Zenbook 14 für 2026: Asus bietet Notebook mit AMD, Intel und Qualcomm an
Asus legt das Zenbook 14 für 2026 neu auf und bietet es mit einer breiten Auswahl von Prozessoren von AMD, Intel und Qualcomm an. Der Hersteller setzt bei seiner Konstruktion auf „Ceraluminum“, das Leichtigkeit mit Stabilität verbinden soll. Mit den Chips von AMD und Qualcomm seien Laufzeiten von rund 21 Stunden möglich.
Das neue Zenbook 14 ohne weiteren Namenszusatz wie „Pro“ oder „A“ kommt dieses Jahr in drei Prozessor-Varianten auf den Markt: UX3480AA mit Intel Core Ultra Series 3, UX3480KA mit AMD Krackan Point und UX3480QA mit Snapdragon X. Auch für diese Notebooks liegen aber noch keine Informationen für den deutschen Markt vor, da Asus weiterhin einen Patentstreit mit Nokia austrägt, der aktuell den Verkauf in Deutschland unterbindet. Auf anderen Märkten ist hingegen im dritten Quartal mit dem Zenbook 14 zu rechnen, Preise liegen aber auch für diese Märkte noch nicht vor.
Das UX3480AA setzt auf Intel
Im UX3480AA lässt sich das Zenbook 14 mit bis zu Intel Core Ultra 9 Series 3 alias Panther Lake konfigurieren. Das lässt im Vergleich zu den zwei anderen Modellen mit kleineren Chips einen höheren Preis vermuten. Dafür spricht auch das 14 Zoll große 3K-OLED-Display, das ansonsten nämlich nicht in dieser Baureihe anzutreffen ist.
Das Chassis bringt es auf 1,2 kg und wird teils aus Ceraluminum gefertigt. Dabei handelt es sich um ein von Asus entwickeltes Gehäusematerial, das die Leichtigkeit von Aluminium mit einer besonders harten, keramikähnlichen Oberfläche kombiniert. Dabei wird die Aluminiumoberfläche durch einen speziellen elektrochemischen Prozess umgewandelt, sodass sie widerstandsfähiger gegen Kratzer, Abnutzung und Fingerabdrücke wird, ohne das Gewicht deutlich zu erhöhen. Ceraluminum kommt für das Notebook-Cover zum Einsatz, das weitere Gehäuse sei laut Asus „all metal“.
AMD gibt es im UX3480KA
Wer hingegen zum UX3480KA greift, erhält maximal den AMD Ryzen AI 7 345, eine Krackan-Point-Lösung mit Zen 5 und Zen 5c sowie AMD Radeon 840M. Der Chip wird analog zur Intel-Variante mit einer TDP von 35 Watt betrieben. Die Laufzeiten für die Videowiedergabe fallen mit 21 Stunden gegenüber 17 Stunden aber länger als bei Intel aus. Auch dieses Zenbook 14 kommt auf ein Gesamtgewicht von 1,2 kg. Anders verhält es sich beim Display, wo das OLED-Panel maximal Full HD mit 60 Hz statt 3K bietet.
Snapdragon X für das UX3480QA
Das gilt auch für das UX3480QA mit Snapdragon X, wobei das von Asus gewählte Logo den Einsatz des kleinsten Snapdragon X ohne „Elite“ oder „Plus“ nahelegt, von dem es mit dem X1-26-100 ohnehin nur eine SKU gibt. Eine im Asus-Hauptquartier in Taiwan ausgestellte Platine des Notebooks zeigte aber den X1-42-100, der eigentlich unter die Snapdragon X Plus mit silbernem Logo fällt. In jedem Fall kommen beim Qualcomm-basierten Zenbook 14 aber noch nicht die neuesten Snapdragon X2 Elite (Extreme) oder Snapdragon X2 Plus zum Einsatz. Das wiederum dürfte dem (noch unbekannten) Preis des Notebooks zugutekommen.
Wie bei der AMD-Ausführung gibt Qualcomm Laufzeiten von bis zu 21 Stunden für das Videostreaming an. Möglich macht das auch hier unter anderem ein OLED-Panel, maximal Full HD mit 60 Hz. Die TDP des Chips beziffert der Hersteller mit 28 Watt.
Für alle Modelle des neuen Zenbook 14 gilt, dass diese Anschlüsse einmal USB-A (rechts) sowie einmal HDMI, zweimal USB-C und Audio (rechts) bieten. Verbaut ist zudem stets eine Full-HD-Webcam mit zusätzlichem Infrarotsensor für die biometrische Anmeldung via Gesichtserkennung mit Windows Hello. Im Vergleich zum Vorgänger fällt zudem das Touchpad größer aus und die Tastatur bietet jetzt 1,7 mm Tastenhub.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.