Wochenrück- und Ausblick: Von AMD und Amazon bis RTX und Shadow Blade

Volker Rißka 13 Kommentare
Wochenrück- und Ausblick: Von AMD und Amazon bis RTX und Shadow Blade
Bild: Blade

In dieser Woche standen einmal mehr AMD, Nvidias RTX-Technologie aber auch Amazon und das Cloud-Gaming im Fokus. Insbesondere das Cloud-Gaming dürfte in Zukunft noch viel größer werden, da sich der Technik viele Anbieter verschrieben haben.

Shadow ist wie GeForce Now (Test), PlayStation Now, Google Stadia und Microsoft Project xCloud ein Cloud-Gaming-Dienst. Abonnenten können aus einem breiten Angebot an Spielen wählen, die dann auf Rechnern in der Cloud berechnet und als Video an einen Client beim Spieler zu Hause ausgeliefert werden. Bis auf den einen Aussetzer hat Shadow by Blade im Test am Desktop-PC und über die Streaming-Box Shadow Ghost sehr gut funktioniert. Eine dauerhafte Verbindung wird aufrechterhalten und liefert ein jeweils angemessenes Bild, während die Latenz auf ein Minimum reduziert wird.

Mit der 2019er-Version des Kindle erweitert Amazon seinen Einstiegs-Reader um eine Beleuchtung und Audible-Unterstützung. Andere verbesserungswürdige Stellen wie die niedrige Auflösung werden wiederum außer Acht gelassen. Am Ende wird damit nicht klar, welches Ziel der Händler mit dem neuen Gerät überhaupt verfolgt. Der günstige Einstieg in die Welt des digitalen Lesens ist der Kindle nicht mehr, dazu ist der Preis in den letzten Jahren zu sehr gestiegen. Auch funktional gleicht er immer mehr dem Kindle Paperwhite, womit sich Amazon Konkurrenz im eigenen Hause schafft.

Bei den täglichen Meldungen sorgte AMD einmal mehr für Wirbel – auch in den Kommentaren. Während die Statistiken von Steam mitnichten über jeden Zweifel erhaben sind, werden sie jedoch von diversen anderen Marktanalysen untermauert. Und diese sagen nahezu alle, dass AMD noch einen langen Weg vor sich hat, Marktanteile zurückzugewinnen. Dies gelingt bei CPUs noch eher als GPUs, wo ohne neues Produkt nichts zu holen ist.

Denn bei GPUs steht Nvidia als Platzhirsch unangefochten ganz vorn. Jetzt legt das Unternehmen sogar noch nach. Denn bisher beherrschten nur die GeForce-RTX-Grafikkarten mit ihren RT-Cores in den Turing-GPUs TU102, TU104 und TU106 Raytracing. Ab sofort kommen die GeForce-GTX-Modelle auf Basis der Turing-GPU TU116, die keine RT-Cores bieten, sowie die meisten GeForce GTX auf Basis von Pascal-GPUs, dazu.

Ausblick: Viele NDAs fallen zum Wochenbeginn

Die kommende Woche startet gleich mit einigen Neuheiten. Sowohl für den Montag als auch Dienstag werden in der Redaktion bereits Informationen aufbereitet, die aktuell jeweils noch einem NDA unterliegen. Der Rest der Vor-Ostern-Woche verspricht danach aber ruhiger zu werden, bis sich nahezu das halbe Land in einen mehrtägigen Kurzurlaub verabschiedet.