und zu überleben. Man kann sich nach und nach bessere Waffen und Rüstungen leisten, in Morrowind musste man noch horrende Preise für eigene Verzauberungen an Ausrüstungsgegenständen ausgeben. Das Geld hat da noch ein viel wichtigere Rolle gespielt, weil du viel mehr Dinge brauchtest als heute, und als in einem Hack n Slay. Heute wird einem alles hinterhergeworfen, was diese Spiele zu leicht werden lässt. Das meine ich.

Diablo 3 gehört hier gar nicht in diese Diskussion.
 
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Kauf in Skyrim die Häuser und richte sie ein, das verschlingt recht viele Münzen und hat sogar praktischen Nutzen. Eine weitere Anlaufstelle zum Geld vernichten sind Lehrer.
Wenn dir das nicht reicht, dann verstehe ich nicht, wieso du nicht per Mod nachgeholfen hast, dem Gold einen größeren Stellenwert zu geben.
 
Kann dich da voll nachvollziehen. Mein Tipp an dich: Dark Souls 1 + (bald) 2. Da gibt es gar kein "richtiges" Geld, sondern du bezahlst mit Seelen.
Seelen wiederum bekommst du hauptsächlich, indem du Monster schnetzelst. Und wenn du ins Grass beißt, dann verlierst du diese und bekommst nur eine Chance, die verlorenen Seelen wieder aufzusammeln. Stirbst du auf dem Weg dorthin, sind sie für immer weg. In dem Spiel wird man also nicht mal eben so zum Geldsack auf zwei Beinen.

Probier's aus (sofern noch nicht geschehen), die Erfahrung lohnt sich. ;)
 
Dark Souls hab ich schon durch :D
 
Dann freu dich auf den zweiten Teil, so wie ich. Und diesmal endlich ohne den GfWL-Schrott. ;)
 
also bei Dragon Age 2 war es so, soweit ich mich erinnere, dass man kaum Gold hatte bzw. die besten items sehr teuer waren.
ich konnte mir damals gerade einen guten ring und einen Dolch kaufen und war dann "pleite", konnte mir keine anderen items mehr kaufen und Gold gabs keins mehr zum bekommen.
einerseits gut, dass ich mich zwischen einigen items entscheiden musste, andererseits hätte ich gerne überall best in slot gear gehabt.
 
Jetzt wo dus sagst, das stimmt. In Skyrim habe ich irgendwas um die 300k, nur mit questen und Handel. In Terraria beim letzten Playthrough bin ich, ohne sonderlich darauf zu achten, an 9 Platin gekommen.

Mir fällt sogar ein älteres RPG ein, in dem man mit Geld überschüttet wurde: Dungeon Siege 1. Am Ende hatte ich 1,25 Mil. Da musste ich sogar ne viertel Milliarde auf dem Boden deponieren, weil der Geldbeutel zu klein war^^

Wobei ich gerne mal ein RPG sehen würde, in dem es keine Wähung gibt. Wie in der guten alten Zeit mit Waren handeln. Für ein Schwert muss man mit Vieh bezahlen, wie im Mittelalter. Das fände ich sehr interessant.
 
In Gothic kann man ja Tauschhandel betreiben und alles bis auf die Rüstungen ohne Geld bekommen.
 
die wenigsten Games haben eine gesunde Wirtschaft mit niedriger Inflationsrate. Singleplayerspiele brauchen das aber auch gar nicht, erst recht nicht wenn der Hauptaspekt bei Action/Adventure ist.
 
Vielleicht mal zurück zu den guten alten Zeiten, wie jetzt gerade in Might&Magic Legacy

Auch da ist Gold nämlich etwas wert, da in der Welt nichts neu spawnt.
Wenn Du da Geld ausgibst, ist es weg und fehlt Dir eventuell später dann gewaltig.

Die Sache mit dem unbegrenzten Geld entsteht in vielen Spielen doch schlicht dadurch, dass die Gegener eben neu spawnen und einem so grundsätzlich also unbegrenzt Rescourcen zur Verfügung stehen.

Ich habe auch nie begriffen, warum unbekleidete Monster Plattenrüstungen u.ä. droppen :)
Aber das ist dann wieder ein anderes Thema.
 
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