Wochenrück- und Ausblick: Dells besseres Ultrabook und ein genügsames Anno

Nicolas La Rocco 3 Kommentare
Wochenrück- und Ausblick: Dells besseres Ultrabook und ein genügsames Anno

ComputerBase blickt auf sieben Tage voller Tests und Tagesmeldungen und dabei insbesondere auf den Test des neuen Dell XPS 13 (9380) zurück. Der 2019er Jahrgang von Dells beliebten Ultrabook ist an entscheidenden Stellen verbessert worden und hat sich im Test als gelungener Nachfolger des letztjährigen XPS 13 (9370) bewiesen.

Die wichtigsten Veränderungen am neuen XPS 13 sind nicht etwa das Upgrade auf neue Whiskey-Lake-Prozessoren von Intel oder die nun verfügbare SSD-Option mit 2 TB Speicher, sondern das endlich wieder matte Full-HD-Display, die neue Webcam ohne Froschperspektive und das überarbeitete Kühlsystem.

Längere Akkulaufzeiten

Mit der Wahl des Full-HD- statt Ultra-HD-Displays geht zudem eine sehr gute Akkulaufzeit einher, die trotz des gleichen 52-Wh-Akku mehrere Stunden über der des Ultra-HD-Displays liegt, mit dem im letzten Jahr das Testgerät des XPS 13 (9370) ausgestattet war.

Neu abgestimmtes Kühlsystem

Überraschend, weil nicht von Dell beworben, ist das von Dell überarbeitete Kühlsystem, das diesmal die Spitzenleistung einer leicht reduzierten Geräuschkulisse unterordnet. Damit ist das Notebook bei Dauerbelastung im ersten Durchgang zwar nicht mehr ganz so schnell wie im letzten Jahr, aber leiser und dann im späteren Verlauf der Benchmarks doch schneller als mit Kaby-Lake-Refresh-CPU.

Ein empfehlenswertes Ultrabook

Grobe Schnitzer leistet sich das XPS 13 im Test nicht, allerdings müssen potenzielle Käufer mit den im Vergleich zum zwei Jahre alten 9360 oder 9360 Refresh auf die ehemals umfangreicheren Anschlüsse verzichten. Aktuell gibt es nur noch Thunderbolt 3 und USB Typ C, einen microSD-Cardreader und Klinkenanschluss. Dennoch ist das neue XPS 13 in der gehobenen Ultrabook-Klasse ein Gerät, das in die engste Wahl genommen werden sollte.

Bei den Tagesmeldungen haben es die Systemvoraussetzungen für das neue Anno 1800 an die Spitze der Charts geschafft. Das ausschließlich über Uplay und den Epic Games Store vertriebene Spiel zeigt sich vergleichsweise genügsam, vor allem wenn das Spielen mit nicht mehr als 1080p-Auflösung und 30 FPS geplant ist. Dann reicht für hohe Qualitätseinstellungen bereits ein Intel Core i5-4690K oder AMD Ryzen 5 1400 in Kombination mit 8 GB RAM und Nvidia GeForce GTX 770 oder AMD Radeon R9 285.

Anno benötigt selbst mit 60 FPS nicht die aktuellste Hardware

Selbst beim Wechsel zu 60 FPS muss nicht die aktuellste Hardware vorliegen, wie die Angabe eines Intel Core i5-4690K oder AMD Ryzen 5 1500X, erneut 8 GB RAM und Nvidia GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290X zeigt. ComputerBase konnte sich das Spiel bereits zur Closed Beta ansehen und hat mehrere Benchmarks auch zum Preset für „Very High“ durchgeführt, das dann allerdings noch einmal deutlich schnellere Hardware voraussetzt. Die Veröffentlichung der finalen Version von Anno 1800 ist für den 16. April geplant.

In der nächsten Wochen besucht ComputerBase die Jahrespressekonferenz von Acer, zu der aus allen Sparten des Unternehmens vom Gaming-Stuhl bis zum High-End-Gaming-PC allerlei Neuheiten zu erwarten sind. Die Pressekonferenz findet am 11. April statt, sodass mit aktueller Vor-Ort-Berichterstattung ab Donnerstagabend und am Freitag gerechnet werden kann.