Zuverlässigkeit von Kabel & DSL bei verschiedenen Providern

blowcake

Newbie
Registriert
Dez. 2025
Beiträge
2
Hallo zusammen,

ich ziehe demnächst in ein Einfamilienhaus (94er Baujahr) um und bin aktuell dabei, die verschiedenen Optionen für Internetzugang zu vergleichen. Hier im Forum gibt es natürlich schon sehr viele Threads zu den Themen Internet per Kabel/DSL und auch zu den einzelnen Providern. Trotzdem tue ich mir schwer die einzelnen Informationen für meine Bedürfnisse zusammenzuführen. Ich wäre deshalb wirklich dankbar für ein paar erklärende Worte zu den folgenden Punkten, auf die ich bislang gestoßen bin.

Die wichtigste Anforderung an's Internet habe ich durch's Zocken. Eventuell ist hier relevant zu erwähnen, dass ich nicht nativ zocke, sondern am MacBook per Cloud Gaming über GeForceNOW Ultimate.
Die Bandbreite von GeForceNOW kann ich theoretisch in den Einstellungen individuell anpassen. Maximal möglich sind 100 Mbit/s, niedrigere Einstellungen gehen dann vermutlich auf Kosten der Kompression/Bildqualität. Die Qualität würde ich gerne so hoch wie möglich halten - das ist mir persönlich viel Wert.
Neben dem Cloud Gaming sind die weiteren Anforderungen:
  • Streaming per Netflix, YouTube & co. auf bis zu zwei Endgeräten gleichzeitig
  • Stabile Verbindung für's Home Office (per VPN verbunden)

Am Haus bzw. in der Straße ist leider kein Glasfaser vorhanden. Mir bleiben zur Auswahl:
  • Internet per Kabelanschluss: bis 500/50 Mbit/s Up/Down - nur über den regionalen Anbieter
  • Internet per Telefonanschluss (DSL): bis 100*/40 Mbit/s Up/Down - über verschiedene Provider (*Sämtliche Provider geben im Informationsblatt an, dass im "Normalfall" nur ca. 80/30 Mbit/s zur Verfügung stehen!)

Und hier kommt mein Dilemma ins Spiel:
Rein der Bandbreite nach zu urteilen, sollte die Wahl auf den Kabelanschluss fallen (aktuell habe ich 300 Mbit/s Glasfaser, was ausreicht). Allerdings habe ich in der Vergangenheit viel schlechtes über Kabelanschluss bezüglich der Zuverlässigkeit/Stabilität (z.B. Packet Loss) beim Zocken gehört. Teils sind das Erfahrungswerte von Freunden (in anderen Städten), teils sind das Beiträge aus dem Internet. Und es wäre für mich ein absolutes No-Go, wenn regelmäßig (oder gar unregelmäßig) am Abend die Verbindung nicht verlässlich für's Zocken und Streamen geeignet ist.

Nach meinen eigenen Recherchen gibt es bei DSL-Internet grundsätzlich weniger dieser Probleme (korrigiert mich hier ruhig). Was in meinem Fall beim DSL-Anschluss stören würde, ist die niedrigere Bandbreite. Ich habe in meiner aktuellen Wohnung (300 Mbit/s Glasfaser) mal über die Fritzbox die tatsächlich verwendete Bandbreite verfolgt:
  • GeForceNOW nutzt die eingestellte Bandbreite aus: max. 100 Mbit/s
  • Paralleles Streaming der Frau am TV: 15-20 Mbit/s
  • Zweites, paralleles Streaming von mir am Computer: 15-20 Mbit/s

Regelmäßiger Fall im Haushalt ist Cloud Gaming plus ein Stream am TV, also <120 Mbit/s. 140 Mbit/s sind eher selten nötig, aber soll im besten Fall eigentlich auch nicht unmöglich sein.
Wenn DSL im "Normalfall" laut Produktinformationsblatt nur 80 Mbit/s her gibt, dann müsste ich allein für dieses Szenario schon die Bandbreite des Cloud Gamings auf 60 Mbit/s (oder gar 40 Mbit/s) cappen. Das fühlt sich subjektiv erst mal gar nicht gut an. Ich habe die geringere Bandbreite über die Einstellungen von GeForceNOW schon mal getestet und kann nicht immer klar sagen, dass ich einen Qualitätsunterschied sehe - trotzdem fühlt sich diese Einschränkung nicht nach einer guten, langfristigen Lösung an. Je nach Spiel mag das sicherlich auch eher ersichtlich sein.

Hier kommen demnach meine Fragen:
  • Habe ich denn überhaupt eine Möglichkeit, im Vorfeld die Zuverlässigkeit des Kabelinternets (oder auch des DSL-Internets) herauszufinden? Oder läuft das im Endeffekt sowieso auf Trial & Error hinaus?
  • Ggf. würde ich doch die geringere Bandbreite von DSL in Kauf nehmen, wenn dafür die Zuverlässigkeit besser ist. Macht es dann 2026 noch einen großen Unterschied, welchen Provider man wählt? Ich lese immer wieder von technischen Unterschieden: Telekom soll Peering-Probleme haben, nicht alle Provider bieten IPv6 an, manche Provider bieten nur DS-Lite an usw. Sind diese Punkte (vor allem IPv6 & DS-Lite) denn überhaupt relevant für meinen Anwendungsfall? Oder kann ich einfach einen günstigen Drillisch-DSL-Vertrag wählen?


Entschuldigt bitte den langen Post. Dieses Thema beschäftigt mich wirklich sehr, weil es eben um eine sinnvolle Entscheidung für das langfristige Eigenheim geht. Leider habe ich "genug" Ahnung, um über diverse Sachen in der Auswahl besorgt zu sein - gleichzeitig aber keine Expertise, um das ganze Thema hinsichtlich meiner spezifischen Anwendung objektiv einschätzen zu können.

Ich bin über jede Meinung und Erklärung dankbar!

Grüße
 
Die Problem mit dem Kabel Internet hängen mit der Anzahl der Nachbarn zusammen die ebenfalls gleichzeitig im Netz sind. Hier im kleinen Ort mit wenig Haushalten seit Jahre null Probleme, immer volles Rohr up und down. In dicht besiedelten Wohngebieten sieht aber auch anders aus. Am besten mal die Nachbarschaft abklappern und nach deren Erfahrungen erkundigen. Und ab einer bestimmten Stelle ist natürlich auch DSL ein shared Medium...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake, h2f, konkretor und 6 andere
Von welchem Anbieter hattest du denn bisher Glasfaser und wie zufrieden warst du damit? Da gibt's ja auch gewaltige Qualitätsunterschiede.

blowcake schrieb:
Macht es dann 2026 noch einen großen Unterschied, welchen Provider man wählt?
Aber Hallo. In meiner Erfahrung werden die Unterschiede zwischen den Anbietern immer deutlicher und diverse preisgünstige Anbieter liefern bei bestimmtem Anforderungsprofil teilweise mehr/besser ab, als die Platzhirsche.

Zu Drillisch/1&1 musst du wissen, dass es je nach Wohnort unterschiedliche Internetprodukte sind, also entweder "gutes" Peering mit Versatel-Backbone, dafür nur DS Lite, oder Telekom-Peering, dafür Dual Stack. In welcher Region bist du? Oder einfacher, ist Maingau DSL verfügbar?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
Der Punkt ist halt: Man kann mit allem Glück oder Pech haben.
Am ehesten dürfte sich noch lohnen bei Nachbarn zu fragen, aber ob die kompetent genug sind, um nützliche Antworten zu geben, das bezweifle ich leider.

Und bzgl. Langfristigkeit: im Vergleich zur Langfristigkeit des Eigenheims ist die Konsequenz der Entscheidung bzgl. Internetanschluss eigentlich fast ein Wimpernschlag.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake und DevD2016
Jo, wenn der Nachbar einem zur Telekom rät, hat man schon verloren und in Zukunft halt auch wenn die Antwort Vodafone lautet. Einzig bei Fragen zur Leistungsstabilität gehe ich mit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
Wenn man auf den ersten Rat eines Nachbarn hört, dann ist man selbst schuld.

Ich habe nicht gesagt, dass er sich Rat suchen soll, was die Nachbarn "empfehlen". Aber man kann ja nach Erfahrungen fragen. Eine Entscheidung sollte man immer selbst fällen, wenn man auf den ersten "Rat" hört, dann scheint man sich eh keine Gedanken zu machen. Und so schätze ich den TE nicht ein, weiß ja nicht.

(Und Leute, die mir einfach irgendetwas empfehlen sind mir eh suspekt, ich höre auf Leute, die über ihre Erfahrungen, die über Vor- und Nachteile sprechen.)

Edit: Und deshalb sprach ich von "Antworten" und nicht von "Empfehlungen".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake, Winston90 und madmax2010
Man sollte es nach unterschiedlichen Punkten einteilen:
  • Dein Netzwerk
  • Inhouse Verkabelung
  • Letzte Meile
  • Backbone
  • Peering
Auf das erste hast du direkten Einfluss, auf das Backbone und Peering indirekt durch Wahl des Anbieters. Die Wahl der Technologie entscheidet dann Nummer 2 und Nummer 3. Hier wirst du eher von Nachbarn eine qualifizierte Antwort bekommen können, als eine generelle, weil beides sehr stark von lokalen Faktoren abhängt. Mit den Antworten musst du aber auch vorsichtig sein, weil Leute ihre lokalen Netzwerkprobleme auf den Anbieter oder die Zugangstechnologie schieben könnten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake, DevD2016 und tollertyp
Man kann mit Kabel Pech haben (wie mit allem anderem auch). Muss aber natürlich nicht.
2 Bekannte haben (in 2 verschiedenen Städten) Kabelinternet über Vodafone 1Gbit/s und läuft sehr gut. Haben die auch mal Störung im Jahr? -> Ja. Müssen die mal die Fritzbox neustarten? -> ja einer von den beiden alle paar Wochen. Der andere nie.

DSL würde ich nicht nehmen. Wenn es Probleme mit der Kabelinternet gibt, kann man ja immer noch mal wechseln.

Ich habe FTTH seit 2019. Juhu. ;-) (Bis dahin über Kabel -> lief super)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
Ich hatte Jahrelang Kabel. Erst bei Unitymedia, was dann später zu Vodafone wurde.

Anfangs war das wirklich super, die Qualität hatte sich dabei über die Zeit aber massiv verschlechtert. Das ging so weit, dass ich zum Ende zu Stoßzeiten teils nur < 1 MBit/s Upload hatte und der Ping wild schwankte mit Ausreißern > 500ms alle paar Sekunden. Nach ewigem hin und her konnte ich den Vertrag letztendlich sonderkündigen. Und ich hatte dabei sogar echtes DualStack, also kein CGNAT dazwischen was hätte stress machen können.

Seitdem DSL 250/40 und das ist zumindets hier bei mir super stabil (habe aber auch ein top Signal und ~100m Kabellänge zum DSLAM). Habe weniger Bandbreite und zahle effektiv mehr, aber dafür läuft es einfach, was eine ziemliche Wohltat ist.

Kann natürlich sein, dass das via Coax-Kabel bei Dir super läuft, dass hängt halt u.a. ganz massiv von der Region ab. Wenn du irgendwo ein DSL-Modem besorgen kannst, kannst Du ja erstmal DSL bei einem Anbieter testen der es dir erlaubt monatlich zu kündigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
Also ich bin mit meinem Kabel-Internet sehr zufrieden. Ich habe immer über 400 MBit/s. Die Nachbarn sind bei uns zum Glück und nutzen zum Glück DSL mit viel weniger Leistung, maximal 250 MBit/s.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
blowcake schrieb:
  • Internet per Kabelanschluss: bis 500/50 Mbit/s Up/Down - nur über den regionalen Anbieter
  • Internet per Telefonanschluss (DSL): bis 100*/40 Mbit/s Up/Down - über verschiedene Provider (*Sämtliche Provider geben im Informationsblatt an, dass im "Normalfall" nur ca. 80/30 Mbit/s zur Verfügung stehen!)
das sagt ja schon alles, das dsl ist zu langsam für deine anforderungen - also bleibt kabel. kann funktionieren, muss nicht. bei mir hat es 8 jahre lang tadellos funktioniert, aber es sind auch nicht viele nachbarn. im letzten jahr als ich es hatte (vor glasfaser) war es katastrophal - ständig ausfälle (also wöchentlich über mindestens 12 stunden).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
blowcake schrieb:
Neben dem Cloud Gaming sind die weiteren Anforderungen:
  • Streaming per Netflix, YouTube & co. auf bis zu zwei Endgeräten gleichzeitig
  • Stabile Verbindung für's Home Office (per VPN verbunden)
Also eigentlich nichts wildes.
blowcake schrieb:
Am Haus bzw. in der Straße ist leider kein Glasfaser vorhanden. Mir bleiben zur Auswahl:
  • Internet per Kabelanschluss: bis 500/50 Mbit/s Up/Down - nur über den regionalen Anbieter
Das muss erfahrungsgemäß dann nicht unbedingt die beste Wahlmöglichkeit sein. Hier würd ich dann doch mal bei den Nachbarn nachfragen, wie zufrieden die mit dem regionalen Anbieter sind.
blowcake schrieb:
  • Internet per Telefonanschluss (DSL): bis 100*/40 Mbit/s Up/Down - über verschiedene Provider (*Sämtliche Provider geben im Informationsblatt an, dass im "Normalfall" nur ca. 80/30 Mbit/s zur Verfügung stehen!)
Das Produktinformationsblatt (PIB) kannst du dahingehend vergessen, das du bei den 80/30 bereits Störung melden und Rabatt verlangen kannst. Grenzwert dafür sind 90% der beworbenen Maximalbandbreite.
blowcake schrieb:
Und es wäre für mich ein absolutes No-Go, wenn regelmäßig (oder gar unregelmäßig) am Abend die Verbindung nicht verlässlich für's Zocken und Streamen geeignet ist.
Das kann dir halt auch via DSL passieren, wenn dein Anbieter sein Backbone nicht im Griff hat.
blowcake schrieb:
Wenn DSL im "Normalfall" laut Produktinformationsblatt nur 80 Mbit/s her gibt, dann müsste ich allein für dieses Szenario schon die Bandbreite des Cloud Gamings auf 60 Mbit/s (oder gar 40 Mbit/s) cappen. Das fühlt sich subjektiv erst mal gar nicht gut an.
Kannst du ja austesten. Und wenns nur mit dem "dreckigen" Hack ist, das du die Verbindung zwischen deiner Gf-FritzBox und dem nächsten Gerät auf 100 MBit/s drosselst :)
blowcake schrieb:
  • Habe ich denn überhaupt eine Möglichkeit, im Vorfeld die Zuverlässigkeit des Kabelinternets (oder auch des DSL-Internets) herauszufinden? Oder läuft das im Endeffekt sowieso auf Trial & Error hinaus?
Außer dem erwähnten Nachfragen bei Nachbarn seh ich da keine Möglichkeiten.
blowcake schrieb:
  • Ggf. würde ich doch die geringere Bandbreite von DSL in Kauf nehmen, wenn dafür die Zuverlässigkeit besser ist. Macht es dann 2026 noch einen großen Unterschied, welchen Provider man wählt?
Definitiv. Weil Internetzugang halt mehr ist, als nur die Wahl des Zugangsmediums (DSL/Kabel/Glasfaser)
blowcake schrieb:
Entschuldigt bitte den langen Post. Dieses Thema beschäftigt mich wirklich sehr, weil es eben um eine sinnvolle Entscheidung für das langfristige Eigenheim geht.
Andererseits ist es eine Entscheidung, die du allerspätestens nach 2 Jahren revidieren kannst. Es gibt zudem zumindest bei DSL auch Anbieter ohne Mindestlaufzeit (dafür natürlich mit Einrichtungsgebühren), so das man den Spaß einfach austesten kann. o2 wäre in dem Punkt empfehlenswert, weil die zudem beim Peering bisher konstant unauffällig sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tollertyp und blowcake
Vielen Dank erst einmal an alle für die Antworten!

Ihr scheint mir ja im Endeffekt zu bestätigen, dass man die Zuverlässigkeit der Verbindung nicht vorhersehen kann.
Ich kenne die Nachbarschaft ein wenig, und gerade deshalb traue ich da leider erst einmal keiner Auskunft der Anwohnenden. Oder anders gesagt besteht das Klientel dort meines Wissens vorrangig aus Leuten, die nie gezockt haben. :D

Eine Straße weiter (nächstgrößere Straße) hatte mal ein Bekannter gewohnt, bei dem ich mich jetzt erkundigen werde. Von ihm weiß ich zumindest, dass er sehr aktiv im Gaming unterwegs war. Vielleicht kann er mir Erfahrungswerte geben, mit denen ich etwas anfangen kann.

Davon abgesehen werde ich es dann wohl vermutlich einfach testen müssen. Aktuell tendiere ich zum Kabelanschluss - mit der Hoffnung, dass es damit eben gut läuft. Und zur Not muss ich dann eben doch wechseln. Final entschieden habe ich mich aber noch nicht...
Bisschen ein Dorn im Auge bleibt, dass der Kabelanschluss nur über den regionalen Provider stattfinden kann. Dieser will 55€ pro Monat für 250 Mbit/s Internet und zusätzlich 11€/Monat für den TV-Kabelanschluss allgemein. Aber naja, der Preis ist nun doch erst einmal zweitrangig.

DLMttH schrieb:
Von welchem Anbieter hattest du denn bisher Glasfaser und wie zufrieden warst du damit? Da gibt's ja auch gewaltige Qualitätsunterschiede.


Aber Hallo. In meiner Erfahrung werden die Unterschiede zwischen den Anbietern immer deutlicher und diverse preisgünstige Anbieter liefern bei bestimmtem Anforderungsprofil teilweise mehr/besser ab, als die Platzhirsche.

Zu Drillisch/1&1 musst du wissen, dass es je nach Wohnort unterschiedliche Internetprodukte sind, also entweder "gutes" Peering mit Versatel-Backbone, dafür nur DS Lite, oder Telekom-Peering, dafür Dual Stack. In welcher Region bist du? Oder einfacher, ist Maingau DSL verfügbar?
Die letzten Jahre hatte ich Glasfaser über M-net (Neubau seit 2019, Postleitzahl 91052) und es gab nie Probleme.

Das Haus wäre im Bereich der Postleitzahl 91074. Maingau DSL kenne ich nicht, aber laut der Website ist DSL an meiner Adresse von diesem Anbieter verfügbar. Gibt diese Information alleine denn schon Auskunft über die technischen Möglichkeiten von DSL vor Ort? Ob DS Lite und Dual Stack relevant für mich sind, kann ich nicht beurteilen...

lazsniper schrieb:
das sagt ja schon alles, das dsl ist zu langsam für deine anforderungen - also bleibt kabel. kann funktionieren, muss nicht. bei mir hat es 8 jahre lang tadellos funktioniert, aber es sind auch nicht viele nachbarn. im letzten jahr als ich es hatte (vor glasfaser) war es katastrophal - ständig ausfälle (also wöchentlich über mindestens 12 stunden).

Ich sag's mal so: Wenn Kabelinternet nicht zuverlässig funktioniert, dann hilft mir die hohe Bandbreite auch nichts. Dann muss ich meinen eigenen "Verbrauch" eben leider regulieren. Natürlich unter der Annahme, dass DSL überhaupt besser funktionieren würde. Das ist ja auch erst einmal keine Garantie.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lazsniper und tollertyp
blowcake schrieb:
Bisschen ein Dorn im Auge bleibt, dass der Kabelanschluss nur über den regionalen Provider stattfinden kann
Ok, das scheint ja ein streng lokaler Anbieter zu sein. Schwer, dazu Erfahrungswerte zu finden.

blowcake schrieb:
Gibt diese Information alleine denn schon Auskunft über die technischen Möglichkeiten von DSL vor Ort?
Ja, das heißt dass Drillisch und 1&1 bei dir "echtes" 1&1 (Versatel) Internet sind und nicht Telekom WIA. Deckt sich auch mit meinen Aufzeichnungen zu der Vorwahl. Ich bin mit meinem Anschluss von Drillisch zufrieden, kann aber immerhin 250 Mbit/s bekommen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blowcake
Du kannst übrigens sowohl Kabel als auch DSL mit monatlicher Vertragslaufzeit bestellen.
Kostet dann i.d.R. eine Anschlussgebühr, aber bei solchen Ansprüchen zahle ich die lieber, als am Ende 2 Jahre auf einer schlechten Leitung zu sitzen.

Ich habe aktuell ein VDSL250 und meinen g.fast Anschluss erstmal wieder storniert.
Das einzige, wo ich mehr Bandbreite brauchen würde, ist wenn ein Spiel kaufe und es am liebsten sofort zocken will.
Das ist mit VDSL halt nicht drin, wenn der Titel mehrere hundert GB groß ist.
Aber 200GB sind auch in 2:30h durch, also unglaublich lang ist auch nur dann, wenn man drauf wartet.
 
Zurück
Oben