Asus Ascent QN10 im Hands-on: Der erste Mini-PC mit 18-Kerner Qualcomm Snapdragon X2 Elite
Qualcomms schnellster Chip Snapdragon X2 Elite ist nun auch im Mini-PC angekommen. Der Asus Ascent QN10 markiert den Anfang, dort wird der 18-Kern-Prozessor mit einer TDP von 65 Watt in einem 0,75 Liter kleinen Gehäuse untergebracht, flankiert von maximal 32 GByte LPDDR5X-9600.
Der Schritt war eigentlich schon lange überfällig, nun vollzieht Qualcomm ihn mit Partner Asus. Ohnehin hat Asus bereits viele Notebooks mit Qualcomms Chips sowohl der neueren X2 als auch noch einmal der letzten X-Generation zur Computex 2026 bestückt, ein Ausflug in den Mini-PC-Bereich war folglich naheliegend. Denn hier kennt sich Asus schließlich auch aus, neben der NUC-Serie gibt es viele weitere kleine PC-Formate im Konzern.
Ascent QN10 heißt die Lösung nun, die in einem 130 × 130 × 40 mm kleinen Metallgehäuse und bei 720 Gramm Gewicht 18 Oryon-Kerne mit bis zu 4,7 GHz betreibt. Mit dabei ist natürlich auch die verbesserte Adreno-GPU und die 80 TOPS starke Hexagon-NPU – ein Unikat nur bei Qualcomm. Da die TDP bei 65 Watt liegt, wird die gegrillte Unterseite für die Frischluftzufuhr benötigt, auch die Seiten des Mini-PCs weisen Öffnungen auf, die das Überleben der verbauten Hardware sichern sollen
Gemäß Hersteller kann das SoC dabei im QN10 mit 32 GByte LPDDR5X-8533 oder LPDDR5X-9600 bestückt sein, ab Werk ist auch erst einmal nur eine 512 GByte „kleine“ PCIe-4.0-SSD inklusive Windows 11 verbaut – hier dürfte je nach Einsatzgebiet und AI-Fokus durchaus schnell mehr nötig sein. Sonst bleibt nur der Weg in die Cloud.
Die Ausstattung schließt viele moderne Ports ein, heraus stechen die USB-C-Anschlüsse. Da der Mini-PC nur einmal nativ HDMI 2.1 bietet, wird der Rest über die schnellen USB-4.0-Gen2-Anschlüsse mit 40 Gbit/s realisiert, die in dreifacher Form so auch DisplayPort 2.1 unterstützen. So werden am Ende vier Displays mit 4K-Auflösung voll unterstützt.
Zur weiteren Ausstattung gehört natürlich WiFi 7 und Bluetooth 5.4, dazu gibt es klassisch 2,5 Gbit/s-Ethernet als vollwertigen LAN-Port, dazu auch einen Kopfhöreranschluss. Für den Antrieb sorgt ein externes 180-Watt-Netzteil, der altbekannte Hohlstecker stellt den Anschluss dar.
Zu einem Preis und Termin äußern sich die beteiligten Hersteller bisher noch nicht.