Dessi schrieb:
Wir bräuchten schon längst den Nachfolger der 6090, dabei haben wir noch nicht mal die 6090.
Mit der dann vierfachen GPU Power einer aktuellen 5090 könnte man dann schon in vielen Games eine geile Grafik zaubern. Aber es dauert und dauert und dauert...
Genau, alle bekommen schon eine Weile Augenkrebs, nur weil die RTX 6090 "Gaming"-Grafikkarte noch nicht gestern herausgekommen ist und sich schließlich jede/r eine maßlos überteuerte Grafikkarte vordergründig zum daddeln mit optionalen Zusatz-Grafik-Features leisten kann/möchte.
Der Leaker Kopite7kimi ist ja jetzt auch zurück gerudert und verordnet die RTX 6000er Grafikkarten (ebenso wie zuvor Kepler_L2) nicht mehr in 2027, sondern geht von 2028 aus (gesichert ist das aber nicht, da nicht offiziell sondern Gerüchteküche und hängt wohl auch von der Marktentwicklung/KI Blase, usw. ab).
Ehrlich gesagt finde ich die Pause/Stagnation bei den dGPUs (ausgelöst durch die KI Blase/Speicherkrise) gar nicht so schlecht, so dass die Technik länger reicht/nachhaltiger genutzt wird (nicht für minimale/ mit der Lupe zu suchende Verbesserungen regelmäßig spätestens alle 2 Jahre aufgerüstet wird) und Studios/Publisher dementsprechend ressourcengebundener Spiele entwickeln.
Wer glaubt, es würde noch riesige Rasterizersprünge geben dGPU-generationsübergreifend, hat die Trends (besonders ersichtlich bei nVidia dGPUs, mit immer beschnitteneren Chips und weniger Leistung pro Leistungsklasse und für eingesetztes Geld mit voranschreitender Generation) wohl noch nicht erfasst (siehe bspw. auch
Hardware Unboxed).
Nicht ohne Grund braucht es jetzt Mogeltechnik wie Multi (Fake) Frame Generation (siehe Artikel), um Spiele (per PathTracing) noch halbwegs flüssig spielbar halten zu können, auch wenn der Spielinhalt (durch eingeschobene Frames) gestreckt bzw. übersprungen wird und man (Ausgangs-)Renderframe(-leistung) limitiert ist.
Dazu kommt dann noch ein - realistischere PathTracing-Umgebung konterkarierendes - DLSS5 in Zukunft und ob man das für die aufgerufenen exorbitanten dGPU-Aufpreise wirklich noch braucht/will (wenn man immer weniger (nativ/hardwaregebunden) spielt und Technik auf Softwarebasis das Spielerlebnis immer mehr manipuliert), daran dürften sich einige Geister scheiden.