Mionix Avior Air Carbon Fiber: Carbon-Maus packt High-End-Technik zu Mini-Gewicht

Max Doll
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Mionix Avior Air Carbon Fiber: Carbon-Maus packt High-End-Technik zu Mini-Gewicht
Bild: Mionix

Das Comeback von Mionix wird mit einer kabellosen High-End-Maus eingeleitet. Die Avior Air Carbon Fiber speckt auf 42 Gramm ab ohne an Features oder Material zu sparen. Im Gegenteil: Die Maus nutzt eine völlig normale, lochfreie Form mit aktueller Technik. Der Trick besteht aus einer Carbon-Hülle. Und Exklusivität.

Die letzten Produkte von Mionix wurden 2017 angekündigt. Damals wollte sich das Unternehmen mit der bunten „GetFresh-Kollektion“ im Lifestyle-Segment platzieren. Davon ist keine Spur mehr zu sehen. Mit der Avior Air Carbon Fiber wird der Gaming-Markt ins Visier genommen.

High-End-Material und Technik

Was das Produkt liefert, steckt im Namen: Eine handgefertigte Carbon-Hülle, die das Gewicht ohne Einbußen reduzieren soll. Mit PTFE-Füßen kommt der Nager so auf 42 Gramm, mit den ebenfalls mitgelieferten Glas-Füßen kommen weitere Gramm – Mionix bleibt hier vage – dazu.

Eine gegenüber älteren Avior-Mäusen veränderte Form mit nach hinten gesetzten „Hügel“ soll in Shootern größere Kontrolle, mehr Präzision und schnelleres Umsetzen der Maus erlauben. Gehalten wird sie entweder im Fingertip-, Claw- oder Hybrid-Haltung. Dass linke und rechte Maustaste vom Gehäuse getrennt sind, soll Klickgefühl und Wahrnehmbarkeit der Klicks verbessern. Unter den primären Maustasten sitzen optische Taster von Raesha. Auch beim Encoder des Mausrads handelt es sich um ein optisches Modell.

Das einzige „Gaming“-Feature, das der Maus fehlt, ist RGB-Beleuchtung. Sie entfällt zu Gunsten von Gewicht und Laufzeit. Bei einer Polling-Rate von 8.000 Hz soll die Maus mindestens 40 Stunden durchhalten, schreibt der Hersteller.

Dazu trägt die Technik bei. Beim Microcontroller greift Mionix auf den nRF54H20 von Nordic Semiconductor zurück. Dieser gilt auch bei 8.000 Hz als effizient und gegenüber älteren MCU als stromsparender. Bewegungen erfasst aktuelle Pixart-Sensorik des Typs PAW3950 IR mit bis zu 30.000 cpi. Abtastrate, Lift-Off-Entfernung, Entprellzeiten und Tastenbelegungen können über eine Web-App geändert werden.

Preis und Verfügbarkeit

Vorbestellungen für die Maus nimmt Mionix ab dem 5. Mai entgegen. Die Auslieferung der ersten Charge Mäuse, insgesamt 5.000 Stück, soll ab Anfang August erfolgen. Grund für die geringe Stückzahl liegt in der geringen Fertigungskapazität für die Carbon-Hüllen von 2.000 Stück pro Monat, erklärt Mionix, eine zweite Charge mit identischer Stückzahl soll im Oktober 2026 aufgelegt werden.

Ein weiterer Grund für die geringe Maus-Menge wird der Preis sein. Der liegt regulär bei rund 300 Euro – so teuer ist keine andere Maus. Vorbesteller zahlen allerdings „nur“ knapp 240 Euro. Damit liegt sie im Segment ganz oben, allerdings unter der grob vergleichbaren ROG Harpe Ace Extreme.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Mionix unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

Mionix Avior Air Carbon Fiber
Ergonomie: Rechtshändig
Sensor: PixArt PAW-3950
Optisch
Auflösung: ?–30.000 CPI
Geschwindigkeit: 19,1 m/s
Beschleunigung: 490 m/s²
USB-Abfragerate: 8.000 Hz
Funk-Abfragerate: 8.000 Hz
Primärtaster: Raesha optical-mechanical hybrid, 100 mio. Klicks
Anzahl Tasten: 6
Oberseite: 3 Unterseite: 1
Linksseitig: 2
Sondertasten: Mausrad
Software: vollständig programmierbar
Interner Speicher
Beleuchtung:
Gehäuse: 126 × 65 × 38 mm
Carbon
Gleitfüße: PTFE (rein)
Gewicht: 42 Gramm (o. Kabel)
Anschluss: USB-C-Kabel
Funk: 2,4 GHz
proprietärer Akku, 40 Stdn. Laufzeit
Laden: Kabel
Preis: 300 €