Wochenrückblick: Von Benchmarks in Far Cry 5 bis Ryzen 2000

Wolfgang Andermahr 9 Kommentare
Wochenrückblick: Von Benchmarks in Far Cry 5 bis Ryzen 2000

Zwei Themen standen diese Woche besonders im Fokus auf ComputerBase. Der Test von Far Cry 5 inklusive Benchmarks mehrerer Grafikkarten sowie Prozessoren. Und die in Kürze erscheinenden Ryzen-2000-CPUs von AMD. Von diesen sind erste Leistungsmessungen aufgetaucht.

Anders als Assassin's Creed: Origins nimmt Far Cry 5 nicht allzu viele Änderungen am Gameplay vor. Allzu innovativ erscheint das neueste Spiel aus dem Hause Ubisoft daher nicht. Jedoch weiß der Titel immer noch mit einer guten Open World zu punkten, in der alles Mögliche angestellt werden kann. Jedoch hat das Spiel bezüglich der Story einige Schwächen. Diese ist in Far Cry 3 und Far Cry 4 besser gelungen.

Das gilt jedoch nicht für die PC-Version. Denn diese ist sehr gut gelungen: In der Grafik von Far Cry 5 möchte man zuweilen Urlaub machen, dennoch ist die Performance sehr gut. Unter anderem wegen AMD-exklusiver Features wie Rapid Packed Math und Shader Intrinsics. Zudem wird keine High-End-Grafikkarte für die bestmögliche Optik benötigt.

Far Cry 5 im Test

Ryzen 2000 soll vor allem in Anwendungen schneller sein

Bei den Meldungen ist das Thema der kommenden Ryzen-2000-Prozessoren von AMD in den Fokus gerückt. Im Internet sind Benchmarks des Ryzen 7 2700X, Ryzen 5 2600X und des Ryzen 5 2600 aufgetaucht, die auf einem B320-Mainboard durchgeführt worden sind. Die Tests zeigten einen größeren Leistungssprung in Anwendungen, jedoch nur geringe Fortschritte in Spielen. Allerdings ist noch unklar, ob dies auch den endgültigen Ergebnissen entsprechen wird. So ist das BIOS der Platine wahrscheinlich noch nicht optimal, zudem lässt es nur der neue X470-Chipsatz zu, sämtliche Performance-Features des Ryzen 5 2600X und des Ryzen 7 2700X zu nutzen.

Auf den zweiten Platz hat es der neue Videocodec AV1 geschafft, der eine Verschmelzung von Googles VP10, Mozillas Daala und Ciscos Thor darstellt. Der Codec ist lizenzfrei und soll deutlich besser komprimieren können als die aktuellen Codecs der MPEG-Familie oder HEVC. Erste Tests diesbezüglich attestieren AV1 tatsächlich bessere Ergebnisse als HEVC. Jedoch fehlt noch die Hardware, um den Codec effektiv beschleunigen zu können. Diese soll ab dem Jahr 2019 in Schritten folgen und ab 2020 ausschließlich in Hardware erfolgen. Auf YouTube sollen in einigen Tagen erste Videos mit AV1 zur Verfügung stehen.