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Dell XPS 13 2-in-1 (7390): Mit Intel Ice Lake bei 15 Watt TDP und 16:10-Display

Volker Rißka 17 Kommentare
Dell XPS 13 2-in-1 (7390): Mit Intel Ice Lake bei 15 Watt TDP und 16:10-Display
Bild: Dell

Wie erwartet hat Dell das XPS 13 2-in-1 auf Basis von Intels neuer Ice-Lake-CPU überarbeitet. Es verspricht die 2,5-fache Leistung des Vorgängers, ganz neue 16:10-Displays mit maximal UHD-Auflösung sowie viele weitere Verbesserungen.

Größeres Displays in 16:10 trifft auf größeres Touchpad

Dies beginnt bereits beim 19 Prozent größeren Touchpad und der verbesserten Tastatur, die den Platz zum Rand nahezu vollständig ausreizt. Darüber thront das sieben Prozent größere 13,4-Zoll-Display im 16:10-Format mit Gorilla Glass 5, welches in der Basiskonfiguration die Auflösung von 1.920 × 1.200 Bildpunkten bietet, optional aber auch als Variante mit 3.840 × 2.400 Pixeln zu haben ist. Beide Touch-Displays können sich von technischer Seite her sehen lassen, hohe Kontrastraten von 1.500:1 respektive 1.800:1, 500 cd/m² sowie 100%-sRGB-Abdeckung lassen kaum Wünsche offen. Das UHD-Display bietet zudem HDR400.

Ice Lake mit 15 Watt sorgt für deutlich mehr Leistung

Im Inneren steckt Intels 10-nm-Zukunft. Zur Auswahl stehen drei von Intels neuen Ice-Lake-Prozessoren: Das Dual-Core-Modell Intel Core i3-1005G1 sowie die beiden Quad-Core-Varianten Core i5-1035G1 und Core i7-1065G7. Die CPUs sollen dabei mehr als doppelt so schnell sein wie im Vorgänger-Notebook, was jedoch einfach zu erklären ist: Statt Dual-Core-CPUs der Y-Serie mit 4,5 Watt sind nun U-Modelle mit bis zu vier Kernen bei 15 Watt TDP verbaut. Der CPU zur Seite gestellt wird schneller LPDDR4-3733-Speicher in Größen von 4 GByte, 8 GByte, 16 GByte oder 32 GByte, der fest auf der Platine verlötet ist. Das gilt auch für die schnelle PCIe-x4-NVMe-SSD, die 256 GByte, 512 GByte oder auch 1.024 GByte fassen kann.

Dell XPS 13 2in1 (7390t)

Thunderbolt 3 für fast alles

An beiden Seiten des Aluminium-Gehäuses sind USB-C-Schnittstellen zu finden, die nach dem Thunderbolt-3-Protokoll arbeiten und somit auch Display-Signale ausgeben können sowie Power Delivery bieten. Thunderbolt 3 ist mit Ice Lake erstmals nativ direkt in der CPU umgesetzt. Darüber hinaus verfügt das Notebook über einen microSD-Karten-Slot sowie einen Audio-Anschluss, auch die mit dem XPS 13 (9380) zu Jahresbeginn eingeführte 2,25 mm kleine Kamera an der Oberseite des Displays ist mit von der Partie. Kabellose Kommunikation findet über den Killer AX1650 statt, der auf Intels neuer WiFi-6-Lösung basiert.

Das maximal 13 mm hohe und 207 mm × 297 mm lange beziehungsweise breite Gehäuse bringt mit all der Technik 1,32 Kilogramm auf die Waage. Dazu gehört auch der nicht wechselbare Akku, der mit 51 Wh laut Dell bis zu 16 Stunden durchhalten soll. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil lädt das Gerät über den USB-C-Port wieder auf.

Preise und Verfügbarkeit

Laut Dell startet das Produkt zu einem Preis von 999,99 US-Dollar vor Steuern, einen Termin gibt es allerdings noch nicht. Der Preis dürfte für die kleinste Konfiguration mit einem Core i3, 4 GByte RAM und 256 GByte SSD gelten. Mit dem Notebook ist wie mit Ice Lake nicht vor dem Spätsommer 2019 zu rechnen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.