Gears of War: E-Day im Test: Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM
5/6Das Testsystem und die Benchmark-Szene
Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95) verbaut.
Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.
| Treiberversion | Game Ready | |
|---|---|---|
| AMD Radeon | Adrenalin 26.9.2 | ✓ |
| Nvidia GeForce | GeForce 617.14 | ✓ |
| Intel Arc | 9033 | ✓ |
Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im ersten Kapitel des dritten Aktes im Level „Gestrandet“ statt. Dieses spielt bei Nacht in einem Wald. Entsprechend ist die Sichtweite eingeschränkt, es gibt jedoch sehr viel Vegetation. Es handelt sich um ein Worst-Case-Szenario, normalerweise läuft das Spiel etwas besser.
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD
Normalerweise visieren wir immer 60 FPS für ein gutes Spielerlebnis an. In Gears of War: E-Day schrauben wir die Anforderungen jedoch auf 50 FPS herunter. Denn die Testszene stellt ein Worst-Case-Szenario dar, für gewöhnlich läuft das neue Gears schneller. 50 FPS im Benchmark resultieren zu einem Großteil in mehr als 60 Bilder pro Sekunde.
| Grafikoptionen |
|---|
| Ultra-Preset, Reflexionen Lächerlich, RTX Mega Geometry Aus |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000/7000 (FSR Upscaling 4.1 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 6000 (FSR Upscaling 3.1 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (XeSS Balanced, 50 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 RTX 4060 Ti |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9070 GRE RX 7800 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XTX |
X |
- Zwischen Nvidia GeForce und AMD Radeon gibt es ein enges Duell
- In niedrigen Auflösungen ist AMD Radeon im Vorteil, in höheren gleicht sich dies aus
- Nvidia Blackwell und Lovelace arbeiten gewohnt schnell
- RDNA 4 ist etwas schneller als RDNA 3
- Intel Arc liegt abgeschlagen zurück
- Der RX 7600 geht der 8 GB große VRAM aus
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD im Lächerlich-Preset
Normalerweise visieren wir immer 60 FPS für ein gutes Spielerlebnis an. In Gears of War: E-Day schrauben wir die Anforderungen jedoch auf 50 FPS herunter. Denn die Testszene stellt ein Worst-Case-Szenario dar, für gewöhnlich läuft das neue Gears schneller. 50 FPS im Benchmark resultieren zu einem Großteil in mehr als 60 Bilder pro Sekunde.
| Grafikoptionen |
|---|
| Lächerlich-Preset, RTX Mega Geometry Aus |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000/7000 (FSR Upscaling 4.1 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 6000 (FSR Upscaling 3.1 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (XeSS Balanced, 50 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XTX |
X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 Ti RTX 4080 |
X | X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5090 | X | X |
- Die Frameraten sind durchweg sehr niedrig
- In Ultra HD schafft es nur die RTX 5090 auf flüssige Frameraten
- Apropos: Die RTX 5090 zeigt sowohl zur RTX 5080 als auch zur RTX 4090 größere Abstände als in den meisten anderen Spielen
- RTX 5000 und RX 9000 liefern sich ein enges Duell mit leichten Vorteilen für Nvidia GeForce
- RX 7000 fällt gegenüber RTX 4000 zurück
- Nvidia Lovelace zeigt leichte Vorteile gegenüber Blackwell
- Einsteiger-Grafikkarten und auch einige Mittelklasse-GPUs sind völlig überfordert
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit RTX Mega Geometry
Normalerweise visieren wir immer 60 FPS für ein gutes Spielerlebnis an. In Gears of War: E-Day schrauben wir die Anforderungen jedoch auf 50 FPS herunter. Denn die Testszene stellt ein Worst-Case-Szenario dar, für gewöhnlich läuft das neue Gears schneller. 50 FPS im Benchmark resultieren zu einem Großteil in mehr als 60 Bilder pro Sekunde.
| Grafikoptionen |
|---|
| Lächerlich-Preset, RTX Mega Geometry Ein |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5070 Ti RTX 4080 Super |
X | X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5090 RTX 4090 |
X | X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5090 | X | X |
- Die RTX 5090 ist die mit Abstand schnellste Grafikkarte und die einzige, die für Ultra HD schnell genug ist
- Für WQHD benötigt es eine Grafikkarte der Performance-Klasse
- Blackwell kommt mit RTX Mega Geometry etwas besser zurecht als Lovelace
- Für ein flüssiges Bewegtbild ist DLSS Frame Generation ein Must Have
Benchmarks mit Frame Generation
Frame Generation ist auch in Gears of War: E-Day ein nützliches Tool, um das Bewegtbild zu verbessern. Hierbei ist es aber wichtig zu bedenken, dass eine gewisse Render-Framerate notwendig ist, um ein gutes Spielgefühl zu haben. Eine Render-Framerate von etwa 50 bis 60 FPS wird für ein gutes Spielgefühl benötigt, was von Person zu Person aber auch etwas unterschiedlich ausfallen kann. Das bedeutet (wie immer): Frame Generation ist nicht dafür gedacht, ein ruckelndes Spiel auf ein flüssiges Niveau zu hieven. Die Technologie kann dafür genutzt werden, um ein ziemlich gut laufendes Spiel in nochmals deutlich höhere Frame-Regionen zu hieven. Darüber hinaus wird nur das Bewegtbild auf dem Monitor flüssiger, der Input-Lag und damit die Steuerung verbessert sich nicht (und wird oft etwas schlechter).
Wichtig ist darüber hinaus, dass die Benchmark-Balken bezüglich der FPS immer sehr beeindruckend mit Frame Generation aussehen, die Latenzen für ein vollständiges Bild jedoch ebenso benötigt werden. Da vergleichbare Latenz-Messungen auf AMD- und Nvidia-Grafikkarten sehr zeitaufwendig sind, verzichtet die Redaktion an dieser Stelle auf die Messreihe. Daher zeigen die Benchmarks nur einen Teil der Wahrheit, das gilt es zu bedenken.
Gutes bis sehr gutes Frame Pacing nach langem Shader-Kompilieren
Gears of War: E-Day nimmt es vorab sehr gründlich beim Kompilieren der Shader. Das ist etwas Gutes, kostet aber auch Zeit. Beim ersten Spielstart oder nach einem Treiberwechsel werden erst einmal Shader vorab kompiliert. Und das dauert auch auf einem Ryzen 9800X3D zwischen fünf und zehn Minuten. Kaum ein Spiel kompiliert die Shader derart lange. Das funktioniert aber gut. Shader-Kompilierungsruckler gibt es in dem Spiel nicht.
ASD funktioniert gut, wenn es funktioniert
Radeon-Besitzer haben darüber hinaus eine Möglichkeit, das Kompilieren deutlich abzukürzen. Denn Gears of War: E-Day unterstützt Advanced Shader Delivery, kurz ASD. Bei ASD werden die kompilierten Shader nicht berechnet, sondern schlicht bereits fertig kompiliert heruntergeladen. Beim Spielstart müssen diese dann nur noch kurz kontrolliert werden (was bei jedem Spielstart nötig ist), das ist aber lediglich eine Sache von Sekunden statt Minuten.
Damit ASD funktioniert, muss das Spiel entweder gleich im Xbox Store gekauft werden. Oder die Xbox-App muss zumindest installiert und eingerichtet sein. In dem Fall funktioniert ASD auch, wenn das Spiel auf Steam gekauft wurde. Voraussetzung ist aber, dass Microsoft für die eigene Grafikkarte und den installierten Treiber die kompilierten Shader auch anbietet. Bei der Vorabversion war dies für den Adrenalin 26.9.1 der Fall. Für den Adrenalin 26.9.2 von Dienstag und damit den Game-Ready-Treiber war dies dagegen noch nicht der Fall. Hier mussten die Shader ganz normal kompiliert werden.
Für AMD-Grafikkarten steht ASD direkt zum Spielstart zur Verfügung. Nvidia-Grafikkarten sollen in Kürze folgen. Zuerst einmal müssen GeForce-Besitzer aber ohne das Feature auskommen. Bezüglich Intel Arc und Advanced Shader Delivery gibt es aktuell keine offiziellen Aussagen. Zuerst einmal funktioniert ASD nur auf AMD Radeon.
Kein Problem mit Traversal-Stottern
Die Kartenabschnitte in Gears of War: E-Day sind unterschiedlich groß. Mal sind diese kleiner, mal auch recht groß. Traversal-Stotterer haben sich während des Spielens jedoch nicht spüren lassen. Wir haben jedoch auch nicht sonderlich nach diesen gesucht.
Das eigentliche Frame Pacing ist gut
Beim Frame Pacing gibt es wenig zu meckern. Die Radeon RX 9070 XT zeigt schon beinahe ein perfektes Frame Pacing in dem Spiel. Es gibt keinerlei nennenswerte Ausreißer in der Bildausgabe, besser geht es kaum. Selbst ohne VRR-Monitor ist das Spielgefühl sehr gut. Die GeForce RTX 5070 Ti kann da nicht mithalten. Das Frame Pacing ist auch auf der GeForce gut. Die Bildausgabe ist aber doch ein Stück unregelmäßiger. Mit einem VRR-Display bekommt man davon aber ebenso nichts mit.
Die VRAM-Anforderungen sind moderat
| 8 GB | 12 GB | 16 GB | 24 GB | |
|---|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | X | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.440 × 1.440 | X | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.840 × 2.160 | X | ✓ | ✓ | ✓ |
- 3DMark Steel Nomad + X
- Cinebench 2026
- Gears of War: E-Day (neu!)
- Apple M1 – M6