007 First Light im Test: Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD
3/4Das Testsystem und die Benchmark-Szene
Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95) verbaut.
Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.
| Treiberversion | Game Ready | |
|---|---|---|
| AMD Radeon | Adrenalin 26.9.1 | ✓ |
| Nvidia GeForce | GeForce 616.92 | ✓ |
| Intel Arc | 8993 | ✓ |
Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im Kapitel „Zeit zu Sterben“ statt. Dieses ist für Pathtracing sehr anfordernd, da unter anderem viel Vegetation zu sehen ist – die generell anspruchsvoll für Raytracing ist. Davon abgesehen sind auch mehrere NPCs und Wasser zu sehen. Meistens läuft 007 First Light etwas schneller.
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit Pathtracing
| Grafikoptionen |
|---|
| Maximale Grafikdetails |
| Pathtracing Hoch |
| GeForce RTX (DLSS 4.5 Ray Reconstruction Performance, 50 % Renderauflösung) |
- Pathtracing ist in 007 First Light äußerst GPU-fordernd
- Einzig die RTX 5090 erreicht in niedrigen Auflösungen mehr als 60 FPS
- DLSS Frame Generation ist in dem Spiel ein sehr effektives Werkzeug
- Blackwell ist schneller als Lovelace unterwegs
- Die RTX 5080 liegt mit Pathtracing auf dem Leistungsniveau der RTX 4090
- Die RTX 5090 ist in Ultra HD 44 Prozent schneller als die RTX 4090 – das ist ungewöhnlich viel
- Der VRAM-Bedarf steigt auf etwas über 12 GB an
DLSS Frame Generation: Pathtracing-Wunderwaffe
DLSS Frame Generation ist ein Must-have für ein gutes Spielerlebnis mit Pathtracing-Optik in 007 First Light. Und das ist nichts Schlimmes, denn das Spiel hat durch die künstlichen Bilder nicht nur ein deutlich flüssigeres Bewegtbild, sondern fühlt sich zugleich direkter an. Das liegt schlicht daran, dass Nvidia Reflex – mal wieder – nur in Verbindung mit DLSS (M)FG genutzt wird. Ohne Frame Generation ist das Feature deaktiviert und lässt sich auch nicht manuell anschalten.
Entsprechend hat selbst DLSS MFG 6× einen geringeren Input-Lag als bei einem Verzicht auf DLSS Frame Gen, das Bild fühlt sich direkter an. Entsprechend ist bei niedrigen Render-Frameraten in Verbindung mit DLSS Multi Frame Generation das Bewegtbild flüssig und zugleich das Spielgefühl gut.
Unendlich niedrig dürfen die FPS aber dennoch nicht sein. Denn die Bildqualität bekommt immer mehr Probleme, je geringer die Render-FPS sind. So fühlt sich das Spiel selbst bei einer Render-Framerate von 30 FPS und DLSS MFG 6× noch sehr gut an, die Grafikfehler fallen aber vermehrt auf. Ab 40 FPS halten sich diese jedoch stark in Grenzen, das Spielerlebnis ist dann bis inklusive DLSS MFG 4× sehr gut – DLSS MFG 6× erzeugt dagegen durchweg zu viele Fehler.
Auch mit Frame Gen bleibt es ein High-End-Feature
Pathtracing bleibt auch mit DLSS Frame Generation ein High-End-Feature. 40 FPS werden in WQHD erst ab einer GeForce RTX 5070 Ti und mit einem zugedrückten Auge mit einer GeForce RTX 4080 Super erreicht. Und in Ultra HD einzig und alleine von einer GeForce RTX 5090. Mit dieser Hardware und DLSS (M)FG bis maximal 4× lässt sich 007 First Light dann aber sehr gut mit Pathtracing genießen.
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit Rasterizer-Optik
| Grafikoptionen |
|---|
| Maximale Grafikdetails |
| GeForce RTX (DLSS 4 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000/7000 (FSR Upscaling 4.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 6000 (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
Arc Pro B70 |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 RTX 4070 |
RX 9070 GRE RX 7800 XT |
Arc Pro B70 |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XT |
X |
- Radeon-Karten sind schneller als ihre GeForce-Pendants
- Zum Beispiel: Die RX 9070 XT ist in allen Auflösungen leicht schneller als die RTX 5080
- Vor allem bei den Perzentil-FPS ist AMD Radeon stark
- Vor allem RDNA 4 ist stark unterwegs, doch RDNA 3 liegt nicht weit zurück
- Blackwell scheint gegenüber Lovelace minimale Nachteile zu haben
- Nvidia-Grafikkarten geraten in WQHD bei etwa 125 FPS in ein CPU-Limit – bei AMD scheint es dieses nicht zu geben
- Intel Arc ist richtig schnell unterwegs
- 8 GB VRAM ist in WQHD zu wenig für eine optimale Performance