Zwischen den Stühlen: Arbeitstier und 4k-Spielerechner

mxForce

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Hallo zusammen!

Momentan werkelt bei mir seit 2014:
  • i7-4790K auf einem Z97 GAMING 5 Mainboard
  • 10GB Ram
  • 1080ti
  • 500 Watt be quiet! System Power 7
  • SSD als Systemplatte
  • in einem Define R5
Das soll nun mal aktualisiert werden.

Anforderungen:
  • ein paar Spielchen in 4k nach Feierabend (alles nix aktuelles, daher reicht mir die 1080ti auch noch aus denke ich)
  • vor Feierabend: große Softwareprojekte. Deutlich >1 Millionen Zeilen Code, Compile-Test-Zyklen von >2 Stunden auf dem aktuellen System. Und ein paar VMs. Daher tut mehr Ram wirklich Not.
Ich überlege nun einen i9-9900k (gekühlt von einem be quiet! Dark Rock Pro 4) inkl. passenden Mainboard und 32GB Ram als Aufrüstung zu nehmen.

Ist eine günstigere CPU (vielleicht ein 8700k?) die vernünftigere Wahl?
Welches Mainboard bietet hier ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis? (Übertakten nicht gewünscht)
Muss ich ein stärkeres Netzteil einplanen? Falls ja, welches?
Einfach das günstigste 32GB DDR4 Ramkit zum Zeitpunkt des Kaufes?

Danke und viele Grüße
 

Ebrithil

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Bei dem Workload würde ich fast raten einen Threadripper zu kaufen. Oder wenigstens die AMD Präsentation auf der CES nächste Woche abzuwarten.

Beim compilen kriegt man die CPU ja in der Regel gut ausgelastet.
 

Mihawk90

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Besteht denn spezieller Bedarf nach Intel? Gerade wenn du viel Compilst und viele VMs nutzt wäre sonst sicherlich auch Threadripper eine Überlegung wert.

Außerdem: Von welchem Budget sprechen wir überhaupt?
 

Masamune2

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Da zum kompilieren viele Kerne von Vorteil und bei 4k Gaming die Graka der Flaschenhals werden wird ist ein AMD System hier die bessere Wahl.
Für den Preis eines 9900k bekommst du auch fast einen Threadripper mit der doppelten Kernanzahl.
 

hellF!RE

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Intel von der Liste streichen...
 

mxForce

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Die "niedrigen" Taktraten eines Threadrippers im Vergleich zum i9 sind da kein Problem? Die meisten Spiele haben ja in der Regel nix von so vielen Kernen... Auf Intel bin ich keineswegs festgesetzt. Budget sollte mit ~1000€ passen.
 

Mihawk90

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Mit 1000 Euro wird's für so eine Workstation die auch noch zum 4k Spielen taugen soll aber sehr schnell sehr eng... Egal welche Platform man nutzt.

Klar helfen die höheren Taktraten bei Intel auch für 4k Spielen, aber da musst du eben abwägen was bedeutender ist, die Software Entwicklung oder das Spielen.
Denn wie @Masamune2 schon sagt, für den Preis eines 9900k kann man deutlich mehr Kerne bekommen die beim compilen auf jeden Fall helfen werden.
 

Masamune2

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Die "niedrigen" Taktraten eines Threadrippers im Vergleich zum i9 sind da kein Problem?
Wie gesagt wenn eh in 4k gezockt werden soll ist die Grafikkarte der begrenzende Faktor. Da reichen die 4Ghz eines Threadripper aus, die 5Ghz die der Intel könnte bringen keinen nennenswerten Sprung mehr.
Und beim Kompilieren zieht der TR den Intel um längen ab.
 

mxForce

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Das ist doch mal eine Ansage. Danke soweit. :)

Nur älteres: PoE, BF4, GTA5 und ähnliches. Das läuft alles auch so schon ganz gut. Vielleicht kommt bald Metro Exodus dazu, aber dazu wird man die konkreten Anforderungen abwarten müssen. Später eine dickere Grafikkarte nachzuschieben ist auch ok.
 

Everlast

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Mit 1000 Euro wird's für so eine Workstation die auch noch zum 4k Spielen taugen soll aber sehr schnell sehr eng... Egal welche Platform man nutzt.
Klar helfen die höheren Taktraten bei Intel auch für 4k Spielen, aber da musst du eben abwägen was bedeutender ist, die Software Entwicklung oder das Spielen.
Denn wie @Masamune2 schon sagt, für den Preis eines 9900k kann man deutlich mehr Kerne bekommen die beim compilen auf jeden Fall helfen werden.
Wenns beim "Feierabend-Daddeln" keine soo aktuellen Titel sein dürfen, dann würde ich dir hier ebenfalls zum Threadripper mit der doppelten Kernanzahl raten ! Die Software-Projekte sind dein "Brot und Butter"-Geschäft - somit wäre der Nutzen-Effekt hier ein deutlich höherer !
 

Mihawk90

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Was die restlichen Punke angeht...

Muss ich ein stärkeres Netzteil einplanen? Falls ja, welches?
Dein aktuelles sollte da vorerst noch reichen, das kann man ja ggf. beim GPU-Upgrade noch aufrüsten.

Welches Mainboard bietet hier ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis? (Übertakten nicht gewünscht)
Komm natürlich auf deine Bedürfnisse an, das kann man pauschal nicht so sagen. Such dir am besten ein paar mit den Features die du brauchst beim Geizhals und schau dann nochmal was genau du haben möchtest.

Einfach das günstigste 32GB DDR4 Ramkit zum Zeitpunkt des Kaufes?
Mehr oder weniger, wenn es Threadripper wird sollte man Richtung 3200 MHz Kit schauen, wenn es mit möglichst wenig Kopfzerbrechen sein soll dann auch ein Samsung B-Die Kit, aber die werden nicht ganz billig.
 

blöderidiot

Captain
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Meiner Meinung nach würde ein Threadripper-System zu teuer werden - gegenüber einem luftgekühlten i9-9900k mit günstigem Board und günstigem RAM, da letztlich nur etwas ab 2950X bei Deinen Anforderungen in Frage käme. Ich glaube nicht, dass bei Deiner Nutzung ein 2920X trotz viel höherem Preis (mit Board+RAM gerechnet!) signifikant schneller als der 9900k sein würde. Also: 9900k + kleines Board + günstige 2666'er 32 GB. Netzteil kannst Du dann auch behalten.
vor Feierabend: große Softwareprojekte. Deutlich >1 Millionen Zeilen Code, Compile-Test-Zyklen von >2 Stunden auf dem aktuellen System. Und ein paar VMs. Daher tut mehr Ram wirklich Not.
Am Ende kannst Du dann sogar innerhalb des Budgets auf 64 GB gehen, falls das Deinem Anforderungsprofil entspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:

wahli

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Warum dauert es mehrere Stunden zum Kompilieren?
Welche Sprache?
Werden beim Kompilieren wirklich alle Kerne verwendet?

Z. B. gibt es bei mvn Parameter (-T C), damit beim Bauen mehr/alle Kerne benutzt werden.
 

Ebrithil

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Ganz ehrlich: Ich würde mir jetzt erstmal einen günstigen 1900X reinstecken, und dann wenn Threadripper 3 kommt nochmal wechseln. Von dem Sprung auf 7nm erwarte ich einiges.

Dann brauchst du nur noch eine neue CPU reinstecken und bist für die Zukunft gerüstet.
 

Masamune2

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Die 1000 EUR sollten eigentlich kein Problem sein wenn die Graka, Netzteil, SSD und Gehäuse weiter verwendet werden. Du brauchst nur Mainboard, CPU, Kühler und RAM.

Mehr oder weniger, wenn es Threadripper wird sollte man Richtung 3200 MHz Kit schauen
Dank Quad Channel Speichercontroller ist das hier nicht ganz so wichtig wie bei den kleineren Ryzen aber wenn der Aufpreis gering ist würd ich auch schnelleren RAM nehmen.
 

mxForce

Cadet 3rd Year
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Warum dauert es mehrere Stunden zum Kompilieren?
Welche Sprache?
Werden beim Kompilieren wirklich alle Kerne verwendet?

Z. B. gibt es bei mvn Parameter (-T C), damit beim Bauen mehr/alle Kerne benutzt werden.
>200 Eclipse Plugin Projekte (Java + Maven) mit diversen Code-Generierungszwischenschritten und Regressions- und Integrationstests. Selbst unser fetter CI-Server braucht da so ~1.5h.
Die komplette Pipeline lässt man natürlich eher selten laufen, aber auch Tests für einzelne Plugins dauern schon mal ein paar Minuten.

... und dann wenn Threadripper 3 kommt nochmal wechseln. Von dem Sprung auf 7nm erwarte ich einiges.
Ok, vielleicht gar keine schlechte Idee noch darauf zu warten.
 

wahli

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Beim 2700X spart man beim Board schon deutlich. Da reicht ein 80€ Board, was zu insgesamt 200€ Ersparnis führt. Evtl. sogar noch mehr, wenn man den Lüfter einbezieht. Und der Stromverbrauch ist beim 2700X auch niedriger: im Idle ca. 30W und unter Last ca. 60W. Bei Last ist es Ok, weil er mehr leistet, aber bei Idle ist der Unterschied schon bemerkenswert. Von daher sollte man abwägen, ob die Mehrleistung den Aufpreis Wert ist.
 
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