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Asus' „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment

Volker Rißka
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Asus' „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment

Panther Lake in der kleinen Ausführung Intel Wildcat Lake soll im Vivobook auch bei Asus im Einstiegssegment Kunden einfangen. Dafür wird der Hersteller die CPUs in zwei Größen anbieten und sie im gleichen Haus gegen Snapdragon X Elite stellen – also jener Vorgängerplattform von Qualcomm, nicht der neuesten Generation.

Durch steigende Speicherpreise ist auch Asus gezwungen, den Einstiegsmarkt etwas breiter zu gestalten. Intel Wildcat Lake war ohnehin dafür gedacht, so kommt Intels kleinster Neuling in wenigen Wochen auch im Vivobook S14 (S5452MA) und Vivobook S16 (S5652MA) zum Einsatz. Der Prozessor ist dabei ein Intel Core 7 300 mit 28 Watt TDP, beim Drumherum wird es sparsamer: 8 GByte LPDDR5X sind nur verbaut, dazu eine 512 GByte große SSD. Diese stockt Asus zumindest mit 700 GByte Cloud-Speicher etwas auf.

Vor allem das Vivobook S14, also das 14-Zoll-Modell, dürfte der Job des „MacBook-Neo-Killers“ in Form eines niedrigen Preises zufallen. Ein wohl vergleichsweise günstiges 16:10-Display mit IPS-Technologie ist verbaut, zur Auflösung sagt Asus nichts, vermutlich ist es 1.200p. Das Notebook wiegt 1,2 Kilogramm und ist unter 16 mm dick, ein verbauter Akku hält knapp 22 Stunden durch. Die Anschlüsse sind in Form von je zweimal USB-A und USB-C, HDMI und Kopfhöreranschluss mehr als ausreichend für diese Liga.

Das Vivobook S16 übernimmt im Wesentlichen das Innere komplett (und auch die Anschlüsse), bringt äußerlich aber ein 16:10-Display mit 144 Hz unter. Der Akku im 1,5 Kilogramm schweren Notebook bei 16,4 mm Dicke soll ähnlich lange durchhalten.

GIF Asus Vivobook S14 und S16

Die Konkurrenz dürfte spätestens nach der Computex 2026 umfassend ausfallen, denn jeder wird Wildcat Lake in irgendeiner Form anbieten. Der bisherige Preis-Sieger ist Chuwi: Sie kündigten schon Mitte Mai zumindest per kurzer Presseinformation eine Lösung für 449 US-Dollar an. Da Chuwis Ruf mit Fake-CPUs zuletzt eher gelitten hat, bleibt abzuwarten, was daraus wirklich wird.

Konkurrenz im eigenen Haus: Snapdragon X gibt es auch!

Vivobook S14 und S16 wird es darüber hinaus aber auch mit Qualcomm Snapdragon X geben. Hierfür nutzt Asus aber die erste Generation, wie beispielsweise an den 45 TOPS der NPU ersichtlich, die neue Gen macht sich weiterhin eher rar. Die beiden Notebooks mit den Kennungen S5608QA und S5408QA sind insgesamt gesehen gegenüber den Wildcat-Lake-Lösungen etwas besser ausgestattet: Stets sind bis zu 16 GByte LPDDR5X verbaut, auch ist das Display mal ein WUXGA-IPS-Panel oder auch OLED. Zu Preisen und einem genauen Termin hat Asus noch nichts gesagt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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