News Zweifel an der Internetkompetenz von Politikern

Es gibt wohl kaum etwas, daß ich mehr hasse wie Politiker und Politik, jedoch finde ich den Vorwurf nicht gerechtfertigt. Würde man sich in anderen Berufen (die nichts mit Computer) zu tun haben, würde das Ergebnis weder besser noch schlechter aussehen.

Weder ein Bäcker, ein LKW-Fahrer, ein Lehrer, ein Verkäufer, ein Manager haben im Durchschnitt eine bessere Ahnung von Computern als Politiker. Auch keine schlechtere. Es handelt sich hierbei schließlich eher um eine Altersfrage bzw Generationsfrage. Der hier geäußerte Vorwurf basiert letztendlich eher auf den Fakt, daß die amtierenden Politiker ein sehr hohes Durchschnittsalter haben.

Frauen wiederrum finden Computer toll, weil man so tolle Dinge damit machen kann wie chaten, googlen und shopen. Die Technik interessiert sie, genauso wie beim Auto, im Allgemeinen nicht im geringsten. Männer dagegen bringen es problemlos fertig, braune Strümpfe zu schwarzen Schuhen, oder weiße Tennissocken zu Sandalen anzuziehen, beides der Gipfel der Häßlichkeit (und kein Zeichen von Nonchalance).

Gott sei Dank, gibt es bis jetzt wenigstens keine PC-Versicherung, die dann Frauen bescheinigt die besseren Computer-User zu sein, weil sie weniger oft mit den Systemdateien rumspielen und dadurch ihren PC zum Absturz bringen! :D


Mit digitalen Grüßen

:cool_alt: Black Widowmaker :cool_alt:
 
@BlackWidowmaker

Das Problem ist ja auch, dass sie über Gesetze abstimmen, die direkt mit dem Internet zu tun haben, das muss ein Bäcker nicht.
 
Konti schrieb:
Wenn jeder immer sagt "Ich will meine Stimme nicht verschenken, deshalb wähl ich jetzt wieder eine der großen Scheiß-Parteien.", kann's halt nicht besser werden.
Was natürlich Quatsch ist, denn jede Stimme bringt der Partei - so sie denn erst mal genug erreicht hat - mehr Wahlkampfkostenerstattung. Und mit dem zusätzlichen Geld kann sie dann vor dem nächsten Wahlgang besser für sich werben.
 
Wie kompetent die Politiker und alle Bürger dieses Landes eigentlich sind, erkennt man doch an der Verschuldung. Wobei man den Bürgern auch zugute halten muss, dass das derzeitige Parteiensystem mit Demokratie nicht allzu viel zu tun hat. Die Möglichkeit etwas zu ändern ist aber trotzdem da, alle müssten einfach radikal wählen und zeigen, dass der Bürger Macht hat. So ein Unfug die Partei auch ist, 20%+ Piratenpartei würde ein Zeichen setzen! :-P Das würde die großen Parteien ganz schön durcheinanderschaukeln und den Kurs wohl stark beeinflussen. (Leider genauso wahrscheinlich wie deutschlandweit 50+mbit Anschlüsse innerhalb der nächsten 5 Jahre, das Volk selbst hat einfach zu wenig Ahnung)

Den großen Parteien weiterhin Stimmen in den Arsch zu schieben wird nichts verändern, nicht wählen gehen ist noch größerer Unfug, zur Not eine Esoterikerpartei wählen, wenn deren Programm eher den eigenen Vorstellungen entspricht, das bringt es mehr. Wenn das viele machen ist die 5% Hürde auch kein Problem mehr.


Ich glaube/hoffe aber, dass das Internet Demokratiemedium der Zukunft wird. Bildung+Ahnung für alle und direkte Demokratie, das ist das einzige, was WIRKLICH funktionieren würde, das Internet ist Schlüssel zu beidem.
 
lol, nicht mal 25%

was will mann von alten leuten erwarten in der hinsicht. das funktioniert nicht.

is das gleiche wie dsl ausbau wo ich früher gewohnt haben. die gemeinde hätte nur 10000€ inverstieren müssen, um die umliegenden 3 dörfer mit dsl zu versorgen. gemeinde sagte ne, es lohnt sich nicht. die 3 dörfer haben zusammen ca 7000 einwohner. und es lohnt sich nicht?
selbst ne unterschriftensammlung hat nix gebracht.

is das gleiche wie in der politik. die haben keine ahnung und halten an alte dingen fest
 
aktuelles Beispiel der Inkompetenz deutscher Politiker in Bezug aufs Internet:

Diese Stoppschilder, die bei pornografischen Seiten angezeigt werden sollen(?sollten?).
Das wollten sie über die DNS-Server der Provider erreichen. Und jeder, der ein wenig Ahnung von Internet hat, weiß, wie leicht man den DNS-Server wechseln kann.
 
Ich persönlich glaube nicht, dass Poltiker in irgend einer Weise in relevanten Fachbereichen kompetent sind. Internet und Computertechnik haben sogar noch wesentlich weniger berührungspunkte mit einem aktiven Politiker, so dass die Kompetenzen auf diesem Bereich erschreckend schlecht sind.
 
ROFL... "Zweifel" ist gut. Allerdings könnte man die Kompetenzfrage in den meisten anderen Bereichen genau gleich beantworten. Es treffen sehr häufig die Leute, die am wenigsten Ahnung haben die Entscheidungen... -nicht nur in der Politik, sondern auch in privaten Unternehmen.
Dagegen haben Frauen in der gleichen Altersgruppe das beste Politikerbild: 48 Prozent bescheinigen den Politikern entsprechende Sachkenntnis.
DAS wirft ein denkbar schlechtes Bild auf die Diskussion mit der Frauenquote (was meine Meinung dazu nur weiter festigt...)
Ich glaube/hoffe aber, dass das Internet Demokratiemedium der Zukunft wird. Bildung+Ahnung für alle und direkte Demokratie, das ist das einzige, was WIRKLICH funktionieren würde, das Internet ist Schlüssel zu beidem.
Leider nicht. Zumindest nicht so einfach. Unser aktuelles Schulsystem ist leider total überaltert. Bildung+Ahnung wird damit also nicht ganz einfach. Sieh Dir mal die Leute an, die draußen rumrennen. Besonders was das Thema "Hausverstand" betrifft ist meistens riesiges Vakuum.
Direkte Demokratie funktioniert nur wenn sehr viele Anforderungen erfüllt sind. #1 wäre ein allgemein hohes (also das auch >90% der über 16-Jährigen erfüllt)
Bildungsniveau. Bei der indirekten Demokratie (also wie jetzt) ist es eigentlich Sinn der Sache, dass einige äußerst gut gebildete Vertreter ihre Wähler vertreten und -sofern sie nicht über genug Fachwissen verfügen (das betrifft neben IT auch andere Themen wie etwa die Agrarindustrie, Energieversorgung, und viele weitere Bereiche) eine Art Task-Force einberufen zur Findung einer Lösung, die sich mit den Interessen der Bevölkerung deckt und nicht mit irgendwelchen eigensinnigen Partei-Interessen, wie es momentan der Fall ist, wo es hauptsächlich darum geht seinen Willen durchzusetzen. Solches Hick-Hack wie "Wir stimmen bei deiner Bildungsreform positiv ab, wenn Du Ihr das bei unserer Pensionsreform tut" ist übelstes Kindergarten-Niveau, leider im Moment aber an der Tagesordnung (siehe auch Wehrdienst-Debatte in AT und DE). Dass das gemeine Volk aber zumindest teilweise checkt, wie unfähig sich die da oben anstellen ist beruhigend.

MFG, Thomas
 
Mich würde vor allem mal interessieren was ganz genau man unter "Internetkompetenz" versteht? Ist doch echt ein sehr ungreifbarer und verwaschener Begriff.

Meint es nur das Wissen über die Benutzung oder geht es auch in technische Einzelheiten (Programmiersprachen, Serververwaltung, Netzwerke etc.)
Wenn letzteres ebenfalls einfließt, glaube ich, dass generell sehr viele Menschen keine Kompetenz haben...auch hier im Forum...

Aber wie auch immer - die Umfrage ist blödsinn.
 
Also ich trau unseren Politikern auch nicht zu, dass die großartig viel Ahnung vom Internet haben. Die werden gerade mal wissen wo sich der Einschaltknopf vom PC befindet und bekommen es gerade so gebacken einen Doppelklick auf das E wie Internetexplorer zu machen. Zur Suchmaschine schaffen die Herren das ganze auch noch hin, weil Google als Startseite eingerichtet ist. Das war es danach aber wahrscheinlich auch schon. :D
 
Darf ich fragen ab wann man eurer Meinung nach
Internetkompetent ist? Sich auskennt ? Etc...
 
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Mal ganz abgesehen, von der allgemeinen inkompetenz, gepaart mit völliger ignoranz der realität der bevölkerung gegenüber was soll man von einem politiker halten der ich zitiere Beckstein (CSU)

"wozu soll ich counterstrike spielen lernen, ich weiß auch so das es schädlich ist"

sagen.
 
Meiner bescheidenen Meinung nach ist in der Überschrift ein Fehler drin:p

Das Wort "Internet" gehört raus.

Wenn man es genauer anschaut, könne man auch das Wort "Zweifel" streichen, und die Überschrift auf "Fehlende Kompetenzen unserer Politiker" ändern.

Dies würde das Problem etwas besser umschreiben.
 
...ach was! Seit der komplette Bundestag mit I-Pads ausgestattet wurde, sind unsere Politiker allesamt IT-Fachleute. :evillol:
 
HighTech-Freak schrieb:

Ja, das hohe Bildungsniveau ist leider nötig. Wobei ich da eine Theorie habe: Die, die sich mit etwas nicht auskennen, interessieren sich im Schnitt auch weniger dafür und stimmen auch seltener dabei ab.
Abgeordnete stimmen ja immer und für jeden Scheissdreck ab, auch wenn sie mit dem Thema so viel zu tun haben wie die Bild mit Niveau und es sie dementsprechend wenig interessiert - das ist ja genau unser Problem, Stichwort Internetkompetenz. Würde man es ihnen nicht vorkauen, wüssten die nicht einmal, dass es im Internet Straftaten gibt.
Bei direkter Demokratie gibt es keinerlei Parteienbindung und ähnlichen Schmarn und somit auch eine Menge Leute, die bei Desinteresse nicht abstimmen, Stichwort Wahlbeteiligung. KÖNNTE funktionieren. :-P (Beim derzeitigen politischen Interesse der Bevölkerung mit Wahl(Abstimm)beteiligung im bestenfalls einstelligen Prozentbereich vermutlich *g)
 
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Wir hatten eine Sonderschullehrerin als Gesundheitsministerin, viele Jahre Verteidigungsminister die nie gedient haben und einen Entwicklungsminister der noch vor der Wahl sein jetziges Ressort abschaffen wollte. Wo bitte gibt es in der Politik Kompetenz?
 
BlackWidowmaker schrieb:
Männer dagegen bringen es problemlos fertig, braune Strümpfe zu schwarzen Schuhen, oder weiße Tennissocken zu Sandalen anzuziehen, beides der Gipfel der Häßlichkeit (und kein Zeichen von Nonchalance).

:cool_alt: Black Widowmaker :cool_alt:

Ähm...was hat das bitte mir der Internetkompetenz von Politikern zu tun?
 
Ist klar man kann nicht über alles bescheid wissen, aber wenn man über irgendetwas entscheidet sollte man die notwendige Kompetenz mitbringen!

Lächerlich, wenn den Piraten vorgeworfen wird ein dünnes Programm zu haben! Wenn sie nunmal bei anderen Themen aus eigener Sicht nicht genügent Kompetenz mitbringen dann halten sie sich einfach etwas zurück. So sollte Politik gemacht werden, den alles abdecken zu wollen führt zum Einheitsbrei der zu nichts führt!
 
jedem sollte klar sein das die politiker mit 100%iger sicherheit keine fachkenntnis haben egal in welchem bereich/posten sie sind.
kann man gut dran erkennen wie sie ihre ministerien wechseln.

die sind schon alle in den taschen der wirtschaftsbosse und des kapitals.

BRD = Banken Republik Deutschland :)
 
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